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Perry Rhodan Nr. 2741: Die Ordische Stele

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Da es keinen Schutz gegen die onryonischen Linearraumtorpedos gibt, muss Uldormuhecze Foelybeczt der Installation der Ordischen Stele auf Aurora zustimmen. Das insgesamt 300 Meter hohe Gebilde wird unter Anleitung der Tolocesten mitten in der Hauptstadt errichtet, wobei die Onryonen einige zuvor geräumte Gebäude vernichten, um Platz zu schaffen. Die Stele wird mit dem ellipsoiden Unterteil im Boden verankert und der Aushub wird umgewandelt. Daraus wird ein 100 Meter breiter, völlig planer Streifen aus Rubin rund um die Stele erschaffen. UFo ist die erste Person, die sich der Stele nähern darf. Als er die Pyramide berührt, bildet sich dort das Gesicht Matan Addaru Dannoers. UFo wird gefragt, welches Unrecht er beklage. Penccas Khelliod teilt ihm später mit, in den Stelen wohne die Weisheit der Atopen. Sie sollen überall in der Milchstraße aufgestellt werden und in Konfliktfällen Recht sprechen, bis die Atopische Ordo vollends verwirklicht und die Galaxis in Domänen aufgeteilt ist.

Khelliod hat trotz dieses Erfolgs Grund zur Unzufriedenheit, denn die Computersysteme Auroras entziehen sich jeglichem Fremdzugriff. Von einem Jaj-Spion erfährt Khelliod, dass die dazu benötigten Codes in den Gehirnen dreier Parolleute gespeichert sind, deren Namen und Adressen der Gestaltwandler bereits ausgekundschaftet hat. Trotzdem können die Parolleute nicht abgefangen werden. Der Hasproner Luba Sieben hat sich bereits zum geheimen Treffpunkt begeben. Der Arkonide Aksandar da Hay-Boor (stellvertretender Botschafter und Messingträumer) erhält auf der Flucht vor den onryonischen Häschern Hilfe von einem Haluter. Der Dron Enderquett erinnert sich an seine Zeit als Sarkan-Kämpfer und besiegt das Greifkommando im Alleingang.

Durch einen Trick verschafft sich UFo eine Audienz bei Khelliod in dessen Raumvater SHOYOO. Er wird von zwei Leibwächtern begleitet: Dem parabegabten Maaliter Vetos Báalter und dem ebenfalls mit Psi-Kräften ausgestatteten Mehandor Tenkroden. In Tenkrodens voluminösem Leib verbergen sich Monkey und der Swoon Gyr Boskaide, die für Parafähigkeiten sprechenden Ausstrahlungen werden künstlich erzeugt. Monkey setzt eines der von Zahran Ushindi erschaffenen und von Boskaide noch verbesserten Holo-Szenarien ein, um bei Khelliod den Eindruck zu erwecken, Tenkroden habe mit seinen Suggestivkräften ein Attentat verüben wollen, sei nun aber aus dem Schiff geflüchtet. Khelliod glaubt diese Geschichte nicht, kann UFo aber nichts beweisen und muss ihn gehen lassen. Tenkroden ist nirgends zu finden.

Im Schutz eines neu entwickelten Individual-Paros-Schleiers können sich Monkey und der Swoon ungehindert in der SHOYOO bewegen. Der Schleier basiert auf einem HÜ-Schirm, der durch die permanente Verbrennung von Salkrit überwertig aufgeladen wird. Dabei wird tödliche Strahlung freigesetzt. Selbst der von einem Zellaktivator geschützte Oxtorner Monkey hat nur acht Stunden Zeit, bevor irreparable Körperschäden eintreten. Boskaide hat sich freiwillig gemeldet, weil er aufgrund einer unheilbaren Krankheit ohnehin dem Tode nahe ist. Ziel der beiden ist der Diebstahl eines Linearraumtorpedos. Diese Waffen sind allerdings zu groß, als dass man sie einfach unter den Arm klemmen könnte. Monkey muss also einen Torpedo abschießen! Das ist zudem sein einziger Fluchtweg. Der Torpedo und der daran festgeklammerte Oxtorner (der den toten Swoon in der Hand hält) werden anschließend von der Springerwalze BLOSS'TERAN aufgesammelt, die auf genau diesen Augenblick gewartet hat.

