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Perry Rhodan Nr. 2928: Welt des Todes

Autorin: Michelle Stern

Inhalt

Assan-Assoul hat den Spross KYLLDIN auf der Höllenwelt Sumurdh zum Absturz gebracht, aber nicht getötet. Der Spross leistet dem Multimutanten unerwartet heftigen Widerstand. Er scheint auf unerschöpfliche Kraftreserven zugreifen zu können, ganz im Gegensatz zu Assan-Assoul, der in dem Kräftemessen zu unterliegen droht, während sich KYLLDIN zusehends erholt.

Beim Aufprall haben sich mehrere tiefe Risse in KYLLDINS Außenhülle gebildet. Das kilometergroße Objekt versinkt langsam im Untergrund. Pilzsporen lagern sich an und beginnen die Hülle zu zersetzen. Viele Applikanten wurden getötet oder verwundet. Zudem geht die aggressive Tierwelt Sumurdhs sofort zum Angriff über. Pilzhyphen sowie Lebewesen, die an große Laufvögel erinnern und als Unurden bezeichnet werden, dringen ins Innere des Sprosses ein. Kylldin befreit den Arkoniden Hesster da Arbtor aus einem funktionsgestörten Physiotron. Der Einsonnenträger findet sich im Körper eines Sechsjährigen wieder - der Verjüngungsprozess ist zu weit gegangen! Das Mehandor-Mädchen atmet Pilzsporen ein, beginnt zu halluzinieren und droht aus einem Hüllenriss in die Tiefe zu stürzen. Reginald Bull und Toio Zindher, die den Spross während Assan-Assouls Attacke verlassen haben, greifen rechtzeitig ein. Toio spürt Überlebende auf (darunter Kylldins verjüngte Großmutter Quendressa), die von Unurden und Pilzhyphen attackiert werden. Bull unterstützt die Gemeni beim Abwehrkampf. Toio vertreibt einige Unurden, die Kylldin und da Arbtor verschleppen wollten.

Jetzt gilt es, die Space-Jet zu erreichen, mit der Bull und seine Frau zum Spross geflogen sind, und so viele Überlebende wie möglich zu evakuieren. Allerdings wollen einige in KYLLDIN bleiben, weil sie noch keine Gelegenheit hatten, die Physiotrone zu nutzen. Da Arbtor bringt Kylldin dazu, die Gemeni um die Herausgabe eines Physiotrons zu bitten. Die Gemeni wollen sich die Sache überlegen, doch da mischen sich Assan-Assouls Begleiter ein. Sie gebärden sich, als gehöre ihnen der Spross bereits. Verstärkung aus der VOHRATA folgt kurz danach, dann erscheint Vetris-Molaud persönlich. Der Maghan lässt nicht mit sich reden. Die Space-Jet wird beschlagnahmt. Alle Anwesenden sollen Vetris-Molauds "Gäste" sein. Wer nicht bereit ist, sich seinem Willen zu beugen, soll den Spross verlassen. Zunächst muss ein Angriff toter Gemeni, die durch Pilzhyphen reanimiert worden sind, abgewehrt werden. Die tefrodischen Soldaten und Vetris-Molauds Technoskorpione vernichten hunderte dieser Kreaturen. Danach werden etwa 80 Personen, darunter Bull, Toio, Kylldin und Quendressa, mit einer Schwebeplattform weggebracht.

Der Saenkari Rutardh und drei seiner Artgenossen begleiten die Gruppe und statten sie mit Gespinsten aus, die Schutz gegen die säurehaltige Atmosphäre des Planeten bieten, sowie mit zehn umfunktionierten Thedhelen, mit denen sich die Unurden auf Abstand halten lassen. Man sucht Zuflucht in einer Höhle, doch auch dort kommt es wieder zu Angriffen durch Hyphen und Unurden. Toio, deren SERUN durch eingedrungene Hyphen beschädigt worden ist, wird verschleppt, ebenso ein Mehandormädchen namens Saphira und der verletzte Arkonide Essanyan da Tabernal, ein Gelehrter aus Tynoon. Sie sollen Futter für "die Umfassende" sein. So bezeichnet sich eine Art "Mutterpilz", der sich unterirdisch über eine Entfernung von mehreren hundert Kilometern erstreckt und alle Tiere in der Umgebung mental kontrolliert.

Kringels Meinung:

Ein Doppelroman. Die erste Hälfte zieht sich am Anfang, im Mittelteil und am Schluss ein wenig. Abhaken, zweite Hälfte abwarten. Die wird sicher interessanter. KYLLDIN bezieht Kraft aus unbekannter Quelle. Aus dem Dakkarraum vielleicht? Außerdem hat der Spross eine starke Empfindung, die von Toio als "Erwartung" bezeichnet wird. Möglicherweise wird ja ein anderer Spross zu Hilfe kommen - oder was neues aus GESHODS Dakkar-Arsenal ...

