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Perry Rhodan Nr. 2816: Die galaktischen Architekten

Autor: Oliver Fröhlich

Inhalt

Am 7. Dezember 1517 NGZ Bordzeit der RAS TSCHUBAI - 20 Millionen Jahre v. Chr. - attackieren mehrere tiuphorische Sterngewerke das Mitraiasystem. Perry Rhodan ist mit der BJO BREISKOLL vor Ort, greift aber nicht ein, denn sein vordringlichstes Anliegen ist es, die Proto-Hetosten aufzuhalten und ein Zeitparadoxon zu verhindern, durch das die Existenz der Menschheit negiert werden würde. Rhodan glaubt, er dürfe seine Kräfte nicht in sinnlosen Kämpfen aufreiben, wird aber den Gedanken nicht los, dass er genau das tun müsste, um eine Katastrophe in seinem Heimatsystem abzuwenden. Die LARHATOON erscheint und wird angegriffen. An dem SVE-Raumer beißen sich die Tiuphoren aber die Zähne aus. Die LARHATOON beteiligt sich ebenfalls nicht an der Schlacht. Die rayonischen Verteidiger erzielen einige Abschüsse, erleiden dabei aber viel schwerere Verluste. Ohne die Lainlién wäre alles noch schlimmer. Diese aufrecht gehenden Seerosen mit Wurzelbeinen ähnelnden Wesen sind Prätemporalvisionisten - sie können einige Sekunden in die Zukunft sehen, wodurch sie einen Vorteil im Kampf gewinnen. Obwohl die Angreifer aus unerfindlichen Gründen nicht ihre volle Stärke ausspielen, ist abzusehen, dass die Tiuphoren siegen werden. Systemadmiral Evvpemer Noccosd zieht deshalb alle Kräfte ab, um die immer noch im Bau befindliche Purpur-Teufe zu schützen, die den Planeten Sheheena in Sicherheit bringen soll. Die Evakuierung der Kerouten wird gestoppt.

Der Bau der Purpur-Teufe macht nicht zuletzt deshalb so langsam Fortschritte, weil es zu den grundlegenden Überzeugungen der Ziquama-Baumeister gehört, sich niemals von Fremden helfen zu lassen. Pruqul, Kommandant des Bauschiffes QUAMQUOZ, hält die Situation für aussichtslos und will fliehen. Faraqadd, der Oberbefehlshaber aller Ziquama im Mitraiasystem, ist dagegen. Zu spät erkennt Noccosd, welche Absicht die Tiuphoren mit ihrer fast spielerischen Kampfweise wirklich verfolgen. Es geht ihnen darum, die Kräfte der Verteidiger so zu binden, dass ein einziger, von Poxvorr Karrok kommandierter Sternspringer zur QUAMQUOZ vordringen kann. Die Tiuphoren wollen das Bauschiff erobern. Ihnen ist nicht an der Zerstörung der Purpur-Teufe gelegen. Sie wollen sich diese Technik selbst zu Nutze machen. Der Sternspringer wird abgeschossen, nachdem er das Ziquamaschiff beschädigt hat. Danach stellen die Tiuphoren ihre Angriffe ein. Faraqadd verschweigt, dass Tiuporen in die QUAMQUOZ eingedrungen sind. Im Gegensatz zu Pruqul glaubt er, das Enterkommando aus eigener Kraft besiegen zu können. Den Terranern bleibt die Wahrheit nicht verborgen; Gucky espert die Anwesenheit von Feinden im Ziquamaschiff.

Jetzt hält sich Rhodan nicht mehr zurück. Sheheena muss aus dem Mitraiasystem entfernt werden, sonst würde der Planet in absehbarer Zeit mit Kerout (Terra) kollidieren. Rhodan lässt sich und Farye Sepheroa von Gucky in die QUAMQUOZ teleportieren, wo er mit Pruqul zusammenarbeitet. Mit vereinten Kräften werden Karroks Tiuphoren schließlich vertrieben. Rhodan erfährt, dass eine Purpur-Teufe nicht nur eine räumliche Versetzung von Planeten bewirkt. Das Zielobjekt wird um Jahrtausende, vielleicht sogar Jahrmillionen in die Zukunft transferiert! Auf Zeedun werden von Tatsu Feydursi angeführte Landetruppen aktiv, um nach dem Eyleshion Nisköhner zu suchen, dem begabtesten Erwecker von Hütern der Zeiten. Außerdem wollen die Terraner dem auf Zeedun abgestürzten Lainliénschiff CLAIVONTI...N beistehen. Die Terraner greifen Foynfiél auf, einen Lainlién, dessen Gabe durch den Einfluss des PEW-Metalls von Zeedun immer stärker wird. Er hat erfahren, dass Avestry-Pasik und Kniiten im Sterngewerk TOIPOTAI gefangen gehalten werden und weiß auch, wo Nisköhner zu finden ist. Der Eyleshion und einige in Not geratene Kerouten werden gerettet. Die CLAIVONT…N wird mit Hilfe der Terraner wieder flott gemacht.

