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Perry Rhodan Nr. 2725: Preis der Gerechtigkeit

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Gador-Athinas bringt Schechter nach Tefor. Dort halten sich die beiden in einem Kloster versteckt, das von Tefrodern bewohnt wird, die in der Vergangenheit von Vetris-Molauds Technoskorpionen gefoltert worden sind, dies nicht ohne geistige oder körperliche Schäden überlebt haben, und deshalb mit dem Widerstand gemeinsame Sache machen. Gador-Athinas und Schechter werden vom Junker aufgesucht, dem Anführer der Widerstandsbewegung, dessen Gesicht niemand kennt. Gador-Athinas hat Schechter, der früher als Auftragskiller gearbeitet hat, bereits mitgeteilt, was von ihm erwartet wird. Jetzt nennt Schechter den Preis für die Beseitigung Vetris-Molauds: Der Zellaktivator soll ihm überlassen werden. Der Junker stimmt zu.

Das Attentat soll am 12. Oktober 1514 NGZ stattfinden. An diesem Tag will Vetris-Molaud den Zellaktivator im Rahmen eines feierlichen Staatsakts öffentlich anlegen. Vetris-Molauds Geheimdienstchef Oc Shozdor hat bereits mehrere mögliche Gefahrenquellen identifiziert. Einige putschbereite Offiziere haben sich in der Gruppe Norec zusammengeschlossen. Die Immerwährende Geschwisterschaft und der Republikanische Zirkel warten ebenfalls nur auf eine Gelegenheit zum Zuschlagen. Noch weiß Oc Shozdor nicht, dass all diese Gruppierungen nur Bauernopfer des Junkers sind und der Ablenkung dienen. Doch Uvan-Kollemy, Shozdors bester Geheimagent, hat bereits Schechters Spur aufgenommen.

Das Erscheinungsbild des Tomopaten wird von Caus-Iver, dem Chefmediker des Tamanischen Heilkunsthauses Amshor (gleichzeitig führender Stratege des Widerstands) chirurgisch verändert. Schechter erhält zwei normale Arme und eine Gesichtsveränderung. Schechter bittet Gador-Athinas, eine Mental-Dilatationshaube zu besorgen. Der Händler A.C. Blumencron hat eine Messinghaube auf Lager. Damit simuliert Schechter am 5. Oktober das Attentat. Der Plan sieht vor, dass Schechter die Identität eines Tamanischen Milizionärs annehmen und sich dem Tamaron während des Staatsakts nähern soll. Als Gäste der Zeremonie geladene Blues sollen mit Drogen tobsüchtig gemacht werden und für Durcheinander sorgen. In Schechters künstlichen Armen versteckte Bomben sollen Vetris-Molauds Energieschutzschirm zum Zusammenbruch bringen. Der Plan geht in der Simulation katastrophal schief. Schechter beschließt, ihn abzuändern.

Kringels Meinung:

Seufz, der uralte "Es war nur ein Traum" - Gag. Im Roman wird es so dargestellt, als führe Schechter das Attentat wirklich durch. Der Leser soll glauben, dass Vetris-Molaud getötet wird, Schechter den Zellaktivator an sich nimmt, dann aber im Feuer der Sicherheitskräfte stirbt. Im nächsten Moment nimmt er die Messinghaube ab - alles nur geträumt. Manche Autoren scheinen diesen billigen Trick tatsächlich noch für originell zu halten. Dieser Roman und der von letzter Woche sind sehr gutes Anschauungsmaterial für die Gegensätzlichkeit der beiden Autoren. Ihr wisst sicher, was ich damit sagen will.

Immerhin erfährt man, dass Vetris-Molauds Gefährtin Amyon Kial (er hat noch zwei weitere) schwanger ist. Sie - oder vielmehr das Kind - bedeutet dem Tamaron alles. Das wäre vielleicht ein guter Ansatzpunkt für Schechter. Mal sehen, ob er etwas draus macht. Interessanterweise erfährt er im Messingtraum von der Schwangerschaft der Frau. Habe ich etwas überlesen, oder war diese Information noch gar nicht öffentlich bekannt? Wie konnte das also Bestandteil der Simulation sein?

Nachtrag vom 11.11.2013 (Helau!): Es gibt tatsächlich eine Textstelle, in der steht, dass Uvan-Kollemy eine Stellungnahme Vetris-Molauds zur vorübergehenden Schwäche der schwangeren Amyon Kial liest. Ob das eine Information ist, die nur dem Agenten zugänglich war, steht da nicht - nehmen wir einfach mal an, dass die Schwangerschaft allgemein bekannt ist. Offen bleibt, wie es Schechter gelungen ist, innerhalb kürzester Zeit eine Simulation zu erschaffen, die derart perfekt ist, dass selbst solche Details berücksichtigt werden...

J. Kreis, 09.11.2013


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