PR 2768
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Perry Rhodan Nr. 2768: Der Unglücksplanet

Autor: Oliver Fröhlich

Inhalt

Der Schwarze Bacctou ist nach seiner ersten Begegnung mit Perry Rhodan immer noch davon überzeugt, der echte Rhodan zu sein. Beide werden einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Ergebnis: Die beiden Rhodans sowie ihre Zellaktivatoren sind absolut identisch. Rhodan vermutet, dass Bacctou sogar die Ritteraura hätte kopieren können, so sie denn noch vorhanden wäre. Womöglich könnte Bacctou das auch mit jener Eigenschaft tun, die einen Richterschiff-Piloten auszeichnet. Dennoch wird die Suche nach Atlan eingeleitet. Reginald Bull und Toio Zindher sollen Quick Silver zu diesem Zweck in die Stadt Allerorten begleiten. Quick Silver besitzt ein Brevizonen-Exzerpt, eine Art Stadtplan, der zunächst von ANANSI analysiert werden muss. Der Bordrechner der RAS TSCHUBAI stellt fest, dass sich ein Zugang zur Stadt Allerorten in Larhatoon befindet (zwei weitere in der Nachbargalaxie Lajaspyanda), und zwar in einem Sonnensystem, dessen Planeten sozusagen kosmische Pechvögel sind. Vier der ursprünglich neun Planeten der roten Sonne existieren nur noch als Asteroidengürtel, zwei weitere wurden durch Meteoriteneinschläge schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Breviatur hatte seit Jahrhunderten keinen aktiven Kontakt mehr mit Pha Gashapar. Sie befindet sich auf dem ursprünglich dritten Planeten, einer erdähnlichen Welt, auf der noch Leben möglich ist. Der Standort des Zugangs ist unbekannt, er muss mobil sein.

Bull und seine Freunde brechen mit dem Schweren Kreuzer EDMOND PONTONAC auf. Nach ihrer Ankunft am 3. März 1517 NGZ stellen die Terraner fest, dass der Planet von humanoiden Wesen, den Sigolatern, bewohnt ist und Sigolatwelt genannt wird. Nur noch ca. 2500 auf 12 Siedlungen verteilte Sigolater fristen in den Überresten ihrer einstigen Hochkultur ein erbärmliches Dasein. Sie müssen sich gegen die ständigen Angriffe der Khazzyr wehren. Diese aggressiven flugfähigen und telepathisch begabten Riesenspinnen sind vor langer Zeit mit einem Asteroiden nach Sigolatwelt gelangt. Ihre bevorzugte Waffe ist "Feuerspei" - brennbarer Schleim, der im so genannten Kriegsmagen gelagert wird. Durch ihre explosionsartige Vermehrung bedrohen die Khazzyr die globale Ökosphäre. Tatsächlich steht Sigolatwelt bereits kurz vor dem Untergang. Bull entschließt sich zum Eingreifen, als Gucky vom verzweifelten Kampf der Bewohner der Ruinenstadt Ponten-Süd gegen eine Khazzyr-Übermacht berichtet, den er telepathisch verfolgt. Goman Gonen Goer und Lalo Laay Ladhar, die einzigen Überlebenden ihres Kampftrupps, werden gerettet und in die EDMOND PONTONAC gebracht. Zwei Riesenspinnen werden ebenfalls geborgen und in einem Hangar untergebracht, wo sie von Icho Tolot und Avan Tacrol bewacht werden. Erwartungsgemäß erklären sich die Sigolater bereit, den Terranern bei der Suche nach der Breviatur zu helfen. Goer fordert allerdings Hilfe für sein gesamtes Volk.

70 Khazzyr fliegen auf die EDMOND PONTONAC zu. Die beiden Riesenspinnen im Hangar befreien sich, werden aber von den Halutern besiegt. Der Kreuzer gerät in Bedrängnis, denn die ältesten Khazzyr (die "Blindgreise") können telekinetische Schläge austeilen und ein parastrukturelles Neutralisierungsfeld aufbauen, in dessen Wirkungskreis alle möglichen Geräte ausfallen. Nachdem der Angriff mit knapper Not abgewehrt wurde, berichtet Goer von einem alten Grabmal auf der Floßstadt Cholten-Cerrs, das von einem uralten Sigolater namens Khufer Khos Khog bewacht wird. Das klingt ganz nach einem Zugang zur Stadt Allerorten. Während sich Bull, Quick Silver und Toio Zindher zum heiligen Mausoleum begeben, evakuieren Gucky und die Haluter mit Goers Hilfe alle Sigolater. Quick Silver erkennt, dass der Grabwächter einen Identor trägt. Tatsächlich ist der angebliche Sigolater ein Fenderchast - ein Wesen, das wie eine Kreuzung aus Schildkröte und Gürteltier aussieht. Sein Name lautet Khuferchosdd und er ist ein Vertreter des Protokolls Wissenserwerb und Wissensverwaltung. Er weigert sich zunächst, den Zugang freizugeben, denn Sigolatwelt steht unter Quarantäne. Als jedoch riesige Pulks von Khazzyr angreifen und sich anschicken, die gesamte Floßstadt in Schutt und Asche zu legen, muss Khuferchosdd die Breviatur öffnen, um sein eigenes Leben zu retten. Bull und seine Begleiter folgen ihm nach Pha Gashapar. Die EDMOND PONTONAC soll auf Sigolatwelt auf ihre Rückkehr warten.

