PR 2830
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Perry Rhodan Nr. 2830: In der Synchronie gestrandet

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Lua Virtanen erfährt von Samu Battashee, warum sie zur ATLANC zurückkommen sollte. Eine radikale Splittergruppe der Pioniere sorgt für zunehmende Unruhe an Bord. Die Pioniere wollen sich für immer in die Introversen Gefilde zurückziehen und alle Schnittstellen zerstören, so dass niemand mehr in die Synkavernen gelangen oder sie verlassen kann. Welche Auswirkungen dies hätte, erlebt Lua am eigenen Leib, denn die Machenschaften der Pioniere führen zu einer Instabilität innerhalb der Synkavernen. Ein Dimensionsgarn wird überlastet und explodiert. Lua, Vogel Ziellos und Battashee werden schwer verwundet. Erst nach einer Woche, am 7. Februar 2271 NGZ, ist Lua wieder auf den Beinen. Inzwischen ist Chaos in der ATLANC ausgebrochen, die Heimat der Transterraner ist in Gefahr. Viele Besatzungsmitglieder sind bereits gestorben und das ANC hat mehrere Sektoren abgeschottet. Den Pionieren ist das gleichgültig, denn die Synkavernen können auch ohne die ATLANC weiterexistieren. Guineva Sternenwaag ist der Meinung, dass Lua etwas ganz Besonderes ist. Sie stattet die Junggeniferin mit einer neuen Haarsträhne aus tt-Progenitoren aus und will mit ihr in die Synkavernen vordringen. Das ist nur noch mit Hilfe eines Tolocesten namens Vor der Atomwacht möglich, der sich besonders für Lua interessiert.

Mit einem primitiven Lift durchqueren Atlan und seine Begleiter den kilometerdicken Technoverband, unter dem die WEYD'SHAN begraben liegt. Im Inneren des Richterschiffes angekommen erkennt Atlan allmählich, dass er es mit allen vier Varianten der WEYD'SHAN aus den Legenden der Cüünen zu tun hat. Das Schiff ist vor wenigen hundert Jahren auf Andrabasch abgestürzt und hat eine tiefe Wunde in die Planetenkruste geschlagen, die vom Technoverband versiegelt wurde - zu dem Unglück ist es schon vor Äonen gekommen und dabei wurde Andrabasch vollständig vernichtet, erst in der Rekonstruktion wurde er zu dem Ringplaneten, der er jetzt ist - das Schiff ist im All havariert und Andrabasch wurde um es herum erschaffen, um das Wrack einzukapseln - das Schiff ist nicht abgestürzt, sondern wurde angegriffen und wird seitdem vom Technoverband geheilt. Die Grube in der Planetenoberfläche wurde eigens zu diesem Zweck erschaffen. Alle Geschichten sind wahr. Die alternativen Versionen der WEYD'SHAN überlagern einander und man kann immer nur eine wahrnehmen, ähnlich wie bei einem Kippbild. Das gilt auch für die unzähligen Artefakte, die in den Räumen aufbewahrt werden, in denen sich Atlan und seine Begleiter umsehen.

Dann treten die Cherrenped'shan auf den Plan, große raupenähnliche Wesen mit Facettenaugen und zahlreichen Stelzenbeinen, die sich mit Infraschall verständigen. Diese Wesen betrachten sich selbst als Schutzgeister des Richterschiffes und fordern die Eindringlinge auf, die WEYD'SHAN zu verlassen. Veyqen bringt vor, er sei im Auftrag des Atopen Matan Addaru Dannoer unterwegs, doch das interessiert sie nicht. Atlan behauptet, er habe eine Mission zu erfüllen, die nicht nur für ihn, sondern auch für den Pensor wichtig sei. Daraufhin lassen die Cherrenped'shan ihn ziehen. Veyqen geht mit den Raupenwesen, da seine Wunde dringend behandelt werden muss. Bei der weiteren Erkundung des Schiffes verschwindet Gosgad - er ist in eine andere Version der WEYD'SHAN übergewechselt. Bei der Suche nach ihm ergeht es den anderen genauso. Diese WEYD'SHAN steht kurz vor der Vernichtung durch winzige Schwarze Löcher. Einige Cherrenped'shan erscheinen, denen zufolge der Zerstörungsprozess durch Atlans Ankunft ausgelöst worden ist. Sie versetzen Atlan, Shukard und die beiden Cüünen in eine andere Version der WEYD'SHAN - aber in welche?

