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Perry Rhodan Nr. 2754: Die zerstörte Welt

Autoren: Michelle Stern / Christian Montillon

Inhalt

Der Absturz des Gleiters war kein Unfall. Selthantar hat ihn herbeigeführt, denn er ist "besessen" vom Bewusstsein des Elshesti Faevhudio. Diese insektoiden Wesen waren die Ureinwohner des Planeten Isnio, der jetzt Cestervelder heißt. Sie wurden vor zweitausend Jahren von den Laren ausgerottet, weil sie eine Gefahr für die Mastibekks darstellten, die sich am Geist der Elshesti laben wollten, dabei aber mitsamt ihren Pyramiden vernichtet wurden. Grund dafür waren die "Lebensstäbchen" - kleine Implantate, in denen der gesamte Bewusstseinsinhalt der Elshesti abgespeichert werden konnte, wodurch ihnen ein Leben nach dem Tod ermöglicht wurde. Sie hatten diese Technik entwickelt, als ihr Volk durch eine Seuche vernichtet zu werden drohte. Ein solches Lebensstäbchen befindet sich in Selthantars Kopf. Er hat es bei seinem ersten Besuch auf Cestervelder erhalten. Er war damals ebenfalls mit einem Gleiter abgestürzt, seine Gefährtin Farintur war dabei ums Leben gekommen. Selthantar war von untoten Elshesti manipuliert worden.

All das wird allmählich klar, als Perry Rhodan und Avestry-Pasik dem Lajuuren bei der Suche nach dem in einen Abgrund gerutschten Gleiter in ein Höhlensystem folgen. Faevhudios Bewusstsein drängt sich in den Vordergrund und führt die Gruppe zu Katakomben, in denen unzählige mumifizierte Elshesti lagern. Sie sind weder lebendig noch ganz tot, viele von ihnen erwachen und gehen zum Angriff über. Die Elshesti hatten vor einiger Zeit Kontakt mit einem Tesqiren und sind seitdem davon überzeugt, dass das Atopische Tribunal das Böse gebändigt hat, dem sie ihren Untergang zu verdanken haben - dieses Böse sind die Laren. Faevhudio hat dafür gesorgt, dass die Onryonen Avestry-Pasiks Spur aufnehmen konnten. Tatsächlich sind Guol Chennyr und seine Leute bereits unterwegs. Sie haben einen kleinen Rückschlag erlitten, weil die Station der Verbundenheit sich selbst zerstört hat. Sie dringen nun in das Höhlensystem ein.

Rhodan versucht Faevhudio umzustimmen und nutzt einmal mehr seinen Ruf als Hetork Tesser. Durch das rücksichtslose Vorgehen der Onryonen erkennen die Elshesti, dass man dem Atopischen Tribunal doch nicht vertrauen kann. Faevhudio und einige andere Elshesti stellen sich auf Rhodans Seite und führen ihn zu einem Transmitter. Doch die Onryonen setzen nach. Rhodan überlässt Avestry-Pasik das Vektorion und stößt ihn durch den Transmitter, der kurz darauf vernichtet wird. Guol Chennyr nimmt Rhodan gefangen. Selthantar, der seine Identität zurück erhält, bleibt bei den Elshesti. Sie führen ihn zu Farintur, die damals von den Elshesti gerettet worden ist.

Kringels Meinung:

Drei vollkommen irrelevante Romane in Folge - das ist unschön, wäre aber nicht weiter schlimm, wenn wenigstens fesselnde Geschichten erzählt werden würden. Dem ist aber leider nicht so. Jedenfalls habe ich bei der Lektüre der letzten drei Hefte nur bleierne Langeweile empfunden. Der aktuelle Roman kann als Anschauungsmaterial für verunglückten Handlungsaufbau dienen. Die Autoren brauchen zum Beispiel ein komplettes Kapitel, nur um zu schildern, wie Rhodan aus dem Gleiterwrack herauskommt! Das soll spannend sein? Nein, diese drei Romane waren reine Zeitverschwendung.

Im besten Fall uninteressante, meist aber unsympathische Figuren nerven durch endloses dröges Geschwafel. Rhodan und Avestry-Pasik zanken sich so lange, bis auch dem unbedarftesten Leser klar geworden ist, dass sie sicher bald die besten Freunde sein werden. Zwischendurch leiden verschiedene Personen unter Wahnvorstellungen und treffen nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Man rennt/fliegt planlos von A nach B, kämpft hier ein bisschen und erfährt dort die Geschichte eines Volkes, von dem wir nie wieder etwas hören werden. So könnte man die Handlung der drei Romane zusammenfassen. Am Ende ist Perry wieder da, wo er vor einem halben Jahr unserer Zeit schon einmal war: In der Hand des Atopischen Tribunals. Toll. Aber das musste wohl so kommen. Vermutlich soll Perry in Larhatoon mehr über das Atopische Tribunal erfahren, und das geht eben am besten "von innen".

J. Kreis, 01.06.2014


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