PR 2969
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Perry Rhodan Nr. 2969: Tag des Grimms

Autorin: Susan Schwartz

Inhalt

Beim Hooris-Stern und dem benachbarten Roten Zwerg, dem der Pulsar permanent Materie entzieht, versammeln sich 15.000 Thoogondu-Robotraumer verschiedener Typen. Die LFG zieht dort ebenfalls Kontingente zusammen. Zu 3000 von Admiralin Ruth Dunjana kommandierten Einheiten der Liga-Flotte und 1000 Schiffen des Galaktikums stoßen im Verlauf der Geschehnisse 1000 von Olymp stammende Kampfschiffe. Noch beschränken sich die Auseinandersetzungen auf gelegentliche Geplänkel. Ein Scharmützel zwischen gatasischen Schiffen und einigen neu eingetroffenen Trisphärenraumern wird von der RAS TSCHUBAI unterbrochen. Perry Rhodan wird hierfür von Dunjana zur Rechenschaft gezogen. Rhodan hat keine Befehlsgewalt und die Admiralin kann nicht zulassen, dass er ihre Autorität untergräbt. Sie akzeptiert den Zellaktivatorträger, der eine Kooperation mit den Thoogondu immer noch für möglich hält, jedoch als Berater.

Am 12. April 1552 NGZ droht eine Eskalation, weil sich die Thoogondu offensichtlich zum Angriff bereitmachen. Da erscheint die NETO, ein gäonisches Raumschiff der ACHILL-Klasse. Kommandant Jefferson Beauregard bietet sich als Vermittler an. Nachdem er eine kurze Botschaft an Eins-das-Ganze geschickt hat, ziehen sich die Robotraumer zum Pulsar zurück. Das kommt den Galaktikern verdächtig vor. Tatsächlich wird festgestellt, dass von der NETO ein Impuls abgestrahlt wurde, der an den Roten Zwerg oder vielmehr ein dort verstecktes Objekt gerichtet ist. Es handelt sich um eine Raumstation, die aus zwei unterschiedlich großen würfelförmigen Segmenten mit einer kurzen Verbindungsröhre besteht. Sie steht in Funkverbindung mit einem Netz aus Satelliten, die den Pulsar umgeben. Die NETO wird jetzt von einigen Pentasphärenraumern abgeriegelt. Gucky teleportiert mit Sichu Dorksteiger und einem TARA-IX-INSIDE ins Innere des größeren Würfels der Station. Prompt hüllt sich diese in einen höherdimensionalen Energieschutzschirm.

Gucky espert die Anwesenheit einer großen aus Thoogondu bestehenden Bevölkerung und wird darauf aufmerksam, dass ein Kind in Lebensgefahr schwebt. Er rettet das Mädchen und löst dadurch eine Panik unter den anwesenden Thoogondu aus. Der Ilt und die Ator erfahren, dass die Station uralt ist und von den degenerierten Nachkommen der ursprünglichen Besatzung bewohnt wird. Die "Altvorderen" haben sich seinerzeit in Kryostasis begeben und hätten erst geweckt werden sollen, sobald "die Rückkehr" in Angriff genommen werden kann. Die Erweckung ist aus unbekannten Gründen zu früh erfolgt. Eine Rückkehr in die Stasis war nicht möglich. Zu weiteren Problemen ist es infolge der Hyperimpedanz-Erhöhung gekommen. Seit der 266.898 Tage zurückliegenden Erweckung leben die Thoogondu in ständiger Angst vor der Rache des Wanderers, gegen dessen Willen sie sich immer noch in dieser Galaxie aufhalten. Um sich auf den "Tag des Grimms" vorzubereiten, als den sie den Zeitpunkt der Entdeckung durch den Wanderer bezeichnen, müssen sich die Bewohner der Station in Arenakämpfen bewähren. Das gilt sogar für Kinder wie jenes, das von Gucky während eines solchen Kampfes vor außer Kontrolle geratenen Trakkod-Kampfrobotern gerettet wurde. Die Thoogondu halten die Ankunft der Eindringlinge für ein Zeichen, das den Tag des Grimms ankündigt. Das von Gucky gerettete Mädchen meint dagegen, die Fremden könnten zu "jenen, die an unserer Seite stehen" gehören.

Mehr ist hier nicht zu erfahren. Deshalb dringen Gucky und Sichu zu Ghullaud vor, einem Hohen Hüter des Wohnkubus. Dieser hetzt den lästigen Besuchern Mechano-Trakkods auf den Hals, welche von Gucky und dem TARA fachgerecht zerlegt werden. Gucky kann die Gedanken des Hohen Hüters nicht lesen und freiwillig gibt der Thoogondu keine Informationen preis. Der TARA wird lahmgelegt. Per Schmerzensteleportation dringen Gucky und Sichu in den kleineren Würfel (den Stahlpark) ein, der von einem gesonderten Schirm geschützt wird. Sichu zapft ein Terminal an und erfährt, dass der gesamte Kubus als Steueranlage für einen Sonnentransmitter dient - oder vielmehr für einen Pulsartransmitter, mit dem sich gewaltige galaktische Distanzen überbrücken lassen. Im Hooris-Stern werden zu diesem Zweck just zu diesem Zeitpunkt Hyperkristalle aktiviert. Somit ist klar, dass der Pulsar als Einfallstor für eine aus Sevcooris stammende Invasionsflotte genutzt werden soll.

