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Perry Rhodan - Übersicht
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Perry Rhodan

Genesis

Zykluszusammenfassung der Heftromane 2900 bis 2999

Stand: PR 2929




Handlungszeitraum des Zyklus: 14.05.1551 NGZ bis ???

Handlungsebenen:

Einleitung
Milchstraße
Sevcooris (NGC 4622)
Einleitung

Über 30 Jahre sind seit der Eiris-Kehre und dem Abzug des Atopischen Tribunals aus der Milchstraße vergangen. Die Bedrohung durch die aus ferner Vergangenheit gekommenen Tiuphoren wurde abgewendet, doch die Milchstraße und benachbarte Galaxien stehen nun nicht mehr unter dem Schutz der von ES. Die Superintelligenz kann sich aufgrund der Eiris-Kehre nicht in ihrer Mächtigkeitsballung halten.

Zur kompletten Vorgeschichte siehe "Die Jenzeitigen Lande" und "Sternengruft".

Viele galaktische Staaten haben sich in der Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen. Unter der Leitung Perry Rhodans, des Liga-Kommissars für das Projekt von San, wird die Zusammenarbeit weiter vorangetrieben. Es gibt bereits entsprechende Kontakte mit Völkern in der Nachbargalaxie Andromeda. Das Kristallimperium existiert praktisch nicht mehr. Viele Adlige sind beim Kampf gegen das Atopische Tribunal gefallen oder haben sich in die Messingwelt geflüchtet. Bostich ist untergetaucht. Einige Grenzländereien haben sich der LFG angeschlossen, andere dem Neuen Tamanium der Tefroder. Die Kristallbaronien Girmomar und Tschirmayn sind unabhängig geblieben und haben Thantur-Lok unter sich aufgeteilt. Nach schweren internen Kämpfen herrschen Stabilität und Aufbruchsstimmung bei den Arkoniden. Als Motor des Neuaufbaus gelten Mittel- und Unterschicht, nicht die alten Adelsfamilien.

Der Betrieb der Sternenportale, die die Milchstraße und die Galaxie Larhatoon miteinander verbinden, wird durch Mittel aus dem San-Projekt unterstützt. Der Lare Kadhonor-Lom ist der erste Botschafter seines Volkes bei der LFG. Reginald Bull gilt als verschollen. Der Explorer OVARON wurde zur Suche nach ihm in die Galaxie Larhatoon entsandt, hat sich aber seit geraumer Zeit nicht mehr gemeldet. Tatsächlich haben sich Bull und Toio Zindher in der Stadt Allerorten niedergelassen. Sie sind ein Paar geworden. Am 28. Februar 1544 NGZ ist ihre Tochter Shinae zur Welt gekommen. Sie besitzt eine besonders intensive Vitalaura. Die Stadt Allerorten wurde durch die dys-chrone Scherung bis in die Grundfesten erschüttert.

Irgendwann nach dem Verschwinden von ES tauchte Ernst Ellerts Leiche im Ellert-Mausoleum in Terrania auf.

Durch Zufall wurde auf Merkur, dem innersten Planeten des Solsystems, eine subplanetare Station der Lemurer entdeckt. In einer Höhle stehen 12.000 lebensgroße und lebensechte Soldatenstatuen, die sich minimal bewegen. Sie bestehen aus rot schimmerndem HaLem-Metall, einer Legierung aus Lemurmetall mit Drokarnam-Einschlüssen, die eine unbekannte hyperaktive Komponente enthalten, welche Hyperagens-X (HAX) genannt wird. Unter den Forschern besteht Uneinigkeit über das Alter der HaLem-Armee. Die Art der Darstellung und andere in der Station gefundene Hinterlassenschaften lassen den Schluss zu, dass die Statuen vor 55.000 Jahren aufgestellt wurden. Der Datierung von Materialproben zufolge sind sie maximal 35.000 Jahre alt.


Milchstraße

Mai 1551 NGZ: Perry Rhodan wird um Mithilfe bei der Lösung des Rätsels der HaLem-Armee gebeten. Er lässt sich am 14. Mai von seiner Enkelin, Oberstleutnant Farye Sepheroa-Rhodan, zum Merkur fliegen. Die Statuen bewegen sich jetzt viel schneller als bisher. Sie weisen einen Schimmer auf, der auf eine Aktivierung der PEW-Einschlüsse schließen lässt. Alle Soldaten scheinen denselben Punkt im All zu fixieren. Außerdem sind in der Höhle Roboter unterwegs, die zum Angriff übergehen, sobald man versucht, sie genauer zu untersuchen.

