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Perry Rhodan Nr. 2922: Die Nacht der 1000

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Nach der Konfettiparade trifft sich Perry Rhodan am 15. November 1551 NGZ in Aponte, der Hauptstadt Gäons und des Orionslandes, mit der Solastratorin Cassandra Somerset. Rhodan findet die jugendlich wirkende Sechsundsechzigjährige sympathisch und spricht sie auf die HaLem-Armee sowie die Zerstörung des Taltaansystems an. Von der Katastrophe weiß Somerset nichts und die HaLem-Armee wurde angeblich von den Thoogondu installiert. Da Rhodan viele Detailfragen stellt, zieht die Solastratorin die Gondu-Kontakterin Lupita Shona (eine Gäonin) sowie den Thoogondu Doomadh hinzu, der sich als gondischer Mentor des Zweiten Solaren Imperiums auf Gäon aufhält. Die Gäonen sind recht gut über die Geschichte der Milchstraße informiert. Rhodan stellt fest, dass sie sich bei der Informationsbeschaffung ganz auf das Gondunat verlassen. Für die Gäonen ist das eine Selbstverständlichkeit, aber Rhodan würde sich wünschen, dass sie ihre Beziehung zu den Thoogondu mehr hinterfragen. Rhodan zeigt den Anwesenden Aufnahmen der in der RAS TSCHUBAI aufgetauchten Besonderen Holzkästchen. Niemand scheint zu wissen, worum es sich dabei handelt.

Anschließend wird ein Bankett zu Rhodans Ehren gegeben. Die Stimmung ist gut, Somerset reißt Witze. Rhodan lässt sich ein Tröpfchen Giuseppe Agati schmecken und hält eine Rede. Er schlägt vor, dass 100 Gäonen mit der RAS TSCHUBAI in die Milchstraße reisen, so dass sie sich ein eigenes Bild von den dortigen Verhältnissen machen können. Im Austausch sollen 100 Besatzungsmitglieder der RAS TSCHUBAI im Orionsland bleiben. Doomadh fällt Rhodan ins Wort und bringt Einwände vor. Sternenadmiral Arbo Perikles Dannan erscheint verspätet. Er war mit dem imperialen Flaggschiff ARTEMIS unterwegs. Als Rhodan den charismatischen Flottenoberbefehlshaber sieht, ist ihm sofort klar, dass er dem wahren Machthaber des ZSI gegenübersteht. Die Journalisten Vektor Basch und Shari Myre werden mit Rhodans Billigung vorgelassen. Sie möchten ihn und Dannan am 18. November in ihrer Sendung Die Nacht der 1000 interviewen. Rhodan ist hierzu gern bereit. Dannan willigt ebenfalls ein, aber nur unter der Bedingung, dass erhöhte Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, weil es auf Gäon Gruppierungen gibt, die Rhodan kritisch gegenüberstehen. Unter anderem muss der zu Rhodans Schutz abgestellte TARA-IX-INSIDE-Kampfroboter der Solar-Imperialen Abwehr (SIA) zur Inspektion und Aufbewahrung überlassen werden.

Rhodan und seine Begleiter vertreiben sich die Wartezeit im Luxushotel Rosewood Palace und nehmen an einer Parade teil. Bei mehreren Gelegenheiten müssen sie feststellen, dass die Gäonen dem dunkelhäutigen Terraner Col Tschubai, dem Kamashiten Shalva Galaktion Shengelaia und dem Posbi Ariel bestenfalls zurückhaltend begegnen, nicht selten aber auch mit offener Feindseligkeit. Fremdenfeindlichkeit scheint im ZSI nicht nur nicht unbekannt zu sein, sondern gar allgemein toleriert zu werden. Selbst Rhodan wird nicht von allen Gäonen gefeiert. Manche bezeichnen ihn abfällig als "Sklave des Wanderers", "ES-Versteher" und "Menschenverräter". Ein Kurier von der BETTY TOUFRY unterrichtet Rhodan über Gi Barrs fehlgeschlagenen Fluchtversuch sowie über die Erkenntnisse bezüglich der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN und des Projekts Q-Zündung.

