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Perry Rhodan Nr. 2660: Die springenden Sterne

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Ramoz wird von Erinnerungen an seine Vergangenheit überwältigt. Er teilt sie mit Mondra Diamond, die während der Erzählung beobachtet, wie sich die Kristalle des Kalten Raumes langsam zu einem riesigen Gesicht zusammenfügen.

In der aus Dosanta und Zasaonta gebildeten Doppelgalaxie Chalkada bilden die Oraccameo besonders begabte Piloten aus. Ramoz, einer von vielen Piloten-Anwärtern aus dem Volk der Zasa, gewinnt durch ein riskantes Flugmanöver den Respekt Wörgut Gooswarts, des hochrangigsten Oraccameo. Er wird zum vollwertigen Piloten ernannt und erhält seinen Augendorn. Damit ist er unter anderem in der Lage, zwei Raumschiffe synchron zu steuern. Auf seinen Wunsch hin erhält sein Freund Sajon, der längst nicht so begabt ist wie Ramoz, dieselbe Operation. Ramoz lernt, wie er die als Viibad-Klüfte bekannten Hyperaufrisse nutzen kann, um schnell von einem Ort der Galaxie zum anderen zu gelangen. Nach einiger Zeit gelingt es ihm, immer mehr Schiffe gleichzeitig zu kontrollieren. Er erfährt, dass das Ziel der Oraccameo in der Erschaffung sicherer Zonen in der von hyperphysikalischem Chaos erfüllten Galaxie besteht - die Knochenwesen bauen Miniatur-Universen.

Ramoz sonnt sich in Ruhm und Ehre, erhält eine verbesserte Version des Augendorns, erleidet aber auch Rückschläge. Eines Tages erreicht ihn ein Hilferuf Sajons. Ramoz' Freund hat versucht, Zugriff auf einen Springenden Stern (einen Handelsstern) zu erhalten. Dieser wurde dabei zerstört. Sajon wird vor Gericht gestellt. Als Ramoz sieht, in welcher Weise Sajon bestraft wird, erkennt er endlich, warum er manchmal von Träumen geplagt wird, in denen er kleine Pelzwesen sieht, die nur ihren Trieben folgen: Sajon erhält eine Injektion, durch die er in eines dieser Wesen verwandelt wird. Das ist die wahre Erscheinungsform der Zasa. Ihre Entwicklung wurde von den Oraccameo durch Genmanipulationen beschleunigt, und diese Schnell-Evolution kann jederzeit rückgängig gemacht werden.

Nach einiger Zeit erhält Ramoz Besuch von einem Mann namens Nijas. Es ist Sajon, der erneut in einen Humanoiden verwandelt wurde. Er wurde begnadigt, weil die Oraccameo so viele Piloten wie möglich brauchen. Nijas behauptet, dass die Oraccameo die kollektive Vergeistigung anstreben und zu einer Entität namens QIN SHI ("Herr der Gesichter") werden wollen, von der sie selbst behaupten, sie existiere bereits und habe Kontakt mit ihnen aufgenommen. Während Ramoz den Auftrag erhält, eine Flotte in einer Anomalie zu verstecken, muss sich Nijas opfern, um einen Handelsstern zu vernichten. Den ersten von Sajon beschädigten Handelsstern bauen die Oraccameo um. Da Ramoz zögert, seinen eigenen Auftrag zu erfüllen, wird er der Reduktion unterzogen und in ein kleines Pelzwesen zurückverwandelt. In seinen Gamaschen werden Projektoren zur Erzeugung eines Stasisfelds untergebracht. Er wird über das Polyport-Netz zum Hof Kyon Megas geschickt, den die Halbspur-Changeure nach Markanu bringen. Dort trifft Ramoz irgendwann später auf Mondra Diamond.

Kommentar:

Stöhn - eine Lebensgeschichte. Und dann auch noch die der vermutlich uninteressantesten Figur dieses Zyklus. 60 Seiten lang lässt Ramoz sich darüber aus, dass er sich für den Allergrößten hält. Das macht es auch nicht besser. Dazu dann noch der Stil. Ich picke einen Satz als Beispiel heraus (Zitat von Seite 8): "Seine Schultern bebten, als er vor ihr in die Knie brach und ihre Beine umklammerte, als wäre er wieder das kleine, luchsähnliche Wesen, als das sie zuerst auf ihn getroffen war". Ich hoffe, ich muss euch nicht erklären, warum das Unsinn ist. Über solche und ähnliche Fehler stolpert man bei Montillon immer wieder.

Högborn Trumeri hat in PR 2628 also nicht die ganze Wahrheit gesagt, sofern sie ihm überhaupt bekannt war. Die Oracca - bzw. die Oraccameo, ihre Vorgänger - waren keineswegs nur ein Hilfsvolk QIN SHIS. Sie sind vielmehr das Volk, aus dem sich die Superintelligenz entwickelt hat. Ramoz vermutet, dass die in der Anomalie versteckte Flotte eine Rückversicherung für den Fall sein sollte, dass die Vergeistigung fehlschlägt. Der erste von Sajon beschädigte Handelsstern ist dann wohl zur Werft APERAS KOKKAIA oder zur Weltengeißel umgebaut worden. Diese Informationshäppchen sind zumindest interessant genug, so dass ich den Roman nicht als Totalverlust verbuchen muss.

J. Kreis, 12.08.2012


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Gastkommentare

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Gastkommentar von B. Kunst (12.08.2012):

Hmm, sooo schlecht fand ich den Beitrag von CM jetzt nicht, ich hab das Heft am Stück gelesen und empfand die Story von Ramoz als recht gelungen. Evtl. bin ich ja auf der falschen Fährte, aber: Der Augendorn beschert Ramoz im inaktiven Zustand ein "trübes Auge", habe ich nicht ähnliches über Chourtaird, den "Ziehvater" von "Shamsur Routh" gelesen. War da nicht öfter von einem trüben, tränenden Auge die Rede?
VG B. Kunst



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