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Perry Rhodan Nr. 2898: Das unantastbare Territorium

Autor: Uwe Anton

Inhalt

1. November 1522 NGZ: Die RAS TSCHUBAI befindet sich außerhalb Orpleyds. Der Schnitter ist in der vereisten Galaxie aktiv. Millionen Lebewesen sterben. Perry Rhodan muss tatenlos mit ansehen, wie ein Sonnensystem nach dem anderen verschwindet. Gholdorodyn ist fasziniert, ja geradezu begeistert, denn die ÜBSEF-Konstanten der Getöteten werden in transformiertem Zustand weiterexistieren. Fest steht, dass die Entstehung der Materiesenke nicht mehr verhindert werden kann. Gucky versucht dem einen positiven Aspekt abzugewinnen. Vielleicht wird die Aufmerksamkeit der Hohen Mächte durch dieses kosmische Ereignis von der verwaisten Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ES abgelenkt. Sichu Dorksteiger stellt fest, dass die Vereisung Orpleyds plötzlich endet. Die Vermutung, dass dies vorzeitig geschehen ist, wird bestätigt, als sich der Pashukan Tellavely bei den Galaktikern meldet und um ein persönliches Gespräch mit Perry Rhodan bittet.

Das Treffen findet am Folgetag in einer ausgeschleusten PHOBOS-Korvette statt. Tellavely braucht die Hilfe der Galaktiker. Nunadai wurde so schwer beschädigt, dass er zu vergehen droht. Aus diesem Grund ist die Vereisung zusammengebrochen. Das Trypanetz wird bald zerreißen. Sollte das geschehen, wird die Transformation KOSHS außer Kontrolle geraten. Im günstigsten Falle würde die Materiesenke trotzdem entstehen, aber nicht im Katoraum, so dass der Chaotarch Cadabb darauf zugreifen könnte. Ein ebenso wahrscheinliches Szenario ist die totale Vernichtung Orpleyds inklusive des Staubgürtels, der bei der kontrollierten Entstehung der Materiesenke nicht betroffen wäre. ANANSI soll die fehlende Rechenleistung Nunadais ersetzen. Die Semitronik muss zu diesem Zweck mit den Bordrechnern mehrerer Gyanli-Raumschiffe zusammengeschaltet werden.

Rhodan muss versuchen, zumindest jene Lebewesen zu retten, die aufgrund seiner Botschaft in den Staubgürtel geflohen sind. Zudem muss er sich vorwerfen lassen, zur Verschlimmerung der Lage beigetragen zu haben. Deshalb lässt er zu, dass Tellavely die RAS TSCHUBAI betritt. Der Pashukan behauptet, KOSH werde dafür sorgen, dass der Staubgürtel auch nach der Versetzung der restlichen Galaxie in den Katoraum erhalten bleibt, zumindest für einige Jahrtausende. Außerdem erhält Rhodan einen Datenträger mit genauen Informationen darüber, wie aus einer Superintelligenz eine Materiesenke entsteht. Am 3. November erreicht die RAS TSCHUBAI das Lichfahnesystem, bei dem es sich laut Tellavely um den Brennpunkt der Geschehnisse handelt. Die Planeten existieren schon nicht mehr. Stattdessen befindet sich KOSHS an die Bänder von Basantiu-Balotiu erinnernde Hülle im System. Dem Pashukan zufolge saugt dieses Objekt die freien Bewusstseine an. Es ist die Wurzel der entstehenden Materiesenke.

Attilar Leccore und Pey-Ceyan sind an Bord der SHEZZERKUD gegangen. Der Koda Aratier stellt fest, dass er eine sehr starke Affinität zum Sextadim-Banner des Sterngewerkes hat und immer in dessen Nähe bleiben möchte. Ihm wird klar, dass er praktisch zu einem Tiuphoren geworden ist. Er betrachtet Orpleyd als seine Heimat. Die SHEZZERKUD stößt zur im Lichfahnesystem versammelten Tiuphorenflotte. Alle Sextadim-Banner sollen entleert werden. Viele Tiuphoren sind hiermit nicht einverstanden. Sie wollen die Banner behalten, da ihre gesamte Existenz sonst sinnlos wäre. Ein Bürgerkrieg scheint unausweichlich zu sein. Tatsächlich schießen schon bald Tiuphoren auf Tiuphoren. Leccore versucht zu schlichten. In dieser Situation erklärt Paddkavu Yolloc den Koda Aratier zum Oberbefehlshaber der Flotte. Alle Caradoccs beugen sich Leccores erstem Befehl und verlassen Orpleyd.

