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Perry Rhodan Nr. 2891: Im Herzen der Macht

Autorin: Michelle Stern

Inhalt

Farye Sepheroa findet sich in einem mit rotgoldener Flüssigkeit gefüllten Raum wieder und glaubt zu ertrinken, kann aber problemlos atmen, denn sie hat jetzt Kiemen. Ein zwei Meter langes Lebewesen, das wie eine Ansammlung teils transparenter Schleier aussieht, nähert sich ihr. Das Wesen ist ein Eonator und bezeichnet sich selbst als neuntes Kursdenkendes der Lebensfähre. Der Eonator ist freundlich und gibt bereitwillig Auskunft. Farye wurde aus dem Katoraum in das Gitterschiff geholt, das bis vor einiger Zeit an der RAS TSCHUBAI angedockt war. Die anderen Entführten befinden sich noch immer im Kerker des Maschinisten. Man hat Farye ein Morphorgan in den Hals implantiert, damit sie in der Torana-Flüssigkeit existieren kann, die das gesamte Innere der Lebensfähre ausfüllt und in der sich Nährstoffe sowie Kleinstlebewesen befinden. Farye fühlt eine mentale Präsenz in ihrem Kopf. Das, so erklärt der Eonator, ist das Neuronium, das Schiffsgehirn. Alle Kursdenkenden sind telepathisch mit dem Neuronium verbunden. Es gibt auch eine Verbindung zwischen der Fähre und dem Katoraum. Das Schiffsgehirn würde Farye gern "adoptieren", denn es hat erkannt, dass Farye etwas Besonderes ist. Ihre Integration in den mentalen Verbund der Fähre wäre ein großer Gewinn für das Operandum.

Farye erfährt, dass die Eonatores den Auftrag haben, die Entführten ins Trallyomsystem zu bringen, und zwar nach Gyan oder zur Bannwelt Goath. Auf diesen Tabuplaneten haben die Gyanli angeblich vor langer Zeit die Götter verbannt. Farye erhält die Erlaubnis, mit den anderen Gefangenen zu reden. Zu diesem Zweck werden sie aus dem Katoraum in einen trockengelegten Bereich der Fähre geholt. Einige Terraner, allen voran der hitzköpfige Waffenanalytiker Rogelio Ma, wollen fliehen. Farye hält das für zu gefährlich und wird von Ma als feige Kollaborateurin bezeichnet. Andere Gefangene, zum Beispiel der Xenolinguist Shaker Garofalo, schlagen sich auf Faryes Seite. Farye bedingt sich Garofalo als Begleiter aus, als das Neuronium wünscht, dass Farye mit der Ausbildung zur Kursdenkenden beginnen möge. Die beiden Menschen werden ins Relaitron gebracht, eine Art Flugsimulator, bei dessen Benutzung Perry Rhodans Enkelin feststellt, dass das Erbe ihrer Großmutter, einer Vortex-Pilotin, in ihr weiterlebt. Sie findet die mentale Verbindung mit der Fähre faszinierend, denkt aber immer noch an Flucht - das ist dem Neuronium klar. Dennoch teilt das Schiffsgehirn mit, dass Farye bereits jetzt in der Lage wäre, ein kleineres Schiff der Eonatores zu steuern. Solche Schiffe stehen auf den Planeten des Trallyom-Systems. Bei dieser Gelegenheit erfährt Farye unter anderem, dass in dem Sonnensystem Verwerfungen der Raumzeit existieren.

