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Perry Rhodan Nr. 2985: Die Kupferfarbene Kreatur

Autorin: Hubert Haensel

Inhalt

Tryopos Jünjyz, zweiter Offizier der vernichteten BELLÖRCY, weist Perry Rhodan darauf hin, dass das Gataserschiff keineswegs ohne Ziel in den Leerraum geflogen ist, aber dieses Ziel scheint nicht einmal dem Kommandanten bekannt gewesen zu sein. Die Positronik muss eigenständig gehandelt haben.

Die GALBRAITH DEIGHTON VII, der Raumvater SOOZORD und der Fragmentraumer BOX-11211 nähern sich dem jüngst georteten und inzwischen antriebslos im Leerraum treibenden Objekt. Es ist über 30 Kilometer lang und röhrenförmig mit diskusförmigen Verdickungen an beiden Enden, die Hülle besteht aus Pedgondit. Eindringende Sonden werden von Balkenrobotern vernichtet. Man hat es also mit einem Raumschiff der Thoogondu zu tun. Das Schiff reagiert nicht auf Kontaktversuche. Es ist im Heckbereich hochgradig verstrahlt, Ursache sind Hooris-Kristalle. Perry Rhodan nimmt an, dass es sich um einen Halbraum-Traktor der schon seit 1538 NGZ in der Milchstraße aktiven HARUURID-Mission handelt, ein Trägerschiff, an dem bis zu 50 Pentasphärenraumer andocken können.

Rhodan dringt mit Raumlandesoldaten und TARAS in das fremde Schiff ein, das anscheinend überhastet und unter Kampfhandlungen von der Besatzung verlassen worden ist. Tryopos Jünjyz darf mitkommen. Immer wieder kommt es zu Angriffen durch Balkenroboter. Andere Maschinen dieses Typs scheinen Rhodans Gruppe in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen. Schließlich stehen die Galaktiker einem aus Pedgondit bestehenden Balkenroboter mit Gataserkopf gegenüber, der sich als Identbotschafter der Neurotronik KERRUSGOND und Kupferfarbene Kreatur des Glücklichen Zufalls bezeichnet. Angeblich kennt der Identbotschafter den zweiten Offizier der BELLÖRCY schon lange. Der Halbraum-Traktor, die PARRASTURD, ist im Halo der Milchstraße havariert. Dabei wurde die Neurotronik beschädigt und hätte sich selbst auf Eis legen sollen. Sie hat sich geweigert und ist wahnsinnig geworden.

Es wird angenommen, dass die Neurotronik Funksprüche der BELLÖRCY aufgefangen und sich eine Legende zurechtgelegt hat, um ihre Situation zu erklären und eine neue Bestimmung zu finden. Über Sonden muss es ihr gelungen sein, die Positronik des Gataserschiffs zu beeinflussen und einen Rendezvouskurs zu setzen. Jetzt wird die Selbstzerstörung des Halbraum-Traktors ausgelöst. Mit der Behauptung, im Auftrag des Gondus unterwegs zu sein, bewegt Rhodan den Identbotschafter zur Preisgabe von Informationen. Die Galaktiker müssen das Schiff fluchtartig verlassen. Die Informationen werden am 29. Mai 1552 NGZ ausgewertet. Sie besagen, dass die Hundertsonnenwelt das Angriffsziel der HARUURID-Mission ist. Die Hauptwelt der Posbis ist zurzeit ungeschützt, denn fast alle Fragmentraumer fliegen Evakuierungsmissionen in der Milchstraße.

Die GAL VII, die SOOZORD und die BOX-11211 brechen sofort zur Hundertsonnenwelt auf. Kuriere informieren das Galaktikum, die LFG, die Union Positronisch-Biologischer Zivilisationen und die USO. Moothusach und Puorengir sollen zur Hundertsonnenwelt gebracht werden.

Kringels Meinung:

Ein mit ziemlich viel Gerede aufgeblasenes Heft und eine doch sehr weit hergeholte Lösung für das Problem, dass Rhodan irgendwie die Info über den geplanten Angriff auf die Hundertsonnenwelt erhalten muss. Da fasse ich mich lieber kurz: Ich habe nicht richtig in den Roman hineingefunden, mich größtenteils gelangweilt und irgendwann mit dem Querlesen angefangen.

J. Kreis, 03.11.2018


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Hans (05.11.2018):

Dieses Heft habe ich letzten Mittwoch gekauft, bis S.38 gelesen und dann am darauffolgenden Montag erst beendet. Direkt langweilig fand ich es nicht aber der Burner war es nicht grade :-).

Der Halbraumtraktor hätte eine spannendere Geschichte bieten können wenn der Posbi Sallnech - ein uralter Posbi mit aktuell nicht mehr erreichten Überzeugungsfähigkeiten biopositronischer Art nur konsequenter(!!!) geschildert worden wäre und der Unfug mit der Hooris-Verstrahlung weggelassen worden wäre (sowas wurde bisher im Zusammenhang mit den Kristallen ja nirgends erwähnt). Sprich, das Ding wäre einkassiert, in Quinto-Center kurz umgebaut und mit Kugelraumern bestückt später auf Seiten der Galaktiker gegen die Thoogondu eingesetzt worden. Das Ding braucht für 300.000 LJ bestimmt keine 28 Tage.

Kaum taucht ein interessantes Schiff auf, bumm und kaputt. Dramaturgisch echt unterste Schublade. Ob es Absicht war, die Schiffshülle statt Pedgondit-weiß kupferfarben darzustellen - who knows? Zumindest dachte ich zunächst, die Blues hätten eine Arche losgeschickt wg. der beiden Disken an Bug und Heck.

Wenigstens wird mehrfach der Evolutionssprung der Blues im 5.Jh. NGZ erwähnt. Da haben die Expokraten mal brav die Perrypedia gelesen.

Warum das Gondunat jetzt die Hundertsonnenwelt angreift erschließt sich mir nicht. Die Posbis waren doch erst vor relativ kurzer Zeit das Ziel einer Umprogrammierung durch jene Posbiseuche. Eine reine Zerstörung von deren Heimatwelt macht nämlich wenig Sinn wenn 95% der Flotte in der Milchstraße unterwegs ist.

Es geht jetzt zum Ende des Teil-Zyklus wieder mal ratzfatz. Wohin sollen die Fragmentraumer Evakuierte bringen? Kaum wird von Rhodan der Exodus vorgeschlagen, geht es auch schon los.