PR 2636
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Perry Rhodan Nr. 2636: Das Schema des Universums

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Nach der Ausschaltung der Weltengeißel möchte Perry Rhodan mit der SICHOU-1 zur Werft APERAS KOKKAIA zurückkehren. Er hofft, dort MIKRU-JON vorzufinden. Regius hat jedoch eine Bitte, die der Terraner nicht abschlägt. Den Informationen des Verzweifelten Widerstands zufolge befinden sich drei Raumschiffe der Badakk im Penkett-System. Rhodan soll herausfinden, was die Badakk - bekannt als Wissenschaftlervolk in QIN SHIS Diensten - dort suchen. Die SICHOU-1 und der zum Widerstand gehörende Zapfenraumer KADURA erreichen das Penkett-System am 1. November 1469 NGZ. Rhodan, zwei Xylthen und ein Badakk aus dem Widerstand sowie Quistus und einige Kampfroboter fliegen mit einem Waffenboot der KADURA weiter. Rhodan gibt sich als Reparat Danrhoper aus dem Stab des Protektors Oronak aus. Zur Tarnung lässt er den verspiegelten Helm seines SERUN verschlossen. Als Rhodan sieht, womit sich die Badakk beschäftigen, ist er nicht überrascht, dass sein Controller anspricht: Im Orbit eines Riesenplaneten schwebt ein Polyport-Hof. Die riesige Station scheint jedoch schwer beschädigt zu sein.

Tatsächlich erforschen die Badakk unter der Leitung von Cawo-Shumgaard und Ledrut-Strywen den Hof ohne Wissen ihrer xylthischen Vorgesetzten. Cawo hofft, bald Ergebnisse präsentieren zu können und so QIN SHIS Gunst für sein Volk zu gewinnen. Deshalb hat er die Existenz des Hofes bisher verheimlicht. Allerdings ist es den Badakk noch nicht gelungen, den Hof in Betrieb zu nehmen. Als sich Reparat Danrhoper meldet, befürchtet Cawo das Schlimmste. Er hat jedoch keine Wahl, als dem vermeintlichen Inspektionsteam Zutritt zum Hof zu gewähren. Unwissentlich bestätigt Rhodan Cawos Befürchtungen, als er mit dem Controller einige Nebensysteme des Hofes einschaltet und Datenpakete herunterlädt. Eine weiter gehende Aktivierung gelingt zwar nicht, aber für Cawo steht jetzt fest, dass er Danrhoper beseitigen und den Controller in seinen Besitz bringen muss.

Als Rhodan den Hof verlassen will, befiehlt Cawo den Angriff auf die Gruppe. Nur Rhodan, Quistus und der Xylthe Hisparan überleben. Rhodan bringt den Hof dazu, die angebaute Badakk-Technik abzustoßen, so dass sich überall an Bord Explosionen ereignen. Dennoch droht er überwältigt zu werden. Da greift Ledrut ein, der Cawos Geheimpläne schon immer missbilligt hat. Er tötet Cawo und bittet Danrhoper um Milde. Dieser lässt den Badakk straffrei ausgehen und verlässt den Hof. Ledrut ist sehr verwundert, als sich einige Zeit später Protektor Oronak meldet und behauptet, ein Reparat Danrhoper habe nie existiert.

Zurück in der SICHOU-1 wertet Rhodan die erbeuteten Daten aus. Der defekte Hof trägt den Namen THASSADORAN-4 und ist zu der Zeit beschädigt worden, als VATROX-VAMU zum ersten Mal versucht hat, auf das PARALOX-ARSENAL zuzugreifen. Der Hof ist zwar funktionsunfähig, aber er hat zu einem Distribut-Depot gehört. Somit müssen sich noch sieben weitere Höfe irgendwo in Chanda befinden. Rhodan hofft, sie zur Rückkehr in die Milchstraße bzw. zur Heranführung von Verstärkung nutzen zu können. Am 3. November macht sich die SICHOU-1 endgültig auf den Weg zur Werft APERAS KOKKAIA.

Kommentar:

Christian Montillon entwickelt sich zum Vielschreiber. Wenn ich mich nicht irre, hat er fast ein Viertel der Romane dieses Zyklus geschrieben. Übung macht den Meister? Jedenfalls liest sich der Roman recht angenehm. Montillon räumt den Gedanken und Gefühlen seiner Protagonisten großen Raum ein, so dass man einiges über das Volk der Badakk erfährt. Ich will nicht überkritisch sein, aber Montillons Romane sind meist zwar akzeptables Lesefutter, irgendwie fehlt mir jedoch immer... wie soll ich sagen... der letzte Kick, das Mitreißende, das mich einen Roman nur so verschlingen lässt. Ich langweile mich nicht dabei, begeistert bin ich aber auch nicht gerade. Dennoch ist dieser Roman um Welten besser als das, was Kneifel letzte Woche abgeliefert hat.

Spätestens jetzt steht fest, dass QIN SHI die Hinterlassenschaften der Anthurianer in Chanda intensiv nutzt. Dazu gehören neben der Weltengeißel und APERAS KOKKAIA mehrere Polyport-Höfe. Wahrscheinlich genau die Höfe, nach denen Rhodan jetzt suchen will...

Das titelgebende "Schema" hat übrigens nichts mit der gleichnamigen Organisation aus der Tefroder-Trilogie zu tun, worüber ich allerdings nicht traurig bin. Es geht hier lediglich um ein universelles Muster, nach dem die Badakk suchen. Gemeint ist wohl so etwas wie eine allen Dingen zugrunde liegende Harmonie. Cawo findet das Schema im Tod.

J. Kreis, 26.02.2012


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Gastkommentare

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Gastkommentar von Joe (02.03.2012):

Stimmt schon, dieses Heft war wirklich ganz launig. Fast wie in alten Zeiten.

Aber komisch: Bisher kannte ich diese Siebenergruppen nur von den Dosanthi. Die Badakk haben das auch? Sehr eigenartig. Man ist geneigt, an einen Fehler oder eine Verwechslung zu denken, aber die mehrfache und recht detaillierte Beschreibung spricht dagegen. Zufällig zweimal eine Gesellschaft, die auf Siebenergruppen basiert? Man mag es kaum glauben. Dieses Rätsel finde ich sehr verwirrend.

Nur mäßig verwirrend finde ich die Darstellung der Polyportstation - wahrscheinlich ist sie einfach nur nicht gut durchdacht: Die energetische Zentralkuppel, die das Transitdeck vom Weltraum abriegelt, existiert mal gar nicht mehr (was ja auch einleuchtend scheint), dann anscheinend doch wieder, und jedenfalls bewegen sich die Badakk auf dem Transitdeck normalerweise ohne besondere Schutzmaßnahmen. Eigenartig auch, dass Rhodans Einsatzteam in einer Schleuse landet statt durch die Zentralkuppel, extistent oder nicht, einzufliegen (wie es noch im vorigen Zyklus Usus war).

Aber wie gesagt: Ansonsten war das Heft echt okay.


Gastkommentar von B. Kunst (28.02.2012):

Nach dem Desaster der letzten Woche konnte es nur besser werden. Und das ist CM auch (etwas überraschend) so gut gelungen, dass ich schon fast wieder mit der Serie versöhnt bin. Die Handlung ging flott voran, die Erzählweise war sehr flüssig. O.k., 2, 3 "Hängerchen" hatte CM auch, aber ich hab den Roman am Stück "verputzt" und das gelingt (zumindest im momentanen Zyklus) kaum einem Autor. Also: für diesen CM 5 von 5 Sternen.



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