Die Gefangenen werden nach Gyan abtransportiert. Kontakt-Operator Thamogand begrüßt sie überfreundlich und teilt sie in Gruppen auf, denen komfortable Quartiere in der Trabantenstadt Syuqinon zugewiesen werden. Thamogand behauptet, die Gyanli seien keine Aggressoren, sondern Verteidiger, die sich den als Antennen bezeichneten Agenten Cadabbs entgegenstellen. Man hält die Menschen für solche Agenten. Thamogand zeigt den Neuankömmlingen die Hauptstadt Syuthud. Die Flotte, so erklärt er, ist auf dem Mond Woy stationiert. Dort residiert der Kriegs-Operator unter dem Spiegel. Was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat, erfahren die Terraner, als der Mond aufgeht. Über der Gyan zugewandten Seite wird ein Feld projiziert, in dem sich der Planet spiegelt. Die vormals ängstlichen, den Gyanli gegenüber feindselig eingestellten Menschen verhalten sich immer gelöster und fröhlicher. Mit sich und der Welt zufrieden verbringen sie einen schönen Abend, sie dürfen sich frei bewegen. Farye findet Garofalo süß und schläft mit ihm. Am nächsten Tag ruft Farye ihre Gruppe zusammen. Eigentlich wollte man nach einem Fluchtfahrzeug suchen, doch die Gruppenmitglieder verlieren einander und Farye vergisst, was sie tun wollte. Nur der Praktikant Certic Janes fühlt sich immer schlechter. Er meint, etwas wolle ihn in einen Abgrund ziehen und den Gyanli sei nicht zu trauen. Er unternimmt einen Selbstmordversuch, kann aber gerettet werden.

Getrennt voneinander haben Farye und ihre Gruppenmitglieder sehr ähnliche Erlebnisse. Sie begegnen Thamogand und haben verschiedene Visionen. Diese laufen immer darauf hinaus, dass die Menschen zugeben sollen, Antennen Cadabbs zu sein. Sie werden aufgefordert, den Standort ihres Basislagers zu verraten. Ihnen wird endlich klar, dass sie manipuliert und verhört wurden. Auf Gyan scheint etwas ganz und gar nicht zu stimmen. Die Temperatur schwankt aus unerfindlichen Gründen, aus unterschiedlichen Höhen fallen gelassene Gegenstände treffen gleichzeitig auf dem Boden auf und ein Spielwürfel, den Garofalo stets bei sich trägt, zeigt immer dieselbe Abfolge von Zahlen ...

Kringels Meinung:

Diesmal kein Kommentar - vielleicht nächste Woche, wenn die zweite Hälfte des Doppelromans erschienen ist.

J. Kreis, 14.01.2017


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Gastkommentare


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Hans (22.01.2017):

Tja, den Bug habe ich nicht wiedergefunden. War in der Art "der Himmel ist blau und zwei Zeilen weiter ist er violett."

Der Aufenthalt auf Gyan wird beschrieben wie ein Tag auf einer sonnendurchfluteten Urlaubsinsel. Aber mit alptraumhaften Einsprengseln. War wohl die Einstimmung auf die folgenden Bände in denen uns dann Enthüllungen en masse erwarten. Wer sind die Antennen Caddabs? Vlt. sowas wie seinerzeit die unbewußten Hände von Seth-Apophis? Dann könnte es tatsächlich welche unter den Terranern und den Tius geben... Zu dem gleichzeiitigen Auftreffen der fallenden Gegenstände: auf der Erde fallen in einem Vakuum (in Bremen gibt es glaube ich einen Fallturm, der luftleer gepumpt werden kann) eine Feder und ein Amboß gleich schnell! Da auf Gyan eine Atmosphäre vorhanden ist, muß es einen anderen Grund haben. Das nächste Heft heißt 'Der programmierte Planet' - hängt dort alles, Gegenstände und Lebewesen, an einem Zentralrechner, der auf relative Harmonie programmiert wurde? Ein ästhetischer Spleen der Gyanli, die es nicht ertragen, daß zwei Dinger unterschiedlich schnell fallen oder steckt da mehr dahinter??? Sollen damit die Übsef-Konstanten aller Lebewesen in eine allumfassende Harmonie hinübergleiten via koordiniert-kontrollierter Sinneseindrücke, Gedanken und Emotionen??? Als Schutzschild gegen die chaotischen Einflüsse Caddabs??? Auch die Tius frönen bekanntlich einer Ästhetik, wenn auch einer blutrünstigen.

Das Folgeheft werde ich gleich mal anlesen.


Hans (20.01.2017):

Hab das Heft erst zu einem Drittel gelesen aber trotz meines Faibles für die Autorin muss ich zugeben, daß der Roman langweilig ist! Alles absehbar. Opa Rhodans Enkelin wird wohl sicher gerettet werden und die Story plätschert so vor sich hin. Zu Beginn ein Bug - darauf und meine Gesamtmeinung poste ich im Kommentar zum Folgeheft.



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