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Perry Rhodan Nr. 2944: Moothusachs Schatz

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Moothusach kommt auf Sevthoo zur Welt, einer abgelegenen Kolonialwelt des Goldenen Reiches, die zur neuen Heimat für 6000 Sektierer geworden ist. Diese Thoogondu glauben, sie müssten den "alten gondischen Kampfgeist" wiedererlangen, um zu verhindern, dass ihr Volk degeneriert. Moothusach, ein Tüftler und Logiker, ist für dieses Leben nicht geeignet. Sein Vater schmuggelt ihn in ein Versorgungsschiff, mit dem Moothusach einen anderen Planeten erreicht. Er tritt eine Stelle als Hilfskraft in einem ausgelagerten Institut der gondischen Multiversität an, stellt seine Fähigkeiten unter Beweis und arbeitet sich langsam hoch. Er tritt in die Dienste des Neurotronikers Kortoo, der einen neuen Assistenten sucht. Kortoo ist ein Mentor; er betreut eine der wenigen echten Neurotroniken des Goldenen Reiches.

Neurotroniken sind mehr als nur Hochleistungsrechner. Sie sind Künstliche Intelligenzen mit eigenem Bewusstsein. Es handelt sich um Biopositroniken mit Anteilen von Hooris-Kristallen und lebendem Plasma, welches eine Symbiose mit einer besonderen Pilzart eingeht. Diese Neurofungi haben hypnosuggestive Eigenschaften und werden von manchen Thoogondu für intelligente Wesen gehalten. Mentoren "erziehen" die KIs und achten darauf, dass sie bei der Befolgung der für sie geltenden Gesetze ("Hierarchien") nicht in einen inneren Konflikt geraten, aus dem sie sich nicht mehr befreien können. Moothusach lernt viel von seinem Meister, will aber irgendwann auf eigenen Beinen stehen und trennt sich von ihm. In langen Wanderjahren erarbeitet er sich einen so guten Ruf, dass er eines Tages die Ehre hat, Initialmentor zu werden, das heißt, er darf eine eigene Neurotronik erschaffen. Hierbei muss er sich gegen das junge Genie Muraabod durchsetzen, einen aus gutem Hause stammenden Thoogondu, mit dem er in den folgenden Jahren zusammenarbeitet.

Moothusach betrachtet die traditionsgemäß nach ihm benannte Neurotronik als sein Kind. Er ist nicht erfreut über die Einbindung der KI in das Geheimprojekt "Hermetischer Komplex". Moothusach wird nicht in die Ziele des Projekts eingeweiht und handelt sich großen Ärger ein, als er in der Gewitterschmiede unautorisierte Nachforschungen anstellt. Als Mentor ist er nun nicht mehr tragbar - Muraabod wird sein Nachfolger. Moothusach muss froh sein, am Leben bleiben zu dürfen und die Neurotronik nicht verlassen zu müssen. Er muss dulden, dass Muraabod ein Exempel an der Neurotronik statuiert. Muraabod ist der Meinung, die Hierarchien könnten dazu führen, dass die KIs im Falle des Versagens eines Gondus selbst die Macht übernehmen würden. Muraabod implementiert deshalb ein Codewort, mit dem sich Moothusachs Neurotronik sofort ausschalten lässt. Moothusach ist hiermit nicht einverstanden und es gefällt ihm nicht, dass die im Grunde pazifistisch eingestellte Neurotronik an der Ausdehnung des Gondunats in die alte Heimat der Thoogondu mitwirken soll. Die Neurotronik wird in einem Geheimraum der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN installiert.

Diesen Geheimraum betritt Monkey jetzt, am 5. Dezember 1551 NGZ, nachdem sich die GORATSCHIN fest in der Hand der Neuen USO befindet. Mamu Sondhake hat bereits erkannt, dass die Collagen-Roboter nicht von der Zentralpositronik der GORATSCHIN aktiviert worden sind, sondern von einem zweiten, übergeordneten Bordgehirn. Sondhake warnt Monkey rechtzeitig vor neuen Aktivitäten des zweiten Bordgehirns. Tatsächlich entstehen Collagen-Roboter, die sofort angreifen. Der Oxtorner macht sie unschädlich, doch während er abgelenkt ist, nimmt Moothusach die junge USO-Spezialistin Corona Fermatricz als Geisel. Gleichzeitig zielt Muraabod mit einer Strahlwaffe auf die Neurotronik. Er ist bereit, den Rechner zu vernichten, um zu verhindern, dass der Neuen USO brisante Daten in die Hände fallen - etwa über eine verdeckte Operation von 100 Halbraum-Traktoren und 4000 Thoogondu-Kampfschiffen in der Milchstraße. Diese Mission wird von Oberbefehlshaber Zatholon von Bord der HARUURID kommandiert. Die Schiffe haben Aufladestationen für Hooris-Kristalle an Bord und befinden sich schon seit 1538 NGZ in der Milchstraße.

