PR 2800
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Perry Rhodan Nr. 2800: Zeitriss

Autorin: Michelle Stern

Inhalt

Beim Flug der ATLANC in die Jenzeitigen Lande am 17. November 1517 NGZ treten unerklärliche Störungen auf. Lichtblitze werden in der Zentrale beobachtet, es kommt zu Zeitverzerrungen und das ANC des ehemaligen Richterschiffes zeigt sich zunächst wenig kooperativ. Etwas stimmt nicht mit Atlan, der einzigen Person, die den Weg durch die Synchronie finden kann. Immerhin gelingt es Perry Rhodan, das ANC dazu zu bewegen, Kontakt mit der in den Synkavernen eingelagerten RAS TSCHUBAI herzustellen. Mittels Gholdorodyns Kran wird eine Transmitterverbindung zwischen beiden Schiffen eingerichtet. Fast alle Besatzungsmitglieder leiden unter den zunehmenden temporalen Phänomenen. Avan Tacrol dreht durch und wendet sich gegen seine Freunde. Doch plötzlich schwebt er mitten in der Zentrale - Gucky hält ihn telekinetisch fest. Hoch erfreut erkennt der Mausbiber, dass er seine alten Parafähigkeiten in vollem Umfang zurückerhalten hat. Chefmediker Matho Thoveno muss der Euphorie nach einer Untersuchung des Mausbibers einen Dämpfer versetzen. Guckys Psi-Werte schwanken. Es ist unklar, ob und auf welchem Level sie sich einpendeln werden.

Die ATLANC kommt nicht in den Jenzeitigen Landen an, sondern in einer Ausbuchtung der Synchronie, 150.000 Lichtjahre unterhalb der Milchstraßen-Hauptebene. Von dort bis zum Atopischen Konduktor zieht sich eine Art Zeitriss quer durch die Synchronie. Quanten aus Vergangenheit und Zukunft sickern durch den Riss ein. Die ATLANC hat einen Zeitsprung in das Jahr 20.103.191 v. Chr. hinter sich. Über diese Epoche ist so gut wie nichts bekannt. Erst in etwas mehr als 38.000 Jahren wird die Superintelligenz ARCHETIM in der Milchstraße erscheinen und für Frieden sorgen. Es stellt sich heraus, dass Atlan die Zeitreise bewusst eingeleitet hat - aber nicht freiwillig. Er wurde wahrscheinlich durch Pey-Ceyan mit Viren wie jenen infiziert, die Chuv verabreicht worden sind. Zheobitt hat vermutlich ein gutes Geschäft mit den Laren abgeschlossen... Mit den Lichtblitzen wird Atlan von den Laren quasi ferngesteuert. So veranlasst er, dass die RAS TSCHUBAI aus der Synkaverne entfernt wird. Avestry-Pasik und seine Leute fliehen mit der LARHATOON. Für Rhodan steht fest, dass die Proto-Hetosten versuchen werden, Kontakt mit der ersten Larenzivilisation aufzunehmen und ein Zeitparadoxon zu verursachen, durch das die Taten des Hetork Tesser ungeschehen gemacht werden sollen. Dadurch würde mit ziemlicher Sicherheit die Existenz der Menschheit negiert werden.

Die Zeitreise hat auch Vorteile. Infolge der niedrigeren Hyperimpedanz sind alle Schiffssysteme weit leistungsfähiger. Allerdings müssen sie erst an die neuen Werte angepasst werden. Rhodan und die meisten seiner Gefährten wechseln in die RAS TSCHUBAI über, die die Synchronie auf die Gefahr hin verlässt, nicht mehr dorthin zurückkehren zu können. Atlan, Avan Tacrol, Samu Battashee und Tauro Lacobacci bleiben in der ATLANC. Rhodan, Gucky und Sichu Dorksteiger verfolgen die LARHATOON mit dem MINERVA-Kreuzer ISHY MATSU. Sie beobachten, wie Raumschiffe des Imperiums der Empörer ein weit unterlegenes Volk angreifen und dessen Heimatwelt systematisch zerstören. Sie gehen ebenso gnadenlos wie präzise vor und scheinen den Kampf zu einer Art Kunst gemacht zu haben, die sie mit Begeisterung betreiben. Aus aufgefangenen Funksprüchen geht hervor, dass die Angreifer zum Volk der Tiuphoren gehören, und dass ihre Opfer eine Macht namens Kodex vergeblich um Hilfe bitten. Die Tiuphoren - hochgewachsene, schlanke Humanoide, die sich wie Tänzer bewegen und blauschwarz schimmernde Kampfrüstungen tragen - benutzen kleine bumerangförmige Angriffsschiffe, die sie als Sternspringer bezeichnen, sowie fünf Kilometer lange Walzenraumer mit einer ringförmigen Struktur im vorderen Drittel, die über vier Speichen mit der Walze verbunden ist. Diese Sterngewerke tragen, wie Gucky telepathisch feststellt, ein dreißig Meter durchmessendes Banner aus unbekannten Hyperkristallen vor sich her. Darin sind unzählige ÜBSEF-Konstanten eingebettet, die schrecklich leiden. Rhodan und seine Begleiter begreifen, dass die Tiuphoren ihre Opfer töten, um deren Seelen mit dem Banner einzufangen.