Der neue TLD-Chef Maurits Vingaden berichtet von einem jungen Mann namens Adam von Aures, der per BACKDOOR-Transmitter zum Merkur gereist und dort spurlos verschwunden ist. Vingaden stellt Rhodan den TLD-Agenten Opiter Quint zur Seite. Die beiden bemerken, dass die Bewohner Merkurs (später sind auch Mars, Venus und Terra betroffen) auf ein großartiges Ereignis warten, ohne zu wissen, worum es sich dabei handeln soll. Wenig später nehmen die meisten Menschen ein dreifaches Sonnenleuchtfeuer im Sternbild Centaurus wahr. Für Rhodan und andere Mentalstabilisierte ist es nur ein verwaschener Lichtfleck. Dieser wird durch Nanopartikel verursacht, die von Unbekannten in den Magnetosphären der Planeten verteilt worden sind. Die Menschen unterliegen einem suggestiven Einfluss, der von den HaLem-Soldaten ausgeht und sie derart euphorisch macht, dass das öffentliche Leben zum Erliegen zu kommen droht.

Es wird festgestellt, dass die 27.000 Lichtjahre von Terra entfernte Sonne Otermas Stern künstlich in einen Weißen Zwerg umgewandelt wurde. Als vermutlich unbeabsichtigter Nebeneffekt wird die 12.000 Lichtjahre von Terra entfernte Sonne Taltaan zur Abstoßung von Gasschichten angeregt. Mandaam, der zweite Planet des Systems, ist bewohnt. Die RAS TSCHUBAI evakuiert die überlebenden Mandaamen. Einer von ihnen, der zehnjährige Täller, wird von Andris Kantweinen "adoptiert", dem neuen Piloten der RAS TSCHUBAI. Die Terraner hatten auf dem innersten Planeten eine Beobachtungsstation. Die aus der Kosmolinguistin Uma Lee und dem Kosmopsychologen Myrrdin Hawk bestehende Besatzung wird gerettet und in die Besatzung der RAS TSCHUBAI aufgenommen. Opiter Quint bleibt in der Milchstraße und ermittelt in Sachen Adam von Aures.

Zwei weitere Novae in Blickrichtung der HaLem-Armee werden geortet. Es handelt sich um namenlose Sterne im intergalaktischen Leerraum. Verlängert man die Linie, so deutet diese zur Galaxie NGC 4622. Die HaLem-Armee wünscht Rhodan zu sprechen. Ihm wird mitgeteilt, dass die Flucht des Wanderers Begehrlichkeiten dunkler und zerstörerischer Mächte wecken wird. Das Vertriebene Volk bietet ihm ein Schutzbündnis an. Rhodan soll dem Leuchtfeuer ins Goldene Reich folgen, denn ohne die Hilfe des Gondunats kann die Milchstraße angeblich nicht überleben.

Juni 1551 NGZ: Rhodan bricht mit der RAS TSCHUBAI nach NGC 4622 auf. Zwei HaLem-Statuen, gesichert in einem Paratron-Verlies, werden mitgenommen. Prof. Orest Athapilly vom TIPI stellt Donn Yaradua für den Flug ins Goldene Reich ab. Der Archäologe Dezio Gattai vom Merkur macht die Reise mit. Siehe Handlungsebene Sevcooris.

Am 19. Juni findet der unter einer unheilbaren Krankheit leidende Junge Yeto Carell ein Samenkorn im Garten seiner Mutter, welches er einpflanzt, woraufhin es seine Größe täglich verdoppelt. Solange sich Yeto in der Nähe des Objekts befindet, ist er beschwerdefrei. Am 24. Juni beginnt Ernst Ellert nach einem Schlag des Umbrischen Gongs zu atmen. Am selben Tag materialisiert Wanderer in der Wolkenhülle des Planeten Siskul im Wegasystem. Ein undurchdringlicher schwarzer Schutzschirm verhindert jegliche Ortung.

