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Perry Rhodan Nr. 2710: Haluter-Jagd

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Leza Vlyoth lässt sich nicht durch Peo Tatsanors Ungeduld zu übereiltem Handeln verleiten. Er will die Jagd auf Icho Tolot voll auskosten. Der Haluter soll nicht getötet, sondern gefangen genommen werden, um sich vor dem Atopischen Tribunal für die Verbrechen zu verantworten, die er nach Vlyoths Ansicht gemeinschaftlich mit Perry Rhodan begangen hat. Der Jaj nimmt die Gestalt eines Uleb an, um Tolot im Nahkampf überlegen zu sein. Als die XYANGO, die sich in ein Haluterschiff verwandelt hat, auf Kamaad landet, glauben die nach der Vernichtung der HALUTA IV dort gestrandeten Haluter an Rettung, zumal sich jemand meldet, der mit Fancan Teiks Stimme spricht. Sie tappen in eine Falle. Mit Bomben präparierte TARA-Roboter werden ausgeschleust und zur Explosion gebracht. Luto Faonad wird dabei verstümmelt. Tolot und Avan Tacrol bringen ihn mit dem Tauchboot im Milchozean in Sicherheit, doch Faonad erliegt kurz danach seinen schweren Wunden.

Tacrol schwört Rache. Tolot kann den impulsiven jungen Haluter kaum zurückhalten. Die beiden fliehen in den "Termitenhügel", ein möglicherweise organisches, noch immer lebendiges Gebilde. Dort werden sie von Vlyoth und Tatsanor gestellt, die weitere TARAS dabei haben. Tacrol wird gefangen genommen, Tolot muss fliehen. Mit seinen durch Glasfrost verstärkten Parafähigkeiten foltert der Anti den jungen Haluter. Vlyoth zeichnet die Schmerzensschreie auf und lässt sie immer wieder aus Lautsprechern erschallen. Tolot benutzt das Tauchboot, um die XYANGO anzugreifen und in das Schiff einzudringen. Es kommt erneut zum Kampf gegen den vermeintlichen Uleb. Erst jetzt erfährt Tolot von der Existenz des Atopischen Tribunals und von Vlyoths wahren Absichten. Tolot unterliegt dem Gestaltwandler. In einem Energiefeld zur Bewegungslosigkeit verdammt, bemerkt er, dass die Temperatur immer weiter absinkt. Bald wird der absolute Nullpunkt erreicht sein.

Kringels Meinung:

OK, nachträglich ergeben die im vorherigen Roman in epischer Breite geschilderten Vorbereitungen Vlyoths doch noch einen gewissen Sinn. Er hat die präparierten TARA-Roboter eingesetzt, um den Halutern eine Falle zu stellen. Außerdem wird klar, warum Vlyoth sein Jagdopfer nicht einfach mit den Bordgeschützen der XYANGO gegrillt hat. Aber wenn es ihm darum ging, den Haluter lebendig zu fangen, warum hat er ihn dann nicht einfach mit einem Traktorstrahler geschnappt? Der ganze Aufwand kommt mir immer noch sinnlos vor - aber aus dem Stoff musste ja eine Trilogie gestrickt werden...

Neue Informationen: Vlyoth sagt, das Ziel des Tribunals bestehe in der Herstellung und Bewahrung der "Atopischen Ordo" - einer Ordnung, die nicht durch die blinden Kräfte der Evolution entsteht, sondern die an die Gleichrangigkeit alles Beseelten glaubt und diese praktiziert. Große Worte, aber sobald Vlyoth anfängt, mit Tolot über die Rechtmäßigkeit seines Handelns zu diskutieren, wird es wieder absurd. Tolot behauptet, er habe kein Verbrechen begangen, für das ihn das Tribunal verurteilen könnte. Sinngemäß sagt Vlyoth daraufhin, der Haluter könne nicht mit Sicherheit ausschließen, irgendwann in der Zukunft ein Verbrechen zu begehen. In Tolots Fall wiege das besonders schwer, weil er quasi ein kosmischer Unsicherheitsfaktor sei. Mit dieser Argumentation müssten die Atopen jeden präventiv anklagen, der irgendwie an den Schaltstellen der Macht sitzt oder sonst wie in weitreichende Geschehnisse verwickelt ist oder verwickelt werden könnte. Dabei übersehen sie völlig, dass sie den solcherart Angeklagten das Potential absprechen, gute Taten zu tun. Letzten Endes läuft alles darauf hinaus, dass nur das Atopische Tribunal darüber entscheidet, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln sollen, und dass nur das Tribunal die Macht besitzt, diese Entwicklung zu beeinflussen. Es würde mich übrigens gar nicht wundern, wenn Perry Rhodan den Weltenbrand tatsächlich auslösen wird, aber nur, weil er herauszufinden versucht, was es damit überhaupt auf sich hat und warum man ihm das vorwirft!

J. Kreis, 28.07.2013


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RC (28.07.2013):

Hi Kringel,

Perry & Co haben dem Atopischen Tribunal wenig entgegenzusetzen, einzig die JULES VERNE konnte mithalten, sie wurde aber leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Wenn ich den Untertitel des nächsten Romans anschaue "die KRUSENSTERN gegen die XYANGO" dann sollte es wohl die nächste Niederlage geben, es sei denn Perry zaubert irgend etwas aus dem Hut ...

lg tiefpass



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