PR 2691
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Perry Rhodan Nr. 2691: Der Howanetzmann

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Die Vernichtung Peans steht unmittelbar bevor. Perry Rhodan, Gucky und Alaska Saedelaere fliehen aus der Howalgonium-Höhle. Den bewusstlosen Nemo Partijan nehmen sie mit. Die Peaner verschaffen ihren Gästen gerade noch so viel Zeit, dass sie dem Untergang der Welt mit der SCHRAUBE-B entkommen können. Die Zellaktivatorträger müssen einige Tage in Medotanks verbringen. Ob Nemo Partijan je wieder genesen wird, ist angesichts der eigentlich tödlichen Hyperstrahlungsdosis fraglich. Als Rhodan am 15. Januar 1470 NGZ aus dem Heilschlaf erwacht und Partijans Tank leer vorfindet, glaubt er, der Stardust-Terraner sei gestorben. In Wahrheit ist Partijan quicklebendig und befindet sich bereits in der Zentrale des Weltenschiffes.

Rhodan hat genug von Partijans Geheimniskrämerei und holt die Wahrheit aus ihm heraus. Partijan erzählt: Im Alter von fünf Jahren ist er mit seinen Eltern in deren Prospektorenschiff im sonnennahen Raum des Stardust-Systems unterwegs. Das Schiff wird von einem Howanetz angegriffen. Es teleportiert sich in die Zentrale, hüllt den Jungen ein und sondert einige Hyperkristallsplitter ab. Dann verschwindet es. Die Splitter verbinden sich auf molekularer Ebene mit Partijans Rückenmark und verbleiben dort. Diesen Splittern hat er nicht nur Rückenschmerzen zu verdanken, sondern auch eine besondere Affinität zu Hyperkristallen und die Fähigkeit, den Hyperraum wie eine Landschaft wahrzunehmen. Auf Pean haben die Splitter die tödlichen Energien absorbiert und unschädlich gemacht.

Wie zuvor Alaska Saedelaere und Eroin Blitzer wird jetzt auch Partijan vom Weltenschiff als autorisiert anerkannt und hypnogeschult. Er entdeckt eine bislang unbekannte Hinterlassenschaft Sholoubwas: Ein Tarnsystem, das ähnlich wie ein ATG funktioniert. Damit kann sich das Weltenschiff zeitlich versetzen, so dass es in einer Labilzone versteckt ist und selbst von QIN SHI nicht aufgespürt werden kann. So getarnt fliegt das Weltenschiff Sholoubwas Steuerwelt I an, denn dort scheint QIN SHI etwas wichtiges vorzubereiten. Am 16. Januar erscheint dort das BOTNETZ. Ein Dimensionstunnel wird aufgebaut. Rhodan und Mondra Diamond gehen davon aus, dass damit eine Verbindung zum Solsystem erschaffen werden soll.

Der Kommandant der LEUCHTKRAFT beobachtet diese Vorgänge von Tolmar aus. Der Hyperkristallplanet wird aufgeheizt, bis er zerbricht. Ein Transfer zu Steuerwelt I findet statt. Die Kobaltblaue Walze begibt sich dorthin und befindet sich somit genau dort, wo die Kosmokraten sie ursprünglich haben wollten.

Kommentar:

Die LEUCHTKRAFT wurde also ebenso wenig vernichtet (siehe PR 2611), wie Gucky im vorliegenden Roman stirbt. Hubert Haensel eröffnet den Roman nach einem Prolog aus der Sicht des Kommandanten der LEUCHTKRAFT nämlich mit einem Kapitel, in dem Rhodan den Todesschrei des Mausbibers hört - dann wacht er auf, er hat nur geträumt. Seufz. Ich verstehe nicht, warum die Autoren derart billige Tricks immer und immer wieder einsetzen. In diesem Roman kommt er ja gleich noch einmal vor: Rhodan hält Partijan für tot, weil der Medotank leer ist. Auf die Idee, einfach mal die allwissende Schiffspositronik zu fragen, kommt er natürlich nicht.

Schwamm drüber. Haensels Roman und der von voriger Woche bewahren den Viererblock davor, nach PR 2615 auf Platz zwei der Tiefpunkte dieses Zyklus zu landen. Als zusätzlicher Pluspunkt kommt bei Haensel das Fehlen von Ausschnitten aus dem Mahnenden Schauspiel hinzu. Die Kapitel mit den Rückblicken auf Nemo Partijans Kindheit und Jugend im Stardust-System gefallen mir sogar richtig gut. Der Rest ist mehr oder weniger Hyper- und Psi-Geschwurbel, wie man es wohl in der Endphase eines Zyklus erwarten muss, in dem es wieder einmal um die Machenschaften von Superintelligenzen geht.

Jetzt kommen offenbar auch noch die Kosmokraten ins Spiel. Das ist nur konsequent. QIN SHI ist ja ein wahrhaft böser Bube, dem man auf die Finger klopfen muss. Wäre ja noch schöner, wenn es ihm wirklich gelingen würde, sich dem Zugriff der Hohen Mächte zu entziehen. Das Neuroversum als Refugium für die Terraner (sollte es denn jemals entstehen und gemäß Delorians Plan nicht in QIN SHIS Hände fallen) wird somit vermutlich nicht lange Bestand haben. Ich nehme an, dass es den Zyklus nicht überleben wird.

J. Kreis, 16.03.2013


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Huey Void (16.03.2013):

Ob das Neuroversum den gegenwärtigen Zyklus nicht überstehen wird, da bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht bildet das Neuroversum die Brücke zum nächsten Zyklus, so wie die Polyporthöfe vom vorhergehenden her übergeleitet haben. Nehmen wir an, ein mental vollgefressener QIN SHI wird im Neuroversum nach altbewährter "Showdown in letzter Sekunde-Manier" zur Strecke gebracht und hinterlässt ein opulentes PSI-Corpus, mit dessen Hilfe das Weiterbestehen des Westentaschenkosmos gesichert ist. Dann wäre das Neuroversum, vom Standarduniversum aus gesehen, ein Un-Ort (a-topisch). Vielleicht tritt dort dann ein Tribunal zusammen, um über all den Unfug zu richten, den die Höheren Mächte so anrichten? Das allerdings wäre zu schön, um wahr bzw. im Expose enthalten zu sein...



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