Kringels Meinung:

Ich habe den Eindruck, dass Christian Montillon besser schreibt, wenn er weniger schreibt. Vor allem, wenn er die Handlung nicht auf Doppelromanlänge strecken muss. Insgesamt bin ich mit dem Roman ganz zufrieden, und selbst Monkeys eigentlich von Anfang bis Ende vollkommen unglaubwürdiges Husarenstückchen wird durch eine gewisse Selbstironie erträglich: Monkey reitet den Torpedo wie der Lügenbaron von Münchhausen die Kanonenkugel... Warum hat so ein Torpedo überhaupt Andruckabsorber und Prallschirme sowie eine klimatisierte Eigenatmosphäre? Auch ein Oxtorner mit Zellaktivator könnte einen solchen Höllenritt im All sonst nicht überleben. Einen SERUN hatte Monkey ja offensichtlich nicht dabei. Als er in der BLOSS'TERAN ankommt, hängen Fetzen seiner Verkleidung an ihm herab, er blutet aus mehreren Wunden. Das klingt nicht so, als hätte er einen Raumanzug getragen. Montillon begründet das Vorhandensein solcher Schutzsysteme mit der Empfindlichkeit der Waffensensorik. Wollen wir's mal glauben.

Jetzt hat die USO einen Linearraumtorpedo. Selbst wenn das Ding seine Geheimnisse preisgeben sollte, bedeutet das noch lange nicht, dass ein probater Schutz gegen dieses Waffensystem entwickelt werden kann. Ein Nachbau wäre wahrscheinlich möglich. Aber was tun, wenn die Onryonen mal wieder überraschend mit einem ihrer Raumschiffscluster auftauchen, zum Beispiel bei einem nicht durch einen Kristallschirm geschützten Sonnensystem, und die Planeten angreifen? Man könnte es ihnen dann mit gleicher Münze heimzahlen, aber die Planeten wären trotzdem nicht zu retten, denn weltenumspannende Schutzschirme sind (wie Rainer Castor im Kommentar dieser Woche ausführt) praktisch nicht zu realisieren.

J. Kreis, 02.03.2014


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Gastkommentare


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Peter Glasmacher (03.03.2014):

Quote: "Warum hat so ein Torpedo überhaupt Andruckabsorber und Prallschirme".

Das hat Herr Dittert eigentlich im Text erklärt.... :-)
Wobei man eigentlich davon ausgeht möchte, dass so ein Chinakracher robuste Technologie und keine sensitiven Instrumente beherbergt. Vielleicht sind diese Invasoren und Massenmörder doch nicht so weit überlegen.
.. Den Ritt des Dr. Seltsam sollten wir auch als running Gag ablegen :-).


Claus (02.03.2014):

Ein Kommentar mal nicht zum Roman selbst, sondern zum Heft.
Als ich vor mich hinträumte hatte die Rückseite des Heftes einige Zeit träge im Blickwinkel und dabei ist mir ein Textteil des Crosscult- Verlages ins Auge gesprungen: Im Mai kommt ein neuer Star Trek Film ins Kino!!!
Ein Mann steht auf einem Hügel mit zerstörten Gebäudeteilen. Kommt mir bekannt vor.. "Into Darkness" heißt der Film. Wie hieß noch der letzte..? Die Taschenbuchreihe Typhon Pact beginnt im Juni 2013... Erst jetzt wird mir klar, was das bedeutet.
Crosscult muss bei der Werbung ziemlich sparen. Aber das kann auch nicht sein. Was kostet so eine Werbebuchung bei Perry Rhodan?
Lange Rede, kurzer Sinn. Entweder ist ein Fehler unterlaufen oder Crosscult spart an der falschen Stelle.



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