Der Schutz seines "Kindes" ist für Moothusach wichtiger als die Unterwerfung der Milchstraßenvölker. Deshalb schießt er Muraabod nieder, bevor dieser auf die Neurotronik feuern kann. Der sterbende Mentor spricht jedoch das Codewort aus. Die Neurotronik beginnt mit der Selbstzerstörung. Moothusach kann den Prozess nicht rückgängig machen, aber er kann mit Monkeys Erlaubnis die "Vereisung" der Hooris-Kristalle veranlassen. Auf diese Weise wird die Neurotronik ins Land der Träume geschickt, die Selbstvernichtung wird gestoppt. Die Neurotronik muss im Schlafmodus bleiben. Moothusach will aber versuchen, Datenpakete zu extrahieren, die er Monkey zum Dank für die Rettung der Neurotronik überlassen würde.

Kringels Meinung:

Pilze mit Parafähigkeiten? Ähnliches hatten wir in PR 2929. Ob hier ein Zusammenhang besteht?

Die eher austauschbare Lebensgeschichte Moothusachs, locker-flockige Dialoge (vorsichtig ausgedrückt), mehrere Seiten mit Zusammenfassungen der bisherigen Geschehnisse ... Schwamm drüber. Wenigstens ist die Katze nun aus dem Sack. Die Thoogondu wollen die Milchstraße erobern. Zu diesem Zweck missbrauchen sie die Gäonen als nützliche Idioten und Prügelknaben: Die Gäonen sollen den Thoogondu die Drecksarbeit abnehmen, ohne es zu ahnen, oder zumindest für Ablenkung sorgen. Wäre Perry Rhodan so dumm gewesen, sich als Galionsfigur des Zweiten Solaren Imperiums instrumentalisieren zu lassen, dann hätte er den wahren Invasoren die Tür weit aufgehalten. Keine schlechte Idee, allerdings handelt es sich beim Zyklus "Genesis" somit doch um eine Invasionsgeschichte. Ich habe mich also zu früh gefreut.

KIs, die die Macht übernehmen, sind in der Science Fiction nicht neu, siehe die KULTUR-Romane von Iain Banks und das Polis-Universum von Neal Asher. Gleichwohl finde ich die Funktionsweise der Neurotroniken interessant. Die Frage, ob Maschinen eine Moral haben, wird in diesem Roman gestellt, aber nicht weiter vertieft. Das finde ich schade, aber es kann ja noch kommen. Es wäre doch gelacht, wenn die findigen Terraner keine Möglichkeit finden würden, Moothusachs Neurotronik aufzuwecken, ohne deren Selbstvernichtung wieder in Gang zu setzen. Auf jeden Fall werden sie mehr Informationen über die HARUURID-Mission erhalten.

Die uns bekannten Robotergesetze gelten für Neurotroniken nicht, stattdessen folgen sie drei Hierarchien. Die oberste Stufe wird als "gondunales Geheiß" bezeichnet. Neurotroniken müssen jeden direkten Befehl des regierenden Gondus ausführen und alle bisher von ihm getroffenen Entscheidungen sind für sie verbindlich. Eine Stufe tiefer rangiert der "gondunale Glanz". Er umfasst die Gesamtheit aller Entscheidungen der Amtsvorgänger des Gondus. Diese müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Zu guter Letzt gilt die "gondunale Tendenz", die besagt, dass die Neurotroniken der Grundausrichtung der Kultur des Gondunats folgen sollen. Durch diese Abstufung soll verhindert werden, dass der Gondu absolute Macht über die Neurotroniken gewinnt. Seine persönlichen Ziele dürfen nicht im Widerspruch zum bisherigen Werdegang des Gondunats stehen. Die Hierarchien könnten zu einer für die Neurotroniken unauflösbaren Konfliktsituation führen, die als neurotronische Paralyse bezeichnet wird. Die Mentoren werden unter anderem zur Vermeidung dieses Zustands gebraucht. Hm. Das kann doch nur bedeuten, dass die Mentoren die letzte Instanz sind, wenn es um grundlegende Entscheidungen der Neurotroniken geht, oder? Ich muss mir das noch durch den Kopf gehen lassen, aber irgendwie kommt mir das Konzept der Hierarchien nicht gut durchdacht vor, zumal die "gondunale Tendenz" sehr unscharf formuliert ist und der Auslegung bedarf.

J. Kreis, 20.01.2018


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Gastkommentare


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Patrick (21.01.2018):

Der Zyklus war für mich spätestens seit dem Auftauchen der Gemeni eine Invasionsgeschichte, und wir sollten diesen Komplex nicht aus dem Blick verlieren. Es fragt sich weiterhin, auf was sich "Genesis" bezieht.

