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Perry Rhodan Nr. 2668: Neuntau

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Alaska Saedelaere ist mit dem Walzenraumer SHEYAR unterwegs in die Zwerggalaxie Dranat. Dort hofft er den Konstrukteur Sholoubwa zu finden, denn in Dranat befinden sich die Baustellenplaneten, auf denen die Blütenblätter der Zeitrose entstanden sind. Eroin Blitzer erkennt, dass immer zwei Sonnen, die von Baustellenplaneten umkreist werden, identisch und durch hyperenergetische Linien verbunden sind. Er geht davon aus, dass Sholoubwas Hauptwelt, von der aus der Bau der Zeitrose überwacht wurde, im Schnittpunkt der Verbindungslinien liegt. Auf Saedelaeres Befehl (Blitzer hat als "Unharmonischer" an Bord nichts zu melden) fliegt die SHEYAR den Zielpunkt an und entdeckt einen Planeten. Dort gibt es zwar eine gigantische Stadt, aber kein Leben. Die Roboter von Sholoubwas Technogarde liegen deaktiviert herum, alles scheint seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden zu zerfallen. Das gilt auch für Nikomus Neuntau, einen Zwergandroiden, dem die beiden begegnen. Er wurde vor langer Zeit von Sholoubwa zurückgelassen und löst sich nun allmählich auf.

Blitzer ist nicht erfreut, in Neuntau ein Beispiel für die eigene Vergänglichkeit zu sehen. Neuntau ist nicht gut auf Sholoubwa zu sprechen und gibt seinen Besuchern bereitwillig Auskunft. Neuntau war Kommandant der kobaltblauen Walze SCHRAUBE B und hat Sholoubwa auf Geheiß der Kosmokraten gedient. Offenbar gab es seinerzeit ab einem bestimmten Zeitpunkt Differenzen zwischen Sholoubwa und seinen Auftraggebern, denn er konnte eines Tages seinen eigenen Turm, das Herz der gesamten Anlage, nicht mehr betreten und ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Neuntau weiß, wo Sholoubwa jetzt zu finden ist, und wird kurzerhand mitgenommen. Die Reise geht weiter ins von Planetentrümmern und daraus erschaffenen gigantischen Aggregaten erfüllte Nahroin-System. Dort wird die SHEYAR von diversen hyperenergetischen Phänomenen gebeutelt. Dennoch gelingt Saedelaere, Blitzer und Neuntau die Landung auf dem dritten Planeten.

Es kommt zu Realitätsverschiebungen, durch die Saedelaere Bilder der Vergangenheit sehen kann. Der Planet wird seit langer Zeit ohne Rücksicht auf dessen Bewohner gnadenlos ausgebeutet. Ein großes Areal ist mit riesigen, immer noch im Bau befindlichen und miteinander vernetzten Positroniken, Sholoubwa-Statuen und Sontaron-Generatoren vollgestellt. Eine humanoide, auf einer Pyramide thronende Statue ist mit Sholoubwa identisch. Saedelaere spricht ihn an und erfährt, dass der Konstrukteur dabei ist, den "Freien Raum" zu erschaffen - eine Tätigkeit, zu der er gezwungen zu sein scheint. Während des Gesprächs zapft Eroin Blitzer Sholoubwas Erinnerungen an. Sholoubwa befördert die Besucher mit einem Transmitterfeld an einen anderen Ort. Dort führen Eingeborene einen aussichtslosen Kampf gegen Sholoubwas robotische Baumaschinen. Neuntau wird von einem Speer getroffen und stirbt, worüber er nicht unglücklich ist. Da Saedelaere und Blitzer ohnehin nichts Besseres zu tun haben (ihre Schutzanzüge sind funktionsunfähig), beschäftigen sie sich mit Sholoubwas Erinnerungen.

Kommentar:

Christian Montillon müht sich redlich, den Leser mit ausführlicher Figurenzeichnung und der Beschreibung bizarrer Umgebungen über die Tatsache hinwegzutrösten, dass dieser Roman nur dem einzigen Zweck dient, Sholoubwas Erinnerungen - die zweifellos den folgenden Doppelroman füllen werden - in Saedelaeres Hände zu spielen. Und so dürfen wir miterleben, wie ein Körperteil des armen Neuntau nach dem anderen den Dienst verweigert oder einfach abfällt, und wie Sholoubwas Planet in eine gewaltige Baustelle umgewandelt wird. Die entsprechenden Kapitel erinnern übrigens frappierend an den Film Avatar. Montillon kann ja nichts dafür, dass mich all das nicht die Bohne interessiert. Leider bin ich mehrmals über der Lektüre eingeschlafen (es war ein anstrengender Tag), deshalb kann ich nicht dafür garantieren, dass obige Zusammenfassung hundertprozentig richtig ist.

Die Sholoubwa-Infoschnipsel sind dagegen durchaus nicht uninteressant. Vielleicht steht Sholoubwa ja jetzt in QIN SHIS Diensten und konstruiert neue Mini-Universen - "Freie Räume" - für die Superintelligenz? Dann wäre es kein Wunder, dass er Ärger mit seinen früheren Chefs, den Kosmokraten, bekommen hat!

J. Kreis, 07.10.2012


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