Pey-Ceyan bittet Rhodan um Hilfe. Die Terraner sollen Avestry-Pasik und Kniiten befreien. Die Lebenslichte versichert, Avestry-Pasik wolle lediglich den Untergang der ersten Larenzivilisation ungeschehen machen. An der Vernichtung aller Lemurerabkömmlinge ist ihm keineswegs gelegen. Rhodan willigt unter der Bedingung ein, dass die Laren dabei helfen sollen. Pey-Ceyan muss das erst mit Hascannar-Baan besprechen, dem Kommandanten der LARHATOON. In der Zwischenzeit möchte Rhodan zusammen mit Poungari nach Sheheena reisen.

Leicht geknickt wegen seines Misserfolges kehrt Karrok zum Tomcca-Caradocc Xacalu Yolloc zurück. Der nimmt die Niederlage gelassen hin, denn während der Schlacht wurden hunderte Schiffe im Mitraiasystem mit Indoktrinatoren präpariert. Beim nächsten Angriff wird es also keinen Widerstand mehr geben. Yolloc erfährt, dass zum wiederholten Mal ein Fremder namens Perry Rhodan auf Seiten des Kodex gekämpft hat. Der Tomcca-Caradocc hält Rhodan für gefährlich und somit für würdig, ins Sextadim-Banner der TOIPOTAI aufgenommen zu werden...

Kringels Meinung:

Willkommen zurück im Tiuphorenzyklus! Es geht im selben Ton weiter wie vor dem Viererblock "Die falsche Welt", und dadurch erkenne ich erst, wie gut dieser kleine Exkurs eigentlich getan hat. Die Handlung dieses Romans gibt nicht viel her. Fröhlich bemüht sich, diesen Mangel durch die Vorstellung der Ziquama und der Lainlién auszugleichen. Hinzu kommen kurze Kapitel, in denen die Leiden einer vermeintlich in einem Sextadim-Banner gefangenen Seele veranschaulicht werden sollen. Ziquama und Lainlién sind typische Perry-Rhodan-Aliens: Äußerst eigentümliche Körperformen, "innen" aber nichts anderes als Menschen. Fröhlich schafft es zwar nicht, ihre Fremdartigkeit rüberzubringen, immerhin nimmt er sich die Zeit für ausführliche Figurenzeichnung. Das Endergebnis ist lesbar, aber nicht besonders aufregend.

Es ist zu befürchten, dass wir in den nächsten Wochen wieder nichts anderes zu lesen bekommen werden als einen Tiuphorenangriff nach dem anderen. Dass die rayonischen Verteidiger, die sehr wohl über die Gefährlichkeit der Indoktrinatoren im Bilde sind, angeblich nichts von der drohenden Gefahr ahnen sollen, halte ich für sehr merkwürdig. Auch beim Angriff auf die QUAMQUOZ zeigen sich die Rayonen seltsam uninteressiert. Dabei hätten ebenfalls Indoktrinatoren zum Einsatz gebracht werden können! Im Roman heißt es, dass die Formenergie-Schutzhüllen der larischen Sternenmissionen, die zur Evakuierung der Kerouten eingesetzt werden, das Eindringen von Indoktrinatoren verhindern. Also wird der ähnlich ausgestattete SVE-Raumer LARHATOON möglicherweise zum Zünglein an der Waage werden. Ein Bündnis Rhodans mit der ersten Larenzivilisation bahnt sich jedenfalls an.