Reginald Bull lebt seit zwei Jahren unerkannt unter Landwirten auf dem zum Neuen Tamanium gehörenden Planeten Krynn in der Eastside. Er wollte in seine Heimat zurückkehren, obwohl er negative Auswirkungen der chaotarchischen Prägung seines Zellaktivators befürchtet. Bull und seine Familie sowie Icho Tolot wurden jedoch durch eine Störung der Brevizone nach Krynn versetzt. Ein Raumschiff der Haluter stürzt auf Krynn ab. Zwei Besatzungsmitglieder wurden von einem dritten erschlagen. Der tobende Haluter tötet zahlreiche tefrodische Einsatzkräfe. Er wird von Tolot, Bull und Zindher gestellt. Sein Name lautet Fagur Ord. Er stirbt infolge einer unfreiwilligen Strukturumwandlung.

Juli 1551 NGZ: Opiter Quint findet heraus, dass Adam von Aures auf Merkur große Datenmengen über die Vergangenheit der Terraner angefordert hat und nach Terra gereist ist. Er hat Homer G. Adams aufgesucht und ihn nach Ernst Ellert befragt. Quint wird von Adam von Aures attackiert. Dieser bezeichnet sich als auf Aures geborenes Kind Shanda Sarmottes. Er scheint kein normaler Mensch zu sein. Quint kann nicht verhindern, dass Adam von Aures mit einem Gleiter flieht.

Ellert erwacht nach einem Schlag des Umbrischen Gongs. Er trägt Metallfesseln an Hand- und Fußgelenken sowie ein Amulett in Form eines offenen Dreiecks an einem Kettchen. Dieses Amulett ist gerade erst erschienen, es besteht aus kristallisierter Eiris. Ellert erinnert sich an seinen Tod am 21. Februar 1972, aber an keines der darauffolgenden Ereignisse. Er besitzt keine Parafähigkeiten. Seine ÜBSEF-Konstante intensiver ist als bei einem normalen Terraner. Sie trägt die hyperenergetische Signatur eines On-Quants. Man nimmt an, dass Ellert eine kontra-kausale Raumzeitplastik ist, die sich mittels einer Biophore dauerhaft in der Realität manifestiert hat.

Das Wachstum des von Yeto gefundenen Objekts (es handelt sich um ein Raumschiff) endet am 11. Juli. Es ist 4960 Meter lang und bis zu 3530 Meter breit. Am nächsten Tag sendet Bhal Haddhunis eine Botschaft, die besagt, dass die Gemeni gekommen sind, um im Auftrag der Superintelligenz GESHOD eine Schutzzone über der ehemaligen Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ES zu errichten. Im Solsystem soll das erste Pacische Rhizom entstehen. Haddhunis erklärt, der Spross YETO sei für die Bevölkerung geöffnet. Die Gemeni bieten 1000 Zellaktivatoren als Gastgeschenke an. Der erste ist für Yeto vorgesehen, den Obhüter des Sprosses. Zehntausende folgen dem Ruf der Unsterblichkeit. Die Applikanten müssen sich einem mehrstufigen Auswahlverfahren unterziehen. Unter anderem müssen sie einen Vertrag mit den Gemeni abschließen, der mit Blut zu unterzeichnen ist. Der Spross YETO, so teilen die Gemeni mit, entstammt dem Gemoshom, einer Kultur, die unter dem Schutz der Zeitlichen Eskorte GESHODS steht und seine Matrix in der 165 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernten Galaxie Sashpanu hat.

Der zweite Spross der Gemeni vollendet am 13. Juli sein Wachstum auf Krynn. Er wurde von Shinae gefunden und trägt ihren Namen. Vetris-Molaud erteilt den Befehl zur Abriegelung des Sprosses und zur Evakuierung Krynns. Bhal Ainberid kündigt die Öffnung des Sprosses an. Wer sich als würdig erweist, darf einen Psi-Implantator nutzen und erhält somit Parafähigkeiten. Shinae und ihre Familie sowie Tolot werden von den Gemeni in den Spross eingeladen. Sie umgehen die Abriegelung durch einen Transmitter. Die Tefroder versuchen den Spross zu stürmen. Sie werden vertrieben, erbeuten aber einen Gemeni-Transmitter. Außerdem fallen ihnen Bull und Zindher in die Hände. Sie nutzen den Transmitter zur Flucht und kapern ein tefrodisches Schiff, in dem die Gegenstation des Transmitter steht.

