PR 2743
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Perry Rhodan Nr. 2743: Der Schwarze Palast

Autorin: Michelle Stern

Inhalt

Luna befindet sich in einem stabilen Orbit um den Neutronenstern Dhalaam-Delta. Inzwischen schreibt man den Mai 1516 NGZ - die Lunarer haben fast zwei Jahre verloren. YLA erfährt, dass der Repulsor-Wall wegen der Schäden am Transpositor-Netz demnächst abgeschaltet werden soll, und dass in der Nähe des Schwarzen Palasts ein Onryonenschiff steht, von dem aus ein Funkspruch mit allen Informationen, die der lunare Widerstand bisher gesammelt hat, in die Milchstraße abgestrahlt werden könnte. Ein Einsatzteam wird zusammengestellt. Toufec, Fionn Kemeny und Pazuzu sind mit von der Partie. Obwohl Shanda Sarmotte nicht begeistert von der Idee ist, sich erneut in die Nähe des Schwarzen Palasts zu begeben, nimmt sie an der von Pri Sipiera geleiteten Expedition teil. Pazuzu gebärdet sich wie ein störrischer Jugendlicher, ist aber der entscheidende Faktor bei dieser Mission, denn nur er kann dafür sorgen, dass das Team nicht entdeckt wird, und dass Shanda nicht zu sehr unter den Ausstrahlungen des Schwarzen Palasts leidet. Der Nano-Dschinn muss allerdings erst einmal zur Mitarbeit bewegt werden, was sich als gar nicht so leicht erweist.

Der Coup gelingt. Während Kemeny im von Pazuzu erschaffenen Einsatzfahrzeug zurückbleibt, entern die anderen den 400-Meter-Onryonenraumer GHOOPESS, dringen in die Zentrale ein und setzen den Funkspruch ab. Er wird von der EX-823 aufgefangen, die die 232-COLPCOR auf ihrem Weg nach Luna geortet hat und ihr gefolgt ist, jetzt jedoch vor angreifenden Onryonenschiffen fliehen muss. Da wird in der GHOOPESS die Ankunft der schwer angeschlagenen 232-COLPCOR registriert. Matan Addaru Dannoer lebt noch, muss sich aber schleunigst in der Wehengrube der Sganshan auf Luna regenerieren. Ein neues Agentum (ein Aktionskörper) muss für ihn erschaffen werden. Pri will die Chance nutzen und das Schiff mitsamt dem Atopen vernichten, doch Pazuzu besteht darauf, dass die GHOOPESS zuvor evakuiert wird. Danach soll der Angriff erfolgen, doch die 232-COLPCOR schießt schneller und vernichtet die GHOOPESS. Das Team begibt sich nun ins Innere des Schwarzen Palasts. Das Atopenschiff zerfällt in seine tt-Progenitoren und entsteht allmählich neu. Pazuzu nimmt einige tt-Progenitoren in sich auf. Nachdem Psychofallen überwunden sind, wird beobachtet, wie Matan Addaru Dannoer von den avoiden Sganshan buchstäblich gehäutet wird - so entstehen die bereits bekannten Bälge. Daraufhin erhebt sich ein neuer alter Richter: Matan Addaru Jabarim.

Der neu erstarkte Atope nimmt Pazuzus Präsenz wahr, oder vielmehr die tt-Progenitoren, die ein Teil des Nano-Dschinns geworden sind und ihn zu beeinflussen beginnen. Pazuzu weigert sich, Matan Addaru Jabarim anzugreifen. Shanda und Toufec müssen mit ihm fliehen, wozu das von Pazuzu erschaffene Mini-Kugelschiff THOERIS genutzt wird. Pri und Kemeny bleiben auf Luna zurück, während die THOERIS den Himmelskörper verlässt. Toufecs Ziel ist die Stadt Aures. Nur dort kann Pazuzu "geheilt" werden.

Kringels Meinung:

Es wäre unfair, wollte ich den Roman kommentieren, denn ich konnte mich wegen des Lärms der Mitreisenden im Intercity nicht darauf konzentrieren. Jedenfalls konnte mich die Story nicht in den Bann schlagen und vom überlauten Dummgelaber der anderen Fahrgäste ablenken. Immerhin wissen wir jetzt, was es mit dem Balg wirklich auf sich hat und dass die Aktionskörper der Atopen vermutlich aus denselben speziellen tt-Progenitoren bestehen, aus denen auch ihre Raumschiffe gefertigt sind. Wahrscheinlich werden diese Dinger bald genauer analysiert werden können, weil es Pazuzu (der sich zur echten Nervensäge entwickelt) gelungen ist, einige zu klauen. Außerdem ist klar, dass sich Luna immer noch in der Milchstraße befindet. Die Terraner kennen jetzt den Standort Lunas und besitzen alle Informationen, die dem Widerstand bekannt sind - vorausgesetzt, die EX-823 kehrt nach Terra zurück. Ihr Kommandant, ein gewisser Restan Feresch, ist Person Nummer 3 in diesem Zyklus, die etwas mit mir gemeinsam hat.

Übrigens: Die THOERIS kann ganz leicht von Luna entkommen und die EX-823 hat auch keine Probleme mit der tödlichen Strahlung sowie den gewaltigen Gravitationskräften des Neutronenstern-Gevierts. Mir scheint, hier wird völlig ignoriert, was in PR 2728 geschrieben wurde...

Nachtrag vom 18.03.2014: Ich wurde darauf hingewiesen, dass der letzte Satz auf einem Irrtum meinerseits beruht. Ich habe nachgelesen und es stimmt - im ersten Kapitel mit Shanda und Toufec steht, Luna habe den Gravo-Abgrund überdauert und anschließend einen kurzen Sprung durch den Hyperraum durchgeführt. Anscheinend war das Transpositor-Netz doch nicht so kaputt wie ich dachte, und offenbar befindet sich der Mond schon gar nicht mehr im Sternengeviert. Also alles nur mein Fehler!

J. Kreis, 16.03.2014


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Gastkommentare


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Gerhard Neubert (14.04.2014):

Geschmäcker sind halt unterschiedlich...
Frau Stern hat bestimmt sehr viel Herzblut in ihren überlangen Roman investiert.
Aber leider sorry, ich fand ihn sooo langweilig geschrieben (oder lag's am Expo?), dass ich es nach 3 Wochen auf Seit 51 (liegt noch aufgeschlagen herum) aufgegeben habe, weiter zu lesen.
Ich war mal wieder drauf und dran, aus PR auszusteigen.
Angenehmer Weise waren die (zu diesem Zeitpunkt bereits gekauften) folgenden Romen für mich "verdaulicher", so dass ich derzeit auf dem Laufenden (PR 2747) bin.



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