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Perry Rhodan Nr. 2620: Fremde in der Harmonie

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Unterwegs zum Reich der Harmonie erhält Alaska Saedelaere von Gardeleutnant Pridon, der sich von seinen Verletzungen erholt hat, einige Informationen. Das Reich besteht aus zwei großen Galaxien und zwei kleineren Sternhaufen, die sich gegenseitig durchdringen. Sie sind vor 9,8 Millionen Jahren aufeinandergetroffen - eine Zeitangabe, die den Terraner an die Frequenz-Monarchie erinnert. Die Durchdringung der Sterneninseln führt dort zu teils chaotischen hyperphysikalischen Verhältnissen, Hyperorkanen und dergleichen.

300 Lichtjahre vor dem Planeten Klion, der Heimatwelt der Herzogin Rhizinza Yukk, fällt der Verwaltungspalast einem Tryortan-Schlund zum Opfer. Nur ein Teil der Besatzung kann sich mit Pridons angedockten Schiffen retten. Durch einen unbekannten Einfluss verlieren alle Überlebenden, auch Alaska Saedelaere, das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kommen, erscheinen Raumschiffe - angeblich Abgesandte des Reichs der Harmonie. Diese erkennen jedoch weder den Gardeleutnant noch die Herzogin. Man hält sie für Fremde und Feinde des Reiches. Saedelaere erfährt, dass es tatsächlich vor langer Zeit einmal eine Herzogin namens Rhizinza Yukk gegeben hat. Sie ist vor 72 Jahren spurlos verschwunden! Der Terraner wird einem Verhör unterzogen und soll unter Drogen gesetzt werden.

Das Reich der Harmonie wird von einem Vielvölkergemisch bewohnt. Alle Lebewesen gleich welcher Herkunft verstehen sich als Escalianer und haben eines gemeinsam: Sie tragen einen winzigen Splitter der Superintelligenz TANEDRAR, der als Escaran bezeichnet wird, und erlangen dadurch "Harmonie". So ist sichergestellt, dass die vielen verschiedenen Völker friedlich kooperieren. Es tauchen jedoch immer wieder "Unharmonische" (Jyrescao) auf, die kein Escaran besitzen. Es ist die Aufgabe der so genannten Harmoniewächter, solche Personen aufzuspüren und zu eliminieren. Uyari Lydspor aus dem Volk der froschähnlichen Kandran ist ein solcher Harmoniewächter. Er ist auf Klion tätig. Seine aktuelle Jagd bleibt erfolglos, denn der Jyresca erhält Hilfe von "Harmonischen" - ein unerhörter Vorgang, aber keine Ausnahme, wie Lydspor von seinem Vorgesetzten Jezzel erfährt. Ähnliche Vorfälle ereignen sich seit geraumer Zeit immer häufiger. Lydspor entdeckt bei seinen Nachforschungen ein Ausbildungslager für Jyrescao. Er wird angegriffen und gerät unter Feuer.

Kommentar:

Liebe Gemeinde! Aus gegebenem Anlass weise ich noch einmal darauf hin, dass meine Kommentare keine literaturwissenschaftlichen Analysen sind, dass ich mir nicht einbilde, Literaturkritik üben zu können, und dass ich mich keineswegs im Besitz der allein selig machenden Wahrheit wähne. Ich verleihe nur meiner ganz persönlichen, äußerst subjektiven Meinung Ausdruck. Wem die nicht gefällt, der ist aufgerufen, einen Gastkommentar abzugeben. Man muss nur einfach unten auf den Button "Deine Meinung" klicken, und schon kann man mir widersprechen, meine Fehler aufzeigen und so weiter. Ich werde das alles mit Freuden direkt unter meinem eigenen Kommentar veröffentlichen. Ich versuche hier lediglich zu erläutern, warum mir ein Roman gefallen hat oder nicht. Dass das meist reine Geschmackssache ist, sollte jedem einleuchten... auch dann, wenn ich es nicht dauernd betone.

Klar soweit?

Gut!

Dann kann ich ja weitermachen.

Ich fürchte, die Alaska-Handlungsebene und ich werden in diesem Leben nicht mehr zu Freunden. Deshalb kann ich auch diesem Roman wenig abgewinnen, obwohl Montillon sich durchaus Mühe bei der Charakterzeichnung gibt. Alaska-Fans werden das möglicherweise ganz anders sehen.

Vermutlich haben Alaska und seine neuen "Freunde" in der Anomalie mal eben über 70 Jahre verloren. Wenn das stimmt, dann ist er jetzt im Jahr 1535 NGZ angelangt! Muss aber nicht sein, denn er war ja wohl nicht so lange in der Anomalie gefangen wie der Verwaltungspalast. Natürlich kann auch alles ganz anders sein. Selbst Eroin Blitzer konnte mit seiner Kosmokratentechnik nicht herausfinden, was bei bzw. nach der Havarie im Tryortan-Schlund wirklich geschehen ist. Irgendein unerklärliches hyperphysikalisches Phänomen. Ehrlich gesagt: Ich kann so was nur noch schwer ertragen. Ständig müssen irgendwelche Hyper-Zaubereien für Cliffhanger, Wendungen in der Handlung, Rettung in letzter Sekunde und so weiter herhalten. Dass es außerdem auch im Reich der Harmonie nicht ohne Superintelligenzen geht, war ja irgendwie klar.

Beim Verhör wird gesagt, einige von Pridons Leuten seien harmonisch, andere nicht. Wie ist letzteren wohl das Escaran abhanden gekommen? Vielleicht wurden sie ja "neu formatiert"? Sind womöglich Sayporaner im Reich der Harmonie unterwegs?

Übrigens: Von Sholoubwa ist plötzlich überhaupt keine Rede mehr. Ich dachte, der Kerl sei Alaskas einzige heiße Spur bei der Suche nach Fräulein Samburi? Der Sholoubwa-Roboter mag vernichtet sein, aber hätte Alaska nicht wenigstens versuchen können, ein paar Informationen über ihn aus den Escalianern herauszukitzeln?

J. Kreis, 06.11.2011


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Joe (07.11.2011):

Na ja, kaum ist mal nicht von Wundertütenraumschiffen und unerklärlichen kosmokratischen Ereignissen die Rede, schon wird selbst ein Alaska-Roman erträglich. Tatsächlich dürfte dies das bislang beste Heft der gesamten Handlungsebene sein (unter Einschluss des vorigen Zyklus) - was nicht viel heißen will, aber immerhin...



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