Ich halte es für vollkommen unglaubwürdig, dass Perry Rhodan diesmal nicht eingreift, obwohl er sich neulich erst mehrmals an Schlachten beteiligt hat, die meiner bescheidenen Meinung nach viel weniger zur Verhinderung eines für die Lemurerabkömmlinge fatalen Zeitparadoxons notwendig waren als die Verteidigung eben jenes Sonnensystems, in dem sich die Lemurer erst noch entwickeln müssen! In den ersten Romanen des Zyklus wäre Rhodans Reaktion in Ordnung gewesen, jetzt jedoch ist das einfach nur lächerlich. Apropos Zeit: Meine in PR 2804 geäußerte Vermutung scheint sich zu bestätigen. Sheheena wird nicht nur irgendwo hin geschossen, sondern in die Zukunft versetzt. Ich nehme an, dass wir die Kerouten bald in der Handlungsgegenwart begrüßen dürfen, wo sie sicherlich entscheidend beim Kampf gegen Accoshais Invasionsflotte mitwirken werden. Nur - wo ist der Nutzen einer nicht nur räumlichen, sondern auch zeitlichen Versetzung für den Kodex? Die Hüter der Zeiten sind danach für den Kodex verloren.

J. Kreis, 09.08.2015


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Gastkommentare


Neueste Kommentare stehen oben.


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Patrick (12.08.2015):

Man sollte mit den Autoren etwas gnädiger sein.
Das gesamte PR-Projekt hat gigantomanische Ausmaße, die noch dazu nicht geplant waren. Dass man nach mehreren Jahrzehnten dann in abstrusen Dimensionen anlangt und es gewisse Abnutzungserscheinungen gibt, ist fast unvermeidlich. Der gerne nostalgisch beschworene "Sense of Wonder" kann mit Rhodan als Protagonist nicht zurückkommen, denn dieser Halbgott hat schon alles gesehen. Ich sehe eigentlich nur die Möglichkeit, auf andere Protagonisten umzuschalten. So könnte man eine neue Erzählung in einem Paralleluniversum beginnen (vielleicht sogar mit Menschen), die selbst ins Ungewisse aufbrechen (wobei dies durch ein fremdartiges Universum garantiert würde) und irgendwann die Galaktiker treffen. Oder wie wäre es, wenn Perry Rhodan auf die Seite der Chaotarchen wechselt und seine eigenen Freunde gegen ihn kämpfen müssten. (Am Ende könnte sich herausstellen, dass die Chaotarchen sich mittlerweile für das Leben an sich einsetzen, und die Kosmokraten zum Feind werden.)
Ich denke zudem dass die Serie an einem allgemeinen Problem der Science Fiction leidet. Als sie entstand, war der Weltraum noch ein Märchenland. So hatte man bekanntlich recht interessante Vorstellungen zur Oberfläche der Venus. Mittlerweile hat unsere Welt diese Rätselhaftigkeit verloren bis auf gewisse Bastionen wie "Dunkle Energie". Der Entdeckergeist geht dadurch abhanden, so wie man im letzten Jahrhundert irgendwann aufhörte, Jules-Verne-typische Geschichten zu schreiben. Wir leben in einer fertigen, erklärten Welt, der auch der naive Optimismus der frühen Raumfahrtszeit verloren ging. Stattdessen beschäftigt sich die ganze westliche Welt nur noch mit dem Management ihres Niedergangs und die SF-Literatur mit Dystopien statt mit Utopien; auch mit der schlichten Beschreibung von Gewalt. Ich behaupte, dass die Tiuphoren vom Islamischen Staat inspiriert wurden und das Atopische Tribunal vielleicht von den (staatlich/privat) stark überwachten heutigen Gesellschaften, vielleicht auch subtil von supranationalen, sich demokratischer Kontrolle entziehenden, unverständlichen Entitäten. Die Autoren gaben und geben beim Schreiben eine Weltsicht wieder, die sie im Alltag aufnehmen. Wenn sie das nicht überwinden können, dann wird das PR des 21. Jahrhunderts (Globalisierung, Terror, demografische Verschiebung stark zu Lasten westlicher Demokratien) auch nicht das PR des Kalten Krieges sein können.
Der gegenwärtige Zyklus hat aber Potential, nämlich in den namensgebenden mysteriösen Jenzeitigen Landen. Ich rechen aber schon fast damit, dass man sich um die Aufklärung dieses Rätsels drücken wird.


hairybird (11.08.2015):

Auch ich finde den Kommentar von Herrn Seufert außerordentlich treffend.
Was die Verwendung von Motiven aus der frühen PR-Serie betrifft, Stichwort "Dolan" oder "MDI", so soll damit wohl wieder etwas des viel besungenen 'Sense of Wonder' erzeugt werden, der damals noch zu spüren war.
Anfangs fand ich es eine geniale Idee, einen Meister der Insel zu reaktivieren, aber es ist wirklich schade, wie wenig aus dieser und den anderen Ideen letztlich gemacht wurde.