Ein weiteres zu erwähnedes Element ist die Tatsache, wie augenscheinlich einfach die Thoogondu in die Milchstraße einsickern konnten. Einmal mehr frage ich mich, wozu man die Protagonisten ihrer fortgeschrittenen Antriebstechnik "beraubt" hat. An den Fernreisen änderte das offenbar nichts; die HI-Erhöhung hat die Serie allenfalls unlogischer gemacht. Ich fand gerade, dass die größere Flexibilität bei der Wahl des Handlungsortes Chancen bot, einmal nicht das Damokles-Schwert über das heilige Sol-System zu hängen (obwohl man es damals auch nicht lassen konnte). Vielleicht sollte man zugeben, dass die HI-Erhöhung für die Katz war, und als Teil von Thez' magischem Wirken die alte Hyperimpedanz restaurieren. An den Invasionsgeschichten und Fernreisen hat sich ja, wie gesagt, sowieso nichts geändert; diese Aspekte wurden nur esoterischer.


Hans (21.01.2018):

Daß es um eine Invasion geht ist ja schon klar seit man weiß, daß die Gäonen um den verblichenen Admiral Dannan das Solare Imperium neu errichten wollen. Jetzt zeigt es sich eben, daß die Thoogondu die Macht übernehmen wollen, ein Drittes Reich, pardon Gondunat soll entstehen. Soweit so schlecht - noch eine Invasion, hüstel. Das Heft liest sich aber sehr gut und der Inhalt ist interessant. Drei Sachen sind mir aufgefallen:
1. Auf S. 47 re.Sp.o. protestiert Moothusach dagegen, daß Soldaten die eigenen Leute umbringen. Einer Meinung, der ich mich vorbehaltlos anschließen kann und für die ich den Autor loben möchte. Man mag zum Militär stehen wie man will aber solche Verhaltensweisen sind das was ich als Primäre Dekadenz bezeichne. U.a. daran ist schon das Römische Imperium zugrunde gegangen und heutzutage halten viele Menschen das was am 11. September 2001 geschah für eine False Flag Operation, die eigene Bürger zu Tausenden für ein 'höheres' Ziel geopfert hat. Ich habe zu letzterem bis heute keine abschließende Meinung da mir zuwenig wirklich verläßliche Daten vorliegen um es abschließend beurteilen zu können.
2. Leo Lukas treibt seine (von mir vermutete Homophobie - auch dazu liegen mir nicht genügend Daten vor) noch auf die Spitze. Diesmal auf S. 59 li.Sp.o. wo die beiden Wächter der Neurotroniker, die 'natürlich' ins Gras beißen ein verheiratetes Brüderpaar sind. Inzest und Homosexualität. Vermutlich wegen dieser Tendenz bei LL und VT habe ich der Liebesbeziehung von Kenzan und Germo Jobst viel Raum in meinem Fanroman eingeräumt. Jobst ist bei mir (in Fortführung dessen wie die Figur in der Serie seit Beginn angelegt wurde) ein verträumter introvertierter Mann dem man leicht abnimmt, daß er Männer bevorzugt. Kenzan ter Aumakyia jedoch ist ein knallharter Soldat und überaus maskulin. Opiter Quint ist bei mir bisexuell, seid gespannt was ich in den folgenden Kapiteln daraus mache. Als schwuler Mann bin ich mein Leben lang schon gezwungen, mich auf gegengeschlechtliche Beziehungen in Romanen und Filmen einzulassen da gleichgeschlechtliche eben so selten vorkommen. Leser meiner Fan Fiction sollten dies berücksichtigen wenn sie meinen Erstlingsroman im Rhodan-Universum lesen. Und seid versichert, es gibt solche und solche schwule Männer. Ich selbst bin eher der Kenzan-Typ, allerdings kein Soldat :-).
3. Mir ist nicht klar, was denn das Besondere an einer Neurotronik sein soll??? So wie es beschrieben wird ist es auch nicht mehr als eine Biopositronik, zudem stranguliert bzw. reguliert durch drei Robotergesetze - die Asimovschen Pendants haben bei PR ja noch nie eine Rolle gespielt. Die Syntronik hat sich damals durch phänomenale, überlichtschnelle Rechengeschwindigkeit von der Biopositronik abgehoben bei der sich durch schiere Brute Force eine Eigen-Intelligenz und -Emotionalität herausbilden. Es wird die hypnotische Fähigkeit der Pilzkulturen erwähnt. Liegen hier die benefits? Spielen die Neurotroniken eine Rolle bei der Gedächtnismanipulation in Gondunat und ZSI???

