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Perry Rhodan Nr. 2932: Tötet Monkey!

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Am 23. November 1551 NGZ wird immer noch überall in Quinto-Center gekämpft. Von einer eroberten Nebenzentrale aus hat Allard Schneider eine Überlichtetappe eingeleitet. Das Hauptquartier der Neuen USO ist zu einem unbekannten Ziel unterwegs. Die Verteidiger stehen auf verlorenem Posten, denn im Gegensatz zu ihnen können die Angreifer immer neue Verstärkung heranführen. Aber noch ist die Basis nicht gefallen. Insbesondere der Oxtorner Monkey erweist sich für die Invasoren als harter Brocken. Der Lordadmiral trifft sich mit Kommandant Nestor Pomeroy, dessen Stellvertreter Nitschiler Guuna (einem Gataser) und Dolleringh Tempu an einem sicheren Ort und schmiedet Pläne. Tempu hat schlechte Nachrichten. Die Hauptpositronik KENNON hat sich selbst in den Verschlusszustand versetzt. Es befinden sich Computerviren im Netzwerk und immer mehr Einzelpositroniken werden isoliert. Die Haspronerin macht jedoch auch eine wichtige Entdeckung. Alle Personen, bei denen via Hyperimpuls die "Wahnsinnsseuche" ausgelöst wurde, haben zuvor das von einer gewissen Agostina Settember hergestellte und in Quinto-Center eingeführte Medikament Para-Cholecalciferol-Forte eingenommen. Somit ist klar: Agostina ist der vierte Infiltrator in den Reihen der USO, Deckname "Gute Köchin".

Am nächsten Tag setzt ein von Agostinas Zwillingsbruder Faolain Settember angeführtes Einsatzteam des Zweiten Solaren Imperiums von der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN nach Quinto-Center über. Die Männer haben den Auftrag, den Kleinmond endgültig zu erobern, die dortigen Datenschätze zu bergen und Monkey zu liquidieren. Mit den Vitalenergie-Visieren ihrer Kampfrüstungen können sie den Zellaktivatorträger problemlos aufspüren. Ein großer Kampftrupp greift Monkeys Versteck an. Pomeroy führt zehn TARAS in den Einsatz und ermöglicht Monkey, Guuna sowie Tempu die Flucht. Er selbst fällt im Kreuzfeuer der Invasoren. Monkey rüstet sich in einem Lagerraum mit Waffen aus dem Arsenal der Dscherro aus. Tokcher-Flugminen, Bogantöter und Trümmertoser leisten ganze Arbeit. Mehrere Jäger, die es auf den Oxtorner abgesehen haben, werden getötet. Monkey erbeutet ihre Kampfrüstungen sowie Gewebeproben. Deren Untersuchung macht deutlich, dass es sich bei den Fremden um Terraner handelt. Via Bordfunk enthüllt Monkey die Identität der vierten Verräterin. Die Frau soll gejagt und nötigenfalls exekutiert werden. Sie nimmt telepathischen Kontakt mit ihrem Bruder auf (das funktioniert nur zwischen den beiden und auch nur für kurze Zeit über maximal ein paar Dutzend Kilometer hinweg) und bittet ihn um Hilfe.

Faolain macht sich große Sorgen um seine Schwester und funkt seine Expeditionsleiterin Admiralin Amber Dessalin unverschlüsselt an, um Verstärkung anzufordern. Über eine der erbeuteten Kampfrüstungen hört Tempu das Gespräch mit. Beim Lemy Danger-Denkmal treffen sich die Zwillinge. Faolain tötet zwei USO-Spezialisten, die Agostina verfolgen. Währenddessen gibt Amber Dessalin eine Erklärung ab, die in ganz Quinto-Center zu hören ist. Sie folgt hiermit dem Rat des Thoogondu Zuo, einem von zehn "Beratern" aus dem Gondunat, die sich in der GORATSCHIN befinden. Sie erklärt, was es mit dem Zweiten Solaren Imperium auf sich hat, spricht von einem Bruderkampf, der beendet werden müsse, und dass Quinto-Center künftig niemandem außer der Menschheit dienen solle, vor allem nicht den Handlangern der Superintelligenz ES. Das Sterben, so die Admiralin, werde aufhören, sobald die USO kapituliert habe und Monkey abgesetzt sei. Da die Lage ohnehin aussichtslos geworden ist, stimmt Monkey der Kapitulation zu. Er will sich jedoch verstecken und den Kampf weiterführen. Zuvor entführt er Agostina, um sie in sein Zwischenreich zu bringen.