J. Kreis, 29.09.2017


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Gastkommentare


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Hans (02.10.2017):

Das reale Pendant zu Korin Anderlei befindet sich m.E. im aktuellen Heft - viel Spaß beim 'suchen'... grins.
Auf der LKS gibt es eine interessante Mail - "PERRY RHODAN-TECHNIK und Duktus..." die von der LKS-Tante etwas hilflos abgebügelt wird. Ich hab in der perrypedia bis jetzt noch keinen Fehler gefunden. In den Heften der aktuellen Autoren-Generation dagegen... LOL. Auf S.29li.Sp.m. zeigt Frau Stern nämlich selbst eklatantes Nichtwissen: ein SERUN der aktuellen Bauweise hat keinen Paratronschirm, der somit auch nicht ausfallen kann! Nicht umsonst haben Space-Jets der
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/LAURIN-Staffel
unten den angeflanschten Zylinder des Paratronkonverters, der aus dem Diskus einen Pilz macht; kleiner kann man diese Aggregate seit der HI-Erhöhung nicht mehr bauen. Die Zeiten zu denen man ausdrücklich auf konstruktive Kritik der Leser hörte sind lange vorbei, wer sich das vergegenwärtigen möchte sollte hier mal reinlesen (was ich selbst seit 14 Tagen mache, bin bei Teil 31 von 40):
http://williamvoltz.de
Passt thematisch auch gut zu dem Report-Artikel im Heft zu den beiden Vätern der Serie - der Stiefvater Rhodans wird darin nur ganz am Rande erwähnt obwohl er über viele Jahre hinweg das ausgleichende Element zwischen Scheer und Darlton war und schon viel früher als ich bisher dachte den Karren Perry Rhodan gezogen hat (weil Scheer aus verschiedenen Gründen es schon im Cappin-Zyklus nicht mehr schaffte die Exposees rechtzeitig beim Verlag abzuliefern). Teile seines Original-Schriftwechsels mit dem Verlag ist auf dieser Webseite zugänglich. Sehr aufschlussreich wie ich finde.
Zurück zum Roman: Herrjeh... Assan-Assoul braucht aber lange um diesen Mist-Spross endgültig in die Knie zu zwingen :-). Solange er noch nicht fertig ist ist bleib ich dabei; wenn's nach Quinto-Center geht bin ich wieder weg (vermutlich wird dort die GORATSCHIN aus Sevcooris angekommen sein).
Alles in allem ein durchaus lesenswertes Heft, hatte nach dem letzten Michelle-Stern-Langweiler-Heft schon Befürchtungen... die sich zum Glück nicht bestätigt haben. Als es gerade drohte, langweilig zu werden taucht Vetris-Molaud auf und beendet die Pläne Bulls mit der Space-Jet und ein paar Verletzten abzuhauen. Jene lag wohl in einem Bereich wo das HEI-Feld grade nicht wirkte. Die echt hirnrissige Entscheidung gegen die Evakuierung durch die Tefroder und für einen Aufenthalt auf dem Höllenplaneten passt zu Reginald Bull, der hat schon oft solch potentiell gefährliche Verhaltensweisen an den Tag gelegt. Da deckt sich der Plot exakt mit der jahrzehntelang überlieferten Charakterbeschreibung des Dicken - und prompt wird ihm zum Dank seine Frau von den Unurden entführt nachdem seine 'brillante' Idee von der "sicheren Höhle" völlig in die Hose geht. Daß Toio das nächste Heft überlebt dürfte klar sein oder wird Bully recht schnell zum Alleinerziehenden?
Am besten gefallen hat mir Hesster da Arbtor. Ich fand die (meistens unbegründete) Hochmütigkeit der arkonidischen Oberschicht schon immer sehr amüsant, warte aber trotzdem schon seit längerem auf einen Essoya als Nebenfigur, der mal eine Weile lang zeigt, daß die Mehrheit der Arkoniden aus ganz normalen Leuten besteht und nicht so restlos bescheuert daherkommt wie der zum Knaben mutierte Alte da Arbtor. Der Wahlbaron auf Girmomar wäre eine gute Möglichkeit aber bei dem hab ich die Befürchtung, daß er in Bälde von Bostich einen Kopf kürzer gemacht wird.
Seltsame, aus der blanken Not geborene Allianzen bilden sich im Spross, die Zombie-Gemeni sind eine gute Idee und alles kommt sehr stimmig rüber in diesem Heft. Übernimmt die Pilz-Intelligenz den Spross und verlässt damit den Planeten um die Galaxis unsicher zu machen? Soviel Fantasie traue ich den Expokraten leider nicht zu. Bin mal gespannt auf die Fortsetzung.



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