Obwohl sie in einen Paros-Schattenschirm gehüllt ist, wird die ISHY MATSU von den Tiuphoren angegriffen. Später stellt sich heraus, dass der Schirm nicht richtig feinjustiert war. Ein Masse-Energie-Gewebe frisst sich durch die Schutzschirme, Schadsoftware legt die Computernetze lahm, Kampfroboter dringen ein. Mit der für sie typischen Zielstrebigkeit erobern die Tiuphoren den Kreuzer, töten einige Besatzungsmitglieder und nehmen die Überlebenden gefangen. Da sie heftigen Widerstand leisten, gewinnen die Galaktiker den Respekt ihrer Gegner. Der Kreuzer wird von dem Sterngewerk YONNTICC aufgenommen. Das Schiffsinnere ist asymmetrisch und wirkt zum Teil organisch. Es gibt keine rechten Winkel und es herrscht strenge Kälte. Rhodan und Sichu Dorksteiger werden als Jhinuro ("Kriegsgäste") behandelt und dem Caradocc Ohxon Bysccu vorgeführt. Außerdem begegnen sie Gennloc, dem Schiffsorakel. In weiteren Kämpfen müssen sie ihre Stärke unter Beweis stellen. Dann "dürfen" sie mit ansehen, wie die Tiuphoren ein weiteres Volk ausrotten. Die Vernichtung eines Planeten durch perfekt choreografierte Angriffe hat für die Tiuphoren eine besondere Ästhetik und sie betreiben das Einbringen der Seelenernte als Wettstreit. Dabei geht es ihnen vor allem um starke Persönlichkeiten. Wissenschaftler, Künstler und so weiter sind für sie besonders wertvoll. Nachdem sie alle Ressourcen eines Planeten ausgebeutet haben, zerstören sie ihn. Sie bezeichnen ihre Feldzüge als Banner-Kampagnen, und auf diese Weise führen sie bereits seit vielen Jahren Krieg. Sie haben keine Planetenbasen, die Raumschiffe sind ihre Heimat. Von Gennloc erfahren Rhodan und Dorksteiger, dass die Tiuphoren an die reale Existenz eines Ortes glauben, der eine Art Walhalla für sie darstellt und den Namen Catiuphat trägt.

Wie Rhodan und Dorksteiger ist auch Gucky entsetzt von den Taten der Tiuphoren, trotzdem fühlt er sich bestens, denn er glaubt, dass sich seine Parafähigkeiten endlich gefestigt haben. Seine Gaben der Telekinese, Telepathie und Teleportation sind wieder so stark wie vor dem Koma, ein Rest der Psi-Kräfte, die er sich danach angeeignet hat, scheint aber immer noch vorhanden zu sein. Nachdem Rhodan und Dorksteiger in ihre Zelle zurückgebracht worden sind, fliehen sie mit Guckys Hilfe in die ISHY MATSU und machen eine Space-Jet startklar. Der Mausbiber holt die anderen Gefangenen, kann aber nicht alle retten, denn der Ausbruch ist den Tiuphoren nicht verborgen geblieben und sie haben mit der Erschießung der Gefangenen begonnen. Die ISHY MATSU wird zur Explosion gebracht. Dadurch wird die YONNTICC schwer beschädigt und die Space-Jet kann entkommen.

All diese Vorgänge werden von Spähern aus dem insektoiden Volk der Bitenni beobachtet. Maecc und Pennviare folgen den Tiuphoren schon seit einiger Zeit unbemerkt mit der KITTENEC, denn sie befürchten, dass die Tiuphoren bald den nur 37 Lichtjahre vom Ort der aktuellen Kampfhandlungen entfernten Planeten Bitgaard im Itemmisystem, die Heimat der Bitenni, angreifen werden. Die Regierung der Bitenni ist in zwei Fraktionen gespalten. Eine will mit den Tiuphoren verhandeln (ein aussichtsloses Unterfangen), eine andere hat den Kodex um den Einsatz einer Purpur-Teufe gebeten, allerdings eine abschlägige Antwort erhalten, denn die Völker des Kodex haben keine Kapazitäten frei. Pennviare hat eine andere Idee, die sie der Hohen Tirramere per Funk unterbreitet. Vor einigen Jahren ist ein neues Volk in Erscheinung getreten, das über mächtige Raumschiffe verfügt und den Kodex unterstützt, sich aber noch nicht in die Kämpfe eingemischt hat. Womöglich könnten die Fremden nun eingreifen. Zunächst sieht es so aus, als sei auch diese Hoffnung vergeblich, denn die Tiuphoren nehmen Kurs auf Bitgaard. Doch da wird die Flanke der YONNTICC von einer Explosion zerrissen. Die Bitenni haben Zeit gewonnen - Zeit, um das neue Volk um Hilfe zu bitten: Die Laren.

