PR 2652
© Pabel-Moewig
Verlag GmbH,
Rastatt



Perrypedia



Archiv-Startseite
PR - Übersicht
Heftromane
Zyklus-Übersicht
« PR 2651 «
» PR 2653 »
Perry Rhodan Nr. 2652: Traum der wahren Gedanken

Autor: Susan Schwartz

Inhalt

Tormanac da Hozarius ist der "Berater" des arkonidischen Imperators, ein Mann mit weitreichenden Befugnissen und großer Macht, dessen eigentliche Funktion aber kaum jemand kennt. Er ist Bostichs rechte Hand und erledigt die unterschiedlichsten Aufgaben für ihn - oft ohne Wissen des Imperators. So auch auf dem Planeten Travnor, einer wichtigen Hyperkristallfundstätte im Besitz von Mapoc da Akkat, den Tormanac für ein Mitglied der berüchtigten Interessengruppe Ark'Tussan hält. Um entsprechende Recherchen anzustellen, reist Tormanac mit seinem Freund und Leibwächter, dem Naat Ghlesduul, persönlich nach Travnor. Zwei Mordanschläge und ein Abendessen in Mapocs Anwesen später steht für Tormanac fest, dass sein Gastgeber tatsächlich zur Ark'Tussan gehört, aber nicht er, sondern sein Neffe Anelag hinter den Anschlägen steckt. Ghlesduul macht den Attentäter ausfindig, einen einfachen Angestellten Anelags namens Herm Porlt. Der Mann faselt etwas von Geneseplasma, einem Becken der wahren Gedanken in einer unterirdischen Anlage, und den Badakk.

In der Zwischenzeit organisieren sich die unterdrückten unithischen Arbeiter in einer Art Gewerkschaft und entsenden ihren Sprecher Kormph zu Anelag. Der Arkonide lässt Kormph gar nicht zu Wort kommen, sondern kündigt die Verlegung aller Fabriken zur Weiterverarbeitung von Hyperkristallen auf Travnors Mond Travsheyn an. Die Unither sollen dorthin umgesiedelt werden. Auf dem Rückweg wird Kormph von Robotern entführt und in ein Becken mit einer Flüssigkeit gelegt, die in seinen Körper eindringt. Danach hat er kaum noch eigenen Willen und versucht seine Artgenossen davon zu überzeugen, dass es gut für sie wäre, ihre Heimat aufzugeben und künftig auf Travsheyn zu leben. Es geht Kormph immer schlechter. Er glaubt, dass er erneut in das Becken steigen muss, sonst wäre es sein Ende. Seine Freunde Vlck, Knfl, Robff, Stozi, Uwtn, Rcst und Brcl wollen ihm helfen.

Auch Tormanac ist unterwegs zu der unterirdischen Anlage, in der sich das Becken befindet, und zwar allein. Er fällt merkwürdigen zylinderförmigen Wesen in die Hände und wird paralysiert. Man legt ihn in ein Becken, das mit einer öligen, gallertartigen Flüssigkeit gefüllt ist. Während die Substanz in ihn hineinsickert, spürt er fremde Gedanken. Diese legen Erinnerungen bloß, die Tormanac vor langer Zeit verdrängt hat.

Kommentar:

Badakk auf einer arkonidischen Kolonialwelt. QIN SHI ist also seit unbekannter Zeit im Solsystem aktiv. Das ist nicht weiter überraschend, schließlich ist die Entführung des Solsystems von langer Hand vorbereitet worden. Niemand weiß genau, seit wann z.B. die Sayporaner schon auf Terra ihr Unwesen treiben.

Uschi Zietsch alias Susan Schwartz wollte vermutlich eine locker-flockig-witzige Geschichte schreiben, ist dabei aber weit übers Ziel hinausgeschossen. In den Kormph-Kapiteln wirkt der flapsige Stil gar nicht mal so unpassend, schließlich sind die Unither etwas naiv, aber liebenswert. Ob es nötig war, die Namen einiger PR-Autoren zu verwursten (Vlck = Ernst Vlcek, Knfl = Hans Kneifel usw.), wollen wir mal dahingestellt sein lassen. Denselben Stil muss man aber auch in den Tormanac-Kapiteln erdulden, und dort passt er rein gar nicht. Überhaupt, dieser Tormanac. Der soll wahrscheinlich ein superwichtiger Tausendsassa und Lebemann nach dem Vorbild Kneifel'scher Romanfiguren sein, aber er entwickelt sich rasend schnell zur Nervensäge und stellt sich unglaublich dumm an.

Vielleicht waren meine Erwartungen an Uschi Zietschs Gastroman zu hoch, schließlich waren ihre letzten Beiträge zum Perryversum (PR 2562 / 2563, 2574 / 2575) wirklich lesenswert. Das kann ich diesmal leider nicht sagen.

J. Kreis, 17.06.2012


« PR 2651 «
» PR 2653 »






Gastkommentare

Neueste Kommentare stehen oben.

Gastkommentare werden nicht von J. Kreis verfasst und dürfen nicht auf anderen Homepages oder in Printmedien weiterverwendet werden.


Noch keine Gastkommentare vorhanden!


Deine Meinung?

(Bei Klick auf diesen Button öffnet sich ein Kontaktformular in einem gesonderten Fenster)