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Perry Rhodan Nr. 2618: Flucht von der Brückenwelt

Autor: Verena Themsen

Inhalt

Jenke Schousboe und die anderen Galaktiker haben festgestellt, dass ALLDARS Korpus verschwunden ist. Nachdem sie die Gruft NIMMERDAR verlassen und sich in Sicherheit gebracht haben, wird diese Information öffentlich verbreitet. Es kommt zu Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen der Bevölkerung mit der Allgegenwärtigen Nachhut. Der ehemalige Hohe Marschgeber Mareetu wird entmachtet und lobotomisiert, der Fagesy Phocallu wird sein Nachfolger. Der Oberste Marschgeber Facao verkündet, die Galaktiker hätten ALLDARS Korpus gestohlen. Dennoch gehen die Kämpfe weiter. Die Schergen der Allgegenwärtigen Nachhut bekämpfen die aufständische Bevölkerung mit aller Härte. Jenke Schousboe fällt Facaos Häschern in die Hände und wird brutal verhört.

In der VAHANA wird ein Funkspruch der BOMBAY aufgefangen, dem zufolge die Allgegenwärtige Nachhut bereits Städte auf Faland angreift. Die VAHANA wird ebenfalls angegriffen. Ein Fagesy dringt in den SKARABÄUS ein und wird getötet, Teile seiner Körpersubstanz leben aber noch und verschwinden irgendwo im Schiff. Danach wird Jenke befreit und zurück zur VAHANA gebracht. Von Zachary Cranstoun, der noch immer im "Totenhirn" lebt, erhalten die Galaktiker eine wichtige neue Information. Es gibt verschiedene Steuerzentralen für das dysfunktionale Feld, welches die Technik der BOMBAY stört. Sogar die Standorte sind bekannt. Nachdem ein Kommandotrupp eine dieser Zentralen ausgeschaltet hat, kann die VAHANA ins All fliehen.

Raumschiffe, die an Galeonen mit einem humanoiden Aufsatz und vier ausgebreiteten Armen erinnern, greifen an. Die VAHANA kann in letzter Sekunde von der BOMBAY aufgenommen werden. Damit holen sich die Galaktiker aber womöglich ein trojanisches Pferd an Bord, denn die Überreste des Fagesy sind immer noch zugegen. Am 30. September macht sich das Schiff auf den Heimweg ins Solsystem.

Facao sucht den Auguren Gaztraid auf und teilt ihm mit, dass die "Kriegs-Ovula" einsatzbereit sind und die Verbindung hergestellt haben. Gaztraid hält das für sehr gute Nachrichten - alles verläuft nach Planů

Kommentar:

Verena Themsen kann schreiben, das steht mal fest. Deshalb habe ich diesen Roman mit einigem Vergnügen gelesen. Leider gibt die Handlung kaum etwas her. Die erste Hälfte enthält nichts außer der Flucht der Galaktiker aus der Gruft NIMMERDAR, die andere Hälfte besteht hauptsächlich aus der Befreiung Jenkes und der Flucht zurück zur VAHANA, dann folgt die Flucht der VAHANA von der Doppelwelt. Dazwischen werden ein paar kleine Informationshäppchen eingestreut. Besonders fesselnd ist das nicht.

Dummerweise liegt der letzte Roman dieser Mini-Handlungsebene viel zu lange zurück - drei Monate sind seit PR 2606 vergangen - als dass man sich jetzt noch daran erinnern könnte, wer die vielen Personen sind, die hier auftreten. Wie soll man denn da mitfiebern, wenn sie in Gefahr geraten? Und nicht genug damit - nächste Woche wechselt die Handlungsebene schon wieder! Müssen wir dann erneut drei Monate lang warten, bis wir erfahren, welche Pläne Gaztraid verfolgt? Das ist das größte Manko der in viel zu viele Erzählstränge zersplitterten Handlung dieses Zyklus. Dem sollte schleunigst abgeholfen werden, sonst können sich die Autoren mit ihren Einzelromanen noch so viel Mühe geben: Man wird einfach nicht in die Story "hineingezogen". Man hakt die Informationen ab und vergisst den Rest bald wieder.

J. Kreis, 16.10.2011


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Ulrich Werth (25.10.2011):

Bevor ich diesen Roman lese, muss ich erst die beiden Vorgänger noch einmal durch- bzw. querlesen, denn die ganzen Namen der Protagonisten sagen mir jetzt gar nichts mehr. Es ist wie das Lesen eines Buches, von dem die ersten 50 Seiten fehlen.

Wenn schon so viele Handlungsebenen, wieso dann nicht jede Woche abwechselnd?


Gastkommentar von Jost Alpe (24.10.2011):

Ich fand den Roman auch gut geschrieben. Vor allem weil hier glaubwürdige Charaktere handeln und spielen. Das kann Verena sehr gut. Ich geh mit Dir konform im Bezug auf den großen Abstand der Einzelromane. Drei Ebenen und dann eventuell noch eine "Milchstraßen Ebene" sind einfach zu viel. Warum nicht mal einen Zyklus mit nur einer Ebene gestalten, wie ganz früher? Das wäre mal was Revolutionäres...


Gastkommentar von Joe (24.10.2011):

VT kann es besser. Hier schreibt sie außerordentlich unanschaulich und auch unglaubwürdig. Streckenweise hatte ich Probleme, der Handlung überhaupt zu folgen, was mir sonst nur bei einem anderen Autoren gelegentlich passiert.

Mal ganz abgesehen davon, dass man sowieso nicht mehr weiß, worum es auf der Brückenwelt ging oder wer welche Rolle spielte. Ist ja schließlich ewig her. Hört endlich auf mit diesen bekloppten 27 Handlungsebenen pro Zyklus! Das funktioniert nicht bei einer Heftserie! EINE Handlungsebene mit gelegentlichen Nebenhandlungen, bitte!

Immerhin, auch VT gehört zum Kreis der Autoren, die die deutsche Sprache noch weitgehend beherrschen. Schade, dass sie nicht besser erzählt.


Gastkommentar von "grenzdebiler Assozialer" (23.10.2011):

Auf megalomane Zyklen mit zu vielen Fantasyelementen folgt ein weiterer megalomaner Zyklus mit zu vielen Fantasyelementen.

Die Handlung einiger Monate wird erneut über 2 Jahre verwurstet.

Ich habe es aufgegeben, die Hefte wöchentlich zu lesen. Die Hefte dieses Zyklus werde ich stattdessen ab Ostern 2013 sukzessive lesen.



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