Rhodan und seine Begleiter fliegen zur RAS TSCHUBAI. Am 21. November erreicht der Omniträger die "Zeitbeule", in der sich immer noch die ATLANC befindet. Die Ausstülpung bildet sich allmählich zurück. Probeweise wird eine robotgesteuerte Korvette in die Zeitbeule geschickt, doch sie verschwindet im "Irgendwann". Es steht also fest, dass die RAS TSCHUBAI nicht zur ATLANC und somit auch nicht via Synchronie in die Gegenwart zurückkehren kann. Es wird beschlossen, dass Atlan den ursprünglichen Plan weiterverfolgt und in die Jenzeitigen Lande reist. Die RAS TSCHUBAI wird versuchen, per Dilatationsflug in die Gegenwart zu gelangen. Die Besatzung wird die dafür benötigten 230 Jahre Eigenzeit in Suspension überdauern. Als Treffpunkt wird ein Ort in der Nähe von Hyperon Gal-Süd in der Milchstraßen-Southside vereinbart. Nach dem Verschwinden der ATLANC vertieft sich der Zeitriss auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern. Dorksteiger, Gholdorodyn und ANANSI wollen den Riss erforschen. Womöglich kann man ihn für eine Zeitreise nutzen. Außerdem ist Avestry-Pasik immer noch irgendwo in der Milchstraße unterwegs. Die RAS TSCHUBAI setzt sich auf seine Spur. Der von Tenshi Zurro kommandierte MARS-Kreuzer TAMA YOKIDA bleibt beim Zeitriss zurück.

Kringels Meinung:

Dies ist ein Jubiläumsband. Jubibände waren schon immer etwas Besonderes in der PR-Serie. Da habe ich automatisch eine etwas andere Erwartungshaltung als beim allwöchentlichen Lesefutter. Das ist auch diesmal so, obwohl kein völlig neuer Handlungsbogen beginnt, sondern "nur" der nächste Teilabschnitt eines größeren Zyklus. Leider waren meine Erwartungen offenbar wieder mal zu hoch. Aber der Reihe nach.

Ich irre mich wohl nicht, wenn ich annehme, dass mit PR 2800 nicht nur Altleser angesprochen werden sollen. Jedenfalls steht auf dem Cover, dass man jetzt einsteigen soll. Aber gewinnt man Neuleser, wenn man jemanden schon auf den ersten Seiten durch eine irreale Szenerie scheucht, anschließend in aller Ausführlichkeit den Aufbau der Zentrale der ATLANC schildert und dabei mit Begriffen / Namen um sich wirft, die selbst für SF-Fans keinerlei Bedeutung haben und bei denen womöglich sogar alte PR-Hasen in der Perrypedia nachschlagen müssen? Ich weiß es nicht. Zur Veranschaulichung folgt ein Zitat aus dem Roman, mit dem Sichu Dorksteiger die Synchronie beschreibt. "Hyperfelder, komplexe hexadimensionale Feldgefüge und Chronoströmungen mit anders gepolten Hyperquanten, die für Zeitverschiebungen sorgen." Aha. Darunter kann sich natürlich jeder Leser auf Anhieb etwas vorstellen. So geht es dann geraume Zeit weiter. Visionen, Halluzinationen, verwirrende Träume, Hypergeschwurbel. Spannend ist das nicht. Michelle Stern braucht einfach zu viele Seiten, um die unangenehmen Begleiterscheinungen des Fluges durch die Synchronie zu beschreiben. Das erste Drittel des Romans hätte ich mit folgendem Satz zusammenfassen können: "Beim Flug durch die Synchronie gerät die ATLANC durch Zeitverzerrungen in Schwierigkeiten und strandet in der Vergangenheit"! Erst danach nimmt die Handlung Fahrt auf, mein Interesse wurde geweckt. Avestry-Pasiks Verrat wurde sehr geschickt eingefädelt, damit hatte ich nicht gerechnet!