Martin K (10.08.2015):

Ich bin auch Altleser seit ~ Band 250. Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele. Perry Rhodan - was ist nur aus der Serie geworden. Der unüberschaubare Gigantismus ist nicht mehr auszuhalten. Back to the roots sage ich da nur. Ich zweifle schon seit ca. 300 Heften ob ich noch weiterlesen soll.
Jetzt ist es soweit.
Danke Johannes für Deine Mühe!!


Dr. Herbert Seufert (09.08.2015):

Lieber Johannes Kreis!

Ich bin Leser der Erstauflage mit Einstiegsband Nr. 208, also ewig lange dabei!
Natürlich habe ich die fehlenden Anfangsbände später in Nachauflagen ebenfalls "studiert"!

Allmählich aber beschleicht mich ein ziemlich ungutes Gefühl über den anzunehmenden Gesamtkurs der Expofactory!
Es wurde ja auch in Deinem Artikel zum aktuellen Band "Die Galaktischen Architekten" wieder zum Ausdruck gebracht und, wenn ich "wieder" sage, dann bedeutet das, dass schon wiederholt von Dir darauf hingewiesen wurde!
Alles leidet darunter, dass es im jetzigen Zyklus / Großzyklus zu einem Sport geworden scheint, unglaublich viele Thematiken der Perry Rhodan-Historie "anzureißen", ohne dass - oft genug - irgendein Benefit oder Sinn für die Gesamtentwicklung erkennbar wäre!
Was z.B. die Story um den letzten Dolan sollte, bleibt unklar!
Da werden Dinge von Perry-Heritage-Fans herbeigefiebert, kurz touchiert und dann in den Orkus des Vergessens geworfen! Nur ein Beispiel von vielen! Es werden geheimnisvolle Zusamenhänge an tausend Stellen angedeutet, die entweder völlig vergessen werden, hundert Bände auf dem Abstellgleis landen oder völlig unplausibel sind!
Typisches Beispiel ist dieser "Finger, älter als das Universum", der furchtbar aufgebauscht, nachträglich nur als Hinweis auf einen Defekt des Polypirt-Netzes verstanden werden sollte! Wofür war etwa der Tod eines Ronald Tekener überhaupt handlungstechnisch gut oder erforderlich? Die Verantwortlichen, die vier tefrodischen Eroberer, sind ja auch schon wieder Geschichte! Wollte man mit denen nur Toio Zindher platzieren? Bei Vetris Molaud stellt sich auch kein rechtes Maghan-Feeling ein!
Eher so ein kleiner, bösartiger Wichtigtuer, jetzt mit Unterstützung des Altfaktors IV im PEW-Metall zur Anheiterung der MdI-Fans! Große Rätsel konstruiert, banale Geheimnisauflösungen irgendwann in den Schlusszeilen irgendeines fernen "Abschlussbandes", wenn überhaupt! Vorher werden in 70% des dortigen Textvolumens psychische Schwierigkeiten irgendeines Bordtechnikers auf irgendeinem Raumschiff geschildert, im günstigsten Fall an Bord der RAS TSCHUBAI. Das will keiner lesen! Da fehlt inhaltliche Substanz und die wird durch sinnloses Peripheriegeschwafel im Sinne Potemkinscher Dörfer aufgebrezelt! Die Stadt AURES, die Stadt ALLERORTEN bis hin zum Vingtilliardengesicht am Zeitende des Universums: Die Themen sind Legion!
Perrys verlorene Ritteraura, der chaotarchische Bully, der fast wieder normalisierte Gucky, Archetims Turm, die ungelösten Rätsel der Fernen Stätten einschließlich der Wandernden Städte, der verschwundene Roi Danton mit der SOL, der kaltgestellte Alaska Saedelaere, die ewig kranke oder verrückte Superintelligenz ES, die Zerstreuung der Arkoniden und ihr Messing-Imperium, der obskure Bostich mit seinem Haluterarm, die Deus ex Machina-Lösung namens Keloskischer Kran, die Totenerweckungen des Kristallinen Richters in