Am 8. November verkündet Tellavely, Nunadais Ende stehe unmittelbar bevor und ANANSIS Rechenleistung reiche nicht aus. Die Trypaspirale müsse aus dem Katoraum heraus stabilisiert werden, dieser habe aber noch nicht endgültig versiegelt werden können. Es fehle der "Schlussstein". Gucky ist bereit, sich zur Verfügung zu stellen, auch wenn dies seinen Tod bedeutet.

Pushaitis beordert alle Linearen Operatoren der Gyanli-Kohäsion zu einer letzten Besprechung. Diese soll in drei Tagen in Shydaurds Raumschiff DAURD stattfinden. Angesichts des in Orpleyd herrschenden Chaos plant der Erkenntnis-Operator einen Selbstmordanschlag, bei dem seine Amtskollegen und die Pashukan mit in den Untergang gerissen werden sollen.

Kringels Meinung:

Ich muss mich zur Leichtgläubigkeit erziehen, um den aktuellen Zyklus ertragen zu können. Diese Woche muss ich zum Beispiel schlucken, dass die Pashukan nach Jahrtausenden der Vorbereitung keinen Plan B für den Ausfall eines der ihren haben, dass nur ANANSI als Ersatz in Betracht kommt und dass mit der Umwandlung KOSHS begonnen wird, obwohl der Katoraum noch gar nicht bereit zur Aufnahme der Materiesenke ist. Zumindest für letzteres gibt es immerhin eine logische Erklärung. Vielleicht wurde der Prozess überhastet eingeleitet, weil eine Antenne Cadabbs aufgetaucht ist. Außerdem darf ich die sofortige Bereitwilligkeit der Tiuphoren nicht hinterfragen, sich dem Befehl eines völlig Fremden zu unterstellen. Und ich darf mich nicht darüber wundern, dass Perry Rhodan dem Pashukan Tellavely - Beiname "der Lügner" (!) - einfach mal vertraut und ihn in dasselbe Schiff hineinlässt, das erst neulich von einem anderen Pashukan erobert worden ist. Aber an den Mut der Expokraten, Gucky sterben zu lassen, kann ich denn doch nicht glauben. Selbst wenn sich in der zweiten Hälfte des Doppelromans keine andere geeignete Person finden sollte (heiße Kandidaten sind verlustfrei zu entsorgender Ballast wie Gholdorodyn, der die Entstehung der Materiesenke ja absolut knorke findet, oder die siamesischen Zwillinge Lua/Vogel), so wird Gucky allenfalls vorübergehend auf einem Abstellgleis geparkt.

Witzig: Perry Rhodan will die Entstehung der Materiesenke verhindern und könnte dieses Ziel tatsächlich erreichen. Er würde Orpleyd damit aber nicht retten. Im Gegenteil! Alles würde nur noch viel schlimmer werden. Wenn Rhodan nicht Millionen Tote (im Staubgürtel) auf dem Gewissen haben will, von den Milliarden endgültig verlorener ÜBSEF-Konstanten, die sonst irgendwie in einer anderen Daseinsform (Materiesenke) weiterexistieren könnten, ganz zu schweigen, muss er dafür sorgen, dass genau das eintritt, was er eigentlich verhindern wollte. Hätte er die Füße stillgehalten und wäre er nach seiner Rettung aus dem Catiuphat einfach nach Hause geflogen, dann wäre dasselbe geschehen. Unzählige bei der Eroberung der RAS TSCHUBAI gestorbene Personen wie Toja Zanabazar, Vetulon Culsander und Sergio Kalkulan sowie die Besatzungen der in den verschiedenen sinnlosen Raumschlachten vernichteten terranischen Schiffe (z.B. 8 MINERVA-Kreuzer in PR 2881, der MARS-Kreuzer RALPH SIKERON plus mehrere Beiboote in PR 2886) wären noch am Leben. Von den Opfern auf Seiten der Gyanli und anderer Völker, in deren Belange sich Rhodan ungefragt eingemischt hat, gar nicht zu reden. Rhodan sollte sich doch lieber ins erträumte Urlaubsparadies (PR 2895) zurückziehen. Dort würde er vielleicht weniger Schaden anrichten.