In der vor 1000 Zuschauern (darunter die Solastratorin) stattfindenden Livesendung berichtet Rhodan vom Zerfall des alten Solaren Imperiums. Das Imperium sei unter anderem gescheitert, weil es nur die Interessen der Menschheit vertreten habe. Die Zukunft liege in der Einheit aller galaktischen Völker, repräsentiert durch die LFG. Dannan fragt daraufhin provokant, ob Rhodan der Meinung sei, das ZSI trage den Keim des Untergangs in sich. Rhodan weist das zurück, rügt jedoch die zu enge, kritiklose Verbundenheit des ZSI mit dem Gondunat. Auf seine Frage, warum die Gäonen nie versucht hätten, Kontakt mit der alten Heimat aufzunehmen, behauptet Dannan, es habe durchaus solche Versuche gegeben, doch sie seien alle gescheitert. Der Admiral deutet an, Rhodan selbst sei dafür verantwortlich. Außerdem habe Rhodan nicht die Interessen der Menschheit verfolgt, sondern nur eigene. In Bezug auf das, was Rhodan über kosmische Zusammenhänge herausgefunden hat, wirft Dannan seinem Gesprächspartner dasselbe vor, was dieser am ZSI bemängelt: Heimlichtuerei. Rhodan kontert, indem er die Stichworte "IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN" und "Projekt Q-Zündung" fallen lässt. Dannan ist völlig perplex.

Plötzlich eröffnet der TARA das Feuer. Da sich die Maschine ungewöhnlich langsam bewegt, gelingt es dem Sofortumschalter Rhodan, Dannan aus der Schusslinie zu zerren. Es kommt zu einem Schusswechsel. Panik bricht aus. Der TARA nimmt Somerset aufs Korn. Ariel rettet die Solastratorin und attackiert den TARA, der schließlich im Kreuzfeuer der Sicherheitskräfte vernichtet wird. Dannans Leibwächter Tysper Tauschlag zerstrahlt die Trümmer. Dannan behält sich alle Ermittlungen vor, doch Rhodan lässt sich natürlich nicht von eigenen Untersuchungen abhalten. Ariel teilt mit, er habe kurz vor dem Angriff einen Transmitterimpuls wahrgenommen. Der TARA wurde wahrscheinlich mittels eines hochwertigen Thoogondu-Transmitters durch ein Duplikat ersetzt. Der Posbi konnte einzelne Bauelemente des TARAS erbeuten. Diese werden zur BETTY TOUFRY geschmuggelt. Durch die Untersuchungsergebnisse wird Ariels Theorie bestätigt.

Für Rhodan steht fest, dass Somerset das eigentliche Ziel des Anschlags war und dass der Angriff auf Dannan nur der Ablenkung dienen sollte. Somerset wurde mit schweren Verbrennungen in die Zacu-Kilmartin-Klinik gebracht, ist inzwischen aber schon wieder auf den Beinen. Rhodan besucht Somerset gegen Dannans Widerstand und setzt sie über seinen Verdacht ins Bild. Hinter der Sache muss eine besonders hochrangige Persönlichkeit stecken. Niemand sonst hätte Thoogondu-Technik zum Einsatz bringen können. Rhodan bietet der Solastratorin Schutz in der RAS TSCHUBAI an. Dannan ist strikt dagegen. Somerset fühlt sich in der Klinik nicht mehr sicher (völlig zu Recht - ein Attentäter ist schon auf dem Weg zu ihr, kommt aber zu spät) und gibt an, sie wolle ihren Vorgänger und Mentor Syllester Ford um Rat bitten.

