PR 2681
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Perry Rhodan Nr. 2681: Welt aus Hass

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Alaska Saedelaere und Eroin Blitzer schleusen die SCHRAUBE-B ins Weltenschiff ein und fliegen zu jener unweit von Tolmar gelegenen Welt, auf der sie Sholoubwas Informationen zufolge Samburi Yura zu finden hoffen. Der Planet scheint unbewohnt zu sein. Es gibt zahlreiche Festungen, Industrieanlagen und dergleichen. Vieles ist zerstört, als ob Kämpfe stattgefunden hätten. Geringfügige Energieentfaltungen werden geortet. Im Orbit schweben sechzehn technische Objekte - Paradim-Akkumulatoren, wie sich später herausstellt. Saedelaere begibt sich zu Erkundungszwecken auf die Planetenoberfläche, während Blitzer im Weltenschiff wartet.

Beide wissen nicht, dass sie seit ihrer Ankunft beobachtet werden. Der Planet - er trägt den Namen Elicon - ist zum Refugium der von Saedelaere besiegten Entität Tafalla geworden. Tafalla ist seinerzeit in zahlreiche Bruchstücke zerfallen, die erst wieder zueinander finden mussten. Dabei ist es zu den genannten Zerstörungen gekommen. Die Entität ist geistig womöglich noch zerrütteter als zuvor und wird vom Hass auf die Kosmokraten und all ihre Diener wie Samburi Yura erfüllt. Sie beherrscht jetzt Sholoubwas technische Hinterlassenschaften, in denen sie sich manifestiert hat. Als Saedelaere die Energieversorgung eines Gebäudes aktiviert und als Suchbegriff den Namen "Samburi Yura" in ein Computersystem eingibt, erinnert sich Tafalla wieder an den Maskenträger und plant seine Vernichtung.

Saedelaere ahnt inzwischen zwar etwas, kann aber nicht verhindern, dass Tafalla Kontakt mit den Paradim-Akkumulatoren aufnimmt, sich daran stärkt und Samburi Yura in Alaskas Namen herbeiruft. Sie erscheint in einem Zeitbrunnen. Saedelaeres Freude ist nur von kurzer Dauer, denn die von ihm so lange gesuchte Frau zeigt sich abweisend und nicht erfreut über die Wiederbegegnung. Die beiden müssen jedoch zusammenarbeiten, um Tafalla besiegen zu können. Sie werden in eine Art Pararealität versetzt, in der Tafalla ihnen schwer zusetzt. Die Entität hat aber einen Fehler begangen, denn dieser Ort ist ihr Innerstes, und hier kann Samburi Yura Tafalla effektiv angreifen. Sie entfernt das Cappin-Fragment aus Saedelaeres Gesicht und schleudert es auf die Entität. Die Energien des Fragments und der Pararealität wirken zusammen und erschaffen ein Dimensionsgefängnis, in dem Tafalla nun nach Samburi Yuras Willen für immer festsitzen soll.

Samburi Yura macht sich zum Aufbruch bereit und gibt Saedelaere die Gelegenheit, sie zu begleiten. Ernüchtert von der Erkenntnis, nur benutzt worden zu sein, lehnt er ab; das ist nicht die Frau, von der er einst fasziniert war. Außerdem kann der Terraner Tafallas Qualen spüren. Nachdem Samburi Yura durch ein UHF-Fenster verschwunden ist, nutzt er die noch immer bestehende Verbindung zum Cappin-Fragment, um Tafalla von seinen Qualen zu erlösen. Die Entität kollabiert. Das Cappin-Fragment befindet sich wieder in Saedelaeres Gesicht. Saedelaere kehrt zum Weltenschiff zurück.

Kommentar:

Wenn mich diese Handlungsebene jemals interessiert hätte, dann würde ich mir jetzt ziemlich verschaukelt vorkommen. Da sucht Saedelaere zwei Zyklen lang nach Frollein Samburi, unternimmt wer weiß wie viele Anstrengungen, begibt sich in gar schröckliche Gefahren, reist von Galaxie zu Galaxie - und dann wird die zickige Kosmokratendienerin mal eben auf nicht wirklich nachvollziehbare Weise von einer durchgedrehten Entität herbeizitiert (wo kommt eigentlich der Zeitbrunnen plötzlich her?), zeigt dem armen Maskenträger - das immerhin war zu erwarten - die kalte Schulter und zischt wieder ab. Alaska ist ihr völlig gleichgültig, und ihm selbst ist's inzwischen auch egal. Er hätte wenigstens Eroin Blitzer fragen können. Ich könnte mir vorstellen, dass der Androide im Gegensatz zu Saedelaere gern mit Samburi Yura gegangen wäre. Darauf deutet seine in diesem Roman geäußerte Erkenntnis hin, dass Wesen wie er doch sterben müssen, wenn sie nicht mit Leuten wie der Enthonin zusammen sind.

So führt sich die Handlungsebene selbst ad absurdum, genau wie der Roman, der nur existiert, um diesen äußerst fadenscheinigen Abschluss herbeizuzwingen. Tafalla, der seit PR 2579 besiegt geglaubte Irre, wird noch einmal aus der Mottenkiste hervorgezaubert, und zwar zu dem einzigen Zweck, Saedelaere und Samburi Yura zusammenzubringen. Die Entität darf sich dann am Ende - ebenso wie der Roman - in allerlei Geschwurbel auflösen. Mal sehen, was Saedelaere jetzt tun wird. Vielleicht verschwindet er auch einfach sang- und klanglos aus der Handlung. Ein großer Verlust wäre es nicht.

J. Kreis, 06.01.2013


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Claus (16.01.2013):

ICH habe mich zu Anfang für diese Ebene interessiert. Vor allem im letzen Zyklus, da ich diesen ziemlich schlecht fand und die Hefte zu Saedelaere ein Lichtblick auf etwas besseres waren...
Ich weiß überhaupt nicht was diese ganze Handlung sollte.
Und die Zeitbrunnen gibts plötzlich auf jedem passenden Planeten.
Tafalla war eine Maschinenintelligenz/-zivilisation? Wo kommt denn das her?


Gastkommentar von Reiner (06.01.2013):

Kommentar zum letzten Satz Deines Kommentars:

Das sage ich schon seit Jahren. Man kann es hier nachlesen!



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