Ein TLD-Einsatzteam des Spezialkommandos Information und Sicherung (KIS) infiltriert den Spross YETO und findet heraus, dass sich darin eine starke Psi-Quelle befindet. YETO akkumuliert psionische Energie und gewinnt dadurch verschiedene Parafähigkeiten. Der Spross startet in der Nacht zum 19. Juli, nimmt Kurs auf Merkur und teleportiert. Knapp 200.000 Applikanten sind noch an Bord. Am selben Tag fliegen Ellert, Opiter Quint, die Chronotheoretikerin Aichatou Zakara sowie die USO-Spezialisten Mahnaz Wynter, Tessner Vellderyd und Zau nach Siskul. Bull, Zindher, Shinae und Tolot werden am 21. Juli von einem terranischen Explorer aufgenommen. Sie reisen ins Solsystem.

Wie von den Terranern erhofft öffnet sich eine Lücke im Schutzschirm Wanderers, als Ellert sich mittels seines Amuletts, welches sich in ein Penrose-Dreieck verwandelt und als Tribar bezeichnet wird, ausweisen kann. Ellert und seine Begleiter fliegen mit einem Beiboot durch den Schutzschirm, welches kurz danach abstürzt. Wie sich später herausstellt, ist der unsichtbar anwesende Adam von Aures (ein Nanogentenschwarm wie Pazuzu) hierfür verantwortlich. Wanderer ist von Menschen und Angehörigen anderer Völker bewohnt. Am Nachthimmel ist der Saturnmond Enceladus zu sehen. Die Landschaft ist in zahlreiche voneinander abgesonderte Enklaven aufgeteilt, deren Bewohner den jeweiligen Lebensbereich nicht verlassen können und nicht erkennen, dass der Rest ihrer Welt verschwunden ist. Sie wissen nichts von ES; die Superintelligenz ist nicht anwesend. Die Enklaven von Wanderer zeigen verschiedene Epochen der Geschichte Terras, aber stets mit teils erheblichen Abweichungen, so als handele es sich um Relikte aus Paralleluniversen mit anderem Geschichtsverlauf. Ellert verspürt eine besondere Verbundenheit mit dieser Welt.

Ellert und seine Begleiter finden den kopflosen Torso Homunks. Sie erfahren, dass Wanderer durch die Einzelteile Homunks im Diesseits festgehalten wird. Adam von Aures bringt die Gliedmaßen Homunks in seine Gewalt und verschwindet. Auf Enceladus bergen Ellert und seine Begleiter Homunks Kopf, der mit dem Rumpf vereinigt wird. Homunk erklärt, dass Wanderer auf beiden Seiten der dys-chronen Scherung existiert. Die diesseitige Kunstwelt ist nicht der Wanderer, den die Terraner kennengelernt haben. Dasselbe gilt für Ellert. Im Moment seines "Todes" im Jahre 1972 konnte ES ihn an zwei verschiedene Zeitorte führen. Die jetzt zurückgekehrte Version Ellerts war wie Wanderer während der vergangenen Zeit an einem interuniversellen, außerzeitlichen Ort. ES hat diese Maßnahmen getroffen, um auf die dys-chrone Scherung vorbereitet zu sein. Die Superintelligenz war gemäß eines mit den Fauthen geschlossenen Vertrages verpflichtet, eine Abfolge von Ereignissen zu garantieren, die zur Entstehung von Thez führen wird. ES und seine Eiris sind hierfür unverzichtbar. Eirisreste wie Ellerts Amulett sind zurückgeblieben. Homunk bestätigt, dass Ellert der Hüter der Hinterlassenschaften von ES ist. Er soll diese vor Fremdzugriff schützen und im Sinne der Menschheit bzw. der Mächtigkeitsballung von ES einsetzen. Homunk soll ihm dabei helfen, besitzt ohne seine Gliedmaßen aber nur eingeschränkte Macht. Adam von Aures könnte selbst Homunk gefährlich werden, doch bliebe er lange genug auf Wanderer, wäre er dort gefangen. Der Dolan JASON befindet sich auf Wanderer. Mit ihm können Ellert und seine Begleiter die Scheibenwelt verlassen.

