PR 2653
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Perry Rhodan Nr. 2653: Arkonidische Intrigen

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Tormanac da Hozarius erinnert sich an seine Vergangenheit, beginnend mit der fehlgeschlagenen Aktivierung des Extrasinnes nach dem ansonsten äußerst erfolgreichen Abschluss der ARK SUMMIA auf Iprasa. Seine Familie engagiert einen geheimnisvollen Mann namens Cregon, der Tormanacs Ausbildung übernehmen soll. Tormanac begleitet den Fremden, der sein Gesicht stets hinter einem Verzerrerfeld verbirgt - aber erst, nachdem dieser eine Herausforderung des jungen Arkoniden angenommen und herausgefunden hat, dass ein Imperator aus der Ahnenreihe des Hozarius-Khasurn der vermutlich letzte Arkonide war, der in den Genuss der von ES verliehenen relativen Unsterblichkeit in Form von Zellduschen gekommen ist.

In den folgenden drei Jahren lernt Tormanac alles, was man als Agent des arkonidischen Geheimdienstes können und wissen muss, ohne jedoch wirklich in die Tussan Ranton Celis aufgenommen zu werden. Unter Cregons Anleitung nimmt er im Jahre 1407 NGZ an verschiedenen Einsätzen auf Planeten in der Dashkon-Sternenwolke teil. In diesem Gebiet, das bis zur Hyperimpedanz-Erhöhung in einen Hyperkokon eingebettet war, kommt es immer wieder zu Arkon-feindlichen Aktionen. Die Tu-Ra-Cel kümmert sich um das Problem. Bei einem Zwischenfall in einem Antiquitätenladen, in dem terranische Samuraischwerter feilgeboten werden, wird Tormanac darauf aufmerksam, dass Cregon ein besonderes Verhältnis zu den Terranern haben muss. Tormanac findet heraus, dass Cregon ein Kralasene ist. Sein wahrer Name lautet Shallowain.

Danach verbringen Tormanac und Cregon/Shallowain ein ganzes Jahr auf Aurora, dem Sitz des Neuen Galaktikums. Tormanac arbeitet in Galakto City als Assistent der Tu-Ra-Cel-Beraterin Joresska. Er informiert sie über eine jüngst von Imperator Bostich veranlasste Säuberungsaktion in der Dashkon-Sternenwolke und wird kurz danach ins Solsystem geschickt. Nachdem er seine relativ unwichtige Aufgabe auf dem Mars erledigt hat und nach Aurora zurückgekehrt ist, ist Shallowain verschwunden. Joresska steckt dahinter - sie gehört zur Interessengruppe Ark'Tussan, in deren Machenschaften auch der Ragnaari-Khasurn verwickelt ist. Mit Hilfe einiger Kralasenen kann Joresska aufgespürt werden, sie widersetzt sich jedoch der Verhaftung und wird getötet. Auch Shallowain ist tot. Er wurde entführt und hat Selbstmord begangen, um Schaden von Bostich abzuwenden. Tormanac erhält Zugriff auf eine besonders codierte Datei Shallowains, die eine Sprachaufzeichnung aus dem Mai 1332 NGZ enthält. Die Botschaft beweist, dass es schon damals eine Verschwörung gegen Bostich gegeben hat. Tormanac will nun selbst gegen die Ark'Tussan vorgehen.

Kommentar:

Dieser Roman bringt die aktuelle Handlung zwar um keinen Schritt voran, dennoch wäre es unfair, ihn als Lückenfüller zu bezeichnen. Schließlich wird ein offenes Ende aus dem TERRANOVA-Zyklus aufgegriffen - Shallowains weiteres Schicksal war unbekannt, vgl. PR 2375 - außerdem wird klar, dass die Interessengruppe Ark'Tussan schon sehr lange existiert. Sicher werden wir bald noch mehr über die Hintergründe erfahren, nächste Woche geht's nahtlos weiter. Allerdings wird es ein Weilchen dauern, bis ich etwas darüber schreiben kann.

Der Roman ist gutes Lesefutter; Arkoniden und Intrigen passen einfach gut zusammen. Ich frage mich nur, was das alles zum jetzigen Zeitpunkt soll. Soll Tormanac zu einer Hauptfigur aufgebaut werden? Welche Funktion wird er dann zu erfüllen haben? Welche Rolle kann die Ark'Tussan in einem Zyklus spielen, in dem es um Bedrohungen von ganz anderem Kaliber geht? Oder gibt es gar keinen Zusammenhang? Handelt es sich um eine isolierte Mini-Geschichte, die ebenso gut als PR-Extra oder sonstiges Spin-off außerhalb der Serie hätte erscheinen können? Ich bin ratlos...

J. Kreis, 22.06.2012


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Gastkommentare

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Gerhard Neubert (05.08.2013):

Danke für die Rezension!
Ich habe - abgesehen von der LKS - gleich zu PR 2655 gegriffen (bin mit Lesen ca. 55 Hefte im Rückstand).
Schade, aber - wie kommentiert - bringt dieser Band die Geschichte wohl wirklich nicht voran.
Da brennt's überall im Perryversum - und es folgen Rückblicke.
Leider sehr undankbares Expose. Hubert hat bestimmt einen tollen Roman geschrieben, aber rückwirkender Aufbau von Handlungsträgern nervt im Rahmen der Serie. Hätte ich nicht noch PR "auf Halde" würde ich nach dem ganzen Hyperalptraumgequirl aufhören, PR (nach ca. 40 Jahren) zu kaufen.



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