Kringels Meinung:

Im Westen nichts Neues. Es wird weiter fleißig gekämpft und das Ganze ist auch jetzt noch nicht zu Ende, denn wir haben es mit der ersten Hälfte eines Doppelbandes zu tun. Immerhin wissen Monkeys Leute jetzt mehr oder weniger, mit wem sie es zu tun haben. Monkeys Zwischenreich wird vermutlich von einem Roboter namens Kart bewacht. Der Roman enthält zwei längere Kapitel mit diesem Blechkameraden, der sich einer Art Training in einer vermutlich von Atlan im Jahre 3112 erschaffenen virtuellen Welt unterzieht. Diese Kapitel habe ich nur quergelesen, ich fand sie vollkommen uninteressant. Beim Rest habe ich mich nicht gerade gelangweilt, muss aber sagen, dass mir Verenas Variante letzte Woche besser gefallen hat. Ich finde, sie hat die Charakterzüge der Protagonisten, zum Beispiel Monkeys Kaltschnäuzigkeit und Tempus Hibbeligkeit, besser rübergebracht als Uwe Anton.

Es werden ein paar Zahlen zum Zeitablauf der Infiltration geliefert, allerdings widersprechen sie sich. Da ich die PR-Romane in Form von E-Books lese, kann ich nicht mit Seitenzahlen dienen, nur mit Positionsangaben der Kindle Edition:
Pos. 321: Das erste Vorauskommando des ZSI befindet sich seit 1529 NGZ in der Milchstraße. Die zweite Gruppe hat sich 1530 NGZ dorthin auf den Weg gemacht und ist 1538 NGZ angekommen.
Pos. 824: Agostina ist mit der zweiten Gruppe 1538 NGZ in der Milchstraße angekommen.
Pos. 841: Agostina ist mit dem Expeditionskorps, das von der GORATSCHIN angeführt wird, im Jahre 1540 NGZ zur Milchstraße aufgebrochen und 1548 NGZ angekommen.
Was stimmt denn nun?

J. Kreis, 28.10.2017


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Gastkommentare


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Michael (01.11.2017):

Ein gut lesbarer Roman, wie auch der von letzter Woche. Warum ausgerechnet Quinto Center mit diesem Langzeitplan vom ZSI als erstes erobert werden soll, erschließt sich mir noch nicht ganz. Den schwierigsten Brocken zuerst? Einerlei, eine actionreiche Geschichte und die USO ist (zur Zeit) mal nicht der strahlende Sieger.
Bei einer Sache muss ich aber doch meckern weil mein Lesegenuss dadurch gestört wurde. Bajonette durchdringen HÜ-Schirme, habe ich das richtig gelesen? Ich war mir sicher, seit der Einführung in den 200er Bänden kann kein materielles Objekt einen HÜ-Schirm durchdringen. Trotzdem auf Perrypedia und auch im PR-Forum nach einer Antwort gesucht. In Letzterem immerhin einen Hinweis gefunden, nachdem das jetzt Kanon ist. Wirklich? Das ging an mir vorbei.
Ein Umstand ist mir ja klar: Das einzige, auf das man sich bezüglich Schutzschirme in PR verlassen kann, ist die Tatsache, dass diese immer so gut sind, wie die Autoren es gerade brauchen. Auch wenn vielen Lesern der technische Aspekt nicht so wichtig ist, wie eine fesselnde und gut durchdachte Handlung (mir übrigens auch), sollte das Handwerkszeug unserer Weltraumhelden dennoch in gewohntem Maße funktionieren. Und selbst wenn HÜ-Schirme meinetwegen durch Überlastung für materielle Objekte kurzfristig durchlässig sein sollten- gab es da nicht die normalenergetischen Prallschirme die hervorragend gegen materielle Objekte geeignet sind? Ich glaube in PR ab Band 4 von sogenannten Arkonidenanzügen gelesen zu haben, die diese Fähigkeiten hatten (zwinker), ohne mich jetzt im Detail über post-HI Schirmstaffelung von normal- und hyperenergetischen Schirmen und positronisch gesteuerte Schirm-Aktivierung im Nanosekundenbereich der modernen SERUN auszulassen, die solch ein Kokolores eigentlich verhindern sollten...


