PR 2980
© Pabel-Moewig
Verlag KG, Rastatt



Perrypedia



Archiv-Startseite
PR - Übersicht
Heftromane
Zyklus-Übersicht
« PR 2979 «
» PR 2981 »
Perry Rhodan Nr. 2980: Die eisigen Gefilde

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Mit der RAS TSCHUBAI, die ihm leihweise von Perry Rhodan überlassen wurde (das Großraumbeiboot BJO BREISKOLL bleibt in der Milchstraße), reist Atlan in die Kleingalaxie Cetus. Er trifft sich auf eine Runde Basketball und zum Informationsaustausch mit Kapitänin Florence Hornigold in deren Raumschiff WOODES ROGERS. Zurück in der RAS TSCHUBAI gibt es guten Kaffee bei einer Lagebesprechung, in der Atlan seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, die Pseudo-Biophore in der Milchstraße mit der Proto-Eiris aus Cetus neutralisieren und somit den Weltenbrand stoppen zu können. Fitzgerald Klems Amulett wird einmal mehr zur Positionsbestimmung eines Eiris-Silos eingesetzt. Dessen Versteck muss sich irgendwo in den Eisigen Gefilden befinden. So bezeichnen die Bewohner von Cetus den einzigen Trabanten der Sonne Spalurd, einen vor Urzeiten von Unbekannten künstlich erschaffenen gigantischen Himmelskörper mit der Form eines Pyramidenstumpfes, der den Eigennamen Splandheim trägt und von den Splanden bewohnt wird. Diese seelöwenähnlichen, dreiäugigen Intelligenzwesen leben nicht etwa im Inneren des Habitats, sondern auf den von Schnee und Eis bedeckten Außenflächen. Eine Reise, die über eine der Kanten hinausführt, ist wegen der sich plötzlich ändernden Schwerkraftverhältnisse besonders spannend.

Atlan, Klem, Tamareil (deren Bewusstsein sich inzwischen wieder im stöckelbeschuhten Robotkörper befindet) und Hornigold landen mit einer LAURIN-Jet und zwei angeflanschten TARA-X-T-Robotern auf Splandheim. In einer Raumhafenkneipe machen sie die Bekanntschaft eines Charezzen namens Tezzpelder, dem angeblich schon viele Geschichten über Hornigold zu Ohren gekommen sind. Nach außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten befragt gibt das gepanzerte Wesen mit überlangen dünnen Beinen und Trichteraugen der Reisegruppe den Tipp, sich Rudspors Tempel anzuschauen. Rudspor ist einer von fünf Frostdämonen, die in der Kosmologie der Splanden eine wichtige Rolle spielen. Rudspors auf einer benachbarten Fläche Splandheims in einem Tempel stehende Statue ist vor einigen Jahren zum Leben erwacht, hat um Hilfe gebeten und spricht seither in Rätseln. Der Hohepriester Spontro altert seit Rudspors Erwachen nicht mehr. Seine Tochter Srupalli besitzt seherische Fähigkeiten, weil sie Wasser aus den Händen der Statue getrunken hat.

Srupalli versteht die kryptischen Aussagen der Statue. Die Kraft, welcher die Statue ihr "Leben" zu verdanken hat und die auch Spontro sowie Srupalli beeinflusst, kommt aus einem beschädigten Silo. Srupalli kennt den Standort dieses hinter einem Diffusfeld verborgenen Objekts und sie weiß, dass jemand auf dem Weg zu ihrem Dorf ist, der den Schaden am Silo beheben kann. Atlans Gruppe wird deshalb bei der Ankunft freundlich begrüßt und zum Silo geführt. Klem schickt sich an, die Querung mit dem Amulett zu öffnen. Da erscheint Tezzpelder mit seinem Raumschiff und holt alle außer den Splanden per Traktorstrahl an Bord. Er arbeitet mit den Gemeni zusammen. Bhal Sdy vom Spross PARTAMASPA hat ihm wertvolle Hightech überlassen. Im Gegenzug soll Tezzpelder ihm die Fremden ausliefern, sobald diese den Silo gefunden haben. Aus dem Deal wird nichts, denn Atlan ruft die TARAS zu Hilfe. Die Kampfmaschinen beginnen umgehend mit der Zerlegung des Schiffes. Tezzpelder muss aufgeben, informiert aber den Bhal.

