PR 2828
© Pabel-Moewig
Verlag KG, Rastatt



Perrypedia



Archiv-Startseite
PR - Übersicht
Heftromane
Zyklus-Übersicht
« PR 2827 «
» PR 2829 »
Perry Rhodan Nr. 2828: Die Technoklamm

Autor: Michael Marcus Thurner

Inhalt

Nach tagelanger beschwerlicher Wanderung durch die Geröll- und Schneewüsten des Hochgebirges werden Atlan und seine Begleiter kurz vor Erreichen der Technoklamm von Veyqen und Elmtroq angegriffen, zwei Tesqiren, die die ATLANC im Auftrag Matan Addaru Jabarims mit einer Atopischen Sonde verfolgt haben. Sie sollen das auf Andrabasch gestrandete Richterschiff WEYD'SHAN vor Atlan erreichen und verhindern, dass der Pensor dem Arkoniden hilft, in die Jenzeitigen Lande vorzudringen. Zur Belohnung dürfen sie sich bei den in der WEYD'SHAN gelagerten Zellaktivatoren bedienen. Die Tesqiren haben entscheidende Vorteile, denn sie konnten sich bereits dem Konfigurator ANNDRIMS gegenüber als Gesandte des Atopischen Tribunals ausweisen und wurden von ihm mit einem Gleiter so weit ins Gebirge gebracht, wie es aufgrund der dort herrschenden Störeinflüsse überhaupt möglich ist. Darüber hinaus hat Veyqen ein besonderes Geschenk erhalten: Einen Balg, der sich wie ein Symbiont an ihn geheftet hat. Allerdings muss Veyqen jetzt erkennen, dass er getäuscht wurde. Elmtroq behauptet, der Atope wünsche Atlans Tod und es sei nur ein williger, aber ahnungsloser Wirt für den Balg gebraucht worden.

Atlan und seine Begleiter entgehen der Attacke, werden aber in einer Höhle verschüttet, so dass die Tesqiren vor ihnen in der Technoklamm ankommen. Die Cüünen (große Laufvögel mit robotischen Gehwerkzeugen) haben einst einen Kontrakt mit dem Atopischen Tribunal geschlossen und sind verpflichtet, den Tesqiren beizustehen. Mit einer riskanten Sprengung legt Atlan den Höhleneingang frei. Da erscheint der Konfigurator und behauptet, Tauro Lacobacci wünsche, dass Lua Virtanen in die ATLANC zurückkehre, da Probleme aufgetreten seien, für deren Lösung er ihre Hilfe brauche. Da die Junggeniferin eher ein Klotz am Bein ist, hat Atlan nichts dagegen, dass der Konfigurator sie mitnimmt. Auch Vogel Ziellos, der ebenso wenig für den Kampf geschaffen ist wie seine Angebetete, wird zurückgeschickt. Nur sein Bruder Shukard, der in den letzten Tagen sichtlich gereift ist, bleibt bei Atlan.

Den Tesqiren ist es inzwischen durch geschickte Verhandlungen gelungen, die Cüünen für ihre Zwecke einzuspannen. Als Atlan und Shukard die Technoklamm erreichen, eine völlig von Technogeflecht überwucherte gewaltige Schlucht, vernehmen sie Kampfeslärm. Sie folgen den Geräuschen und sehen, wie einige Cüünen von Technophagen getötet werden. Ein Technophage entdeckt Atlan und stürmt genau auf ihn zu.

Kringels Meinung:

In diesem Heft ein PR-Report von Rainer Castor enthalten. Sein Report-Intro endet wie immer mit dem Gruß "Ad Astra! Euer Rainer Castor". Da hatte ich plötzlich einen Kloß im Hals.

