PR 2662
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Perry Rhodan Nr. 2662: Kaowens Entscheidung

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Nach der Vernichtung der Werft APERAS KOKKAIA und QIN SHIS Verschwinden begibt sich Kaowen weisungsgemäß zum Shikaqin-Viibad im anderen Teil der Doppelgalaxie Chanda. Er reißt den Befehl über die dort stationierten Flotten an sich, die einen durch ein Tarnfeld geschützten Bereich bewachen. Viele Kommandeure denken aber gar nicht daran, sich ihm unterzuordnen. Kaowen lässt diejenigen hinrichten, die QIN SHI nach Escalian folgen wollen. Ironischerweise erhalten Teile der Flotte wenig später den Befehl, genau das zu tun. Kaowen soll zurückbleiben. Einige der ihm unterstellten Kommandeure schließen sich zwar befehlswidrig der Flotte an, die die Anomalie durchqueren soll, aber Kaowen erhält neue Einheiten als Verstärkung.

Dazu gehören Zapfenraumer der Dosanthi, die sich dem Verzweifelten Widerstand angeschlossen haben, weil QIN SHI ihre Heimatwelt Meloudil mit der Weltengeißel entvölkern wollte. Sie greifen die Xylthen-Schiffe an. Tokun Gavang und seinesgleichen nutzen ihre Parafähigkeit, um die Xylthen in Panik und Selbstmord zu treiben. Doch es gibt eine Sicherheitsmaßnahme, von der die Dosanthi bisher nichts wussten. Kaowen kann ihre Schiffe per Fernschaltung vernichten. So droht der Aufstand niedergeschlagen zu werden. Die Kämpfe entbrennen jedoch neu, als Flotten der Chuferan und der Plepsonen auf Seiten der Dosanthi eingreifen. Das Tarnfeld erlischt. Ein Planet wird sichtbar. Die atmosphärelose Welt ist von einer quasiorganischen Substanz bedeckt, deren Oberfläche unzählige Oracca-Gesichter bildet. Tokun Gavangs Bewusstsein wird gelähmt.

Währenddessen versucht Ramoz, die im Kalten Raum versammelte, 765.000 Einheiten umfassende Flotte unter seine Kontrolle zu bringen. Sein Ziel besteht in der Vernichtung QIN SHIS. Die Flotte hat jedoch keine Energie. Da kommt die BASIS-Versorgungskugel gerade recht; Perry Rhodan kehrt mit diesem Schiff und anderen Einheiten zum Kalten Raum zurück. Innerhalb weniger Tage stellt die Versorgungskugel die benötigte Energie bereit. Rhodan hat Bedenken gegen den Einsatz der Flotte, denn wenn sie ursprünglich von den Oraccameo bereitgestellt wurde, aus denen sich vermutlich QIN SHI entwickelt hat (obwohl sich Högborn Trumeri beharrlich weigert, etwas dazu zu sagen), dann besitzt QIN SHI möglicherweise Sicherheitscodes für diese Schiffe.

In der Zwischenzeit untersucht Nemo Partijan Anarees Sternjuwel. Es ist zwar eine Fälschung und ermöglicht keineswegs den Zugriff auf den Moralischen Kode des Universums, aber es weist einige erstaunliche Besonderheiten auf. Plötzlich kommt es in Partijans Labor zu einer schweren Explosion. Hyperenergie wird freigesetzt. Ennerhahl meint, Partijan dürfte eigentlich nicht mehr am Leben sein, aber der Wissenschaftler behauptet, er sei unversehrt. Nach einer Konferenz am 1. Dezember 1469 NGZ, bei der Rhodan den Oberbefehl über die Flotte beansprucht, soll Ramoz die Schiffe aus dem Kalten Raum führen. Doch etwas scheint schief zu gehen. Strukturerschütterungen und Hyperraum-Aufrisse entstehen. Rhodan beobachtet, wie MIKRU-JONS Hülle zusammenbricht…

Kommentar:

Die Informationen der letzten beiden Lebensgeschichten-Romane werden zusammengeführt, die Schachfiguren werden in die Ausgangspositionen für vermutlich bald anstehende Entscheidungen manövriert. Es ist klar, dass Kaowen den "Ankerplaneten" der Superintelligenz QIN SHI bewacht. Viele bekannte Superintelligenzen haben so einen Anker, also irgendein Objekt, an das sie irgendwie gebunden sind und das man nur vernichten muss, um die Superintelligenz zu töten oder zumindest entscheidend zu schwächen. Es dürfte also klar sein, welches Ziel Rhodan demnächst angreifen wird, wenn er denn die aktuellen Geschehnisse überlebt. Was er natürlich tun wird - den sinnlosen Cliffhanger am Romanende hätte sich Arndt Ellmer sparen können.

Und natürlich wird Rhodan erfolgreich sein. Er hat es ja nur mit dem Loser Kaowen zu tun, der sich nahtlos in die Riege erfolgloser Gegenspieler einreiht, zu der auch schon Sinnafoch (letzter Zyklkus) und Lok-Aurazin (PR Action) gehören. Kaowen kann ja nicht mal seine Leute bei der Stange halten. In der xylthischen Flotte herrscht eine unglaubliche Disziplinlosigkeit! Entgegen den Befehlen, die sie von QIN SHI persönlich erhalten haben, verlassen sie ihren Posten beim Ankerplaneten und wollen lieber bei der Invasion Escalians mitspielen. Fast kann man es ihnen nicht verdenken, schließlich wissen sie gar nicht, was sie eigentlich beschützen. Geheimhaltung gut und schön, aber hätte man ihnen nicht wenigstens sagen können, dass der Planet für QIN SHI sehr wichtig ist - wenn sie schon nicht den wahren Grund erfahren dürfen?

J. Kreis, 26.08.2012


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