PR 2952
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Perry Rhodan Nr. 2952: Wald der Nodhkaris

Autorin: Michelle Stern

Inhalt

Der Spross LORINA erscheint am 8. Cucullatar 2853 p.S. im System von Glasgows Stern. Bhal Tharc, der sich als Gemen vorstellt, wendet sich an die Bevölkerung von Cessairs Welt und bittet um Unterstützung bei der Suche nach dem Sternenwanderer, denn dieser könnte ein Hochstapler sein. LORINA gehört für viele Menes ins Reich der Legende. Entsprechend heftig fallen die weltweiten Reaktionen aus. Manche Menes glauben gar, LORINA werde das gesamte Volk vor den Gauchen in Sicherheit bringen. Atlan und Fitzgerald Klem sehen Tharcs Botschaft in den Nachrichten. Dem Arkoniden wird klar, dass die Jagd auf ihn eröffnet ist.

Tatsächlich hat sich der Gemen Vhor bereits auf Atlans Spur gesetzt. Vhor ist ein Ghatu (Jäger), der von Felanden unterstützt wird. Bei diesen großen, aufrecht gehenden und intelligenten Wesen mit unübertrefflichem Geruchssinn handelt es sich wahrscheinlich um genmanipulierte Hunde. Xaadu ist der Anführer von Vhors Felandenrudel. Vhor inspiziert Atlans Zelle in der SWORD OF CESSAIR. Flottenkommandant Geo Rabsilber muss dies dulden, doch später warnt er Fitz. Der GIBA-Agent ist gern bereit, Atlan zu helfen, denn er fühlt sich zu ihm hingezogen. Diese Vertrautheit beruht auf Gegenseitigkeit. Offensichtlich gibt es eine Affinität zwischen Atlans Zellaktivator und dem Amulett der Klem-Dynastie.

Die beiden Männer fliehen, als Vhor bei Skadi Klems Anwesen erscheint. Atlan interessiert sich besonders für den Spross LORINA, will aber zunächst mehr über den für Menes verbotenen Kapuzenwald herausfinden. Fitz meint, ein angeblich seit Jahrhunderten dort lebender Mann namens Moschran könne vielleicht helfen. Fitz nutzt seine Kontakte, um Ausrüstung für sich und Atlan zu beschaffen. Auf eine gefälschte Nachricht, die angeblich von Rabsilber stammt, fällt Atlan nicht herein. Stattdessen nutzt er die ihm gestellte Falle, um Vhor auf eine falsche Spur zu locken. Der Ghatu ahnt, welches Ziel Atlan verfolgt. Er schickt sein Felandenrudel sowie Schwärme von großen Insekten, die als Drachletten bezeichnet werden, in den Wald.

Nachdem Atlan die von John Pierce gezeichnete Karte sowie ein Programm erhalten hat, mit dem sich Lücken im Prallfeldzaun aufspüren lassen, kann die Erkundung des Waldes beginnen. Dritter im Bunde ist John, der dem Arkoniden und dem GIBA-Agenten gefolgt ist. Atlan muss den übereifrigen jungen Mann wohl oder übel mitnehmen, denn John hat aus einem alten Kinderlied abgeleitet, wo sich Moschrans Versteck befindet. Er glaubt den Ort zu kennen. Nodhkaris nähern sich. Es kommt zum Kampf. Ein Nodhkari verwundet Fitz mit einer keulenähnlichen Waffe. Die Angreifer werden schließlich betäubt.

Moschran haust in einem Wellblechverschlag mitten im Wald. Der bärtige Alte gibt sich leicht verwirrt, bewirtet das Trio aber freundlich. Er behandelt Fitz mit einem Gespinst, also einem Objekt, das der Chronik Lorina Hammingways zufolge in Sprossen wie LORINA verwendet wird. Auch andere Gegenstände, die zur "Pflanzentechnik" der Cucullaten gehören, befinden sich in Moschrans Hütte. Der Alte behauptet, er habe die Objekte im Wald gefunden. Er erforsche den Wald und werde von den Nodhkaris respektiert. Moschran führt Atlan vor Augen, dass alle Pflanzen des Waldes miteinander vernetzt sind. Kleine Kristalle scheinen in das Netzwerk eingebettet zu sein. Der Wald ist eine gigantische Entität von der Kapazität eines Supercomputers, aber er schläft, wie Atlans Extrasinn meint. Atlan fühlt sich vom Wald beobachtet und er traut Moschran nicht.

Am nächsten Tag führt Moschran seine Gäste zu einem besonderen Ort, den er als Fakturgrube bezeichnet. Die Grube blockt Ortungsimpulse ab. Sie ist mit Wurzelgeflecht und zäher Flüssigkeit gefüllt. Am Grund befindet sich eine Schicht, die an Teer erinnert und in der sich etwas bewegt. Moschran legt ein der "Pflanzentechnik" entstammendes Gerät hinein. Es wird von Pilzhyphen umschlungen und kopiert. Die Kopie ist voll funktionsfähig. Mit Menes-Technik, so erklärt Moschran, ist die Vervielfältigung nicht möglich. Auch bei der Fakturgrube sieht Atlan Kristalle - Hyperkristalle, wie ihm klar wird, die der Wald-Entität eine ÜBSEF-Konstante verleihen.

Vhor greift mit überlegenen Waffen, Felanden und Drachletten an. Atlan hat einen kleinen Vorteil, denn der Gemen will ihn lebend fangen. Es gelingt ihm, sich mit Vhor in die Fakturgrube zu stürzen. Wie erwartet versucht die Grube den Kampfanzug des Gemen zu kopieren und behindert ihn dadurch, doch auch Atlan wird in die Tiefe gezogen. John hilft ihm, der Grube zu entkommen. Moschran stimmt einen Gesang an, der den Wald veranlasst, sich gegen die Felanden zu wenden, die Fitz schwer zusetzen. John, der von einem Felanden gebissen wurde, erhält von Moschran ein Gespinst zur Heilung und wird nach Hause geschickt. Währenddessen wird Vhor von Xaadu aus der Grube geholt.

