PR 2666
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Perry Rhodan Nr. 2666: Die Pyramide der Badakk

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Der Badakk-Symbiont hatte nicht genug Zeit, Arun Joschannan vollständig zu übernehmen. Das Geneseplasma kann aber auch nicht restlos entfernt werden. Joschannan bleibt er selbst, entwickelt aber einen sehr gesunden Appetit, was auf den zusätzlichen Energiebedarf des Badakk zurückzuführen ist. Da niemand weiß, ob und wie sich der Symbiont weiterentwickelt und ob Joschannan seinen freien Willen vielleicht doch noch verliert, wird er unter ständige Überwachung gestellt. Gashwa Perkat, eine oxtornische Spezialistin aus der JV-1, weicht ihm nicht mehr von der Seite. Sie hat den Auftrag, den Ersten Terraner gegebenenfalls zu liquidieren.

Joschannan kann die Anwesenheit anderer Badakk spüren. Nachdem die Bevölkerung von Thea über die Aktionen der fremden Invasoren informiert wurde, darf sich Joschannan frei auf Thea bewegen. In einer Sitzung mit dem planetaren Direktorenzirkel erkennt er, dass zahlreiche Menschen in hohen Positionen von Badakk übernommen worden sind. Die Befallenen können mit Joschannans Hilfe identifiziert und unschädlich gemacht werden. In der Zwischenzeit wird das wahre Ausmaß der Unterwanderung bekannt. Hunderte Zirkusraumer transportieren Ausrüstungsgegenstände der Sayporaner durch die Milchstraße, so dass es vermutlich auf unzähligen Planeten Geneseplasmabecken und Transitparkette gibt. Ronald Tekener gibt diese Informationen später weiter. Bei der Untersuchung des Zirkusraumers REGULUS wird klar, dass die Transportcontainer für diese Gegenstände von der Firma Wettach gestellt wurden, deren Direktor zu den Befallenen gehört. Außerdem wird beobachtet, wie die aus der Mondbasis geflohenen Raumschiffe in Tryortan-Schlünden verschwinden.

Ein Posbi von der JULES VERNE leitet die Erstürmung des Wettach-Firmengeländes durch TARA-Kampfroboter. Er entdeckt dort eine aus 2500 vernetzten Badakk bestehende Pyramide. Auf diese Weise gewinnen diese Wesen wahrscheinlich überlegene Fähigkeiten. Die Pyramide wird zerstört, aber es kann nicht verhindert werden, dass der gesamte Bereich durch gewaltige Atomexplosionen, die von den Badakk ausgelöst wurden, vernichtet wird. Danach wird Chourweydes von Tekener verhört. Der Sayporaner erklärt sich bereit, die Spenta im letzten verbliebenen Nagelraumer zu kontaktieren. Er bewegt sie dazu, den Galaktikern Zutritt zu ihrem Schiff zu gewähren. Zu diesem Zweck wird das Schiff nach Urengoll transportiert.

Kommentar:

Abgesehen davon, dass es zu lange dauert, bis Tek aus der sayporanischen Mondbasis herauskommt, gefällt mir der Roman fast so gut wie die beiden Vorgänger. Diesmal agiert der Smiler konsequent, kompromisslos und gleichzeitig überlegt. Er schickt nur Roboter (OK, und einen Posbi) in einen gefährlichen Einsatz und sorgt für alle Eventualitäten vor, indem er Joschannan unter ständige Überwachung stellt. Dass die Oxtornerin das Problem, sollte es akut werden, "endgültig" lösen soll, ist allerdings etwas übertrieben. Es sollte doch reichen, Joschannan einfach einzusperren. Aber anscheinend verwenden die Badakk unterschiedliche Versionen des Geneseplasmas. Nicht alle Übernommenen oder teilweise Übernommenen verhalten sich genau gleich, man kann also nicht wissen, was mit Joschannan noch alles passieren wird.

Tek trägt sogar ein bisschen Selbstironie bei. So sagt er in Bezug auf die potentielle Gefahr, die von dem nach Urengoll geschleppten Nagelraumer ausgeht (Zitat Seite 62): "Wir Terraner schleppen doch auch alles mit nach Hause und wundern uns, wenn es ein Eigenleben entwickelt!" Damit spielt er natürlich auf das Debakel in PR 2500 an.

J. Kreis, 23.09.2012


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