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Perry Rhodan Nr. 2965: Der Sternenring

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Zwischen der Kleingalaxie Cetus und der Milchstraße hat es früher rege Handelsbeziehungen gegeben. Diese sind nach dem Hyperschock des Jahres 1331 NGZ zum Erliegen gekommen. Dennoch leben Terraner in Cetus. Sie alle sind Nachkommen der ursprünglichen Besatzung des nach einem altterranischen Piraten benannten 850-Meter-Handelsraumers WOODES ROGERS, welcher von seinem damaligen Kommandanten an die Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz angepasst worden ist. Aktuelle Kapitänin ist Florence Hornigold. Heimathafen der ROGERS ist ein ausgehöhlter Asteroid im Sternenring von Tson. Dort führen etwa 2000 Terraner ein Markthaus, in dem Hornigold ihre Handelsware an den Mann bringt. Die humanoiden Lee sind das dominierende Volk in Cetus. Die grünhäutigen Hünen mit zwei Daumen, eieruhrförmigem Doppelauge und leuchtendem Brustkorb erschaffen in generationenlanger Arbeit Ringe aus Asteroiden, Planetentrümmern und anderen Himmelskörpern rund um geeignete Sonnen, die dann als Habitate dienen. So auch beim Roten Riesen Tson. Die Lee nehmen gern Gäste auf. Darunter befinden sich im Sternenring von Tson auch Nodhkaris. Diese halten sich meist in ihrem geschützten Privatbereich auf. Im Gegensatz zur ROGERS sind die Keilscheibenschiffe der Lee seit der HI-Erhöhung für schnelle Fernreisen nicht geeignet. Hornigold ist somit die einzige Händlerin vor Ort, die Waren aus anderen Sternenringen beschaffen kann. Trotzdem laufen die Geschäfte in letzter Zeit nicht gut.

Hornigold belauscht einige Nodhkaris, die sich über einen nicht genehmigten Transport unterhalten. Drei Fremde sind im Sternenring angekommen. Die neugierige Kapitänin schickt den Nodhkaris eine Spionsonde hinterher und erfährt, dass es sich bei einem der Fremden um Atlan handelt. Atlan und seine Begleiter sind in Kampfhandlungen mit Nodhkaris und Lee-Söldnern verwickelt worden. Hornigold verspricht sich Vorteile, wenn sie dem legendären Arkoniden hilft. Sie bittet Sektionsbürgermeister Sano um Hilfe. Der Lee kennt die Terranerin schon lange und findet sie so interessant, dass er sie in den persönlichen Blutstrom seiner Familie aufnimmt. Nach einem Ritual, bei dem Sano und Hornigold Blut austauschen, sind die beiden eng miteinander verbunden. Der Bürgermeister nutzt die ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um die Neuankömmlinge aufzuspüren. So kann Hornigold Atlan und dessen Begleiter kontaktieren. Diese haben inzwischen den Lee-Söldner Pond in ihre Gewalt gebracht. Pond hatte den Auftrag, die Fremden zu einem Nodhkari namens Alverdh zu bringen. Hornigold führt die Gruppe zur ROGERS. Da Pond nur Drohungen ausstößt, verschafft sich Tamareil per Pedotransferierung Zugang zu seinen Erinnerungen. Sie besagen, dass Alverdh mit der ZOI in Verbindung steht, dem einzigen GESHOD-Spross in Cetus. Kontaktperson des Bhals Nadhnar bei den Lee ist der Pikodh Bough.

Da wird Alarm gegeben. Einige Lee greifen das Markthaus an. Sano schreitet ein, obwohl er sich damit gegen seine Vorgesetzte Zulura stellt, die diese Strafaktion gegen die "Verräterin" Hornigold angeordnet hat. Sie wurde allerdings von den Nodhkaris hierzu genötigt und diese Art der Einmischung gefällt dem Bürgermeister nicht. Er will über alles informiert werden, was Atlan über die Nodhkaris herausfindet. Hornigold wird in die Besonderheiten von Fitzgerald Klems Amulett eingeweiht. Das Tribar verhält sich seit der Ankunft im Sternenring seltsam. Es bewegt sich, als ob es auf etwas zeigen würde - womöglich auf den Proto-Eiris-Silo. Atlan, Klem und Tamareil erkunden die Umgebung, setzen das Amulett wie einen Kompass ein und erkennen, dass sich das fragliche Objekt im Sternenring befindet. Sie müssen sich in die ROGERS zurückziehen, als Gemeni aus der ZOI und Lee-Söldner angreifen. Die ROGERS verlässt den Planeten. Im All sind bessere Ortungen möglich. Das Objekt, von dem das Tribar angezogen wird, befindet sich anscheinend auf einem Mond, der den Nodhkaris gehört und als Sperrgebiet gilt. Als sich die ROGERS dem Mond nähert, wird sie vom waffentechnisch überlegenen Keilscheibenschiff SANFUUHR abgefangen und muss sich in den Ortungsschutz einer anderen Sonne zurückziehen.

Kringels Meinung:

Dass ich das noch erleben darf: Ein Roman von Christian Montillon, der mir gefällt! Insbesondere nach dem (nach meinem subjektiven Empfinden) Durchhänger der letzten Wochen hat er richtig Spaß gemacht. Ein interessanter neuer Schauplatz mit Mos-Eisley-Atmosphäre, flott vorangetriebene Handlung, launige Dialoge und nicht zu übertriebener Humor, vor allem aber eine sehr sympathische neue Haupt-Nebenfigur. Mit ihrer erfrischenden Art ist Florence Hornigold, die kiffende Kapitänin, nicht nur mir ans Herz gewachsen. Ich würde sagen: Zwischen Atlan und ihr geht was! Der Extrasinn ahnt auch schon, wie das enden wird ...

J. Kreis, 16.06.2018


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Phil (19.06.2018):

Ich habe hier schon so oft auf CM kritisch eingeprügelt (und dabei manchmal auch meine Contenance verloren, ähem, ich weiß), dass es nur recht und billig ist, mich zu melden, wenn ich mal was zu loben habe. Also: Top Charaktere, unangestrengt flapsige Dialoge und Humor, den man auch so nennen kann (selten wurde Atlans Extra-Sinn so brilliant eingesetzt wie in diesem Roman!). Ich bedanke mich, Herr Montillon. Zwar gab es auch dieses Mal wieder zu viel unnötige Erklärungen und innere Monologe, aber was solls, ich will nicht meckern. Verglichen mit dem UA-Pamphlet von letzter Woche war das eine Steigerung nicht erhofften Ausmaßes.

Und ich hoffe schwer, dass uns diese wunderbare Vierergruppe aus der herrlich affektierten Roboterdiva, der kiffenden Hana Sola, dem arkonidischen Lebemann und Schwerenöter und dem (diesmal fast ein wenig an die Wand gespielten) widerborstigen Menes-Agenten erhalten bleibt. Eines der besten Teams der letzten Zeit, keine Frage. Wehe, ihr lasst einen der vier sterben, verehrte Expokraten! Dann laufe ich wieder mal Gefahr, meine Contenance zu verlieren, und das will keiner, ich am allerwenigsten.