PR 2596
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Perry Rhodan Nr. 2596: Requiem für das Solsystem

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Das durch den TERRANOVA-Schirm gedrungene Feuerauge wurde aktiviert und bläht sich auf. Der im Solsystem tobende Psi-Sturm wird noch schlimmer. Neo-Globisten, ES-Mutanten und Schohaaken versuchen verzweifelt, seine Auswirkungen abzumildern und das Feuerauge aufzuhalten, aber sie werden stetig schwächer und viele Globisten sterben infolge der Anstrengung. Die Schohaaken zapfen Energie aus ARCHETIMS Korpus und versetzen sich selbst in die unmittelbare Nähe des Feuerauges. Es gelingt ihnen, das Objekt auf seine ursprüngliche Größe zu verkleinern, wodurch sich seine Gefährlichkeit aber nicht verringert. Gucky reist mit der ACHILLES durch den Nebeldom von Talanis nach Terra, wo er Reginald Bull über die letzten Ereignisse in Kenntnis setzt.

Auch die LFT-Wissenschaftler suchen nach Wegen, das Feuerauge unschädlich zu machen. Mit CV-Embinium versetzte Salkrit-Resonatoren sollen gegen die Psi-Materie eingesetzt werden. Eine unbemannte Korvette bringt hundert derartige Geräte ins Ziel, explodiert dort jedoch. Anscheinend waren die Schohaaken daran beteiligt. Immerhin kann festgestellt werden, dass das Feuerauge durch die Explosion 26 Gramm Psi-Materie verloren hat, und kurzzeitig wurde der bisher undurchdringliche TERRANOVA-Schirm perforiert. Um das gesamte, jetzt noch aus 774 Gramm Psi-Materie bestehende Feuerauge auf diesem Wege zu zerstören, werden also tausende neue Salkrit-Resonatoren sowie Unmengen von CV-Embinium benötigt - beides ist im Solsystem aber nicht verfügbar.

Atlan und Gucky dringen über das Polyport-Netz via Wanderer ins Innere eines Handelssterns von TZA'HANATH vor. Sie wollen versuchen, sich eines Controllers zu bemächtigen, mit dem man Feueraugen steuern kann. Sieben Altmutanten geben ihre Körperlichkeit auf und verschmelzen mit ihnen, um sie zu stärken und zu schützen. Offensichtlich ist es in TZA'HANATH bereits zu Kämpfen gekommen, denn Atlan und Gucky werden nicht angegriffen. VATROX-VAMUS Gegenwart behindert ihr Fortkommen jedoch erheblich - Son Okura findet den endgültigen Tod. Vier Steuergeräte werden geborgen und zurück nach Terra gebracht. Die sechs Altmutanten bleiben in TZA'HANATH zurück, um dort noch etwas zu erledigen. Gucky setzt ein Steuergerät am 11. Mai 1463 NGZ persönlich ein, aber es scheint nicht zu funktionieren. Plötzlich verschwinden hundert Millionen Globisten. Gucky glaubt, ES habe sie in sich aufgenommen.

Kommentar:

Christian Montillon braucht 60 Seiten, um uns zu erzählen, dass das Solsystem trotz der Zündung des Feuerauges und des unheilschwangeren Romantitels doch noch nicht zerstört wird. Weil dieser Ausgang ohnehin von Anfang an feststeht, kann leider nicht der geringste Hauch von Spannung entstehen. Und dabei handelt es sich nur um den ersten Teil eines Doppelromans! Montillon versucht die undankbare Aufgabe einigermaßen anständig zu erfüllen, indem er die Einzelschicksale einiger Neo-Globisten schlaglichtartig in die Geschichte einflicht. Gut gemeint, aber das rettet den vor großem Wortgetöse dröhnenden und mit dem üblichen Psi-Geschwurbel versetzten, in Wahrheit aber eher inhaltsleeren Roman leider nicht. Die Schohaaken werden wohl bald Geschichte sein, Son Okura ist toter als tot, hundert Millionen Globisten wurden zwangsvergeistigt. Wen interessiert's? Ich sehne das Zyklus-Ende inzwischen nur noch aus einen einzigen Grund herbei: Ich will den Schrott endlich hinter mir haben!

Dann auch noch der äußerst fragwürdige Abstecher nach TZA'HANATH. So einfach ist es, ins Innere eines der vermutlich am besten abgesicherten Zentren der Frequenz-Monarchie einzudringen? Na, warum hat sich Perry Rhodan dann gerade erst die Mühe gemacht, das Ding mit seinen Silberkugeln von außen anzugreifen? Atlans und Guckys Husarenstückchen ereignet sich zwischen dem 9. und dem 11. Mai, also kurz nach Perry Rhodans von Vastrear erfolgreich abgewehrtem Angriff. Kann sein, dass die Verteidiger von TZA'HANATH inzwischen zu sehr mit den Jaranoc und VATROX-VAMU beschäftigt sind, aber dass Atlan und Gucky, die auch noch sieben Altmutanten in sich tragen, völlig unbehelligt und von VATROX-VAMU unbemerkt dort herumspazieren können, kommt mir doch ein bisschen merkwürdig vor.

Mehr noch: Sie finden mal eben vier Feueraugen-Steuergeräte. Wieso konnten sie die Dinger einfach mal so eben an sich bringen? Woher wussten sie überhaupt, wonach und wo sie in dem riesigen Handelsstern suchen mussten? Wann hat Gucky die Bedienung dieser Geräte gelernt? Montillon blendet all das aus. Er lässt Gucky einfach mit vier Steuergeräten nach Terra zurückkehren, ohne uns zu erzählen, wie der übrigens jetzt plötzlich wieder bestens gelaunte Mausbiber, der noch vor Kurzem wegen Iltus Tod fast selbst den Löffel abgegeben hat, in ihren Besitz gekommen ist. Praktisch übrigens, dass es solche Steuergeräte gibt, nicht? Hätte ja auch sein können, dass die Steueranlage fest in TZA'HANATH eingebaut ist. Immerhin: Die Geräte sind wirkungslos. Vorerst wenigstens.

J. Kreis, 22.05.2011


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Eric (29.05.2011):

Der letzte Absatz stimmt nicht ganz: Wo sie die Steuergeräte finden können, wissen sie von Sichu Dorksteiger. Wird irgendwo erwähnt.


Gastkommentar von Oliver Jagnow (22.05.2011):

Noch drei!


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