Hans (28.10.2017):

Hab ich nicht vor einigen Wochen geschrieben, daß ich vermute, daß dieser Teil-Zyklus in Richtung der 1900er Bände gehen könnte... nun greift Monkey auf Dscherro-Waffen zurück...
Ich hab auch dieses Heft nicht gekauft. Es geht wohl weiter in die Richtung, die ich letzte Woche angedacht habe. Für Fans von Monkey und knallharter Action sind die Hefte sicher lesenswert. Zu den Zeitangaben der Reise Sevcooris-Milchstraße: it's just a bug supposedly... aber man kann aufgrund der beide Male genannten 8 Jahre Flugdauer auf den ÜL-Faktor der benutzten Raumschiffe schließen. Die RAS TSCHUBAI hat für den Trip über 111 Mio. LJ 108 Tage gebraucht, war also mit ÜL-Faktor 375,1 Mio. unterwegs (falls keine Zwischenstops eingelegt wurden) - die ZSIler brauchten 8 Jahre, was bei einem Non-Stop-Flug einen ÜL-Faktor von 13,9 Mio. darstellt - mit Zwischenstops für Wartung etc. also vermutlich im Alltagsbetrieb etwas mehr also so in etwa zwischen 15 und 20 Mio. ÜL. Mit einer derart, anhand dessen was es in der Serie schon für Antriebe gab, primitiv langsamen Antriebstechnologie wollen jene die Heimatgalaxis erobern??? Für schnelleren Nachschub müssten die Schwarzen Sternenstraßen reaktiviert werden - bei den bisherigen Reminiszenzen an die Serienvergangenheit würde mich das nicht sehr überraschen. Die Inquos der Shuwashen gibt es sicher auch noch und die Sternenfenster aus Tradom böten sich auch an. Eine ganz neue Ferntransport-Möglichkeit traue ich den Expokraten nicht zu, lasse mich aber ggf. positiv überraschen, grins.
Folgt in Kürze eine Invasionsflotte der Thoogondu oder sind diese froh, die geistig etwas beschränkten Beute-Terraner bald los zu sein wenn diese kollektiv in die Heimat ihrer Vorfahren aufbrechen sollten (wie ich vor etlichen Wochen schon spekuliert habe)? Mich erinnert das ganze sehr an die Völkerschaften, die von ES in die Hyperkokons eingesperrt gewesen waren im Sternenozean-Zyklus. Hier wären sie dann sozusagen durch die Scherung/Abwesenheit von ES aktiviert worden - nicht ganz vergleichbar aber es hat die Anmutung davon. Werden die ZSI-Gestalten dann auch am Ende des Teil-Zyklus auf die Suche nach einem Ahandaba-Pendant in Weltraumtiefen verabschiedet? Ich kann mir augenblicklich keine sinnvollere Auflösung für dieses Problem vorstellen denn was sollen diese seltsamen Leute in der Milchstraße dauerhaft anstellen? Ihre Machtübernahme dürfte nach einer Weile kläglich scheitern (wenn die Thoogondu zuhause bleiben) ob sie nun Quinto-Center vollständig erobern oder nicht. Oder sollten auch solche Figuren wie Hekener Sharoun, die bisher als 'weichgespülte Waschlappen' daherkommen am Ende auf seiten der Invasoren stehen? Viele offene Fragen. Ich widme mich derzeit lieber einigen der 11 Planeten-Romane die ich kürzlich antiquarisch erworben habe :-). Es erweist sich wirklich als Vorteil, daß ich von diesen nur sehr wenige, über die Jahrzehnte hinweg, gelesen habe. Und prompt merke ich sofort den Unterschied zu vielen der aktuellen Hefte insbesondere die handwerkliche Qualität ist um Klassen besser, zumindest bei dem Band 381 von Hubert Haensel aus 1994 den ich grade recht begeistert lese. Stückpreis der Paperbacks incl. Versandkosten: 1,50. Und alle im Top-Zustand, da kann ich mich wirklich nicht beschweren :-).



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