Larenhausen, die in die weiteste Zukunft abgedüste dauerschwangere Richterin Saequaer, der unverletzliche Richter Matan Addaru Jabarim aka Danoer, der inzwischen tote tumbe Richter Chuv, das hässliche lunare Grüngeflecht, alles weite Felder, deren Zusammenschau niemand mehr hinkriegt, wahrscheinlich noch nicht einmal das Expokratenteam! Muss man befürchten! Typisches Beispiel damals in den Fernen Stätten das "Große Rätsel" um die zusätzlichen Zellaktivatoren, letztlich fiel damals wahrscheinlich keinem eine Rätsellösung ein, so verquast war der Ansatz! Also wurde Alles auf Eis gelegt! Möglicherweise die Gedantthematik "Ferne Stätten"! ARCHETIM war eine sympathische Superintelligenz, die ruhig aus ihrem Todesschlaf hätte wiedererweckt werden dürfen, deren Corpus letztlich wie Müll im NEUROVERSUM entsorgt wurde! Überhaupt NEUROVERSUM, welches war denn der Plan die sog. Zündung eines neuen Universums zu überleben!???? Die Separation einer extrauniversalen "Blase" aus dem Geltungsbereich des GESETZES hätte ich noch verstanden, nicht jedoch diese Selbstvernichtung zur Zündung eines ominösen Etwas! Wahrscheinlich sollten nur Delorian Rhodan und Mondra Diamond entsorgt werden! Friedensfahrer, alles perdu! Wesensänderung Rhodans: Fehlanzeige! Mit HOSPIANS CHRONIKEN als geheimnisvolle Entwicklung angedeutet, über etliche Zyklen nix passiert! Toufec: Vergessen oder abgestellt! Überhaupt muss dieser Zyklus auf 200 oder gar 300 Bände gestreckt worden sein! Mit Dunkelplaneten - bis demnächst - über 120 Bände nix passiert! In 2700 groß angekündigt! Techno-Madhi: Kaum etwas bekannt! Urlaren mit Mikro-Knöchelchen als Kompass zur Ursprungswelt: Bislang extrem schwacher Auftritt in der Vergangenheit, ebenso wie die Kodex-Völker im Kampf gegen die "überflüssigen" Tiuphoren!
Ein HUNDERTER-ZYKLUS ist auf mindestens 200 Bände gestreckt worden und wird wahrscheinlich noch um weitere 100 Bände ab 2900 mit der Suche nach der Ersten Superintelligenz ergänzt! Wie die Expokraten dieses wüste Sammelsurium von angeblichen Fährten entknäueln oder zusammenführen wollen, ist völlig schleierhaft! Wahrscheinlich hat man einfach mal wild mysteriös angefangen und es endet nach dem Prinzip "Ein Berg hat gekreißt, ein Mäuschen wurde geboren"! Die Melange von Pararealitäten, die ans Ende des Universums führen, ist unverdaulich, die PR-Handlungszeit liegt auch weit zurück, praktisch in der Nähe des Urknalls, zumindest aus atopischer Sicht! Alles schon passiert! Nix Neues? Mit systematisch eingeführten universalen Schwierigkeiten wie der berüchtigten Hyperimpedanz haben grundsätzlich nur Terraner und ggf. Galaktiker zu kämpfen, jeden beliebigen Gegner stört das nicht oder kaum! Siehe auch blitzartige "Umgewöhnung" der Tiuphoren an dieses ihnen völlig fremde Phänomen!
Auch, wenn man immer etwas zulernen kann, so sind doch in der PR-Handlungszeit Kenntnisse über kosmische Zusammenhänge für die großen Völker der Galaxis Allgemeingut, die früher nur geheimnisvollen "Mächtigen" vorbehalten waren! Jedes Schulkind der Milchstraße weiß das! Trotzdem kann jeder beliebige Angreifer das ganze Galaktische System mit Leichtigkeit erschüttern! 2 Streifschüsse aus einfachen Strahlwaffen lasten einen terranischen PARATRON zu 98% aus, früher konnten ganze terranische Flotten gegen einen Paratron-bewehrten Dolan absolut nichts ausrichten!