Auf Girmomar, der Hauptwelt der gleichnamigen arkonidischen Kristallbaronie, wächst ebenfalls ein Spross der Gemeni heran. Er wurde nach seiner Hüterin Kylldin benannt, einem hirngeschädigten Mädchen aus dem Volk der Mehandor. Die Arkoniden schirmen den Spross vor der Öffentlichkeit ab und versuchen ihn vergeblich zu vernichten. Bhal Kharnaim bietet den Arkoniden eine Verjüngung durch Zellduschen an. Ein Erkundungsteam wird abgewiesen. Baron Yergeo da Gnotor, Kylldin und ihre Großmutter Quendressa werden dagegen freundlich begrüßt. Der Baron und die alte Mehandor werden durch Zellduschen verjüngt, Kylldins Hirnschaden wird geheilt. Wie erhofft erhält der Baron den Extrasinn zurück, den er infolge einer Krankheit verloren hat. Die Prozedur muss allerdings wiederholt werden, weil der Extrasinn nach der ersten Phase durchdreht. Zudem wirken die eigenen Erinnerungen für den Baron wie die eines Fremden.

Währenddessen erscheint Bostich mit der GOS'TUSSAN II im Giromsystem. Bostich ist nicht mehr als Arkonide zu erkennen. Seine Haut ist vollkommen schwarz und haarlos. Die Augen glühen rot wie die eines Haluters. Der rechte Arm ist abnorm muskulös. Bostich betrachtet sich noch immer als Imperator und reißt den Oberbefehl über die Streitkräfte Girmomars an sich. Sein Ziel ist die Eroberung oder Vernichtung des Sprosses und er ist bereit, Girmomar zu opfern, um das zu erreichen. Bostich glaubt, dass die Gemeni die gesamte Galaxie bedrohen.

August 1551 NGZ: YETO taucht am 2. August im Vindonnussystem auf. Die Gemeni wiederholen ihr Angebot. Ein neuer Run auf die Zellaktivatoren wird ausgelöst. Reginald Bull kehrt auf die Bühne des kosmischen Geschehens zurück. Er wird zum Liga-Kommissar für Post-Eiris-Phänomene ernannt und begibt sich ins Vindonnussystem. Er wird von seiner "Assistentin" Korin Anderlei begleitet, einer vom LFG-Residenten ausgewählten Aufpasserin für Toio Zindher. Die Waffensysteme YETOS werden durch einen fingierten Angriff getestet. Der Spross erweist sich erneut als unantastbar und bringt eine überlegene Offensivwaffe zum Einsatz, die als Hyperfaust bezeichnet wird.

Sowohl Toio als auch Shinae brauchen Zellaktivatoren. Bei Toio wäre bald eine Zelldusche fällig und Shinae leidet unter der Trennung von "ihrem" Gemeni-Spross. Bull betritt YETO. Er bietet Haddhunis den chaotarchisch geprägten Zellaktivator im Austausch gegen mehrere Gemeni-Exemplare an. Der Bhal lässt sich auf den Handel ein, allerdings wird dann doch nichts daraus. Vom KIS-Team erfährt Bull, dass Yeto Carell und viele andere Träger von Gemeni-Zellaktivatoren schon vor Tagen von Bord gegangen sind. Durch Beobachtungen Toios und Messungen mit einem eingeschmuggelten Kantor-Kompaktsextanten wird ermittelt, dass YETO nicht organisch gewachsen, sondern aus Elementen entstanden ist, die in den Dakkarraum ausgelagert waren. Kern ist der Rekollektor im Librationsgewölbe des Sprosses, eine mitwachsende Psi-Quelle, die in der Milchstraße verwurzelt ist und höherdimensionale Energie sowohl spendet als auch absorbiert. Icho Tolot entwickelt ein Gerät, mit dem sich die Verbindung zwischen Rekollektor und Dakkarraum stören lässt. Als es aktiviert wird, erleidet YETO einen Schock und vernichtet das Gerät mitsamt der Space-Jet, von der aus es zum Einsatz gebracht wurde. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird der Impulsspiegler entwickelt.

Am 6. August greift Bostich KYLLDIN an, um die Stärke des Sprosses zu testen, was zu schweren Zerstörungen auf Girmomar führt.