Es geht also um eine Zeitreise. Na gut, das hatten wir ja schon länger nicht mehr, und wenigstens handelt es sich nicht schon wieder um eine Invasionsgeschichte. Zeitreisen bieten immer faszinierende Möglichkeiten und Grund zu Spekulationen. Ist der Zeitriss womöglich das erste Anzeichen der Ekpyrosis? Ist der Weltenbrand, den das Atopische Tribunal eigentlich verhindern wollte, somit ein Ereignis in tiefer Vergangenheit, das nie stattgefunden hätte, wenn die Atopen die Milchstraße in Ruhe gelassen hätten? Wie es sich für Trivialliteratur gehört, kommt der neue Handlungsabschnitt nicht ohne supergemeine Feinde aus. Michelle Stern lässt nichts unversucht, um die Tiuphoren als so grausam, böse und verabscheuungswürdig wie nur irgend möglich darzustellen. Dabei schießt sie meiner Meinung nach weit über das Ziel hinaus! Immerhin sind die Tiuphoren nicht auch noch hässlich. Im Grunde finde ich dieses Volk sogar durchaus faszinierend. Was mich stört, ist nur die Art und Weise, wie es eingeführt wird - oder vielmehr: Wie sämtliche Protagonisten auf die Tiuphoren reagieren. Dadurch werden nämlich äußerst unschöne Erinnerungen an PR 2500 geweckt, einen völlig in die Hose gegangenen Jubiband. Es ist ja in Ordnung, dass Gucky vor Wut aus dem Häuschen gerät, als die Tiuphoren ihre Gefangenen erschießen. Zu dieser Figur passt eine solche Reaktion. Ich könnte auch noch so eben akzeptieren, dass Sichu Dorksteiger angesichts des von den Tiuphoren verübten Genozids ihre Gefühle nicht im Griff hat, Hass empfindet und sich deswegen grämt. Aber Perry Rhodan? Er ist angewidert und so voller Wut, dass er am liebsten alle Tiuphoren in die Luft sprengen würde. Er hält sie und das, was sie tun, für krank. Sichu bezeichnet die Tiuphoren als wahnsinnig und will alle töten. Das sind wohlgemerkt Begriffe, die ich so aus dem Roman übernommen habe. Wie war das noch mit dem kosmischen Bewusstsein der Terraner im Allgemeinen und Rhodans im Besonderen?

Die Unterlegenen sind automatisch die armen Opfer, die Tiuphoren sind böse Aggressoren. Aber was weiß Perry denn von den Verhältnissen, die in dieser Epoche herrschen? Vielleicht wurden die Tiuphoren von einer Völkergemeinschaft angegriffen, zu der auch nicht so weit entwickelte Zivilisationen gehören, und kämpfen jetzt ums Überleben? Niemand weiß, was die Tiuphoren mit ihrer Banner-Kampagne bezwecken, wofür sie ÜBSEF-Konstanten brauchen und so weiter. Vielleicht wollen sie ja eine Superintelligenz erschaffen oder… retten? Na, dann denken wir doch mal an den Zyklus Stardust zurück. Die Terraner und ihre Verbündeten haben eine Hibernationswelt nach der anderen vernichtet. Millionen oder Milliarden Tote auf Seiten der Vatrox und ihrer Hilfsvölker. Das Vamu (also nichts anderes als ÜBSEF-Konstanten) der gestorbenen Vatrox wurde mit so genannten Seelenfallen eingesammelt und bei Zyklusende an die Superintelligenz ES verfüttert. Die Terraner haben also ganz genau dasselbe getan wie jetzt die Tiuphoren. Ich finde, gerade Perry und seine Spießgesellen sind die letzten, die sich darüber aufregen dürften. Oder wird Perry nur vom eigenen schlechten Gewissen geplagt, weil er sich an den Genozid erinnert, an dem er selbst beteiligt war? Nein, dafür findet sich kein Hinweis. Das sind die Hauptpunkte, die mich befürchten lassen, dass der neue Teilzyklus eine Richtung einschlagen wird, die mir nicht gefällt. Dass Autoren und Expokraten wieder in Handlungsmuster zurückfallen, die ich für überwunden hielt.