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Fan Fiction Teil 8:
Der Einstieg hatte sich geöffnet nachdem Jabari Gneppo seine Paragabe der Wetterkontrolle anwandte. Den Tanz hatten sie der Form halber trotzdem weiter aufgeführt, schon allein wegen der Zuschauer, die sich nach dem ersten Donnern eingefunden hatten. Spiralig tanzten sie vom Rand der Platte auf den Kristall im Zentrum zu. Es war früher Nachmittag auf dem idyllischen Waldplaneten Wohep. Der Feuerorkan unterhalb der gläsernen Platte von achtzig Metern Durchmesser war erloschen nachdem ein immenser Platzregen auf diese geprasselt war, nach nur zehn Minuten, die Paragabe des Mutanten von Yo musste ultrastark sein, hatte sowohl mit Temperatur-, Luftdruck-Manipulation und Telekinese zu tun, wie hätte er sonst in dieser kurzen Zeit einen solchen Starkregen samt Gewittersturm produzieren können wo doch das Firmament zuvor völlig wolkenlos gewesen war? Drei der acht Monde Woheps standen in einer Reihe, die restlichen fünf waren noch nicht aufgegangen. Die Zuschauer würden das als Zeichen für die infernalische Dreifaltigkeit Zahrakatts werten da war sich Rhodan sicher, der sich in der vorhergehenden Nacht noch einmal über diesen Kult schlau gemacht hatte. Der Femto-Syn in Atlans Anzug hatte eine Datenbank des Informationsbüros im Stadtteil angezapft, diese war syntronisch gespeichert gewesen. An der Intotronik einer Breviatur hätte sich der Anzugrechner aber höchstwahrscheinlich die Zähne ausgebissen. Ein runder Durchgang war erschienen, eine gläserne Treppe führte nach unten, die sie jetzt schon seit dreissig Minuten nach unten stiegen. Die Femto-Syns hatten gemeldet, daß der Schacht in den sich die geländerlose Treppe schmiegte, dreihundert Meter tief war. Im Schacht herrschte ein Hyperdämpfungsfeld bis in die Höhe von zehn Metern über Boden-Niveau, an ein Hinuntergleiten mit den Antigrav-Aggregaten war nicht zu denken. Perry hatte keinen Bedarf an einem Absturz ins Ungewisse. Am Boden des Schachts war überdies ein sehr starkes Antiortungsfeld aktiviert, das jegliche Ortung und Tastung verhinderte. Sie waren somit gezwungen aufs Geratewohl hinabzusteigen. Die Treppenstufen leuchteten fahl in der Dunkelheit. Von unten blitzte ein helles Licht auf. "Das riecht nach Gefahr. Zweiergruppen bilden damit die Anzugschirme alle schützen können sobald wir das Dämpfungsfeld verlassen." Atlans Anweisung kam sofort und mit fester Stimme vorgetragen. Atlan war eben ein Sofort-Umschalter wie er selbst, dachte sich Rhodan. Der geborene Anführer um genau zu sein. Es schauderte ihn immer noch, beim Gedanken an das was der Arkonide in der Synchronie erlebt hatte. Allein der 700 Jahre lange Flug in der zweiten Zeitdimension war einfach fast unvorstellbar. An Alter und Erfahrungen reicher von den Galaktikern war nur noch Julian Tifflor, der jetzt als Richter in den Diensten des Atopischen Hofs und letztlich von Thez stand und auch zuvor bei seinem Jahrmillionenweg durch den Zeitspeer des Paralox-Arsenals jeden Rekord einstellte. Er hoffte inständig, daß Tifflor nicht im Laufe seines Dienstes zu solch einem verbittert gefährlichen Griesgram wie Matan Addaru wurde. Perry Rhodan schob diese Gedanken beiseite. Nach weiteren ereignislosen sechzig Minuten erreichen sie die Sohle des Schachts, wo sie schon erwartet wurden. Ein klapprig aussehender, hominider Roboter mit einem Scheinwerfer auf dem Kopf begrüßte sie mit knarzender Stimme. "Willkommen Pilger, euch stehen drei Wege offen." "Ach was. Das kann ja lustig werden." Sagte Kenzan zu Germo Jobst und Atlan hustete erstmal ausgiebig um Zeit zu gewinnen. Dann mit freundlichster Stimme zu der er nach dem spiraligen Gänsemarsch abwärts noch fähig war. "Sag mir deinen Namen, Blechbüchse und beschreibe uns die Ziele zu denen die Wege führen."