Und, wenn im Perryversum gar nichts sicher ist, so doch eines:
Wenn die Galaktiker ab Band 3000 das Repulsorwallprinzip adaptieren sollten, so wird dann gewiss jeder feindselige Hinterwäldler, der noch nie etwas von den großen kosmischen Geheimnissen und den Ultimaten Fragen gehört hat, diesen heute schier unüberwindlichen Schutzschirm mit Banalwaffen durchschlagen, als wäre er nicht existent! Denn der Wirkungsgrad übermächtiger fremder Techno-Systeme fällt in terranischer Hand auf 0.02 %!
Lach!
Die unwahrscheinlichen kosmischen Überlebenskünstler namens Terraner wissen inzwischen sicher gewiss mehr über kosmische Geheimnisse und Hintergründe als 98% aller Völker des Alls! Sie haben Superintelligenzen erledigt oder umgebaut, mächtige Entitäten ins Jenseits befördert, eine Negasphärenentwicklung gestoppt und kosmokratische wie chaotarchische Pläne ins Wanken gebracht, sind auf der Arresumseite des Universums gewesen, in Paralleluniversen und Pararealitäten, Makro- und Mikrokosmen, sie haben Anteil an der Suprahetvernichtung und am Ende Goeddas, die haben den Moralischen Code des Universums repariert oder stabilisiert und die Abruse besiegt! Sie waren in Vergangenheit und Zukunft unterwegs, im Psigeflecht des Universums und in dessen Leitstrukturen! Doch jeder hergelaufene Gegner bringt Alles in Gefahr! Ganz easy! Wie wahrscheinlich ist das? Oder wie wahrscheinlich ist es, dass Gegner mehrere hundert Jahre lang im Verborgenen wesen? Unbemerkt bis zum feindseligen Zugriff! Zwar ist die Galaxis groß und "leer", aber solche Potentiale wie die Onryonen bereitzustellen, fällt irgendwann doch auf! Dunkelplaneten bzw. Weltenrudel hin oder her! Zumal das Prinzip der Purpur-Teufe ein wildes zeitliches Zerstreuen der Kodexvölker einschließlich der Rayonen als Stammväter der Onryonen begründet haben dürfte!
Aus der uralten Gefahr aus der Southside der Galaxis hätte man mehr machen können! Auch, warum die Tiuphoren - auf der Suche nach Ruhm und Opfern für ihre Banner - sich in Gefahr des potentiellen Konnektionsverlusts zu ihrem Volk oder ihrem Auftraggeber in eine ferne Zukunft stürzen, bleibt mehr als merkwürdig! Und die "Jenzeitigen Lande" sind entweder gar nicht so fremdartig oder unschilderbar! Mit ein paar Farb-, Raum- und Zeitverkrümmungen und psychedelischem PSI-Geschwurbel ist es da nicht getan! Auch Atlans angedeutete Rückkehr in die Gefilde hinter den Materiequellen ist nicht sinnvoll beschreibbar!
Unter WELTENBRAND stelle ich mir das Ausbrennen von äußeren Zugriffsmöglichkeiten auf unsere Zeit- und Realitätslinie vor, anders kann es auch nicht sein, denn ansonsten wäre Realität und Zeitablauf beliebig!
Ich hoffe nicht, dass das Ganze im Atopen Richter Tifflor/Vetris/Faktor IV als "Matan Irgendwer" endet und die Unverletzlichkeit dieser Gestalt in Vergessenheit gerät, während ein RICHTER CHUV schon durch Viren ausgeschaltet werden konnte! Offensichtlich war Matan Addaru Jabarim ja in der potentiellen Zukunft locker durch Vetris/F IV entsorgt worden oder hatte amtsmüde aufgegeben!
Möglicherweise droht auch der "B. Ewing-Effekt: Alles nur geträumt" oder der Beitritt zum Perry-Neo-Universum ab Band 3000!
Das wäre die Schlechteste aller Pararealitäten mit der negativsten Strangeness überhaupt! Dem sprachgewaltigen, aber oft verschwurbelten Hartmut Kasper traue ich das zu, Band 3000 heißt dann analog zur Nr. 1000 "Der NEO-TERRANER"! GRINS!!! Geschrieben von einem Bekannten Fremdautor, nachdem in Band 2999, von Meister Wim V. himself ein wildes Psychedelisches Gemälde ausgerollt wurde, begleitet von einer realen Nebengeschichte eines problembeladenen Normalterraners, der an dieser Stelle seinen Erst- und Letztauftritt hat!
Ganz zum Schluss der. PR-Erstauflage verkündet dann ein Bote des zwischendurch mal "geistig normalen" Superwesens ES: "Deshalb ist der Lohn Euer!" Wie zum Ende des großen Kosmischen Schachspiels zwischen ES und ANTI-ES! Die Woche darauf wachen Alle in NEO auf und eine neue, unglaubliche Bedrohung wartet auf Perry Rhodan und die Seinen! Alles NICHT GERETTET AUF EWIG!
Herzlichen Gruß,
Herbert

PS: VORSICHT, DIESER KOMMENTAR ENTHÄLT SATIRE, LIEBEVOLLEN SARKASMUS UND DEN BEGRIFF "NEO"!



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