November 1551 NGZ: Für die Besucher Wanderers ist weniger Zeit vergangen als für den Rest des Universums. Am 3. November holen sie von Maurits Vingaden die Erlaubnis für den Flug zum Planeten Thoo im Madurant-System in der Zwerggalaxie Canis-Major ein. Dort soll es laut Homunk eine Hinterlassenschaft von ES geben. Unterwegs erfährt Opiter Quint, dass Zau ein genmanipulierter Takerer ist, der 200.000 per Dilatationsflug überbrückt hat, Tryzome trägt und pedotransferieren kann.

Die Terraner werden aufgefordert, sich mit den Arkoniden und Tefrodern gegen die Gemeni zu verbünden. Die Haluter haben sich dem Bündnis bereits angeschlossen. Sie leiden am Stasis-Syndrom und erhoffen sich Heilung durch die Physiotrone der Gemeni, wurden von diesen aber abgewiesen. Bei der Enterung KYLLDINS sterben 50 Haluter. Bull, Toio und Bostich gelangen in den Spross. Dieser wird durch den Einsatz von Assan-Assouls Parafähigkeiten aus dem Giromsystem vertrieben und auf der Höllenwelt Sumurdh zum Absturz gebracht. Tefrodische Soldaten entern den schwer angeschlagenen Spross. Vetris-Molaud schließt sich ihnen an. KYLLDIN schöpft Kraft durch die Verbindung mit einem gigantischen Pilzwesen, das alle Tiere auf Sumurdh kontrolliert. Doch Assan-Assoul bildet einen Mentalblock mit vier anderen Para-Paladinen, greift auf Toios Parafähigkeit zu und versetzt dem Spross den Todesstoß. Die Tefroder, Arkoniden sowie Bull und seine Begleiter verlassen den Spross. Dieser implodiert. Das Pilzwesen wird zerfetzt. Ein sechsdimensionaler Teleologischer Impuls entsteht, dessem Ziel das Dakkardepot ist. Dessen Position kann aber nicht genau bestimmt werden.


Sevcooris (NGC 4622)

September 1551 NGZ: Die RAS TSCHUBAI erreicht NGC 4622 (Sevcooris) am 26. September und wird dort bereits von einem Pentasphärenraumer der humanoiden Thoogondu erwartet. Perry Rhodan wird freundlich als einer derjenigen willkommen geheißen, die für die Flucht "des Wanderers" verantwortlich sind. Die Thoogondu scheinen mit ES verfeindet zu sein und zu glauben, dass mit Rhodans Ankunft ein neues Zeitalter angebrochen ist. Die Thoogondu sind das dominierende Volk in Sevcooris. Ihr Goldenes Reich, das Gondunat, umfasst 80.000 Planeten, besteht seit Jahrtausenden und wird vom Gondu Narashim beherrscht. Andere Völker wurden in das Gondunat integriert oder werden von diesem "beraten". Bevor die RAS TSCHUBAI zum Planeten Thooalon weiterfliegt, wo sich der Thronfolger (Ghuogondu) Puoshoor mit Rhodan treffen will, dockt die BJO BREISKOLL ab. Auf Thooalon sammelt Karim Balthasar Daten über die Thoogondu, denen zufolge dieses Volk aus der Milchstraße stammt. Am 29. September begehen Vogel Ziellos und Ben Jello angeblich einen Mord an einem Thoogondu. Attina Hopkinson bestätigt dies. Die Täter werden von den Thoogondu verhaftet. Gucky und Lua Virtanen unternehmen einen Befreiungsversuch. Sie geraten in eine Parafalle und werden ebenfalls inhaftiert. Alle vier werden zum Weltraumgefängnis (Scuul) ORIVAR gebracht.

In der RAS TSCHUBAI verübt der Bund der Schutzgeister einen Bombenanschlag auf die Zentrale. Einige "Schutzgeister" können mit Tällers Hilfe identifiziert werden, unter anderem Uma Lee und Myrrdin Hawk. Alle sind im Besitz besonderer Holzkästchen, die laut Täller mental mit ihnen kommunizieren. Sichu Dorksteiger beginnt mit der Untersuchung der Kästchen. Es stellt sich heraus, dass den Schutzgeistern falsche Erinnerungen eingesetzt wurden. Sie glauben, die Führungscrew der RAS TSCHUBAI habe vor Jahren Gräueltaten in den Magellanschen Wolken verübt. Kopf der Schutzgeister ist jemand, der sich als der Barong bezeichnet. Um zu verhindern, dass die RAS TSCHUBAI in Sevcooris das Grauen verbreitet, würden die Schutzgeister die Vernichtung des Schiffes in Kauf nehmen. Das kann in letzter Minute verhindert werden.