Es gibt noch weitere Kritikpunkte, von denen ich nur ein paar herausgreife. So wurde bekanntlich nicht nur Atlan von Pey-Ceyan "behandelt", sondern auch Gucky und viele Besatzungsmitglieder der RAS TSCHUBAI. Niemand kommt auf die Idee, diese Personen genauer zu untersuchen. Gholdorodyns Kran erweist sich wieder mal als Wunderwaffe, die es ermöglicht, jemanden in die Synkavernen zu versetzen - und ein außerhalb der Synchronie befindliches Raumschiff kann problemlos mit einem innerhalb wartenden Schiff kommunizieren. Das kommt mir schon sehr merkwürdig vor. Dass man eine Rückkehr der RAS TSCHUBAI in die Synchronie überhaupt in Betracht zieht, wirkt noch seltsamer. Wenn das so einfach wäre, warum müssen dann ganze Planeten in Atopische Konduktoren umgewandelt werden? Und um herauszufinden, dass es eben nicht geht, opfert Perry eine Korvette. Eine Sonde hätte es auch getan. Der verschwenderische Umgang mit den Beibooten der RAS TSCHUBAI war schon immer äußerst fragwürdig. Aber jetzt befindet sich das Schiff in ferner Vergangenheit, abgeschnitten von jeglichem Nachschub. Da wirkt sowas nur noch lächerlich. Gucky hat seine alten Psi-Kräfte in vollem Umfang zurückerhalten. Somit wird diese Figur, die sich im vergangenen Teilzyklus auf nicht uninteressante Weise weiterentwickeln konnte, auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Oder doch nicht? Ein Rest der von Lan Meota (und anderen) geklauten Fähigkeiten bleibt irgendwie erhalten. Mit anderen Worten: Die Autoren haben einen Freibrief, um mit Gucky zu machen, was immer die aktuelle Situation gerade erfordert.

Letzte Woche habe ich noch geschrieben, dass ich mich auf den neuen Teilzyklus freue. Das hat sich jetzt schon wieder fast erledigt!

J. Kreis, 19.04.2015


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Gastkommentare


Neueste Kommentare stehen oben.


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Jonas Hoffmann (06.05.2015):

Nach mehr als einem Jahr Pause habe ich den Jubi genutzt um wieder einzusteigen. Und fühlte mich direkt wieder heimisch, wenn auch nicht zum besten unterhalten. Was ich nicht auf die Reihe bekomme (eventuell fehlt mir ja das Vorwissen) , wie konnten die Laren wissen, dass dieser Zeiteffekt genutzt werden kann um genau da hin zu kommen wo Sie hin wollten? Ich meine, die ATLANC wird ja kaum einen Fluxkompensator an Bord haben wo man ein genaues Datum mit Uhrzeit auswählen kann. Gab es da vorher schon Infos, aus denen ersichtlich wird warum der Flug durch die Synchronie als Zeitreise genutzt werden kann?

Des Weiteren muss ich mich leider deiner Meinung zu den Tiuphoren anschließen. Hier wird anhand eines Ereignisses das Geschehen in der Gesamtheit ultimat bewertet. Das war daneben, ist aber irgendwie typisch. Leider. Weswegen ich mich gleich an Affen, Vatrox, Onryonen, Traitoristas und wie sie alle heißen, Aber in der Tat, immerhin stinken die Tiuphoren nicht, könnte ja fast ein versteckter Hinweis sein, dass sie vielleicht doch nicht die Bösen sind. Wer weiß es.

Ebenfalls unstimmig m.E. war die Geschichte mit der Larenflucht. Warum mussten die ihre Aggregate nicht langwierig neu eichen? Seltsam. Da hätte man doch eine unbemannte Korvette besser opfern können. Einfach hinterher schicken, mehr als ein wenig Material hätte man nicht verloren.

Naja und die Geschichte an Bord des Tiuphorenschiffs hülle ich mal in Schweigen. Gefangene die sofort von Wächtern gekillt werden weil einer einen Leuchtkäfer begutachtet. Aber danach auch nach ewigen Minuten noch nicht belästigt werden, wenn andere bereits auf der Flucht sind. Und dazu wird ein Großraumschiff in kürzester Zeit unschädlich gemacht, samt TARAs und allem, aber eine Space-Jet kann nicht an einer Flucht gehindert werden? Sorry, das war ....ach ich wollte es nicht erwähnen, habe ich mich doch fast wieder in Rage geschrieben. Naja, kann ja noch aufwärts gehen, auch wenn mich das Setting doch sehr stark an Band 2450+ erinnert. Und naja, Zeitreisen mag ich nun absolut gar nicht. Denn wie jeder weiß, der Rhodan liest, es geschieht weil es geschah.....Stöhn......


Felix Zufall (23.04.2015):

So, nachdem soviel Werbung gemacht wurde zu PR-2800, blieb mir nichts anderes übrig, als diesen Roman zu lesen :-) Und: also ... ich fand diesen Start gar nicht so übel.

Ein Vorstoß in fremde Welten/Zeiten, das macht ja Perry Rhodan (u.ä.) reizvoll und interessant (das unbekannte, evtl. noch mysteriöse, Fremde ist wahrscheinlich sowieso wichtigste Grundlage einer Abenteuergeschichte).

Nette Idee, den geplanten Flug ins Jenzeits erst mal scheitern zu lassen; vielleicht kommt der dann zur Halbzeit, wie einst beim MDI-Zyklus die 'Straße nach Andromeda' zuerst in einige Nebenstrassen und Zwischenstationen abzweigte.

