PR 2686
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Perry Rhodan Nr. 2686: Angriff der Nanokrieger

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Drei große terranische Flotten werden ins Weltenkranz-System, zur Brückenwelt und zur Ephemeren Pforte entsandt, denn an diesen Orten wird sich das Schicksal der Anomalie und somit auch des Solsystems entscheiden. Es kommt zu Pattsituationen, denn das Machtzentrum der Sayporaner und die Ephemere Pforte werden von weit überlegenen Flotten aus Zapfenraumern und Sternengaleonen gesichert. Der Planet Faland, auf dem sich das Totenhirn befindet, kann aufgrund der dort herrschenden Störstrahlung nicht direkt angeflogen werden. Toufec und sein Bund der Sternwürdigen haben den Auftrag, Paichander abzusetzen bzw. zu töten, um die Sayporaner von der Herrschaft der Akademie für Logistik zu befreien. Aus Ortungen der TOLBA und Aufzeichnungen, die Pazuzu beim Einsatz auf Druh gemacht hat, schließt Delorian Rhodan, dass die Akademie für Logistik zur Plantagenwelt Pareezad verlegt wurde. Dieser Planet des Weltenkranz-Systems dient den Sayporanern als "Vorratslager" für Körperteile, die sie inkorporieren können - dort leben unzählige Völker, die mental beeinflusst und im wahrsten Sinne des Wortes ausgeschlachtet werden.

Die 7501 im Banteira-System eingetroffenen Raumer der Mobilen Einsatzflotte Sol fliegen einen Scheinangriff auf die von Paigaross, dem Inspektor der Bergungsakademie, befehligten Streitkräfte, um diese abzulenken und es sechs Sechserteams der Sternwürdigen zu ermöglichen, unbemerkt auf Pareezad zu landen. Toufecs Team begegnet dort Ynirt, einem Spinnenwesen aus dem Volk der Gyvie, das wegen der Geburt seines zweiten Kindes verpflichtet ist, sich dem Gott Antuu zu opfern. Plötzlich erliegen Toufecs Gefährten demselben hypnosuggestiven Einfluss, von dem auch Ynirt beherrscht wird. Nur Toufec ist aufgrund der besonders innigen Bindung mit seinem Nanogenten geschützt. Zwei seiner Männer töten sich gegenseitig, andere Teammitglieder (darunter Clara Esleve) werden schwer verletzt. Toufec bringt sie mit knapper Not in Sicherheit, kehrt aber sofort ins Einsatzgebiet zurück, damit die Mission nicht scheitert, denn auch die anderen Teams müssen fliehen.

Toufec befreit Ynirt von den Suggestivbefehlen und tarnt sich selbst als Gyvie. Gemeinsam erreichen sie die "Zinne der Verklärung", eine von vielen schwarzen Pyramiden mit spiralförmigen Antennen an der Spitze, von denen die Suggestivimpulse ausgehen. Diese Pyramide ist etwas Besonderes. Ein von Toufec entsandter Nanofalke hat herausgefunden, dass in einem Schacht inmitten der Pyramide ein zylindrisches Objekt steckt, das sich dort offenbar erst seit wenigen Tagen befindet. Toufec bezweifelt nicht, dass es sich um die Akademie für Logistik handelt.

Am 19. Dezember 1469 NGZ erhält Reginald Bull eine Nachricht von Raumadmiral Jomo Wangare, der die zur Ephemeren Pforte entsandte Flotte kommandiert. Dort sind zusätzliche 20.000 Sternengaleonen erschienen, die mit geringer Geschwindigkeit in Richtung Pforte treiben.

Kommentar:

Wenn ich an PR 2672 zurückdenke, kommt es mir etwas seltsam vor, dass drei terranische Flotten problemlos und ohne jegliche Verluste durch die Anomalie schippern können. Es mag sein, dass inzwischen ein weiterer Superintelligenzen-Korpus eingespeist wurde, so dass sich die Verhältnisse etwas normalisiert haben, aber darauf hätte man zumindest in diesem Roman mal kurz eingehen können.

Auch frage ich mich, warum die Paragabe der Dosanthi bei der Verteidigung des Weltenkranz-Systems nicht eingesetzt wird. Verlässt sich Paigaross vielleicht auf die schiere Übermacht seiner Flotte? Oder liegt es nur daran, dass Toufec und die Seinen trotz des Ablenkungsmanövers niemals nach Pareezad gelangt wären, wenn die Dosanthi mal so richtig losgelegt hätten?

Ansonsten fällt mir zu dem Roman nicht viel ein - gute Unterhaltung, kurzweilig, auf LL-typische Weise amüsant. Vor allem in den Kapiteln, in denen Ynirt Hauptperson ist. Diese Handlung habe ich in obiger Zusammenfassung weitestgehend ignoriert, was nicht heißt, dass sie nicht nett zu lesen wäre. Lobenswert finde ich auch, dass die Sternwürdigen keineswegs unbesiegbar sind. Toufec hat einen recht heftigen Dämpfer hinnehmen müssen.

J. Kreis, 10.02.2013


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