J. Kreis, 04.03.2017


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Gastkommentare


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Hans (06.03.2017):

@Patrick:
Als ich den Kommentar geschrieben habe, war ich extrem schlecht gelaunt, das habe ich wohl auf den Mausbiber übertragen, sorry denn eigentlich mag ich den kleinen Kerl sehr gern.

Was ich mit erwachsen werden gemeint habe: als er zeitweilig als Plofre (sein echter Name) daherkam da war das für mich sein erwachsen geworden sein, eine Figur, die auch mit negativen Emotionen aufgrund von Schicksalsschlägen umzugehen hat und innerlich mit sich ringt. Auch als er die neuen Fähigkeiten bekam und nur noch unter Schmerzen teleportieren konnte bzw. viel größere Kaliber durch diese Zwischendimension schleppen musste ging das in diese Richtung. Das wurde alles wieder zurückgenommen, leider. Was uns wirklich gross macht sind nicht die Höhen sondern die Tiefen die wir durchwandern, so wie ich letztes Jahr bevor ich in die Klinik kam...

Aktuell wäre ich sauer, wenn Gucky weg wäre.

Das mit Perrys Ableben meine ich aber wirklich. Die bisherigen Kinder Rhodans sind plotmassig verbraucht (mit Ausnahme von Kantiran, der m.E. ein würdiger Nachfolger Perrys wäre) daher meine Idee mit einem neuen Sohn. Ich würde die Serie trotzdem weiterlesen, ich war noch nie auf Rhodan fixiert. Mein absoluter Held war und ist immer Atlan gewesen. Ich verstehe aber durchaus, dass eine solche Entwicklung die Axt an den Baum legen bedeuten würde. Mein Vorschlag ist so ketzerisch, dass er niemals umgesetzt werden würde, grins...


Michael (06.03.2017):

Die Gegenwarts- und die aus der Vergangenheit gereisten Tiuphoren übergeben Attilar Leccore (der als Gestaltwandler die Tiuphoren jahrelang getäuscht und manipuliert hat) die Macht als Tomcca-Caradocc der Gesamtflotte mit der fadenscheinigen Begründung, dass er am geeignetsten ist, eine Entscheidung im Streit um die Zukunft der Tiuphoren zu treffen? Was ist denn das für ein absurder, lächerlicher Vorgang? Hier wird meines Erachtens die über lange Zeit beschriebene Unabhängigkeit der Tiuphoren und ihr Überlegenheitsdünkel gegenüber anderen Zivilisationen, speziell den planetengebundenen, komplett ignoriert um die Situation (vermutlich schon im nächsten Band) zu einem schnellen Abschluss zu bringen.

Zum Thema Entsorgung eines der Hauptcharaktere - die sich hier aktuell mit Gucky möglicherweise anbahnt - erst einmal nur soviel:

Das Rausschreiben eines Charakters, auch eines Altgedienten, wäre für mich in Ordnung wenn
Sie 1. gut beschrieben wird (damit meine ich auch einfühlsam und der Figur gerecht) 2. einen Sinn macht (nicht nur für die aktuelle Handlung sondern für das zukünftige Serienkonzept) und 3. durch eine neue Person (oder meinethalben auch "Etwas") ersetzt wird, die/das an Ihre Stelle tritt.

Diese Punkte (speziell 2. und 3.) sehe ich zur Zeit bei Gucky nicht erfüllt. Ich sehe vielmehr das Unvermögen der Autoren, einer Figur eine notwendige Entwicklung zu gönnen. Vielversprechende Ansätze wie die Änderung der Para-Eigenschaften bei Gucky, und die Last der damit einhergehenden Einschränkungen und Auswirkungen auf die Psyche des Protagonisten, werden lieber revidiert anstatt konsequent weiter zu spinnen. In diesem Sinne kann ich mich dem Kommentar von Patrick weiter unten nur anschließen.