Bei dem Titel 'Zeitriss', und Michelle Stern als Autorin, dachte ich schon, es würden Geschichten aus der Sternenfaust-Serie aufgegriffen, scheint aber nicht so (oder noch nicht?). Immerhin hat sie die action (die sie dort selbst eine Zeit lang mitmachte) und die sehr blutige Auseinandersetzung mit fiesen Gegnern ins PR-Lager very nice herübergebracht.

"grausam, böse und verabscheuungswürdig" - nun ja, das (religiös-)moralische Schema 'gut-böse'gehört, Du sagst es selbst, elementar zur Trivialliteratur. Doch gar so hoch erhoben und unerbittlich hab ich jetzt hier den moralischen Zeigefinger nicht gesehen, da waren doch durchaus einige Differenzierungen, Selbstermahnungen, nicht vorschnell zu verurteilen, auch Sichu Dorksteigers und Perry Rhodans Mordwünsche nur momentane emotionale Gedanken, kurz darauf fragt Sichu selbstkritisch "Was macht das aus mir?" und Perry beruhigt, aus wütenden Rachevorstellungen wird nicht Ernst gemacht. Wird dann auch nicht.

Im übrigen gibts viele Beispiele aus der Nicht-Trivialliteratur: für Helden, die nach unserem heutigen Empfinden verabscheuungswürdig und böse, damals aber eher als gut verehrt wurden. Dein Hinweis auf Walhalla scheint mir treffend - die nordisch-germanische Mythologie (Edda, auch das Nibelungenlied) gehört zu den grausamsten (die ich kenne), deren Helden sind den Tiuphoren vergleichbar (bzw. umgekehrt - gaben vielleicht das Vorbild ab).

Übrigens muß ja im weiteren Verlauf nicht alles so grob-gewalttätig bleiben - es kommt auf die Phantasie der Autoren an.


Michael (22.04.2015):

Erst einmal: Ich fühlte mich durchaus gut unterhalten, vermutlich weil ich auch PR-Jubi-Bänden nur mit normaler Erwartungshaltung lese, wie die anderen Zwischennummern auch.

Wegen der auf dieser Seite mehrfach angesprochene "für Neuleser/jetzt Einsteigen"-Kritik möchte ich nur bemerken, dass ich das seitens der Redaktion für eine völlig überholte Marketingmaßnahme halte. Der Autor sollte sich meiner Meinung nach darauf konzentrieren, die Handlung gut zu beschreiben und zügig voranzubringen, ja auf jegliche Wiederholung und Beschreibungen ganz verzichten. Ich glaube nämlich nicht, dass mit ausführlichen Wiederholungen von aus den Vor-Bänden bekannten Personen und Ereignissen auch nur ein Neu-Leser gewonnen wird. Immer wieder ärgerlich sind dann Unterhaltungen von Protagonisten, denen schon sattsam bekannte Zusammenhänge oder Beschreibungen von Dingen oder Personen in den Mund (oder in die Gedanken) gelegt werden und ich mich jedes mal frage, warum sie das tun, da ihnen das doch eben schon bekannt ist. Aber das ist bei PR für mich leider schon immer ein Ärgernis gewesen und kein besonderes Privileg eines Jubi-Bandes, obwohl hier besonders prägnant zu lesen.

Die Handlung hat mit einem Zeitsprung in die ferne Vergangenheit durchaus eine Überraschung zu bieten, dachte ich doch, es geht "nur" in die Jenzeitigen Lande. Also eine weitere Handlungsebene neben den Jenzeitigen Landen um Atlan. Bin gespannt, wann dann wieder Romane erscheinen, die im gleichen Zeitgefüge der vorherigen Romane spielen, also z.B. um Vetris-Molaud und Zeno Kortin.

Der Roman hat auch die eine oder andere Logik-Schwäche. Z.B. kommt es mir eigenartig vor, dass an den bestehenden Gerätschaften nur ein wenig herumgeschraubt zu werden braucht, um sie auf eine verminderte Hyperimpedanz einzustellen. Wäre das so einfach, warum wurde dann die Jules Verne mit vollständig redundanten Systemen konstruiert für ihre Reise in die Vergangenheit? Und die Laren haben bereits im Vorfeld ihren Raumer auf verminderte Hyperimpedanz umgestellt? Hmmm, woher wussten sie denn, dass überhaupt die Möglichkeit besteht, während der Reise in die Jenzeitigen Lande in der Vergangenheit zu stranden? Habe ich das etwa überlesen?

Auch der Umstand, dass Gucky in die Space Jet (mit 5(!) Personen, das konnte der doch noch nie) springt, während diese auf der Flucht beschossen wird, gibt mir zu denken. Selbstverständlich muss Perry den HÜ-Schirm einschalten, sonst bleiben von der Space Jet nur noch Metallfetzen übrig (Zitat: "Die Truppen der Tiuphoren feuerten mit allem, was sie hatten, auf die scheinbar unschlüssig knapp außerhalb der YONNTICC schwebende Space Jet."). Aber durch einen aktivierten HÜ-Schirm kann der Kleine nicht springen...