Jetzt können Atlan und seine Begleiter zum Silo vordringen. Dessen Wächter, das biomechanische Mischwesen Tholb, erkennt Atlans Ritteraura. Klem ist als Tribarträger autorisiert. Tholb hilft bei der Umlagerung der Eiris-Ballons in die leere Beibootbucht der RAS TSCHUBAI. Er erklärt, ein Ballon des Silos sei während der Eiris-Kehre gerissen. Außerdem sei außerhalb des Silos mit einem Substanzverlust der Eiris zu rechnen. Dadurch könnten sich Probleme beim Hypertrans-Flug ergeben. Bevor der letzte Ballon angedockt werden kann, erscheint der Spross PARTAMASPA. Sdy fordert die Herausgabe der Eiris, was ihm natürlich verweigert wird. Der Gemen verzichtet auf einen Angriff - man konnte ihm klarmachen, dass eine Vernichtung der Eiris nicht in GESHODS Interesse sein kann.

Da in den Eisigen Gefilden nun keine Proto-Eiris mehr freigesetzt wird, beginnt Spontro wieder zu altern. Srupalli verliert ihre besonderen Fähigkeiten. Rudspor ist nur noch eine Statue ohne Leben.

Kringels Meinung:

Der Autor überrascht mit einem Handlungssprung. Was ist zwischen den in PR 2979 und PR 2980 geschilderten Geschehnissen passiert? Da scheinen einige Informationen zu fehlen. Vielleicht werden sie ja in den folgenden Romanen nachgereicht. Gut finde ich den schön ausgearbeiteten exotischen Schauplatz (dass wir vermutlich nie erfahren werden, was es mit dieser merkwürdigen Pyramidenstumpfwelt auf sich hat, stört mich gar nicht) und den Dauerflirt zwischen Atlan und Florence Hornigold. Geht da was? Exemplarisch für die schmissigen, manchmal vielleicht etwas zu launigen Dialoge sei der Beginn von Kapitel 3 genannt. Atlan bringt Florence Hornigold mit einem Beiboot zur RAS TSCHUBAI. Uwe Anton hätte die Gelegenheit wahrscheinlich genutzt, um an dieser Stelle ebenso langatmige wie trockene Datenblattauszüge einzufügen. Montillon schreibt nur, dass Atlan einige Daten zur RAS TSCHUBAI runterrasselt, woraufhin Hornigold ihn unterbricht und fragt, ob er sie mit diesem Vortrag beeindrucken oder langweilen wolle. Sie könne sich das sowieso nicht merken. Damit spricht sie mir sowas von aus dem Herzen!

J. Kreis, 29.09.2018


« PR 2979 «
» PR 2981 »






Gastkommentare


Wenn du einen Kommentar hinterlassen möchtest, schreib eine Mail an jokringel@web.de. Bitte gib darin an, ob ich die Nachricht veröffentlichen soll.

Gastkommentare werden nicht von J. Kreis verfasst und dürfen nicht auf anderen Homepages oder in Printmedien weiterverwendet werden.


Hans (01.10.2018):

Für einen Roman von CM war das gar kein schlechter, meine Erwartungen wurden durchaus übertroffen.

Endlich macht die Zyklus-Handlung mal einen Sprung nach vorne. Was ich nach wie vor vermisse ist eine Reaktion der Kosmokraten, schließlich wurde in der Milchstraße mit Biophoren herumexperimentiert. Klar, man kann das mit der langen Reaktionszeit der Hohen Mächte begründen, schließlich sind seit Abzug des Atopischen Tribunals erst wenige Jahrzehnte vergangen aber die Eiriskehre ist so ein gewaltiger Einschnitt, daß wenigstens mal ein treues, kosmokratisches Hilfsvolk eine Kurzvisite in der Heimatgalaxis absolvieren könnte.

Atlan wurde gewarnt, daß der Fernantrieb der RAS TSCHUBAI mit der transportierten Proto-Eiris wechselwirken wird. In trockenen Tüchern ist die geplante Löschaktion des Weltenbrand also noch nicht.

Um mich richtig zu begeistern hat es noch nicht gereicht aber vielleicht kommt das ja noch in nächster Zeit?