Kringels Meinung:

Also ehrlich, mit "Unterhaltung" haben die letzten drei PR-Romane herzlich wenig zu tun. 20 Prozent des Romanumfangs gehen diesmal allein für die Beschreibung der Fahrt mit dem Aufzug drauf! Haensel setzt hier obendrein wieder einmal jenen uralten Trick ein, den er in gefühlt jedem Roman bringt: Der Aufzug stürzt ab, alle sterben. Natürlich war das nur eine Halluzination Shukards, hervorgerufen durch die besonderen Verhältnisse im Technoverband. Danach, also bei der Erkundung der WEYD'SHAN und beim Wechsel in die ATLANC, wird es ein wenig besser, aber immer noch zieht sich die Handlung viel zu lange hin und enthält außerdem viel zu viele Wiederholungen aus früheren Romanen. Und mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.

J. Kreis, 14.11.2015


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Gastkommentare


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17.11.2015 (hairybird):

Ich sehe das anders, Herr Dr. Seufert spricht mir aus der Seele. Seine Kritik ist absolut zutreffend, fundiert und genau. Ich könnte zu dem Thema nichts hinzufügen oder wegnehmen.

Auch Kringel gebe ich für seinen Kommentar herzlich recht. PR2830 ist eine spannungsfreie Ehrenrunde in der WEYD'SHAN, was man schon ahnen konnte, da erst der Titel des nächsten Romans "Der Pensor" lautet. Leider ist auch das Verhalten der Personen (Atlan/Veyqen) völlig unglaubhaft. Man weiß doch, was der Balg anrichten kann, und trotzdem lässt Altlan Veyqen diese Waffe zur freien Benutzung. ("Wenn Du nicht brav bist Balg, wirst Du wieder aufgespannt", klingt nicht wirklich abschreckend)


16.11.2015 (Phil):

Och nö, nicht schon wieder. Kann denn dem guten Exklamations-Doktor nicht mal jemand erklären, wo der Punkt auf der Tastatur ist?


15.11.2015 (Dr. Herbert Seufert):

Perry Rhodan Nr. 2830: In der Synchronie gestrandet

Lieber Johannes Kreis!

Langsam, aber sicher verliere ich die Lust auf diesen PR-Zyklus!

Ich bin mir zu 100% sicher, dass das Expokratenteam CM/WV zu Beginn des Ganzen überhaupt nicht ausformuliert wusste, wo man denn überhaupt hin wollte!

Sicher, man hat frisch dahergestaltet, beginnend mit Gorgonzola-Mond, Schacht, ONRYONEN, Linearraumtorpedos und Vielem mehr!
Die viel beworbene Dunkelplanetenabteilung blieb wirklich lange im Dunkeln, hier wurde man zu Beginn des letzten Zyklus im Roman um die Rettung Icho Tolots absichtlich auf eine falsche Spur geführt, oder die Expokratur wusste selbst nicht, wie man später das Tableau füllen sollte/wollte!

Hauptsache Viel: Viel Neues, viel irgendwann in der Perry-Historie Angerissenes, neu angekratzt, nicht weiter vertieft, angeblich zur Nostalgie-Befriedigung oder Pseudoteaser: Klassiker hierbei ist "Der letzte Dolan"! Was hätte man daraus machen können!

Vingtilliardengesicht, Beichtstuhl, Ordische Stelen: Alles geistert so hin und her!

Techno-Madhi: Fehlanzeige!

Nur die Lösung um die Urheimat der Laren ist klar: Da wird aktuell noch "geteuft" und deshalb funktioniert das Laren-Knöchelchen nur im Linearraum!

Der Ausflug in die Zeit vor Archetim:
Inhaltlich ein schlechter Witz! Der anstehende Ausflug nach Larenhausen der Vergangenheit vermutlich ebenso!

Wahrscheinlich sind aus der Verschmelzung der Tius und ihrer Bewusstseinskollektive/Banner mit Urlaren und Teilen der Bacctous die JZL-Fauthen entstanden:
Irgensoein Geschwurbel wird rauskommen!
Diese werden dann einsehen, dass man Rhodan Unrecht getan hat!