Ach ja Gucky. Dazu von mir nur ein Gedanke: Schade, die Figur Gucky mit seinen verminderten Fähigkeiten hat mir sehr gefallen, auch wenn er wegen dieses Umstandes auch zu oft zu selbstmitleidig beschrieben wurde.

Einen habe ich noch: Atlan und Perry machen einen Treffpunkt aus. Also, wenn ich mich verabrede, sind Ort UND Zeit entscheidend und ich befinde mich nicht ungeplant 20 Millionen Jahre in der Vergangenheit, plane einen Dilatationsflug mit relativistischen Geschwindigkeiten über Jahrhunderte und kommuniziere gar mit einer Person, die ein Reise außerhalb von Raum und Zeit vor sich hat. Es wird jedoch nur der Ort erwähnt, nicht der Zeitpunkt. Wie sinnvoll ist das denn?


Chris (21.04.2015):

Ich hasse Logiklöcher und hier hat sich wieder ein sehr tiefes aufgetan.
Soso, Atlan wird also mit Viren verseucht um ihn fernzulenken und sein *tada* Zellaktivator macht genau was?
Streamt Pornos und *übersieht* die Viren?
Oder hat der Ara ein so tolles Virus entwickelt das er nicht von Zellaktivator wahrgenommen wird?
Dann ist es nichts anderes als die nächste *deus ex* machine weil manīs gerade gebraucht hat.


Gerhard Neubert (20.04.2015):

Vor einem Jahr habe ich mich nach ca. 2400 Heften aus dem Perryversum verabschiedet. Ab und zu - aber immer seltener - schaue ich hier bei Kringel rein, wie die Story weiter gegangen ist (Das "immer seltener" hat absolut nichts mit Kringels Qualität der Zusammenfassung zu tun - Chapeau!). Nur noch Hypergeschwurbel und Geisteskrankheiten. Befreit davon könnte PR durchaus noch spannende Lektüre sein. (Wenn ich nur daran denke, was für einen tollen Roman Rainer Castor Ende des letzten Jahrtausends mit "DER Blutvoigt" geschrieben hat - was für eine Verschwendung künstlerisch-schriftstellerischer Ressourcen zugunsten PR.)
Ich habe mir PR 2799 gekauft und auf Seite 23 festgestellt:
Meine Entscheidung, PR nicht weiter zu lesen, hat mir viel Frust erspart. Anscheinend wird auch im neuen Zyklus dieses für mich unsägliche Psychohyperschwurbeln fortgesetzt.
Lieben Gruß an alle, die noch Freude im Perryversum haben!


Adolf Faber (20.04.2015):

Ich hab fast Hemmungen hier einen Kommentar abzugeben, weil abzusehen ist dass all meine Worte keine Bedeutung haben werden.
Dennoch ein Versuch wird gemacht!

Es wird hier behauptet, man muss Neuleser nicht unbedingt mit irrealen Wortungebilden etc.verscheuchen, weil es ja ein Jubiband sei, weil ja Neuleser zu gewinnen seien. Leser, die damit nicht klarkommen, sollten Alltägliches lesen wie Western, Krimis oder sonstwas Belangloses. Finde ich falsch, daß man meint, Neulesern müssten besonders behandelt werden.

Durch den Zeitriss gelangen Trägerschiff und in der Synkaverne die sich befindende RAS TSCHUBAI außerhalb der Synchronie. Wieso sollten sie da nicht miteinander kommunizieren können? Die Ausbuchtung wurde verlassen, und die darin wartende ATLANC kann daher wieder in die Synchronie, die RAS TSCHUBAI nicht mehr.

Gucky ist kein Spielball um geldgeile Macher und vergnügungssüchtige Leser bei der Stange zu halten. Die naturgegebenen Fähigkeiten können nicht so mir nix dir nix verschwinden. Hier ist nicht der Platz PRkosmologisch zu erläutern wie paranormale Fähigkeiten, ihre Wirkentstehung in der Hyperaureole des Multiversums (das was in den fünfdimensionalen Raum hinausragt, aber innerhalb des 4D-Raumzeitkontinuums zu Veränderungen führt) zu beschreiben. Es war naheliegend, daß Gucky seine Fähigkeiten wieder ausüben kann (nicht erlangt oder so, daß ist eine falsche Betrachtungsweise) wenn Rahmenbedingungen sich ändern. (Man erinnere sich daran, wie und warum er diese verlor ...)!

Nun habe ich etwas kluggeschissen, um die aus einer anderen Richtung kommende Klugscheißerei anzuprangern.