*" "Da gibt es zuerst den Weg in den Tempel des Zahrakatt, dann ein Weg nach Poregast zur Chaos-Akademie Menx-3, allerdings ein im Hyperraum gespiegeltes Abbild des Originals und schließlich ein Weg in die Galaxis Wassermal, derzeit direkt zu einer Audienz des Pangalaktischen Statistikers Lowi Olpox. Ein Hinweis: der Mann der zwei Stunden vor euch hier war, ging nach Wassermal." Der Roboter schwieg nun. Rhodan überlegte nicht lange, sah Ritomo an und nickte ihm zu. "Wir nehmen zunächst Weg Eins." "Gute Wahl." Kam es vom Roboter, ich öffne euch die Tür. Solltet ihr zurückkommen dürft ihr noch einen zweiten Weg gehen. Die runde Schachtwand hinter dem Robot öffnete sich wie ein klaffender Schnitt in grauem Fleisch.
*
Der Rest war eine Qual, im Rückblick. Gleich zu Beginn, auf einer schmalen Brücke über einem lichtlosen Abgrund geriet ausgerechnet der Dagor-Großmeister Kenzan ter Aumakyia in eine Falle. Eine Antigravfalle, ausgelöst durch ein simples Husten des jungen Arkoniden. Der Anzug kompensierte das meiste aber die Falle war ungemein stark. Zweinhundert Gravos pressten ihn zu Boden. Etliche Prozent schlugen durch, der Hypertrop des porleytischen Anzugs lief am Limit, allein die Unterstützung der Atmung kostete 50% der verfügbaren Energie. Kenzan war keines Wortes fähig, atmete angestrengt während Atlan die Umgebung absuchte. Der Rest der Gruppe rührte sich nicht vom Fleck. Nach endlosen dreissig Minuten fand Atlan eine Stelle am blütenweißen Boden der Brücke, die im submikroskopischen Bereich leicht changierte, der Orter des Anzugs hatte diese Stelle entdeckt nachdem er ein Feld neutralisiert hatte das über dem Material lag, ebenfalls ungemein stark war, im UHF-Bereich des Hyperspektrums und zudem erratisch fluktuierte. Mit einem Schrei stieß er das aktivierte Dagor-Schwert in diesen Punkt hinein und dann knallte es, eine Qualmwolke stieg auf aber der Orbiter war frei, kam taumelnd auf die Beine, wischte sich den kalten Angstschweiß von der Stirn. Sein Freund Germo stützte ihn auf dem restlichen Weg über die Brücke. Dann wurde es bizarr. Durch ein steinernes Tor betraten sie eine Waldlichtung bei Nacht. Ein Bild des Terrors bot sich, an die zwanzig zerfetzte Leichen, alles Woheper. Es sah aus wie die blutverschmierten Spielzeuge eines psychopathischen Riesenkinds, das gerade seine Haustiere ermordet hatte und mit dem Blut Bauklötze bemalt hatte. Mit Horror sah sich Ritomo Papulian um. Sein Bruder war nicht dabei. Atlan und Kenzan hoben mit ihren Desintegrator-Schwertern ein großes Grab aus und darin bestatteten sie die armen Opfer, die bei lebendigem Leib zerrissen worden waren. Atlan sprach laut ein Gebet an den Heroen Merakon, etwas anderes fiel ihm spontan nicht ein. Der Wald endete abrupt, wie mit einem Messer abgeschnitten an einer Felskante. Dahinter erwartete sie ein Haufen von schwebenden Kugeln über einem erneuten Abgrund. Man sollte wohl über diese Kugeln springen aber dazu fehlten Atlan jetzt wirklich die Nerven. Jabari und Germo transportierten die anderen per Teleportation hinüber, auf eine runde, alabasterfarbene Plattform nachdem die Anzugsyntroniken Entwarnung gegeben hatten. Nur ein Dämpfungsfeld befand sich um die Kugeln, das Antigravs neutralisierte. Ohne Mutanten wäre ihr Weg hier zuende gewesen. Germo Jobst warf zum Abschied einen Konzentratriegel auf eine der Kugeln. Diese explodierte und dann explodierten alle. Die Druckwelle holte Rhodan, Gneppo und Papulian von den Beinen, die anderen wurden von ihren Anzügen davor bewahrt. "Wie das Spielzimmer eines wahnsinnigen Kindes kommt mir das alles hier vor." Rhodan schüttelte den Kopf. "Nicht wirklich gefährlich aber maximal verstörend." In der Mitte des alabasternen Runds ging es weiter. Sie stiegen eine Leiter hinunter in einen dunklen engen Gang. Nach einigen Minuten begannen die Wände zu bluten. Instinktiv begannen sie zu rennen bevor der Boden zu glitschig wurde. Nach etwas über einem Kilometer schnellen Laufs erreichten sie eine Art Kathedrale. Germo kam mit Vorsprung als erster an, Kenzan wußte, daß er aktueller Meister im Fünf-Kilometer-Lauf war, bei den alle drei Jahre stattfindenden TLD-Leichtathletikmeisterschaften. Die knöchernen Schädel vieler verschiedener Spezies hatte jemand zu Gebetsbänken zusammengefügt, vor einem Altar, der aussah wie der angeschmolzene Motorblock eines Shifts. Davor lag ein