Der Roman ist reine Zeitverschwendung. Sollte MMT gewollt haben, dass die Geschichte jene Langeweile zum Ausdruck bringt, die die Tesqiren beim Flug durch die Synchronie empfunden haben müssen, und sollte er die Atlan-Kapitel absichtlich derart öde gestaltet haben, damit sich der Leser ebenso hindurchquälen muss wie der Arkonide durch die karge Bergwelt, dann ist ihm das bestens gelungen. Mehr schreibe ich zu diesem Thema lieber nicht. Vielleicht finden meine Gastkommentatoren deutlichere Worte.

Matan Addaru Jabarim treibt falsches Spiel - wieder einmal. Zumindest behauptet Elmtroq das, und es würde ins Bild passen. Ich traue den Atopen nach wie vor nicht über den Weg. Der Konfigurator scheint ähnlich zu denken, jedenfalls verhält er sich gegenüber den Tesqiren ziemlich zurückhaltend. Wenn der Konfigurator fast bis zur Technoklamm vordringen und die beiden Junggeniferen mitnehmen kann, dann hätte er die Tesqiren problemlos dort hinbringen können. Das hat er nicht getan. Ist er also auf Atlans Seite?

Ob in der WEYD'SHAN wirklich Zellaktivatoren zu finden sind, oder ob das auch nur eine Täuschung ist? Mich würde mal interessieren, woher diese ZAs kommen - und ob es Atlan gelingen wird, sich welche anzueignen ...

J. Kreis, 31.10.2015


« PR 2827 «
» PR 2829 »






Gastkommentare


Neueste Kommentare stehen oben.


Gastkommentare werden nicht von J. Kreis verfasst und dürfen nicht auf anderen Homepages oder in Printmedien weiterverwendet werden.


Patrick (05.11.2015):

Leider in der Tat langweilig und langatmig. Es wimmelt von überflüssigen Szenen, darunter das sich ziehende Erwerben der Ausrüstungsgegenstände in dem Geschäft, Spielchen mit Vögeln und die Beschreibung des Sexuallebens einer Spezies, die irgendwie nicht fehlen darf. (In der Tat widmen PR-Autoren dem Sexualleben und dem Stuhlgang mitmenschlicher Lebensformen auffallend oft sehr viel Zeit. Bedauerlicherweise konnte Akif P. bislang nicht als Gastautor verpflichtet werden, was aber mal wirklich interessant wäre.)

Besonders frustrierend war die holzschnittartige Szene, als der klischeehafte Naivling merkt dass das Atopische Tribunal eventuell nicht so grundgute Intentionen hat. Frustrierend weniger aufgrund der Stereotype als vielmehr aufgrund der dämmernden Gefahr, dass das Tribunal vielleicht doch wie von Perry vermutet egoistische Ziele verfolgt. Damit wäre es nämlich nur ein weiterer austauschbarer imperialistischer Bösewicht, schlimmstenfalls präsentiert mit wedelndem Zeigefinger.

Was die ZAs betrifft so habe ich mich auch gewundert, wo die herkommen. Meine Vermutung ist dass das Atopische Tribunal auf das Wirken von Superintelligenzen zurückgeht (diese Herzöge von Thez) und daher Zugang zu dieser Technologie hat. Die ZAs selbst dienen wohl dazu Atlans drei junge Mitstreiter unsterblich zu machen und sie als Volksführer auf der ATLANC irgendwohin zu entsorgen. Eventuell mit dem Pensor als Piloten. (Für's Spekulieren ist es noch zu früh, aber irgendetwas muss mit Schiff und Bewohnern ja am Ende passieren.)

Der Konfigurator hat sich wie ein nerviger Troll verhalten. Ich hatte auch den Eindruck, dass er Atlan helfen will. Vogel und Lua werden auf nicht besonders elegante Art entsorgt, als sie nicht mehr gebraucht werden.

Lästigste Szene war das Ende, als ein gerade eingeführtes Volk zugunsten eines typischen Cliffhangers Opfer eines Genozids wird.



Deine Meinung?

(Bei Klick auf diesen Button öffnet sich ein Kontaktformular in einem gesonderten Fenster)