Erneut wird die EDMOND PONTONAC von Khazzyr angegriffen. Diesmal beteiligt sich der "Urvater" daran, eine gewaltige Kreatur mit besonders starken Paragaben. Die Offensiv- und Defensivbewaffnung des Kreuzers fällt aus. Da der Urvater von zahlreichen Blindgreisen abgeschirmt wird, kommen die Haluter nicht an ihn heran. Da greift Dho Dovo Doninc ein, der Bürgermajor von Ponten-Süd. Er war gegen die Evakuierung und ist beim Grab seines im Kampf gegen die Khazzyr gefallenen Sohnes zurückgeblieben. In einer selbstmörderischen Attacke stürzt er sich auf den Urvater und durchbohrt dessen Kriegsmagen mit einem Speer. Der Feuerspei entzündet sich. Es kommt zu einer Explosion, die den Urvater und unzählige Khazzyr zerreißt. Nun wird die Evakuierung abgeschlossen. Die Sigolater werden auf einer geeigneten Welt neu angesiedelt. Einige Dutzend Posbis bleiben bei ihnen, um ihnen beim Aufbau einer neuen Zivilisation zu helfen.

Die RAS TSCHUBAI fliegt zum Repulsor-Wall der Domäne Shyoricc.

Kringels Meinung:

Oliver Fröhlich steigt als Stammautor ins Team ein. Fein! Ich frage mich zwar, warum sich die Autoren immer wieder solch große Mühe bei der Beschreibung neuer Völker geben, die nur in einem einzigen Roman eine Rolle spielen, aber wenn dabei eine solch unterhaltsame Geschichte herauskommt wie diesmal, dann habe ich damit kein Problem. Das ist schließlich etwas völlig anderes als der Deus-ex-machina-Effekt im Roman der letzten Woche.

Natürlich ist es naheliegend, dass sich Perry Rhodan und seine Kopie bei ihrem ersten Zusammentreffen darüber streiten, wer der echte Rhodan ist. Und die Frage, worin genau sich eine bis ins kleinste Detail perfekte Nachbildung denn nun vom Original unterscheidet - erst recht, wenn die Kopie der unerschütterlichen Überzeugung ist, das Original zu sein - ist ja durchaus interessant. Aber diese Problematik wurde in den letzten Wochen schon erschöpfend behandelt und hätte jetzt nicht noch einmal aufgekocht werden müssen.

Dummerweise bringt die Untersuchung, zu der sich Rhodan auf Drängen des Schwarzen Bacctou einlässt, keine Klarheit. Im Gegenteil! Wäre da nicht Guckys Attest, dann hätte die Besatzung der RAS TSCHUBAI keine Möglichkeit, die beiden Rhodans auseinanderzuhalten. Das ist Wasser auf die Mühlen des Schwarzen Bacctou. Eine faszinierende Konstellation! Wahrscheinlich wartet der tief im Inneren der Rhodan-Kopie schlummernde Bacctou-Kern auf etwas, das ihn erweckt. Ein bestimmtes Ereignis? Ein Codewort? Jedenfalls gehe ich davon aus, dass Bacctou ein Schläfer ist, sonst wäre die ganze Aktion ziemlich sinnlos gewesen!

Farye Sepheroa stattet Toio Zindher einen Besuch ab. Toio behauptet, Faryes Vitalaura leuchte besonders hell, Rhodans Enkelin habe ein besonders langes Leben zu erwarten. Deshalb hat die Tefroderin also gestutzt, als sie Farye zum ersten Mal gesehen hat. Das ist ja komisch. Seit wann ist die relative Unsterblichkeit erblich bzw. warum färbt das Tragen eines Zellaktivators jetzt plötzlich auf die Nachkommen ab? Aber vielleicht ist ja alles ganz anders. Wir wissen schließlich nur, dass Faryes Mutter die Tochter Rhodans und einer Tefroderin war. Von Faryes Vater kennen wir nur den Namen. Womöglich sind dessen Gene verantwortlich für Faryes Langlebigkeit? Wer ist dieser Sephero Ceelsen?

J. Kreis, 04.09.2014


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