Woheper, das Feuer-Amulett in der rechten Hand festgekrallt. Ritomo schrie auf und rannte nach vorne, zwischen den Gebeinbänken hindurch. "Er lebt noch." Er kniete nieder und dankte seiner Lichtgöttin mit wiederholten Verbeugungen des Oberkörpers. Zumindest vermuteten das seine Weggefährten. Untuno Papulian, der vor dem zerschmolzenen Altar aus Metall lag und stark ausgezehrt wirkte wurde vom Cybermed in Kenzans Anzug versorgt, der einige Sonden ausfuhr die sich an den Körper des Wohepers legten, ihn mit einer stärkenden Aufbau-Injektion und elektrolytischer Infusion versorgten. Nach einiger Zeit schlug er die Augen auf. "Ritomo, du bist mir also gefolgt. Danke." Rhodan fragte sich, wie der Bruder Ritomos die Fallen überwunden hatte aber letztlich war das egal. Er hatte sein Versprechen erfüllt, nur das war wichtig.
*
Der Rückweg war vergleichsweise einfach. Über den Abgrund wurde erneut teleportiert. Der enge Gang hatte sich komplett mit Blut gefüllt, das bereits teilweise geronnen war. Man teleportierte auch über diesen hinweg und als die Brücke hinter ihnen lag durchquerten sie den Riss in der Wand und standen wieder vor dem klapprigen Roboter. Atlan eskortierte die Brüder über die Glastreppe zurück zum Eingang, wünschte ihnen alles Gute und kehrte zurück. Der Durchgang in der gläsernen Platte hatte sich geöffnet nachdem der wiederaktivierte Feuersturm kurz erloschen war. Draussen herrschte früher Morgen. Es gab keine Zuschauer. Die Brüder verließen Wohep-Tau per Schwebegondel und würden sicher nicht freiwillig hierher zurückkehren wollen.
Rhodan, Gneppo und die Orbiter hatten sich derweil auf Weg Nummer Drei geeinigt als zweite Wahl und gaben dies bekannt nachdem Atlan drei Stunden später die Glastreppe wieder herunter kam. "Gute Wahl." Bemerkte Atlan mit Sarkasmus in der Stimme. "Da laufen wir direkt dem Dakkar-Pionier vor die Füße, ich mach schon mal mein Testament." Aber er wollte die Wahl seiner Gefährten nicht infrage stellen. Der Robot öffnete das zweite Tor, ein rundes Schott mit Irisblende aus blau glitzernden Material und rief ihnen noch nach, kurz bevor sich die Blende hinter ihnen zur Gänze schloss: "Dieser Weg ist eine Einbahnstraße, danke, daß ihr Allerorten besucht habt, eure Passepartouts verlieren hiermit ihre Gültigkeit." Rhodan, Gneppo und die Orbiter bereuten ihre Wahl sofort aber es war zu spät.
*
Sie kamen an einem der schwebenden Türme der Pangalaktischen Statistiker heraus, betraten diesen und ließen sich nach oben tragen. Es war der Turm des Statistikers Lowi Olpox, wie ein Pfauchone oben schließlich bekannt gab, der die Ratsuchenden routiniert wie ein Uhrwerk begrüßte. Aber das wußten sie ja bereits. Die kleine Gruppe der Fünf betrat die Plattform und wartete bis die Reihe an ihnen war mit dem Statistiker zu sprechen.
Atlan ging an der Spitze, grüßte den Statistiker mit der offen gezeigten, erhobenen, linken, hohlen Hand. Dieser begann: "Willkommen Atlan von Arkon, wie ich sehe bist du hier als Ritter der Tiefe. Eingedenk deines hochstehenden Status werde ich daher deine Fragen direkt beantworten ohne deinen Geist mit allzu viel Informationen zu verwirren und auf das Los des Gewinners verzichte ich. Du hast genau zwei Fragen frei." Atlan ging das alles zu schnell. Er musste sich sammeln, ignorierte die Eingaben seines Extrasinns, die er schon seit dessen Erwachen nach der Entfernung der synchronalen Freßzelle an Bord der AMTERIA tunlichst ignoriert hatte. Der Extrasinn kam ihm seitdem beschädigt vor. Im Dagor gab es eine Langzeit-Hintergrund-Meditation die es ihm ermöglichte den Extrasinn auf leise zu stellen. Dessen Worte wurden so zu subliminalen Botschaften am Rand der akkustischen Wahrnehmbarkeit. Atlan verließ sich lieber auf den Rat seines Femto-Syns. Dieser schwieg aber jetzt beharrlich. Der Cyno Lowi Olpox trat im äußeren Erscheinungsbild aller Statistiker auf, in der Gestalt eines Vertyren. Er wirkte somit wie ein circa 2,30 Meter großer, kräftiger humanoider Echsenabkömmling, hatte eine graue Reptilienhaut und glühende Augen. Der Schädel wirkte wie der Kopf eines