PR 2649
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Perry Rhodan Nr. 2649: Die Baumeister der BASIS

Autor: Michael Marcus Thurner

Inhalt

QIN SHI tötet Kaowen, um ihn für sein Versagen zu bestrafen. Bevor der Geist des Protektors einen neuen Klonkörper erhält, geht er in der Superintelligenz auf und erlebt mit, wie sie sich mit Hilfe der Weltengeißel an den Bevölkerungen zweier Planeten labt. Als er wieder unter den Lebenden weilt, stellt Kaowen fest, dass er einen Splitter QIN SHIS in sich trägt, der ihn quält, ihm gleichzeitig aber neue Erkenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die Vorbereitungen zur Eroberung Escalians sind im vollen Gange. Eine riesige Flotte wird bei der Werft APERAS KOKKAIA zusammengezogen. Die Fragmente der BASIS werden in eine Wolke aus Hyperkristallen gehüllt. QIN SHI hofft, das Schiff - bzw. den dort vermuteten Anzug der Universen und das Multiversum-Okular - auf diese Weise doch noch in seinen Besitz zu bringen.

Die Metamorphose der BASIS schreitet jedoch unaufhaltsam voran. Spätestens ab dem 6. November 1469 NGZ beginnen sich die Fragmente wieder zu vereinigen, wobei sie sich gleichzeitig grundlegend umformen. Das Material löst sich auf und bildet neue Strukturen. Nach und nach bilden sich zwei Kugeln mit 12,5 bzw. knapp 6 Kilometern Durchmesser. Dabei geraten die letzten überlebenden Galaktiker, die seit Wochen ums Überleben und gegen die von ihresgleichen abgeschnittenen Invasoren kämpfen, in tödliche Gefahr. Zur von Trasur Sargon angeführten Gruppe gehört der Schwerverbrecher "Tino", dessen wahre Identität niemand kennt, bis ihm die Drogen ausgehen, nach denen er süchtig ist, so dass er im Delirium des Entzugs alles ausplaudert. Er darf in der Gruppe bleiben, denn mit seinen Fähigkeiten ist er wertvoll für den Kampf gegen die in der BASIS verbliebenen Feinde.

Eine Durchsage erklingt, der zufolge Konfiguration Phanes eingeleitet wurde. Menschenähnliche Gestalten erscheinen aus dem Nichts und führen geheimnisvolle Tätigkeiten aus. Es gelingt Tino, eine dieser Erscheinungen zum Dialog zu zwingen. Die Humanoiden bezeichnen sich selbst als "Raphaeliten". Sie haben nicht damit gerechnet, dass sich noch jemand in der BASIS aufhält. Da sie niemanden töten wollen, sollen sich alle an Bord verbliebenen Lebewesen an einem bestimmten Ort treffen. Trasur Sargon und seine Leute müssen ihre Feinde dazu bewegen, sich ihnen anzuschließen. Am 17. November spricht der Ertruser mit Reparat Haogarth, dem Befehlshaber des Invasionskommandos, und einigt sich mit ihm.

Die Evakuierung erfolgt problemlos. Ca. 70 Galaktiker und 150 Xylthen, Dosanthi und Badakk werden in ein BASIS-Fragment gebracht, das stabil bleibt. Doch dort gehen die Galaktiker in eine Falle. Korech Zadur, ein Dosanthi aus Haogarths Trupp, opfert sich, um eine gewaltige Panikwelle auszulösen. Die Galaktiker sind hilflos. Die Invasoren laden ihre Waffen.

Kommentar:

Zyklus-Halbzeit! Blicke ich auf die letzten 50 Hefte und gefühlten 5000 Cliffhanger zurück, dann muss ich sagen: Nur die Handlungsebene "Solsystem" hat mir einigermaßen gefallen, die anderen decken das ganze Spektrum von "langweilig, aber erträglich" (Rhodan in Chanda) bis hin zu "komplett verzichtbar" (Saedelaere in Escalian) ab. Wenigstens wird allmählich erkennbar, was wirklich hinter den Geschehnissen steckt.