Rhodan, Dannan und Ariel begleiten Somerset zu Fords Haus auf dem Mount Ceo. Somerset fädelt es so ein, dass Ford und Rhodan unter vier Augen miteinander reden können. Ford behauptet, er habe in groben Zügen von den Attentatsplänen gewusst. Es handele sich um ein Komplott innerhalb der SIA. Sein Informant sei ermordet worden, bevor er ihm Details verraten konnte. Ford habe Somerset nicht warnen können, weil sie von jemandem mit großer Macht abgeschirmt werde. "Q-Zündung" sei Gerüchten zufolge ein Geheimprojekt der Flotte. Seine Recherchen in dieser Richtung waren vermutlich der Grund dafür, dass Ford plötzlich politischen Gegenwind erhalten hat und abdanken musste. Drei Gleiter mit Journalisten treffen ein. Ford hat die Presse verständigt, um ein Liveinterview zu geben. Darin teilt er mit, er sei von Rhodan in die RAS TSCHUBAI eingeladen worden. Da Somerset vor laufenden Kameras mitteilt, sie würde Ford gern begleiten, kann sich Dannan nicht länger sträuben. Shari Myre darf Somerset begleiten.

Am 20. November begeht Tysper Tauschlag Selbstmord, denn er hat versagt. Er ist derjenige, der Fords Informanten ermordet, die TARA-Kopie zum Einsatz gebracht und versucht hat, Somerset in der Klinik zu töten. Sein Auftraggeber ist Arbo P. Dannan.

Kringels Meinung:

Die unterhaltsame Mischung aus diplomatischem Geplänkel, Intrigen, Verschwörungen, Geheimniskrämerei, Action und etwas Humor hat mir gut gefallen. Besonders schön finde ich, dass UA diesmal weitgehend auf das Herunterbeten längst bekannter Datenblattinformationen verzichtet. Um Tysper Tauschlags Auftraggeber wird bis zuletzt ein großes Geheimnis gemacht, erst ganz am Schluss lässt UA die Katze aus dem Sack. Dabei sind die auf Dannan zeigenden Hinweise ziemlich eindeutig - so eindeutig, dass ich die ganze Zeit gedacht habe, das vermeintlich Offensichtliche sei nur ein Trick und Dannan sei unschuldig ...

Endlich stellt Rhodan mal die richtigen Fragen, nur leider macht er das an der falschen Stelle. Ihm müsste doch klar sein, dass die Gäonen gar nicht in der Lage sind bzw. waren, die HaLem-Armee aufzustellen. Zunächst einmal existiert diese Armee schon seit mindestens 35.000 Jahren, außerdem verfügt das ZSI offensichtlich über keine Raumschiffe, die die gewaltige Distanz zwischen Orionsland und der Milchstraße zurücklegen können - die IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN vielleicht mal ausgenommen.

Ich wüsste gern, woher die Fremdenfeindlichkeit im ZSI kommt. Ein Immigrationsproblem haben die Gäonen ja anscheinend nicht. Haben sie schlechte Erfahrungen mit Fremdvölkern gemacht? Oder wurde ihnen der Rassismus womöglich von den Thoogondu eingetrichtert? Es wäre allmählich an der Zeit, dass die wahren Absichten und Machenschaften des Goldenen Reiches ans Licht kommen.

J. Kreis, 19.08.2017


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Gastkommentare


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Hans (19.08.2017):