Patrick (06.03.2017):

Es sind in der Tat viele Absurditäten vorhanden; die Unterwürfigkeit der Tiuphoren dürfte der Spitzenreiter sein. Mehr irritiert mich aber noch, welche irreführenden Informationen zum Thema SIs und Hohe Mächte unterbreitet werden. Erst heißt es, das Thema sei ganz beerdigt und die Milchstraße dem Zugriff dieser Entitäten entzogen, dann werden eine negative SI und ein Chaotarch zu den bestimmendne Elementen des Zyklus' (wobei die Matereisenke ausgerechnet aufgrund der Eiris-Kehre die Milchstraße bedroht) und nun wäre es angeblich ganz gut, die Hohen Mächte von der Milchstraße abzulenken. Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden, weil ich mich nicht tief genug mit der Thematik befasse, aber mir scheint, die Rechte weiß hier nicht, was die Linke tut.

Wirklich verwirrt bin ich darüber, wie Sie praktisch im selben Atemzug die momentanen Charaktere als missglückt bewerten, und dann gleichzeitig das Entfernen Guckys als "Mut" bezeichnen können. Tollkühne Dummheit wäre angemessener, und daran lassen es die Expose-Autoren nicht mangeln. Tekener tot, Tifflor wohl dauerhaft auf dem Abstellgleis, von Atlan haben wir seit Monaten nichts mehr gehört, von Bull schon länger nicht, und die SOL mit Roi Danton soll irgendwie verunglückt sein. Und?

Wer findet, dass dadurch eine Verbesserung erreicht wurde? Das ist Konzeptlosigkeit, kein "Mut". Tatsächlich sind die Autoren doch richtig geil darauf, vermeintliche Altlasten zu entsorgen und durch ein eigenes Gruselkabinett von karikaturenhaften Figuren zu ersetzen. Nicht unterschlagen werden soll hier, dass dies mit ES ebenfalls getan wurde. Und wie ich nicht endlos wiederholen will dürfte der Leitgedanke dahinter sein, dass die Gegenwartsautoren mit diesen Hinterlassenschaften einfach nicht zurecht kommen. Nicht im Mindesten haben wir es hier mit Mut zu tun, sondern mit einer Flucht nach vorn, die uns über die Klippe führt.

Das Problem ist weniger der Gedanke des Verschwindens altgedienter Charaktere, sondern vielmehr die Unfähigkeit der jetzigen Autorengeneration, stil- und sinnvollen Ersatz zu kreieren. Wer mit Figuren wie Lua/Vogel, Leccore etc unzufrieden ist - und ich bin das -, der sollte es tunlichst unterlassen, das Entfernen der tradierten Charaktere als "Mut" zu titulieren. Ich wollte jetzt den Vergleich mit Kamikaze ziehen, dies wäre aber unangebracht, da Kamikaze wenigstens den Hauch eines Sinnes hatte. Das Rausschmeißen der bewährten, wenn auch teils lästigen, Charaktere entspricht aufgrund der derzeitigen Talentlosigkeit beim Charakterdesign eher der Selbstkastration eines Bekloppten, der sich davon kurzzeitige Befriedigung verspricht.Ich persönlich rechne nicht mit einem dauerhaften Abgang Guckys, weil das wirklich dämlich und auch noch ziemlich würdelos wäre; allerdings traue ich es den Autoren genau deswegen trotzdem zu. Insofern eine hochinteressante Art, Spannung zu erzeugen. Übrigens kann ich auf Gucky verzichten, weiß aber, dass die Autoren diese Lücke mit irgendeiner Katastrophe füllen würden. Wieso will jemand dieses Risiko eingehen? Stockholm-Syndrom? Muss es immer noch dümmer werden, nur damit mal ein Heft irgendwie "historisch" ist und man "was erlebt"? Es ist bezeichnend für das derzeitige Niveau der Serie, dass die Hauptattraktionen aus Geballer und dem literarischen Lustmord an den charakterlichen Eingeweiden der Serie bestehen. Gucky könnte allerdings, langfristig gesehen, zum Teil eines Chaotarchen werden.