Die zwischen den Handlungsabschnitten liegenden Zeiträume muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Kaowen hat zuletzt in PR 2631 eine Rolle gespielt, das war im Januar 2012. Vor vier Monaten also. Von den Überlebenden der Basis hat man sogar noch länger nichts gehört, nämlich seit PR 2614, der im September 2011 erschienen ist - vor sieben Monaten! Wie wurde die Weltengeißel eigentlich reaktiviert? Wahrscheinlich habe ich es überlesen. Oder wurde es gar nicht erwähnt?

Die umgewandelte BASIS selbst ist also, wenn ich den Roman richtig verstehe, das Multiversum-Okular. Aus den restlichen Fragmenten soll nicht zufällig ein zylinderförmiges Verbindungsstück für die zwei Kugeln entstehen? Wie dem auch sei: Ich finde die Umwandlung unglaubwürdig. Wie funktioniert sie, wodurch wird sie bewirkt und warum ist in den vergangenen Jahrhunderten der intensiven Nutzung der BASIS niemandem aufgefallen, dass so etwas möglich sein könnte?

J. Kreis, 27.05.2012


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Gastkommentare

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Gastkommentar von Joe (29.05.2012):

Ach ja, da war doch was. Vor einem halben Jahr? Vor einem Dreivierteljahr? Und vielleicht vor drei Monaten PR-Zeit. Bescheuert. Egal: die Überlebenden der BASIS. Sie sind mir herzlich wurscht. Das Heft ist eine einzige Belanglosigkeit, deren für später wichtiger Inhalt (der BASIS-Umbau) sicher auch im nächsten Band Platz gehabt hätte. Am Anfang dachte ich noch, die Perspektive einiger Kapitel aus der Sicht des Killer-Kiffers sei wenigstens ein interessanter Aspekt, aber bald fand ich das bloß krank. Will ich sowas denn lesen? Nicht wirklich. Ganz bestimmt nicht in einem PR-Heft.

Das ebook-Abo ist mit diesem Heft ausgelaufen. Und bislang nicht erneuert. Vor ziemlich genau zwei Jahren und nach einem anderen 49er Heft stand ich schon mal an diesem Punkt: aufhören oder weiterlesen? Meine damalige Entscheidung habe ich schon recht bald bereut.

Ich gestehe, dass ich die denkbare Abservierung von Hohen Mächten und SIs vielversprechend finde - aber ich fürchte, dass ich mich bis dahin (und womöglich auch danach) noch durch viele weitere Belanglosigkeiten fressen müsste. Und von der offenkundigen Unfähigkeit der Redaktion, etwas gegen die schrecklichen Verbrechen wider die deutsche Sprache zu tun, von denen PR heutzutage heimgesucht wird, rede ich mal gar nicht erst. Was werde ich also tun? Ich nehme an, die Zeit wird es zeigen.

PR-Neo krankt an vielen Unzulänglichkeiten. Zum Beispiel an einem Expokraten, der zwar tolle Geschichten erfinden kann, aber wenig davon hält, seinen Stoff zu Ende zu denken. Zum Beispiel an Autoren, denen "interne Abstimmung" offenbar ein Fremdwort ist. Aber trotz allem entspricht Neo weit mehr meinen Vorstellungen von SF, als die Erstauflage das tut. Und bis sie dort beim ursprünglichen Band 399 anlangen, ab dem die Dinge sich langsam zu ändern begannen, vergehen ja noch etliche Jahre.

Falls dies mein letzter EA-Kommentar sein sollte, möchte ich mich verabschieden und Johannes (!) Kreis für diese Möglichkeit der Veröffentlichung meiner Gedanken kräftig die Hand schütteln: Thanks ...



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