Oktober 1551 NGZ: Mit Rhodans unausgesprochener Billigung befreit Sepheroa die in ORIVAR Inhaftierten und lässt es so aussehen, als seien nicht die Terraner aktiv geworden, sondern eine dritte Partei. Zu Sepheroas Einsatzteam gehört der Metabolist Donn Yaradua. Bei der Flucht kommt Jello ums Leben. Dennoch verläuft die Aktion für Sepheroas Geschmack zu leicht. Yaradua und Gucky stellen fest, dass das Gedächtnis eines Häftlings namens Shassonart manipuliert wurde. Seine Erinnerungen an den von ihm an der eigenen Familie verübten Mord sind falsch. Ein Observant (ein Spitzel des Gondunats) tötet ihn.

Rhodan wird zu einem Treffen mit dem Gondu auf der Paladischen Welt Taqondh zitiert. Bei dieser Gelegenheit lernt er Puoshoor, dessen dekadentes Gehabe möglicherweise nur Fassade ist, näher kennen. Rhodan sieht auf Taqondh ein Mosaik, mit dem die Taten des Gondus verherrlicht werden. Er erkennt die Darstellung eines terranischen Kugelraumers namens ORION. Derweil entdeckt die Besatzung der RAS TSCHUBAI einen Peilsender im Schiff. Dieser wird demontiert und in der Korvette RED HERRING neu aufgebaut. Als die RED HERRING abfliegt, folgt ihr ein Pentasphärenraumer. Rhodan nimmt an einer Audienz mit dem Gondu teil. Ein Attentat der Untergrundorganisation Vranoo ba'Drant (Fürsten des Lichts) auf den Gondu schlägt fehl. Fünf Attentäter werden festgenommen. Zwei werden hingerichtet. Rhodan wandelt die Strafe der drei anderen in Gedächtnisbuße um. Sie dürfen weiterleben, aber ihre Erinnerungen werden so verändert, dass sie davon überzeugt sind, ihre Familien abgeschlachtet zu haben.

Am 17. Oktober überträgt Narashim seine Erinnerungen, die die Erinnerungen all seiner Vorfahren sind, auf Rhodan. So erfährt der Terraner, dass die Thoogondu aus der Zwerggalaxie Canis-Major (Cooris) stammen, im Jahre 33.680 v. Chr. mit der Besiedlung der Milchstraße (Poshcooris) begonnen haben und jahrtausendelang das bevorzugte Volk der Superintelligenz Wanderer (ES) waren. Die vom Wanderer verliehenen Zellaktivatoren haben das Leben des Trägers lediglich um 1240 Jahre verlängert und konnten dann an einen Nachfolger weitergegeben werden. Aufgrund der Suche des Gondus Baphoor mit dem Raumschiff AANICHOOR nach dem zweiten Brennpunkt der Bahn der Kunstwelt des Wanderers (Bleibe) wurde das Bündnis mit den Thoogondu beendet. Im Jahre 28.461 v. Chr. wurden die Thoogondu aufgefordert, die Galaxie zu verlassen. Nach einem sinnlosen Kampf gegen die Bleibe hat Baphoors Nachfolger Tothoolar sein Volk in eine neue Heimat geführt. Zuvor hatte ein Bote der Superintelligenz den Thoogondu die Strukturformel für eine wertvolle Substanz namens Pedgondit ausgehändigt. Tothoolars Zellaktivator wurde in einen Thron eingebettet, an den alle Gondus seither quasi gefesselt sind.

