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Perry Rhodan Nr. 2761: Die Erben Lemurias

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Alle lemurischen Sonnentransmitter stehen unter der Kontrolle des Galaktikums. Als Schaltmeister wurden die Akonen eingesetzt. Dieses seit der Vernichtung seines Heimatplaneten Drorah völlig entwurzelte Volk siedelt sich seitdem hauptsächlich auf den Justierungswelten der Transmitter an. So auch auf Suaraan, der Steuerwelt des Vengil-Trios. Der Ausbau der Siedlung wird im Jahre 1517 NGZ stark vorangetrieben, ebenso der Anschluss des Vengil-Trios ans Sonnentransmitternetz. Noch wurde allerdings keine Verbindung mit anderen Systemen hergestellt.

Mitte Februar 1517 NGZ erkundet der leitende Transmittertechniker Vertron Es-Solmaan die 442. Etage einer Steuerpyramide auf Suaraan. Dort entdeckt er das lebensgroße, ganz aus Metall bestehende Standbild eines Menschen, bei dem es sich laut einer Inschrift wahrscheinlich um Zeno Kortin IV handelt. Der Mann trägt einen Hut, an dem ein feiner Schleier hängt. Vertron Es-Solmaan fühlt sich von den im 5D-Bereich strahlenden Augen der Statue beobachtet. Die Zeit scheint sich zu verlangsamen, als er vergeblich versucht, den Schleier zu lüften. Der Akone ist fasziniert und kehrt später noch einmal zu der Statue zurück. Er stellt fest, dass sie Hyperenergie absorbiert. Da wird Raumalarm gegeben.

Eine Explosion im Inneren eines in der Nähe tobenden Hypersturmes wurde geortet. Ein 66-Meter-Beiboot der Jülziish nähert sich dem System, reagiert auf keine Funkrufe und wird abgeschossen. Die Untersuchung der Trümer ergibt, dass die aus Blues bestehende Besatzung schon vor Tagen oder Wochen gestorben sein muss. Pocor Ragnaar, der regierende Rat der Justierungswelt, hat einen Verdacht, der sich bald bestätigt. Mit der Unterstützung des Tolocesten Auf der Zeitwaage und des Onryonen Guldhyn Yoccorod ist eine große tefrodische Flotte dabei, den Hypersturm zu durchqueren, um sich dem Sonnentransmitter unbemerkt nähern zu können. Lan Meota war an Bord des Blues-Beiboots. Er hat sich sowie die beiden Spezialagenten Ghenis Tay und Bunccer-Buhaam nach Suaraan teleportiert. Dabei hat er sich beobachtet gefühlt. Erstmals in seinem Leben hat eine Teleportation neun Sekunden länger gedauert als üblich. Die Agenten bereiten den Boden für die Eroberung der Justierungswelt, indem sie ein Halluzinogen in der Steuerpyramide freisetzen.

Kajane Paxo, die tefrodische Expeditionsleiterin, leitet die Invasion persönlich. Die Akonen haben den zentralen Schaltsaal mit einem Paratronschirm gesichert, doch Lan Meota findet eine Lücke - erneut nimmt er die Präsenz eines Fremden während der Teleportation wahr. Pocor Ragnaar und Vertron Es-Solmaan werden per Schocker ausgeschaltet. Somit wird der Sonnentransmitter am 19. Februar für das Neue Tamanium erobert. Vertron Es-Solmaan wird zum Kollaborateur, um die Statue weiter untersuchen zu können.

Kringels Meinung:

Schön, dass die Akonen nicht in Vergessenheit geraten und gute Idee, sie als Schaltmeister für die Sonnentransmitter einzusetzen.

Die Tefroder holen zum nächsten Schlag aus! Auf das Polyport-Netz können sie nicht mehr zugreifen. Jetzt wollen sie sich die Sonnentransmitter unter den Nagel reißen. Oder vielleicht hatten sie das sowieso schon immer vor, denn beide Transportsysteme haben Vor- und Nachteile, und wenn sie ihre Macht über die ganze Milchstraße (vielleicht sogar Andromeda) ausdehnen wollen, brauchen die Tefroder eine Möglichkeit, um Flotten schnell über weite Strecken hinweg bewegen zu können. Bisher sind die Tefroder in aller Heimlichkeit vorgegangen. Damit ist jetzt Schluss, würde ich sagen. Die Eroberung des Vengil-Trios wird vielleicht noch unbemerkt bleiben, aber dabei kann es nicht bleiben, wenn weitere Justierungswelten angegriffen werden. Die Frage ist nur, was das Galaktikum dagegen tun soll. Schließlich haben die Tefroder Rückendeckung durch das Atopische Tribunal. Vetris-Molaud sollte sich allerdings fragen, wohin ihn all das führt. Die Atopen werden es wohl kaum dulden, dass er sich zum Alleinherrscher aufschwingt. Aber wer weiß, welche Überraschungen er noch parat hat!

Wer mag Zeno Kortin sein? Ist er der vierte seines Namens, oder war er vielleicht Faktor IV der Meister der Insel vor Miras-Etrin? Und warum trägt er einen Imkerhut? Sein Standbild soll aus Metall bestehen. PEW-Metall vielleicht? Dann könnte sein Bewusstsein darin eingeschlossen sein. Oder ist es gar kein Metall, sondern der Lemurer selbst? Vielleicht gilt für das Standbild ja ein extrem verlangsamter Zeitablauf. Das würde erklären, warum sich der luftige Schleier nicht einmal um den Bruchteil eines Millimeters bewegen lässt.

J. Kreis, 20.07.2014


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