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Perry Rhodan Nr. 2597: Hyperkälte

Autor: Christian Montillon

Inhalt

ES nagt weiter an der Substanz TALIN ANTHURESTAS sowie an ARCHETIM und APHANUR. Dann beginnt sich die Superintelligenz auch noch an der Energie Sols zu laben, so dass ein immer größer werdender Sonnenfleck entsteht. So wird das im Solsystem tobende hyperenergetische Chaos noch schlimmer als zuvor. Es scheint ein Sog zu existieren, durch den Markanu, die Heimatwelt der Halbspur-Changeure, immer wieder kurz mit Wanderer den Platz tauscht. Gleichzeitig scheint sich Gleam in eine Scheibenwelt zu verwandeln. Betty Toufry leidet unter der Hyperkälte der Superintelligenz, mit der sie immer noch durch ein mentales Band verbunden ist. Sie glaubt zu erkennen, dass dahinter mehr steckt - der Todeskampf hat noch irgendetwas anderes zu bedeuten.

Nachdem sie im Solsystem angekommen sind, beobachten Betty Toufry und Eritrea Kush, wie der Parablock der Neo-Globisten, ES-Mutanten und Schohaaken zusammenbricht, der den Zündbefehl für das Feuerauge bisher blockiert hat. Der Ball aus Psi-Materie droht zu explodieren. ES verschlingt weitere 200 Millionen Neo-Globisten. Die Schohaaken, unterstützt von Betty Toufry, lenken Psi-Materie aus ARCHETIMS Korpus in das aus instabiler Psi-Materie bestehende Feuerauge, so dass dieses stabilisiert wird. Als das Feuerauge die Sonne erreicht, wird es von ARCHETIMS Korpus aufgenommen und dann von ES verschlungen - zusammen mit den Schohaaken, tausenden Funkenleuten, weiteren Neo-Globisten und allen reinkarnierten Mutanten außer Betty Toufry und denen, die in TZA'HANATH zurückgeblieben sind. Der TERRANOVA-Schirm erlischt.

Kommentar:

Christian Montillon braucht 60 Seiten, um uns zu erzählen, dass das Solsystem trotz der Zündung des Feuerauges… ach, Moment, das hatte ich ja erst letzte Woche geschrieben. Dasselbe könnte ich hier wiederholen, denn im Grunde erzählt Montillon denselben Kram in leichter Abwandlung und gespickt mit ein paar kryptischen Andeutungen noch einmal. Inzwischen sehe ich ein, dass Perry Rhodan dringend das PARALOX-ARSENAL an ES verfüttern muss, denn wenn der alte Massenmörder so weitermacht, wird es bald nichts mehr geben, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Sollte ES je wieder "normal" werden, dann wäre ein verschämtes "Sorry" wohl angebracht. Von einer Entschädigung wollen wir gar nicht erst reden. Ist schließlich eine Superintelligenz, die kann sich alles erlauben. Wenigstens wurden einige Altlasten entsorgt. Betty Toufry bleibt uns aber vermutlich vorerst erhalten.

Der Roman wirkt noch gedehnter als der von letzter Woche. Montillon versucht sich selbst in der betont pathetischen Schilderung immer schlimmerer Katastrophen zu übertreffen. Als ob man dadurch Spannung erzeugen könnte, wenn sowieso feststeht, dass sich am Ende alles in heiße Luft auflöst, wie es ja nun auch geschehen ist. Im Solsystem ist wieder alles in Butter. Bis es soweit ist, müssen wir unzählige lächerliche Mini-Cliffhanger ertragen. Nur ein Beispiel: Gucky sieht, dass Terra brennt. Nein, doch nicht: Der Planet leuchtet nur. Nein, doch nicht: Nur Talanis leuchtet. Ein paar Zeilen später fällt Gucky auf die Schnauze - alles ist voller Blut. Nein, doch nicht, er hat nur ein bisschen Blut in den Augen. Au weia.

60 Seiten über rein gar nichts zu schreiben - das ist schon eine reife Leistung. Da hätte man sich die Druckerschwärze aber auch sparen und die Seiten einfach leer lassen können. Dann könnte man das Heft wenigstens als Notizblock verwenden und der Kauf wäre nicht völlig sinnlos gewesen...

J. Kreis, 29.05.2011


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Ulrich Werth (01.06.2011):

Wer sagt uns, dass es danach besser wird. Hatten wir nicht nach jedem Zyklusende diese Hoffnung. Und was wurde daraus? Eigentlich wurde es von Zyklus zu Zyklus schlimmer (trotz vielversprechender Vorschauen). Die Autoren können es halt nicht besser.


Gastkommentar von Oliver Jagnow (29.05.2011):

Noch zwei!
Durchhalten, Leute! Das Elend hat bald ein Ende!


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