Drachen, auf dem Rücken befanden sich zwei knochige Flügelrudimente. Atlan hatte sich gesammelt, stellte seine erste Frage. "Wohin muß ich gehen um die Ekpyrosis von GA-yomad zu verhindern?" Der echsenhafte Cyno verdrehte kurz die Augen. "Ein Lichtjahr vor dem Dengeja Uvesoo in deiner Heimatgalaxis schwebt ein durchaus imposantes Objekt, von dort wird der Weltenbrand ausgelöst." Und nun war Atlan in der Zwickmühle. Wenn er jetzt danach fragte wie er die Ekpyrosis verhinderte, saßen sie fest. Wassermal war viele Millionen Lichtjahre von Zuhause entfernt. Daher blieb ihm nichts anderes übrig als folgendes zu formulieren. "Wie kann ich am schnellsten zu meinem Raumschiff STORMON zurückkehren?" Der Echsenhafte Cyno zögerte, griff dann in eine Falte seines grellbunten Umhangs, der viele Taschen hatte. "Hier hast du einen ÜBSEF- Modulator." Er gab Atlan ein Gerät, welches aussah wie die Fernbedienung eines Trivid-Kubus. "Damit dürfte es ganz leicht sein, sich als der Eigner eines bestimmten Raumschiffs auszugeben. Irgendwo im Orbit parkt ein Schiff mit Septim-Parallelspur-Antrieb, finden musst du es selbst. Gute Heimreise wünsche ich." Atlan kam sich vor wie ein Schuljunge, der einen Keks und zugleich eine Ohrfeige bekommen hatte. Dirigierte die anderen mit einer Handbewegung zu sich und dann verließen sie den Turm, schwebten nach unten. Am Boden angekommen ließ er seinen Femto-Syn die genaue Position des Planeten, auf dem sie sich befanden ermitteln. Der Planet Zabar-Ardaran, Sitz der Statistiker in Wassermal war fast exakt 700 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Sie würden vermutlich zu spät kommen oder waren sogar gestrandet. Er ließ den Femto-Syn alle Schiffe im Orbit scannen. Nur eines war mit dem besagten Fernantrieb ausgestattet. "Ein Schiff mit chaotarchischer Aura, ein intergalaktisches Fraktal-Beiboot aus einem Chaotender. Der Pilot muss sich auf dem Planeten befinden. Du musst ihn zuerst finden um seine ÜBSEF-Konstante zu kopieren. Scan läuft, kann aber dauern. Es befinden sich derzeit 600 Besucher und 130 Millionen Bewohner auf dem Planeten. Ihr hattet Glück, hinter den Absperrungen anzukommen und, daß ihr ohne Lose überhaupt eine Antwort bekommen habt."
*
Sie hatten sich die hiesigen Zahlungsmittel besorgt, man könnte auch sagen, der Mutant von Yo hatte erneut seine Überzeugungskraft wirken lassen. Sie mieteten ein Hotelzimmer und waren zum warten verdammt. Denn der Scan dauerte mehrere Stunden und war ergebnislos verlaufen. Der Pilot des chaotarchischen Schiffs mußte sich getarnt haben. Der Besuch kam dann unerwartet nach zwei Tagen. Atlan schreckte aus dem Schlaf hoch, griff instinktiv nach dem neben ihm liegenden Dagor-Schwert, aktivierte die Desintegratorklinge. "Beweg dich nicht Ritter, sonst bist du tot." Er spürte kaltes Metall an seiner Kehle und verfluchte sich dafür, den Anzug abgelegt zu haben. Es war der Dakkar-Pionier, er erkannte die Stimme. "Bist du ein Mann oder ein feiger Meuchelmörder?" Der Druck am Hals ließ nach. Atlan richtete sich im Bett halb auf, vor ihm stand die Gestalt in dem schwarzen Anzug, welchen sie in Wohep-Tau getroffen hatten. "Triff mich morgen früh bei Sonnenaufgang, außerhalb der Audienzstadt, dein Anzug hat die genauen Koordinaten." Ein stroboskopartiges Flirren umfloß den Pionier und dann war er verschwunden. Eine nachträgliche Analyse durch den Femto-Syn ergab, daß sich der nächtliche Besucher durch eine Dimensionsfalte bewegt hatte, die nicht zurückzuverfolgen war. Seine Gefährten schliefen noch als er das Gebäude verließ. Er hinterließ eine Nachricht in der Zimmerpositronik. Er hatte eine Verabredung. Ein Duell im Morgengrauen.
12.