Moschran führt Atlan und Fitz zu einem toten, vermutlich vor langer Zeit auf Cessairs Welt abgestürzten Spross. Dort sieht Atlan einen Shod-Spiegel, eine rahmenförmige Konstruktion mit 1,30 Metern Seitenlänge und Symbolen an den Eckpunkten. Moschran behauptet, er kenne den Verwendungszweck des Shod-Spiegels nicht. Sein Ziel ist ein organischer Transmitter, der allerdings zunächst mit Ersatzteilen repariert werden muss, die Moschran mit sich führt. Dann können sich Atlan und Fitz auf einen vermutlich von den Gauchen bewohnten Planeten versetzen lassen. Moschran bleibt zurück.

Kringels Meinung:

Witzig: Nach dem Wort ENDE wird nicht etwa PR 2953 angekündigt (E-Book). Stattdessen steht hier, "nächste Woche" (am 23. September 2016) folge der Auftaktband eines neuen Handlungsbogens, der den Namen "Sternengruft" trage ...

Als Moschran sich von Atlan verabschiedet, sagt er, er könne sich an die Landung des Sprosses LORINA erinnern. Er deutet an, er sei kein Menes. Atlan zieht, wie ich annehme, die richtigen Schlüsse: Moschran ist so etwas wie eine Inkarnation der Wald-Entität. Anders sind sein Alter und seine Macht über die Pflanzen nicht zu erklären. Ansonsten erinnert Moschran mich frappierend an den zauseligen Zauberer Radagast aus der Hobbit-Filmtrilogie.

Die Beschreibung des Kapuzenwaldes mit seinen vernetzten Pflanzen erinnert an Sumurdh, siehe PR 2928/2929. Dort wurde der verwundete Spross KYLLDIN von einem Riesenpilz mit Parafähigkeiten geheilt. Ist auf Sumurdh auch irgendwann mal ein Spross abgestürzt, aus dem sich dann die dortige Flora entwickelt hat? Hier, also auf Cessairs Welt, kommen Hyperkristalle zum Einsatz. Vielleicht Hooris-Kristalle, wie sie vom Thoogondu Hooronon entwickelt wurden (PR 2937)? Ist der Wald aus dem abgestürzten Spross entstanden oder war er schon vorher da? Warum ist der Spross überhaupt abgestürzt?

Einige Kapitel sind aus der Perspektive des Hundewesens Xaadu geschrieben. Er ist ganz auf seinen Herrn fixiert. Gerüche sind sehr wichtig. Die Jagd ist das größte Vergnügen. Ich finde, Michelles Schreibe lässt auf gutes Einfühlungsvermögen schließen.

J. Kreis, 17.03.2018


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Gastkommentare


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hli (18.03.2018):

Hmm, mein Roman hat am Schluss die normale Ankündigung des nächsten Hefts. Es scheint also verschiedene Varianten zu geben...
Ein Gedanke kam mir beim Lesen: kann es sein dass die aktuellen Gemeni auch nur versuchen, Menschen (bzw. andere Bewohner der MB) zu "entführen" und auf irgendwelchen Planet anzusiedeln? Vermutlich diesmal nicht um sie in Sicherheit zu bringen, sondern um ebenfalls Experimente durchzuführen.


Hans (17.03.2018):

Radagast der Braune? So hat jeder seine Assoziationen. Moschran kommt bei mir, vor dem Inneren Auge, schlanker rüber als der (viel zu selten auftauchende) Braune Zauberer in Mittelerde. Wird Zeit, daß ENDLICH das Silmarillion verfilmt wird, da könnte dann auch Radagast einen weiteren Auftritt haben und noch weitere Kollegen aus der Zaubererschaft von Mittelerde die ja aus dem Geschlecht der Maiar entstammen, das in Valinor seinen Ursprung hat, dem legendären Land im Westen von wo aus die Valar die Welt Mittelerde geschaffen haben.
Ein typisches Atlan-Abenteuer wie in alten Zeiten. Ein junger Kerl namens John Pierce, der den Arkoniden anhimmelt. Michelle Stern hat sicher, wie ich, viele Atlan-Abenteuer im Hinterkopf gehabt beim Schreiben. Diese Aspekte hatte ich ja in meinem Fanroman ausführlich beleuchtet ;-). Atlan-Abenteuer mit viel Action gehen bei mir immer als vergnüglicher Lesestoff durch. Beide Daumen hoch!
Daß 'dort unten' ein Spross liegen könnte hatte ich ja letzte Woche schon angedeutet. Wer Moschran ist? Dasselbe wie Homunk bei ES!? Vermutlich treiben es die Gemeni wie seinerzeit die Ewigen Krieger und verwalten die MB mehr schlecht als Recht da fehlgeleitet durch irgendwas oder irgendwen. GESHOD im Tiefschlaf möglicherweise? Und sein Android Nummer Eins hat sich sicherheitshalber in den Wald zurückgezogen; daß ihn die Cucullaten-Gemeni und die Noodkharis nicht bemerken spräche dafür, da er eine Stufe höher als diese Hilfsvölker steht. Hoffentlich hören wir noch etwas von ihm.
Die Felanden sind eine lustige Truppe, denen möchte man glatt mit Valium versetzte Leckerlis geben... :-).
Bin Mal gespannt wie's weitergeht.



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