Auf der LKS lese ich, daß die überlangen Romane, selbst Michelle Stern wenig erklärlich sind und selbiger wohl auf den Keks gehen da hierdurch die Leserseite mehrfach wegfiel. Und das Interview mit UA hat ironische Untertöne. Sehr schön, grins.
Zum Roman: Mir war seltsamerweise schon von Beginn an klar, daß Tysper Tauschlag dieses Heft nicht überleben wird. "Der Musterschüler von Ulviks Jahrgang..." (Super-Tolpatsch Gallodoro) "Der überaus gutaussehende Kerl, nach dem sich sämtliche Mitschülerinnen und nicht wenige Mitschüler (grins) verzehrten, hatte ganz einfach das Zeug dazu." um Karriere zu machen im Flotten- oder Geheimdienst des ZSI. Zitiert aus Nr. 2920 Seite 9 - aber hier hat er versagt und muss Selbstmord begehen per Gift im falschen Zahn. So viel Schönheit, Intelligenz, Loyalität und Gehorsam, vereint in einer Person darf einfach nicht überleben, grins. Erinnert mich an Alfred Hitchcock, der sich Zeit seines Lebens nach attraktiven Blondinen verzehrte (die Sexbombe auf dem Titelbild hätte ihm sicher gefallen), die ihn stets abwiesen - aus Frust ließ er dann per Drehbuch ebensolche in seinen späten Hollywoodfilmen schreckliches erleiden oder gar einen grausamen Tod sterben. In "Marnie", "Die Vögel", "Vertigo" (einer meiner absoluten Lieblingsfilme) und "Frenzie" z.B. Ob das auch die Ursache dieses Plots in der Perry-Rhodan-Serie sein kann? Womöglich geht da die Fantasie mit mir durch, grins.
Wir wissen nun, daß Admiral Dannan hinter dem Attentat steckte. Mir war schnell klar, daß die Solastratorin das Ziel sein wird und nicht Rhodan. Große Spannung kam daher nicht bei mir auf. Tauschlags erstes Opfer Zainan stellt sich am Ende als persönlicher Agent Syllester Fords heraus: da konnte man nicht draufkommen. Das ganze Heft war für mich so gut lesbar, daß ich schon nach 90 Minuten mit der Lektüre durch war. Die Expokraten haben etwas dazugelernt (schnellere Rätsel-Auflösungen als bisher) sonst wäre uns der letzte Absatz des Romans wahrscheinlich vorenthalten worden und wir hätten noch ein Jahr lang darüber spekuliert wer der Auftraggeber des Komplotts war. Die Lage im ZSI ist jetzt deutlich klarer geworden, die Gäonen vertrauen voll und ganz auf alles, was die Thoogondu ihnen über die Heimatgalaxis mitteilen, eigene Info-Quellen besitzen sie nicht. Über die GORATSCHIN erfahren wir, daß gondisch-gäonische Hybridtechnik auf ihr zum Einsatz kommt. Wird dann wohl bald darum gehen, dieses Schiff zu verfolgen um es von der Q-Zündung abzuhalten? Könnte spannend werden. Wobei mir zum Thema Q-Zündung erneut etwas einfällt: gibt es außer On- und Noon-Quanten noch andere Quanten der Kosmokraten? Solche mit umgekehrter Wirkung? Bei ihrer ausgeprägten Xenophobie könnte es ein Ziel der gäonischen Obrigkeit sein, alle nicht-terranischen Spezies in der Milchstraße auszulöschen damit das Solare Imperium ungestört neu entstehen kann. Die Chaotarchen haben mit Nekrophoren damals in Dommrath etwas ähnliches schon einmal gemacht, wenn ich mich recht entsinne. Man müsste die Nekrophoren von Autorenseite dann nur als Quanten umbenennen (Ne-Quanten?) oder die Kosmokraten haben sowas auch. Seit 2700 wurde ja viel geschrieben um den Unterschied dieser beiden Gruppen noch mehr als bisher zu verwischen. Das wäre dann die angestrebte Q(uanten)-Zündung und es setzt natürlich voraus, daß es in Sevcooris gelungen ist, sich solche Vernichtungsinstrumente zu besorgen. Vor Band 1000 hatten wir die Weltraumbeben und eine geplante Evakuierung der ganzen Galaxis mittels der Sporenschiffe. Vor Band 2000 einen Showdown gegen die Kosmische Fabrik MATERIA, die ES und Wanderer vernichten wollte und den Diener der Materie Ramihyn, der auf Terra mit seinem Anzug des Todes massenweise Leute ins Jenseits beförderte. Ich vermute, daß dies jetzt noch getoppt werden soll vor Band 3000. Löst die Q-Zündung den Weltenbrand aus?