Theorie: Gucky wird in der Tat abgesägt und geht in KOSH auf. Perry macht sich deswegen schreckliche Selbstvorwürfe. Dies alles wurde von Anfang an grottenschlecht inszeniert, weil die tiefe Freundschaft zwischen Gucky und Perry im Zyklus nicht ausreichend gewürdigt wurde. Atlan bewirkt jedoch von den JZL aus, dass Gucky wieder aus KOSH freigesetzt wird und bringt diesen bei seiner Rückkehr mit. Nützlich dabei: die Technomorphyten und der See aus Vitalenergie. Falls Gucky keinen ZA mehr hat wird er bis zum Erhalt eines selbigen in der dubiosen Galaxis der Unsterblichen geparkt. Dies ist die Galaxie, die KOSH bei seinem Trip durchs All bemerkte, aber lieber ignorierte.

Ansonsten bin ich versucht zu sagen, dass es eine allzu vertraute Manie ist, auf Fehler damit zu reagieren, dass man das Problem nur noch weiter verstärkt, statt die Ursache zu beheben. Ich verspreche, dass das Entfernen von Gucky die Umwandlung der Serie in niveau- und planlose Actionunterhaltung für Deppen nur beschleunigen würde. Das ergibt sich schon daraus, dass die Autoren nur entfernen, woran sie selbst sich stören. Nein, diese Serie soll kein Museum sein, sie darf - muss - sich weiterentwickeln und anpassen können. Das sollte nur eine Verbesserung sein. Was würde ohne Gucky besser werden? Nichts. Jedenfalls nicht, sofern man Leccore nicht besser als Tekener findet. Wir haben es im Moment jedenfalls bei den Expose-Autoren mit Vandalen zu tun, deren eigene Heftromane nicht eben vor Ideen sprühen. Wieso möchte irgendwer, dass diese Leute ihre Keule auf noch mehr Schädel niedersausen lassen? Es wird dadurch nur schlimmer werden.

Dass Rhodan mit seinem Tun mehr Schaden als Nutzen gebracht hat finde ich (in Bezug auf die Serie) nicht schlimm. Es wäre schlicht albern, wenn dieser Übermensch immer alles perfekt hinbekommen würde. Die von Atlan erreichte "dyschrone Scherung" wirft viel größere moralische Fragen auf, was die Autoren nie vernünftig in Szene gesetzt haben.

An Hans: Perry kann nicht in ES aufgehen, da ES ja bereits bei einer hippen Verstümmelungsorgie auf der Mülldeponie gelandet ist. Wenn man Hände abhackt kann man sie eben nicht mehr benutzen, hat aber was zum Herzeigen. Übrigens hat er, wie Sie wissen dürften, bereits mehrere Söhne gezeugt. Er könnte aber einfach Vogel adoptieren, weil der mindestens so gut wie jede andere zukünftig erdachte Figur sein dürfte. Für mich kann ich sagen, dass ich die Serie nicht mehr weiterverfolgen werde, wenn Perry aus ihr verschwindet, da ihr Titel dann irreführend ist und es genug billigen Actionquatsch gibt.

Gucky sollte erwachsen werden? Na, dann viel Vergnügen mit was immer seinen Platz einnehmen würde. So etwas aus der Sparte Vogel Ziellos eben. Ich tippe sogar darauf, dass solche Gestalten eingeführt werden um zu testen, ob sie sich verkaufen...


Hans (05.03.2017):

Ojeh, automatische Textkorrektur ist eine Plage, v.a. wenn nach manueller Korrektur nochmal automatisch korrigiert wird ohne, daß man es merkt. Sorry, Leute.


Hans (04.03.2017):

Ich würde Gucky keine Träne hinterherrennen. Der Mausbiber von manchen Weltraumratte genannt hat sich überlebt insbesondere durch das unklare hin und her mit seinen Fähigkeiten. Er ist einfach schön viel zu lange dabei. Er hätte irgendwann mal in den 3000 Jahren seines Lebens erwachsen werden sollen. Dieses Kuscheltierimage hat schon früh nicht mehr gepasst. Lässt ihn sterben, es ist Zeit dafür.

Dann lässt Sichu und Perry einen Sohn haben, der auch Perry heisst und sobald der erwachsen ist, lässt den Uropa Rhodan in ES aufgehen und dem jungen Perry gebt den ZA damit die Serie weitergeht.

Zum Heft brauche ich nichts zu schreiben, Kringel hat alles nötige schon zum Ausdruck gebracht.



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