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Perry Rhodan Nr. 2633: Der tellurische Krieg

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Der Absturz der drei Sternengaleonen war nur ein Täuschungsmanöver. Die Schiffe wurden absichtlich geopfert, um eine Waffe zur Erde zu schmuggeln: Nanoroboter, die sich reproduzieren und zu Mini-Fabriken verbinden. Der Lithosphärentechniker Bentelly Farro wird hinzugezogen. Mit Hilfe eigener Nanomaschinen, die zur Bekämpfung von Erdbeben eingesetzt werden, stellt er fest, dass die fremden Maschinen nur einem einzigen Zweck dienen: Sie sollen ein Superbeben verursachen.

Nachtaugs Beisohn hat den Absturz überlebt, ist aber schwer verletzt. Geronimo Abb und DayScha versuchen ihm zu helfen. Sie können sich schließlich sogar mit ihm verständigen. Er spricht von einem Jäger, dem er angeblich nicht entkommen kann. Da die Behörden ihre Meldung nicht ernst nehmen, transportieren sie den immer noch mit einem Aggregatsockel verwachsenen riesigen Humanoiden ab, indem sie ihn auf eine Schwebeplattform verfrachten. Der Sockel repariert sich selbst und erzeugt Waffen, die er auf den Terraner und die Cheborparnerin richtet. Sie werden von Don Monwiil gerettet, einem schwer kranken Mann (sein Blut kristallisiert in unregelmäßigen Abständen), der für die Society of Absent Friends arbeitet. Er zerstört Teile des Sockels, so dass dieser keine Gefahr mehr darstellt. Nachtaugs Beisohn geht in den Besitz der Society über.

Homer G. Adams informiert seinen Freund Reginald Bull über diese Geschehnisse und setzt ihn über die Society ins Bild. Adams warnt vor den Auguren, denn seiner Meinung nach haben diese Fremdwesen während ihrer zweijährigen Anwesenheit auf Terra den TLD und die Regierung unterwandert. Adams unterbreitet Bull einen Geheimplan, in dem vermutlich ein von dem Swoon Fanom Pekking erschaffener Bull-Android eine Rolle zu spielen hat. Bull willigt ein - Terra wird eine Weile ohne ihn auskommen müssen. Danach bricht er per Transmitter nach Mittelamerika auf.

Um 21:17 Uhr Ortszeit am 5. Oktober 1469 NGZ wird der Bereich Mittelamerika vom stärksten Erdbeben seit Menschengedenken erschüttert. Das Epizentrum befindet sich direkt unter Mexico City. Die fremden Nanomaschinen haben einen gravomechanischen Schockimpuls erzeugt, der den Untergrund um 30 Meter anhebt. Das Land sackt zurück und bricht auf. Mexiko City wird vernichtet. Unzählige Menschen sterben. Der Popocatepetl-Vulkan bricht aus, wird aber durch einen Paratronschirm abgeschottet. Sekundärbeben und Flutwellen folgen.

Am 6. Oktober um 10:31 Uhr meldet SIN-TC, dass Reginald Bull Augenzeugen zufolge in Mexico unter den Trümmern eines brennenden Gleiters begraben wurde. Sie wollen außerdem eine sich ausbreitende Spiralgalaxie über den Trümmern von Mexico City gesehen haben - das Zeichen für den Tod eines Zellaktivatorträgers.

Kommentar:

"Reginald Bull ist tot!"

Das sind die letzten Worte dieses Romans. Richtig wäre wohl: "Der Reginald Bull - Android ist tot". Denn zweifellos ist der echte Bull schon nicht mehr auf Terra. Mit einem guten Holoprojektor dürfte die Sache mit der Spiralgalaxie problemlos simulierbar gewesen sein. Für mich stellen sich nur zwei Fragen: Warum hält Bull es für nötig, auf so spektakuläre Weise unterzutauchen? Und warum hält Haensel es für nötig, den Lesern einen so sinnlosen Cliffhanger zuzumuten? Derartige Sperenzchen hatten wir doch schon x-mal, dieser lächerliche Trick hat einen endlosen Bart. Immerhin: Anscheinend haben die Autoren erkannt, dass die Auguren etwas zu frei auf Terra geschaltet und gewaltet haben. Jetzt wird deshalb eine Verschwörung hinzugedichtet - wenn das denn nicht schon länger geplant war. Das klingt vielversprechend.

Der Nano-Angriff auf Terra ist zwar mal was anderes und führt zu, aber warum so umständlich? Wenn es den Fremden nur um Vernichtung geht, dann hätten sie mit den Schiffstrümmern sicherlich auch irgendwelche sofort explodierenden Superbomben einschmuggeln können. Das hätte denselben oder einen noch schlimmeren Effekt gehabt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Nanoroboter ihre Aufgabe noch nicht vollendet haben. Vielleicht drohen den Terranern weitere unangenehme Überraschungen. Die arme Erde wird ja zur Zeit ganz schön gebeutelt. Das hätte ich den Autoren gar nicht mehr zugetraut.

Dieser von Hubert Haensel verfasste Roman ist die direkte Fortsetzung von Hartmut Kaspers genialem Heft der letzten Woche. Insbesondere am Beispiel der Handlungsebene um Geronimo Abb, DayScha sowie Nachtaugs Beisohn wird somit nur umso deutlicher, was Hartmut Kasper wirklich kann. Ich glaube, damit ist genug gesagt.

J. Kreis, 05.02.2012


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Gastkommentare

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Gastkommentar von Joe (05.02.2012):

Bully tot? Hahaha - wer's glaubt, ist selber Schuld. Ansonsten: Anfangs leidet der Roman unter dem direkten Vergleich mit WiVas Vorgänger. Später leidet er unter der Handlungsebene mit diesem unnützen Teenager. Wer braucht schon Kinder in Geschichten?

Aber nachdem die Story mal in Gang gekommen ist, wird doch ein recht spannender Roman daraus. Respekt, HuHae.

Wenn ich nur nicht schon im Oktober an dieser Stelle prophezeit hätte, dass wir von Adams und der Liga der unwesentlichen Gentlemen wohl erst wieder im Februar hören werden. Ihr dürft mich "Meister" nennen! Im Ernst, eine Heftromanserie, die sich inhaltlich über vier Monate hinweg korrekt prognostizieren lässt, macht etwas ganz grundlegend falsch.

Lustig in dem Zusammenhang HuHaes Gag mit der veränderten Geschichte und Rhodans Flug zum Mond anno 2036. Ich lach mir einen Ast - die Redaktion baut sich bereits Hintertüren, nur für den Fall. HuHae hat das im Forum natürlich abgestritten. Alles sei nur ein Scherz gewesen. Glaubt ihm eh keiner...



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