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Perry Rhodan Nr. 2614: Navigator Quistus

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Trasur Sargons in der BASIS zurückgebliebene Gruppe beschließt, zum Gegenschlag überzugehen, denn die Parafähigkeit der Dosanthi ist versiegt und auch ihre körperlichen Kräfte lassen nach. Die Galaktiker geraten jedoch in große Gefahr, als sich die BASIS-Fragmente weiter aufteilen.

Ennerhahl verfügt über gewisse Mittel und Möglichkeiten, die ihm und Perry Rhodan einmal mehr die Flucht ermöglichen. In einem neuen Versteck wird der Bordrechner der RADONJU angezapft. So können die Standorte der Beiboote ausgekundschaftet werden. Ein solches wollen Ennerhahl und Rhodan nutzen, um von Protektor Kaowens Flaggschiff zu entkommen. Während sie Kaowen über das Netzwerk beobachten, bemerken sie, dass der Xylthe einen besonders abgesicherten Raum aufsucht, in dem offenbar etwas versteckt ist. Als Rhodan und Ennerhahl dorthin vordringen, begegnen sie Quistus und dessen Gefährtin Serume, zwei intelligenten Wesen aus dem Volk der Iothonen.

Die Iothonen gleichen vierarmigen Tintenfischen mit vier Augen. Diese Wesen sind Wasserstoffatmer, denen für den Aufenthalt in der RADONJU zwei Überlebenskapseln zur Verfügung gestellt wurden. Die Iothonen sind Telekineten. Sie setzen diese Fähigkeit unbewusst ein, um sich schwebend fortzubewegen, sind aber auch in der Lage, Objekte bewusst per Telekinese zu manipulieren. Außerdem besitzen sie die Fähigkeit, sich ohne technische Hilfsmittel im All zu orientieren. Sie können sogar in Hyperstürmen navigieren. Quistus und Serume wurden vor geraumer Zeit von Kaowen gefangen genommen und gefoltert. Sie hätten als Navigatoren der BASIS eingesetzt werden sollen, außerdem hat Kaowen vermutlich noch andere Ziele, die er mit ihrer Hilfe erreichen will.

Rhodan und Ennerhahl befreien die beiden und fliehen mit ihnen zu einem Beiboot. Unterwegs greifen Kampfroboter an. Dabei kommt Serume ums Leben. Obwohl Quistus seine Parafähigkeit einsetzt, um die Roboter abzuwehren, ist die Übermacht zu groß. Ennerhahl bleibt zurück und nimmt Kaowens Gestalt an, um die Gegner abzulenken. Somit starten nur Rhodan und Quistus mit dem Beiboot, aber mit dem Schiff ist etwas nicht in Ordnung. Das Schiff fällt von selbst aus dem Linearraum und stürzt über einer Wasserstoffwelt ab.

Kommentar:

Damit Christian Montillon nicht wieder zu der irrigen Annahme kommt, ich würde alles bei Perry Rhodan ganz furchtbar schlecht finden, überlasse ich die Kommentierung dieses Romans lieber meinen Gästen.

J. Kreis, 24.09.2011


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Joe (24.09.2011):

Die Kontinuität und bruchlose Verflechtung mit den vorherigen Romanen lässt zu wünschen übrig (z.B. sind sich zwar alle Autoren einig, dass Ennerhahl über besondere Möglichkeiten verfügt, aber die Darstellung derselben ist nicht sehr kongruent).

Zum Thema plotdriven:
- Warum fliehen PR und Ennerhahl nicht von der RADONJU, obwohl das mit E.s besonderen Möglichkeiten leicht möglich wäre, wie ja auch der Schluss des Romans belegt? Um Informationen zu sammeln? Mumpitz. Die Lage der Hangars ist bald bekannt. Natürlich fliehen sie deshalb nicht, weil sie sonst Quistus nicht getroffen hätten.
- Warum starten die BASIS-Besatzer nach der Attacke auf den Badakk nicht sofort einen gezielten und konzentrierten Angriff? Ähnlich im letzten Heft nach Gefangennahme der Dosanthi? Weil es dann keine Geschichte gäbe.
- Die Umweltkapsel der Navigatoren hat nur einen schwachen Schutzschirm? Warum hat sie denn überhaupt einen? Damit sie besser fliehen können.
- Die RADONJU weist offenbar serienmäßig Korridore auf, die vier Meter hoch und zwei breit sind? Klar, damit der Navigator fliehen kann.
- Warum macht Kaowen aus dem Gefängnis der Navigatoren ein Staatsgeheimnis, wenn doch ohnehin jeder von ihnen wissen muss, da sie ab und an die RADONJU steuern? Klar, damit PR und E. nicht sofort drauf kommen...

Mann, Mann, Mann, muss es denn wirklich so offensichtlich sein?

Ich hasse ja Hefte mit zwei Handlungsebenen. Dieses hat sogar drei. Wenn es trotzdem und trotz der o.a. Punkte nicht ganz so schlecht rüberkommt, dann liegt das wohl daran, dass CM beim Schreiben anscheinend eine Menge Herzblut vergossen hat und auch recht geschickt zu kaschieren versteht, dass er seitenlang über eine Nullhandlung daherschwafelt. Aber muss das wirklich sein?

Übrigens: nette STELLARIS-Geschichte, wirklich... :-)


Gastkommentar von Ulrich Werth (23.09.2011):

Es ist Freitagabend, 20:30 Uhr, die Rezension und der Kommentar von JK wird wohl erst am Sonntag erscheinen. Ich muss jetzt aber schon meiner Begeisterung Ausdruck verleihen. Glückwunsch an Herrn Montillon: ich habe das Heft in einem Zug ausgelesen / verschlungen und mich bestens unterhalten gefühlt, seit langer Zeit endlich mal wieder. Super Roman. Bin auf die Fortsetzung gespannt, aber auch auf Band 2618 von Verena Themsen (Flucht von der Brückenwelt).



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