Leider strotzt das Heft (zuviel für meinen Geschmack) vor zeitgenössischen Anspielungen: Talkshows, Selfies mit Promis (hier mit Rhodan), skandierende Demonstranten, mehr oder minder stark ausgeprägte Xenophobie und natürlich ein Attentat. Der Doppelturm des gäonischen Kapitols erinnert an die Petronas-Towers in Kuala Lumpur.
Die neuen Informationen sehe ich hingegen durchaus positiv und das Tempo der (Teil-)Zyklus-Erzählung kommt weiter in Fahrt. Perry geht endlich in die Offensive, provoziert den militärischen Oberbefehlshaber des ZSI live in den Medien und erreicht sogar ein Treffen mit dem geschassten Vorgänger Somersets, der folgendes verkündet: Die Wirtschaft im ZSI läuft weitgehend heimlich (meint er damit nur die Aufrüstung oder noch etwas anderes?) und die Gäonen zählen nicht nach Milliarden - also vermutlich nur wenige Millionen Bewohner in jedem der 174 Sonnensysteme. Eine Eroberung der Milchstraße schaffen sie also rein zahlenmäßig nur mit Unterstützung durch das Gondunat selbst wenn sie tatsächlich alle intelligenten Wesen außer den Terranern schlagartig vernichten, sind jene immer noch zahlreicher. Allein im Solsystem leben mehr Terraner als im ganzen ZSI.
Syllester Ford und seine Nachfolgerin flüchten sich schließlich an Bord der RT - sie können dort notfalls eine Exil-Regierung bilden falls Arbo Perikles Dannan putschen sollte.
Da wäre noch der Posbi Ariel. Er besorgt Beweismaterial über den Austausch des TARAS. Sein Rhodan gegenüber geäußertes Vertrauen in ANANSI bei der Analyse der Überreste halte ich für verfrüht - ich halte die Semitronik nach wie vor für manipuliert, evtl. von
1. Thoogondu, die bereits in der MS ihren Job erledigt haben?
2. Adam von Aures; steckt ein Ableger von ihm im Gehäuse der nervigen Göre?
3. Einer bisher unbekannten Macht?
Das Bordgehirn hat sich schon mehrfach sehr seltsam benommen, zuletzt bei der Flucht von Gi Barr.
Fazit: Rhodan kam, sah und siegte, pardon rettete eine Dame in Nöten. Dafür, daß dies der persönliche Jubi-Band von Uwe Anton war, nach exakt 1000 Heften im Autorenteam - um den relativ viel Brimborium gemacht wurde - war das m.E. leider nur Hausmannskost. Aber für einen Roman von UA doch letzten Endes durchaus passabel und zum Glück um Klassen besser als der Roman von letzte Woche.
Deine Frage woher der Rassismus der Gäonen kommt? Weil es ein aktuelles Thema in unserer Realität ist und die Expokraten das unbedingt in den Zyklus einbauen wollten? Eine Manipulation durch die Thoogondu liegt nahe oder eine Folge der genetischen Degeneration durch den geringen Genpool bei Gründung des ZSI? Außerhalb des Rhodan-Universums gehört Xenophobie/Rassismus wohl leider zu den menschlichen Eigenschaften, die sich seit der Steinzeit nicht verändert haben, wohl immer latent vorhanden sein werden und daher leicht geweckt werden können. Die Thematik habe ich zwar oben zeitgenössisch genannt aber letztlich ist es eine universale Frage der Menschheit und stand auch (nur bezogen auf den Planeten Erde) als utopische Vision am Anfang der Serie mit der Etablierung der Dritten Macht und der Vereinigung der Menschen auf der Erde in einem Staat. Die Xenophobie verlagerte sich dann auf Außerirdische wie z.B. die "bösen Topsider" etc. Ich bin mal gespannt, wie die Autoren mit dem Thema weiter umgehen werden. Perry tritt ja vehemment für eine vereinigte Galaxis auf. Ob er die Gäonen 'bekehren' kann wird sich zeigen.



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