PR 2610
© Pabel-Moewig
Verlag GmbH,
Rastatt



Perrypedia



Archiv-Startseite
PR - Übersicht
Heftromane
Zyklus-Übersicht
« PR 2609 «
» PR 2611 »
Perry Rhodan Nr. 2610: Die Entscheidung des Androiden

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Alaska Saedelaere und Eroin Blitzer werden im Verwaltungspalast von Kampfrobotern in schwere Bedrängnis gebracht. Der Androide verliert das Kontrollkästchen, mit dem er ein UHF-Fenster erzeugen könnte. Die Firibirim können die Schutzschirme der Roboter durchdringen und es zurückbringen. Zurück in der ROTOR-G versucht Saedelaere per Funk, den Escalianern alles zu erklären. Er erhält jedoch keine Antwort. Blitzer erinnert sich daran, dass er in der LEUCHTKRAFT einen Nekrophoren-Behälter in den Privatgemächern Samburi Yuras gefunden hat. Er schickt Fallun Vierauf eine Botschaft, in der er seinen Kollegen auffordert, für sich selbst zu denken.

Die ROTOR-G zieht sich zurück. Ein Datenpaket geht ein - gibt es im Verwaltungspalast einen unbekannten Freund? Saedelaere beschließt, zum Verwaltungspalast zurückzukehren, denn man muss sich gegenseitig helfen. Die Escalianer haben ohnehin keine Chance, die Anomalie aus eigener Kraft zu verlassen. Der Terraner muss in Kauf nehmen, dass der sich immer weiter ausbreitende Einfluss seines Cappin-Fragments die Escalianer wieder schädigt.

Die ROTOR-G wird sofort beschossen, Gardeleutnant Pridon, der beinahe gestorben ist, aber reanimiert wurde, gibt den Feuerbefehl. Er würde Saedelaere gern vertrauen, findet aber selbst durch ein Ritual, mit dem er die in seinem zweiten Gehirn gespeicherten Erinnerungen abrufen kann, keine Hinweise auf die guten Absichten des Terraners. Infolge der entarteten Strangeness ist das Beiboot so anfällig, dass es beschädigt wird. Als Saedelaere einen zweiten Annäherungsversuch unternimmt, wird das Kosmokratenschiff vernichtet. Man flieht mit einer Rettungskapsel. Dabei kommt Dom-helo-Rom ums Leben.

Derweil betritt auch Fallun Vierauf Samburi Yuras Räumlichkeiten und sieht ebenfalls, was dort aufbewahrt wird. Die Vernichtung der ROTOR-G wird registriert. DAN weigert sich nach wie vor, in die Anomalie einzufliegen. Der Bordrechner aktiviert sogar eine neue Charge von Androiden, um die alte Besatzung zu ersetzen. Fallun Vierauf hat jedoch vorgesorgt. Er glaubt, Samburi Yura habe die Nekrophore für einen Fall wie diesen mitgenommen und droht damit, sie einzusetzen. Von Samburi Yura erschaffene Kunstwesen, mit denen er einen Pakt geschlossen hat (auch sie wollen die Kommandantin unbedingt finden), werden dies für ihn erledigen. DAN lenkt ein. Die LEUCHTKRAFT nähert sich der Anomalie.

Kommentar:

Nö, also wirklich. Kein Kommentar.

Das Schlimmste ist: Dieser Viererblock ist immer noch nicht zu Ende…

J. Kreis, 28.08.2011


« PR 2609 «
» PR 2611 »






Gastkommentare


Gastkommentare werden nicht von J. Kreis verfasst und dürfen nicht auf anderen Homepages oder in Printmedien weiterverwendet werden.


Gastkommentar von Ulrich Werth (05.09.2011):

Es wird über alles gemeckert, komischerweise stört aber anscheinend niemand, dass auf 60 Seiten so gut wie nichts passiert. Ich kenne bisher nur die Hefte von 1 bis 700, da ist jedes Heft voll mit Handlung, in den Heften der Gegenwart mit wenigen Ausnahmen ist jedes Heft voll mit Leere und Geschwafele. Der es besonders gut darin kann (Leere zu verbalisieren), ist CM.


Gastkommentar von Joe (29.08.2011):

@kidgforce: Ja, das ist wahr. Die Logik wird in der ganzen Handlungsebene mit Füßen getreten. Schlechte Fantasy eben.


Gastkommentar von kidgforce (29.08.2011):

Nö, für mich wars der beste Roman im neuen Zyklus. Woran ich das erkenne? Es war der erste, der mich seit langem wieder zwei Stunden gefesselt hat und wo ich mich nicht über die ganze Woche durchquälen musste.
Klar, logisch ist das alles nicht, von den technischen Gegebenheiten bis zum Verhalten der Personen. Selten so einen Humbug gelesen: Der Palast funktioniert, das Kosmokratenbeiboot geht kaputt. Alaska verschweigt alles Wichtige vor den neuen Verbündeten und wundert sich dann, dass die ihm nicht vertrauen. Und der Gardeleutnant ballert das einzige Schiff ab, das ihm und dem Palast noch aus der Anomalie raushelfen könnte. Rational ist das alles nicht (und Alaska ist angeblich der große Logiker, ogott!) und psychologisch eine Aneinanderreihung von Missverständnissen und Denkfehlern, die einem Unsterblichen einfach nicht passieren dürfen.


Gastkommentar von Joe (28.08.2011):

Zum Heft selber will ich nicht viel sagen. Einigermaßen spannend ist es ja - als erster Roman der ganzen Handlungsebene (und das schließt den Stardust-Zyklus ein). Allerdings wirkt die Handlung doch extrem konstruiert - damit sie in die Vorgabe des Exposes passt. Wie dem auch sei, ich bin kein Freund dieser Handlungsebene, wahrlich nicht.

Übrigens: CM und auch diverse andere PR-Autoren wissen anscheinend nicht, dass manche Verben reflexiv gebraucht werden (einige immer, andere je nach Formulierung). Offenbar weiß es aber der Schlusskorrektor, falls es denn einen gibt, ebensowenig...



Deine Meinung?

(Bei Klick auf diesen Button öffnet sich ein Kontaktformular in einem gesonderten Fenster)