Am See der Fauthen. "Thez, die Dinge beschleunigen sich, die Ekpyrosis wurde gerade innerhalb weniger Nanosekunden um 12% wahrscheinlicher. Was gedenkst du zu tun?" Als ob ein Stein auf die ruhige Oberfläche des Sees getroffen wäre, breiteten sich kleine Wellen aus, exakt kreisförmig. "Ich verstärke die Mauern um meine Welt und bereite mich auf die Abkopplung vor, der von dir geschaffene Übergang wird platzen wie eine Seifenblase, ES. Ich bin es leid, deine Tiraden über mich ergehen zu lassen. Und ich bin wütend. Das alles hat dein Günstling Atlan angestoßen und es letztlich bewirkt. Er hat mich erpreßt mit seinem Selbstmordversuch, den ich nicht kommen sah." Das Wasser im See geriet in Wallung, der Fauthe Berm erwachte abrupt aus seinem Dämmerschlaf. Die Technomorphyten tanzten einen surrealen Reigen in der Luft, schlossen sich zu einer Wand zusammen, gleich einem Insektenschwarm behinderten sie den Blick des Fauthen auf den Mittelpunkt des Gewässers am Ende aller Zeiten. "ES, du solltest froh sein, hier in Sicherheit zu sein, bei mir deinem Gönner von Anbeginn deiner Existenz. Hier kannst du überleben." Ein Windstoß fuhr in die Mauer der Kieselsteine, trieb sie auseinander. "Thez, du Narr, es ging mir nie um mich selbst, ich habe Angst um meine abermilliarden Kinder!" Ein Donnern begann, steigerte sich zu einem Stakkato und dann stieg eine leuchtende Energiekugel aus den unergründlichen Tiefen des Sees herauf. Der Fauthe ahnte was nun folgen würde. Die Kugel war durch eine in allen Farben des Regenbogens schillernde Schnur mit dem See verbunden und diese Schnur wurde jetzt immer dünner, die Kugel begann einen wilden Tanz über der Oberfläche und schließlich, verbunden mit einem Wehlaut höchsten Schmerzes zweier körperloser Wesenheiten riß die Schnur endgültig entzwei. Enorme Wellen schlugen hoch, ein Orkan peitschte los und die donnernde Stimme eines verzweifelten Giganten klang auf. "ES, verlaß mich nicht!" Aber die Kugel war unerbittlich. Mit einem infernalischen Kreischen durchschlug sie das temporal-neutrale Gewebe um den See, sodaß Berm einen Gravoanker in seinen Beinen aktivieren musste um nicht hinterher gesaugt zu werden. Der Wanderer machte seinem zweiten Namen alle Ehre und verließ die Ultimo-Kaverne in welcher der See seinen Platz hatte, verließ die Feste Tau, verließ die Inseln der Hiesigkeit. Orientierte sich kurz im Brei, zapfte die überlebensnotwendige Energie aus dem toten Korpus des Chaotarchen Wyhro der wie ein unsichtbarer, gefrorener Riese die Inseln umkreiste und beschleunigte in Richtung Synchronie. Er würde nicht mehr länger untätig bleiben. Der Übergang innerhalb der nicht-moralischen Scherung des Ausgangsuniversums mußte stabilisiert werden. Die Mauer von der Thez gesprochen hatte mußte einen Durchlass behalten. Kein Teil des Universums konnte derzeit ohne sein Spiegelbild überleben. ES erreichte die Synchronie, erspürte die Gedanken der Transterraner auf Andrabasch, hüllte diese in die wohlige Wärme und den Schlaf einer Raumzeitfalte und zog diese hinter sich her, durchschlug alle dyschronen Katarakte, die sich ihm aggressiv in den Weg warfen und erreichte schließlich die Pforte des Scheibenplaneten Wanderer. Machte dort aber nur kurz halt um einen Bruchteil seiner Eiris, die er Thez bei deiner Flucht entrissen hatte als Anker zu hinterlassen. Flog weiter nach Terra wo er die Transterraner an der Küste von Neu-Atlantis absetzte und dann beschleunigte die grellweiß leuchtende Kugel mit Irrsinnswerten, verschwand im Hyperraum. Sämtliche Biopositroniken im Sol-System befiel dabei eine tiefe Depression. Man schaltete die Plasmazusätze ab. Kurz danach starb das gesamte Zellplasma endgültig ab. Die Ekpyrosis begann. Der erste Akt war vorbei. Von wievielen?
ENDE
Nächste Woche geht es weiter. Bleiben Sie dabei wenn die Fortsetzung mit dem "letzten Band dieses Zyklus" erscheint, zunächst nur hier im Kreis-Archiv. Er trägt den Titel 'Die Stunde des Adauresten - Sein Ziel heißt Rache'.
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Anm. d. Autors: Mein Roman hat rund 24.000 Worte. Mit den verlorenen beiden Kapiteln wäre ich fast auf die 30.000 eines aktuellen Pabel-Heft-Romans gekommen (im ersten TRAITOR-Zyklus waren die Romane kürzer was man am etwas größeren Schriftgrad erkennt, ich lese grade Band 2382). Bin selbst überrascht, daß ich das in der relativ kurzen Zeit geschafft habe.Über die Qualität meines Romans muß der Leser urteilen.



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