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Perry Rhodan Nr. 2690: Der fünfte Akt

Autor: Marc A. Herren

Inhalt

Alaska Saedelaere und Nemo Partijan sind noch immer durch hyperenergetische Stränge miteinander und mit TANEDRAR verbunden. Sie erleben den Abwehrkampf des Reiches der Harmonie gegen QIN SHIS Invasionsstreitmacht mit, wobei sich Realität und Visionen vermischen.

Partijan begegnet Gommrich Dranat. Der Hofnarr aus dem Mahnenden Schauspiel greift persönlich in die Raumschlachten ein, versetzt dem Gegner aber nur Nadelstiche, die mit hohen eigenen Verlusten erkauft werden. Letztlich wird die Flotte des Reiches der Harmonie durch ein vom Hofnarren selbst gelegtes Minenfeld vernichtet. DRANAT wird von QIN SHI verschlungen.

Saedelaere versucht Prinzessin Arden Drabbuh davon zu überzeugen, dass der Krieg nicht mit Schlachtschiffen gewonnen werden kann. Sie soll dem Plan der Peaner folgen und sich mit QIN SHI vereinigen. Auf einer irrealen roten Ebene verhandelt die Prinzessin mit einem Avatar der feindlichen Superintelligenz und bietet ihm einen Pakt an. QIN SHI zeigt sich gänzlich unbeeindruckt und beginnt am Körper der Prinzessin zu nagen. Sie flieht in eine Art Nebelwand, vor der sich QIN SHI fürchtet. Die Ebene löst sich auf. Der Maskenträger stürzt in eine Sonne.

Perry Rhodan und Gucky, die sich bereits aus dem Verbund gelöst haben, gehen davon aus, dass TANEDRAR besiegt wurde. Das nächste Ziel QIN SHIS werden die Peaner und die in der Höhle versteckten Personen sein. Gucky meint, Rhodan und er selbst könnten etwas dagegen unternehmen.

Kommentar:

Für den nächsten Zyklus wünsche ich mir die völlige Abwesenheit von Superintelligenzen und dergleichen. Bitte auch keine Wahnvorstellungen, Visionen, Pararealitäten und sonstigen Scheinwelten mehr.

Sollten die Expokraten und Autoren glauben, nicht auf Superintelligenzen verzichten zu können, dann wünsche mich mir alternativ, dass all diese viel zu mächtigen Entitäten etwas zurechtgestutzt werden. Es dürfte doch nicht schwer sein, irgendeinen Degrader aus dem Hut hervorzuzaubern - so etwas wie eine Art Hyperimpedanz für Geistesmächte?

Wenn's nach mir geht, könnten Superintelligenzen nicht mehr aktiv in die Geschehnisse eingreifen, jedenfalls nicht physisch. Sie könnten keine körperliche Gestalt annehmen, keine Avatare, Energiekörper und Manifestationen gleich welcher Art erschaffen. Sie wären nicht in der Lage, Lebewesen hypnosuggestiv zu beeinflussen oder ihnen (bzw. anderen Entitäten) die Lebensenergie abzusaugen. Sie könnten keine Hyper-Psi-Dingsbums-Energie einsetzen, keine Maschinen bedienen, keine Fratzen an Wänden erscheinen lassen und kein homerisches Gelächter ausstoßen. All diese Entitäten hätten also keinen Körper und SI-Leichen gäbe es ebenso wenig wie Ankerplaneten oder sonstige Refugien, die von übellaunigen Lebewesen vernichtet werden könnten. Wenn sie denn unbedingt irgendwo lokalisierbar sein müssen, dann vielleicht eingebettet in die Struktur des Kosmos selbst - klingt das nicht mystisch-verschwurbelt genug?

Die Superintelligenzen wären somit nicht mehr und nicht weniger als unsterbliche Geisteswesen, deren Macht sich ausschließlich auf das in Jahrhunderttausenden gesammelte Wissen, die unfassbare Erfahrung, die Einsicht in übergeordnete (kosmische) Zusammenhänge und Ereignisse in weit entfernten Galaxien gründet. Von mir aus soll es ihnen möglich sein, mental mit Lebewesen zu kommunizieren. Das könnte man auf Personen mit besonderen Begabungen beschränken, Mutanten zum Beispiel. Die Superintelligenzen könnten als wohlwollende Berater im Hintergrund auftreten, oder als Einflüsterer in der Rolle des bösen Verführers. Da sie ohne ihre "Hände" in Form von hilfswilligen Lebewesen aufgeschmissen wären, wäre Perry Rhodan endlich einmal in der stärkeren Position und müsste sich nicht wie eine Schachfigur von A nach B schieben lassen.

J. Kreis, 10.03.2013


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Heribert Pott (15.03.2013):

Wenigstens hat Marc Herren aus dem Expose noch einen einigermaßen lesbaren Roman gemacht, wenn er auch die Handlung in keiner Weise weiterbringen konnte. Wie oft mit augenzwinkernden Querverweisen auf "blühende Landschaften" oder auf die "Triffids", einen SF-Klassiker von 1951, in dem es um aggressive Pflanzen ging.

Und was die Superintelligenzen angeht, hoffe auch ich sehr, dass der neue Expokrat Kasper die Serie zu einer besseren Art von Sense of Wonder zurückführt.


Gastkommentar von zonta (11.03.2013):

Ich schließe mich deinem Wunsch vorbehaltslos an.


Gastkommentar von "grenzdebiler Asozialer" (10.03.2013):

Imbezile Superintelligenzen beeindrucken allenfalls Kinder im Vorschulalter.


Gastkommentar von Thomas Harbach (10.03.2013):

... und jetzt bitte ins Altpapier, so dass aus diesem Roman noch eine Bildzeitung mit den fetten Überschriften oder vielleicht sogar ein PR Neo Roman (grins) entstehen kann



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