Rhodan soll sich auf Porass, der Heimatwelt der Soprassiden, persönlich davon überzeugen, dass die Thoogondu seinerzeit für Frieden in Sevcooris gesorgt haben. Das Gegenteil tritt ein. Rhodan erfährt, dass die Soprassiden jährlich einige Dutzend Artgenossen als Tribut an die Thoogondu entrichten müssen. Zudem wurde ihre Geschichtsschreibung offensichtlich gefälscht. Während Rhodans Besuch kommt es zu einem Angriff mit Atomwaffen auf Porass. Es bleibt unklar, wer dafür verantwortlich ist. Rhodan flieht mit einigen Begleitern in ein Höhlensystem, in dem mutierte Soprassiden inmitten von Überresten einer Hochtechnologie leben, die dieses Volk angeblich nie entwickelt hat. Dort begegnet er dem Vanteneuer Ea-Eaveud. Die Vanteneuer gehören zu den wenigen Gegenspielern des Goldenen Reiches, seit ihr Sternenreich von den Thoogondu vernichtet wurde. Ein Einsatztrupp der Thoogondu, zu dem auch der Gäone Gi Barr gehört, ein Elitekämpfer aus der Garde des Gondus, verfolgt Rhodan.

Der Terraner und seine Begleiter, der Vanteneuer sowie die Soprassiden Loloccun und Ossprath werden in den Galakt-Transferer AN-ANAVEUD versetzt. Gi Barr macht den Transmittersprung mit, taucht unter und verübt Anschläge. Rhodan erfährt, dass die Galakt-Transferer vor 27.043 Jahren in der Milchstraße nach Informationen über die Thoogondu gesucht, aber nichts gefunden haben. Die Vanteneuer sind damals Homunk begegnet. Mit Hilfe von Rhodans Einsatzteam wird Gi Barr gefangen genommen. Er ist ein Mensch und bezeichnet sich als Soldaten des Zweiten Solaren Imperiums (ZSI), welches mit dem Goldenen Reich zusammenarbeitet und ES feindlich gegenübersteht. Die Gäonen sind Nachkommen der Besatzung des Raumschiffes ORION, das im Jahre 3441, also während der Schwarmkrise, von den Thoogondu vor der Vernichtung bewahrt worden ist. Rhodan hat Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Geschichte, gewährt Gi Barr aber Asyl in der RAS TSCHUBAI, als die AN-ANAVEUD von Puoshoors DAAIDEM und anderen Pentasphärenraumern angegriffen wird. Loloccun und Ossprath kommen mit in die RAS TSCHUBAI.

November 1551 NGZ: Die RAS TSCHUBAI erreicht das Orionsland, einen Kugelsternhaufen im Halo der Galaxie Sevcooris, in dem sich das ZSI 1700 Jahre lang ungestört ausgebreitet hat. Die Gäonen glauben, Perry Rhodan werde sie in die alte Heimat führen und ihnen helfen, die dort lebenden verweichlichten Terraner zu neuer Größe zu führen. Rhodan erkundet das Orionsland inkognito und stellt fest, dass das ZSI ein militärisch geprägter Überwachungsstaat ist, dessen Geschichtsschreibung stark von den Thoogondu beeinflusst wurde. Regierungschefin ist die Solastratorin Cassandra Somerset. Sie wird von manchen Bürgern als zu lasch angesehen. Als wahrer Machthaber im ZSI gilt Admiral Arbo Perikles Dannan, Oberbefehlshaber der Flotte. Am 15. November reist Rhodan ganz offiziell ins ZSI ein. Auf Gäon, der Hauptwelt der ZSI, wird ihm ein begeisterter Empfang bereitet. Schnell zeigt sich, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus im ZSI weit verbreitet sind.

Währenddessen unternimmt Gi Barr einen Fluchtversuch. In der Atmosphäre des Gasriesen Byleist wird er wieder eingefangen. In diesem Zusammenhang erfährt die Besatzung der RAS TSCHUBAI von der Existenz der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN. Der mächtige Doppelkugelraumer soll eine Flotte zur "Befreiung" der Milchstraße anführen. Die Mission trägt den Titel Q-Zündung. Rhodan nimmt an einer Livesendung teil. Sein Diskussionspartner ist Admiral Dannan. Die Solastratorin sitzt im Publikum. Ein Attentat auf Dannan wird verübt, das später den Milchstraßenterranern zur Last gelegt wird. In Wahrheit war die Solastratorin das Anschlagsziel. Drahtzieher ist Dannan. Somerset sucht Zuflucht in der RAS TSCHUBAI.

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