Persönlich habe ich das nicht gemeint, nur was ich persönlich nehme ist die Art wie über die Leistung von Autoren und den anderen Machern "geurteilt" wird.

Natürlich kann man jetzt noch auf andere Kritikpunkte eingehen und sie richtig stellen versuchen, man kann auch anerkennen die Kritikpunkte, die man teilen kann, aber ich wollte eigentlich dieser Betrachtungsweise etwas entgegensetzen.

Hoffe, daß mir das gelungen ist. Mir niemand persönlich das krumm nimmt, und vielleicht meine Worte doch zu einem geringfügigen Umdenken verhelfen könnte.

Jedenfalls wird auch Kringel allzusehr innerhalb des 4D-Raumzeitkontinuums (=Niederung) gedacht, und nicht versucht sowohl intelektuell als auch emotional Hochgefühle zuzulassen bzw. diese zu pflegen und hegen, wenn nicht gar sie zu erzeugen.

Genug mal ...

mit der Kritik der Kritik an Kringel


Peter Glasmacher (20.04.2015):

hrmpffffff.
Der nächste, bitte.

(Soll heissen, saubere Analyse). Für mich ein Novum. Der erste von 26 Jububänden (1 zählt nicht, da eben, #1. 100 zählt nicht, da der nur ein Augenreiben war 'Wie soweit sind wir gekommen? Donnerwetter!) den ich zweimal aus der Hand gelegt habe. Nicht aus Zeitmangel.


Phil (19.04.2015):

Mann, mann, mann... ich versuche mich mal kurz zu fassen, wenn das geht. Rein stilistisch dachte ich zuerst: Dieser Jubiläumsband gibt ne ausgemachte Katastrophe. Was da auf den ersten ca. 30 Seiten abging, war ja kaum auszuhalten. Ein hektisches, vollkommen unübersichtliches Hin-und-Hergerenne bzw -transmittieren zwischen Atlanc und Ras Tschubai, unterfüttert mit einer Erklärwut, die ich so - Einstiegshilfen hin oder her - noch nicht erlebt habe. Wenn ich tatsächlich Neuleser wäre und mit 2800 hätte einsteigen wollen, hätte mich diese Erklärwut weitaus mehr verwirrt als neugierig gemacht. Noch dazu tauchten diese Kurz-Datenblätter meist zu den unmöglichsten Zeitpunkten auf, mitten in der besagten Hektik, was jeglichen Erzählfluss noch weiter zerstörte. Nicht genug damit, wurden auch noch ganze Kapitel zu Sichus Vergangenheit eingefügt (die ja nun wirklich keinerlei Rolle mehr spielen wird), die mit noch mehr Begrifflichkeiten um sich warfen, die kein Neuleser braucht... War das eine Vorgabe der Redaktion und des Verlags? Wenn ja, ging das aber gehörig nach hinten los, wenn nach Seite 30 auch nur ein Neuleser noch am Ball war, zähle ich alle Kommas im Roman freiwillig. Aber dann...
Ja, aber dann war ich mit einem Schlag versöhnt. Denn rein inhaltlich krachte es dann ja dermaßen, dass ich regelrecht ins Schwitzen kam. Und hier muss ich jetzt mal ein dickes Lob an die Exposé-Meister aussprechen: Das war schon sehr, sehr geschickt gemacht mit Pey-Ceyan! (Haben wir uns nicht alle gefragt, was zum Henker diese Massage-Episode mit Atlan in 2797 sollte? Ich gebe es zu: Zumindest mich habt ihr da echt MÄCHTIG verarscht...) Und auch die Figur des Avestry-Pasik erscheint jetzt mit einem Schlag viel schlüssiger. Die andauernden Mini-Teaser im letzten Zyklus über die Vergangenheit, also das Imperium der Empörer, das Bild mit den Laren und Luna etc... alles ergibt jetzt einen Sinn. Im Grunde war es ja klar, dass unsere Helden (und mit ihnen wir Leser) diese Vergangenheit "live" erleben würden, dennoch wurde ich dann überrascht (ich Trottel).
Am Ende verlor MS dann zwar doch wieder etwas die Fäden aus der Hand - die plötzliche Rückkehr zur Atlanc und das Erst-mal-auf-Eis-Legen der Verfolgung von Avestry-Pasik geschah dann doch sehr motivationslos und plot-driven, und der Abschied von Atlan und die diversen Theorien (Dilatationsflug etc.) wurde viel zu schnell und zu geballt vorgetragen (hier rächte sich der verschwendete Platz auf den ersten 30 Seiten) - aber alles in allem und was die zu erwartende Handlung angeht... wie soll ich sagen... Ihr habt mich. Ich bin dabei im neuen Zyklus. Und das mit feuchten Handflächen. Danke schön.



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