Wann was war, ist auch egal geworden, denn alle Zeitstränge und Möglichkeiten durchdringen und vermengen sich fast beliebig!
Da ist Wirkung vor Ursache nichts Besonderes!

Man hat Archetim entsorgt, Tekener, die Jules Verne: Schade und sinnlos!

Gut, das mit Archetims ruhmlosem Abgang war noch Uwe Anton!
Was hätte man aus dieser Superintelligenz und ihrer Geschichte nicht Alles machen können! Traurig!

Sonnensiegel, na ja!
Wahrscheinlich wird man in der Expokratur noch keinen rechten Plan haben, klar ist nur, dass es bis Band 3000 noch um "Die erste Superintelligenz" gehen wird und um die Angreifer gegen die Synchronie!

Ferne Stätten, dortige Galaktische Rätsel, Immaterielle Städte, Aures fast vergessen!
Stadt Allerorten auch!

Bin mal gespannt, ob das Polyport-Netz nochmal angeschaltet wird, oder muss man es "zünden", um die Synchronie oder JZL zu stabilisieren! Zuzutrauen wäre es den verquasten Expokraten!

Wie man aus dem ganzen Schlamassel rauskommen will, ist mir völlig unklar!

Egal, was es für eine Lösung sein wird, sie wird nicht logisch sein!

Irgendetwas wird aus Vingtilliardengesicht und Catiupath gestrickt werden!
Alles vermengt sich!

Weil JZL und Lösung der Calamitäten so dünn sein werden, braucht man auf Andrabasch kompensatorisch etwas länger!

Es wird in Zukunft ein fester Begriff werden: Etwas "andrabaschieren" = "etwas sinnlos bis zum 'Geht nicht mehr' in die Länge ziehen"!

Wie die "Alternative Zukunft", ein netter Minizyklus, erlischt, und warum überhaupt, wurde auch nicht beschrieben!

Ist auch bedeutungslos, ist eh nur eine von Vingtilliarden von Zeitschienen in diesem 'Alles Gleichzeitig-Multiversum' der Beliebigkeit in Vergangenheit und Zukunft, die als Zeitvorstellung so ja gar nicht existieren!

Egal wie: Perry Rhodan muss raus aus dieser Beliebigkeit, wo Alles prospektiv und nachträglich umgeschmiedet werden kann!
Notfalls muss das Ergebnis des Zyklus einfach sein, dass unsere Zeitlinie fremdem Zeitzugriff entzogen wird!

Ach ja, der Zorn der Expokraten bzw. Kosmokraten wg. Rhodans verspielter Ritter-Aura muss ja auch noch auf die Agenda und "Chaotarch Bully" sowieso!
Atlans neue Reise hinter die Materiequellen ist auch angemunkelt!
Letztlich genauso unbeschreibbar wie das Konzept JZL!
Da bleibt nur magisches und psychedelisches Geschwurbel!

Mal sehen, ob die Unverletzlichkeit des atopen Richters Matan Addaru Dannoer in Vergessenheit geraten ist wie im Moment die Onryonen und ihre gefährlichen Linearraumtorpedos!
Die gibt's kaum noch!

Statt dessen beherrschen ein paar Tiuphorenschiffe Alles!

Vom arkonidischen Imperator Bostich hört man auch nicht viel und es ist absolut nicht klar, warum er überhaupt auf die Verbrecherliste des Tribunals gesetzt wurde!

Alles eine sinnarme Mélange!
Hauptsache Teaser in die Welt gespült, die nachher durch Nichts oder banal hinterlegt werden!
Wenn ich an PERRY denke in der Nacht, dann bin ich im den Schlaf gebracht!

Die beiden aktuellen Rhodan-Zyklen: Eine gigantische heiße Luftblase um fast NICHTS!

Wenn das der Ausstieg aus der dualistischen CHAOTARCHEN-KOSMOKRATEN-WELT sein soll: Gute Nacht!
Auf die viel spekulierte Wesensänderung Rhodans warten wir noch immer!

Herzlicher Gruß,
Dr. Herbert Seufert



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