Während sich Sichu in die Computersysteme der Station hackt, dringt Gucky ins Zentrum des Stahlparks vor. Er glaubt, den Ort gefunden zu haben, an dem "Jene" leben. Dort befindet sich ein frei schwebender Kubus mit 20 Metern Kantenlänge. Im Inneren stößt der Mausbiber auf einen Gemen, der ein Kommandokleid trägt. Er ist mit 3,5 Metern ungewöhnlich groß, janusköpfig und obendrein über organische Stränge mit dem Kubus verbunden. Der Gemen stellt sich als Sharibakeph vor. Zu einem Gespräch bleibt keine Zeit, denn Sichu wird von Mechano-Trakkods und bewaffneten Thoogondu bedrängt. Gucky und Sichu setzen sich erfolgreich zur Wehr; die Angreifer müssen sich zurückziehen. Sichu schaltet eine Strukturlücke im äußeren Schirm der Station. So können die beiden in die RAS TSCHUBAI zurückkehren.

Der Pulsartransmitter wird am 15. April aktiviert. Ein vier Kilometer durchmessender Energiering entsteht. Als erster von drei Pentasphärenraumern schiebt sich die TAYLITTIR hindurch.

Kringels Meinung:

Habe ich es richtig verstanden, dass der im Stahlpark versteckte Gemen mit der Aktivierung des Pulsartransmitters erst nach Erhalt des Impulses von der NETO begonnen hat? Das heißt: Nicht etwa die Thoogondu geben den Aktivierungsbefehl (zur Erinnerung: PR 2967 zufolge ist der Weckruf an die Robotraumer von Zatholons HARUURID ergangen), sondern ein gäonisches Schiff? Das finde ich interessant. Wissen die Thoogondu vielleicht selbst nicht, wer da im Hintergrund die Strippen zieht? Werden die Thoogondu genauso von den Gemeni bzw. GESHOD manipuliert wie diverse andere Völker?

Seit der Hyperimpedanz-Erhöhung sind 19.000 Thoo-Tage vergangen. Das war im Jahre 1331 NGZ, also vor 221 Handlungsjahren. Seit der Erweckung der Stationsbewohner sind 266.898 Tage vergangen, das entspricht 3104 Handlungsjahren. Die Thoogondu wurden also ungefähr im Jahre 2035 alter Zeitrechnung verfrüht geweckt. Da klingelt bei mir nichts ...

Admiralin Ruth Dunjana ist mir sympathisch. Unerschrocken stellt sie Perry Rhodan in den Senkel. Schließlich hat Perry hier rein gar nichts zu melden und wäre gut beraten, sich ein wenig zurückzuhalten. Schön, dass mal auf den unklaren Status der RAS TSCHUBAI hingewiesen wird!

J. Kreis, 14.07.2018


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Hans Fallada (14.07.2018):

Der Roman zeigt m.E. auf, daß sich gegen Ende des Teil-Zyklus bisherige Rätsel und Handlungslinien nicht entwirren sondern noch mehr verwickeln. Ob ich das gut oder schlecht finde, kann ich momentan noch nicht sagen. Im Zentrum des Stahlparks befindet sich also ein riesenhafter, doppelgesichtiger Gemen, der als Neurotronik funktioniert... wenn ich das richtig verstanden habe.

Der Roman kommt ohne explizite Gewaltdarstellungen aus und es geht auch nicht so abgedreht zu wie bei Atlans Abenteuern im Dakkarraum. Das ist schon mal positiv. Die Streitereien Rhodans mit der Admiralin sind verkraftbar. In der Expokratur hat man eben wieder in den Modus umgeschaltet, daß die Unsterblichen einen Außenseiterstaus haben - das ist ein alter Hut aber seis drum, das Heft läßt sich flüssig lesen und die Aktionen des Teams Sichu/Gucky kommen halbwegs plausibel rüber. In den ganz alten Zeiten der Serie hätte man die Station der Thoogondu einfach mit massivem Transformfeuer in den Orkus gepustet und in einem anderen Sonnensystem hätte derweil eine gleichartige Station ein Transmittertor nach Sevcooris geöffnet. Vermutlich gibt es noch mehr dieser Tore (?) womit insgesamt der technologische Degrader HI-Erhöhung dann erneut ausgehebelt wird.

War auch das erste Heft, nach einigen Wochen, daß ich am Stück durchgelesen habe und nirgendwo angeeckt bin, sprich keine für mich erkennbaren Bugs. Lag sicher am Heft selbst, da es mir mittlerweile gesundheitlich nur etwas besser geht, meine Therapeutin habe ich seit über einem Monat nicht mehr gesehen, weil diese erst lange selbst krank war und jetzt Urlaub hat. Wollte diesen Sommer meine Medikamente absetzen aber das kann ich wohl vergessen. Hab jetzt noch mehr Medikamente als vor meinem Rückfall. Glücklicherweise habe ich mir das Heft von letzte Woche nicht gekauft. Plots mit unheilbar Kranken, die dann ein "Gnadenbrot" auf der RAS TSCHUBAI bekommen... das mußte ich nicht lesen.

Spekulation: Vermutlich eine Fraktion (???) der Gemeni arbeitet seit Jahrtausenden mit den Thoogondu zusammen!? Wie sich das in den verbleibenden 30 Heften aufklären soll ist mir schleierhaft. Zudem ja auch noch Adam von Aures und der Technomahdi ihr Spiel im Solsystem treiben... Da drängt sich mir doch der Verdacht auf, daß dieser Gesamt-Plot mit Band 2999 NICHT beendet sein wird. Plant die Expokratur, den Thoregon-Zyklus heftzahlenmäßig zu kopieren oder gar zu übertreffen??? Zutrauen würde ich denen das auf alle Fälle. Oder es bleibt wieder einiges unaufgeklärt, was der worst Case wäre...


Rous (14.07.2018):

2042/2043 passt zum Verschwinden von Wanderer im Druuf-Universum bzw. im Halbraum.

Übrigens taucht zu dieser Zeit auch Ernst Ellert zum ersten Mal nach seinem Unfall wieder auf.