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Perry Rhodan Nr. 2993: Das bittere Aroma der Gestirne

Autorin: Susan Schwartz

Inhalt

Die Merakylan - die intelligenten Bewohner des Planeten Shestmak im Raumsektor Dadion-Vorhof - leiden aufgrund ihrer photo-gustatorischen Empathie (sie können Licht "schmecken") ganz besonders unter den Auswirkungen des Weltenbrandes, der bei ihnen sogar zur Unfruchtbarkeit führt. Die Besatzung des Kreuzers HYPATIA beobachtet die an der Schwelle zum Industriezeitalter stehenden Reptiloiden schon seit einiger Zeit. Kommandantin Fabienne LaPlata und Dr. Graeme Riesman, der wissenschaftliche Leiter der Expedition, mischen sich immer wieder als Merakylan maskiert unters Volk und knüpfen inkognito Kontakte, unter anderem mit Davatti, der Bürgermeisterin der Hauptstadt Memmunyet.

Am 12. August 1552 NGZ erhält LaPlata die Nachricht, dass Perry Rhodan mit der RAS TSCHUBAI unterwegs zum Shanlandiri-System ist, weil dort demnächst der GESHOD-Spross OCCNATTAR erscheinen soll. Tatsächlich materialisiert der nur 2480 mal 1765 Meter große Sternensaatspross bereits am Folgetag kurz vor Rhodans Schiff. Bhal Athund meldet sich bei der Besatzung der HYPATIA und teilt mit, es sei das Ziel seiner Mission, den vom Weltenbrand betroffenen Völkern eine Fluchtmöglichkeit in benachbarte Galaxien oder die zu GESHODS Kernbereich gehörende Sterneninsel Sashpanu zu bieten. OCCNATTAR beginnt umgehend, via Fiktivtransmitter neue Sprosse auf Shestmak zu "pflanzen", die zur Evakuierung der Merakylan genutzt werden sollen. Durch die Tatsache, dass die Gemeni in ihren Fakturgruben jedwede Technik - auch solche, die auf 6D-Energie beruht - replizieren können, wird Rhodan auf eine Idee gebracht.

Viele Merakylan, insbesondere die Predigerin Saceri und zwei weitere Rädelsführerinnen, halten die Gemeni für die Verursacher aller Probleme und wollen sie bekämpfen. Als ein Gemen in einer Arena vor Zehntausenden spricht, um zu erklären, dass sich die Merakylan anstelle der Evakuierung auch für eine Abschirmung ihrer Welt durch gigantische Schildplatten entscheiden können, verüben die Aufrührer einen Bombenanschlag auf den Redner. Rhodan, der unsichtbar zugegen ist, verhindert das Schlimmste, aber es gibt zahlreiche Verletzte. Außerdem werden LaPlata sowie Riesman demaskiert und des Verrats bezichtigt. Ordnungskräfte schreiten ein. Die Rädelsführerinnen tauchen unter. Rhodan gibt sich zu erkennen und bietet medizinische Hilfe an. Davatti und einige andere dürfen sich in den terranischen Raumschiffen umsehen. Eine besonders schwer verletzte Merakylan kann nur gerettet werden, indem die Gemeni ein zerstörtes lebenswichtiges Organ in einer Fakturgrube kopieren. So entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen Merakylan, Terranern und Gemeni.

Während sich LaPlata an der letztlich erfolgreichen Jagd auf die Rädelsführerinnen beteiligt, spricht Rhodan mit Athund. Zur Programmierung der Proto-Eiris werden zwei Ritter der Tiefe benötigt, aber zurzeit ist nur eine Person mit einer Ritteraura erreichbar: Atlan. Der Bhal bestätigt Rhodans Vermutung und erklärt, die Aura könne in der Fakturgrube OCCNATTARS repliziert werden. Sie werde aber nur für kurze Zeit Bestand haben und stelle eine Gefahr für ihren Träger dar. Das Gemoshom, so erfährt Rhodan bei dieser Gelegenheit, ist nichts anderes als ein aus Sprossen, Gemeni und so weiter bestehender Gesamtorganismus. Rhodan erhält zudem eine äußerst beunruhigende Information. Dem Bhal zufolge wird der Weltenbrand in nicht allzu langer Zeit unumkehrbar sein und den Moralischen Kode des Universums angreifen. Da somit auch GESHODS Existenz gefährdet wäre, stimmt Athund der Verlegung OCCNATTARS ins Solsystem zur Durchführung von Rhodans Plan zu.


J. Kreis, 29.12.2018


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Hans Fallada (02.01.2019):

Habe diesmal keine Logikbugs gefunden. Das ist +++ :-).

Ganz, ganz langsam wird beim Weltenbrand nachgelegt, die Merakylan werden dadurch unfruchtbar und einige lassen sich zu terroristischen Akten hinreißen. Richtig erlebbar wird die Ekpyrosis dadurch leider nur ein klein wenig mehr als bisher.

Die Allianz mit den Gemeni nimmt jetzt endlich Form an. Hätte man den Teil-Zyklus auf 50 Bände gerafft wäre mein vernichtendes Urteil von neulich sicher nicht so drastisch ausgefallen. In der Silberband-Bearbeitung in wenigen Jahrzehnten dürften dann rund 50% der Hefte weggelassen werden.

Die Ekpyrosis greift den Moralischen Kode an. Das hätte man besser bei Ausbruch derselben schon von einem Bhal verkünden lassen sollen, jetzt kommt es daher wie hektisches Draufsatteln auf einen Rohrkrepierer nachdem man von Expokratenseite gemerkt hat (vermutlich dürfte das vielen im PR-Forum durchaus aufgefallen sein und Chefredakteur plus Autoren sind da ja selbst aktiv unterwegs), daß ein bißchen Unwohlsein den ganzen Mega-Zinnober durch das AT wohl kaum nachträglich rechtfertigt.

Und es kommt in diesem Heft am Ende ganz dicke: die Ritteraura Atlas kann repliziert werden aber sie hält dann wohl nicht lange und sie wird Rhodan als potentiellem Träger gefährlich werden... Auch das hätte man eleganter lösen können. Norgan-Tur ist nur ca. 80 Mio. LJ entfernt. Ein Abstecher mit der RAS TSCHUBAI dorthin mit der Bitte um Hilfe im Dom Kesdschan und die Aura hätte sicher dauerhaft erneuert werden können. Na ja, da bin ich wohl zu hart, schließlich ist diese Notwendigkeit zweier Ritterauren erst seit kurzem bekannt. Seis drum.

Auf das Heft von nächste Woche bin ich wirklich gespannt.