PR 2587
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Perry Rhodan Nr. 2587: Krieg in der Schneise

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Nachdem für die Stabilisierung TALIN ANTHURESTAS und ausreichend Nachschub an Kampfschiffen gesorgt ist, fliegt Perry Rhodan mit der QUEEN OF ST. LOUIS zur Schneise von Anthuresta, um mit der Suche nach dem in Zeitkörner zerfallenen PARALOX-ARSENAL zu beginnen. Icho Tolot und Kardo Tarba, die je eine Silberkugel steuern, beobachten derweil den Angriff tausender Kegelstumpfraumer der Jaranoc auf TZA'HANATH. Wie es scheint, hat VATROX-VAMU den Befehl zum entscheidenden Schlag gegen die Frequenz-Monarchie gegeben, denn überall in Anthuresta kommt es zu Gefechten. Als sich eine vernichtende Niederlage der Jaranoc beim Forschungszentrum der Frequenz-Monarchie abzeichnet, bittet Kardo Tarba seinen Herrn, ein Gemetzel zu verhindern. Der Haluter setzt die überlegenen Machtmittel der Silberkugeln ein, um die Vatrox einzuschüchtern. Mit der Drohung, die zwei letzten Hibernationswelten zu vernichten, bewegt er die Vatrox zum Rückzug - anscheinend glaubt man Tolots Behauptung, Perry Rhodans Truppen seien eine weit schrecklichere Gefahr als die Jaranoc. Die letzten Kegelstumpfraumer können fliehen.

Tolot fasst den Entschluss, als Friedensstifter zu agieren und weitere Raumschlachten zu beenden. Tarba ist zwar zunächst nicht von der Idee angetan, nicht nur Jaranoc, sondern auch Vatrox zu retten, unterstützt Tolot aber weiterhin. Mit Rhodans Zustimmung soll Eritrea Kush an Tolots Stelle die Suche der übrigen Silberkugeln nach den Zeitkörnern koordinieren. Bevor sich Tolot und Tarba zu einem jüngst georteten Kampfherd begeben, werden sie von einem Schlachtlicht angefunkt. Es ist der Forschungsraumer FRUKETT, und er ist ganz in der Hand der Ator-Wissenschaftler, die dort Dienst getan haben. Da sie nach dem Ausbruch der Gefechte wie Gefangene behandelt worden sind, haben sie unter der Führung von Milian Cartento und dessen Gefährtin Chana Tiralto gegen ihre "Verbündeten" rebelliert. Alle Vatrox und Darturka wurden getötet, aber auch einige Ator sind gefallen. Nun bittet Cartento um Asyl. Die Ator sind bereit, zu den Terranern überzulaufen. Diese haben dagegen nichts einzuwenden. Die FRUKETT wird von der Sektorknospe eingeschleust.

Tolot und Tarba versuchen nun, eine weitere Raumschlacht zu beenden. Diesmal wenden sie sich an die Jaranoc. Tarba appelliert an ihre Ehre, indem er den Kampf gegen die weit unterlegenen Schlachtlichter als Barihch bezeichnet. Rekner Lurrio, der Geschwaderkommandant, lässt sich aber nicht beeindrucken. Daraufhin fordert Tarba ihm zum Zweikampf heraus. Dieser wird wenig später auf einem Irrläufer ausgetragen und endet mit Tarbas Sieg. Er fordert seine Artgenossen auf, sich wie er selbst von VATROX-VAMU loszusagen. Eine Antwort erhält er nicht, aber immerhin ziehen sich die Jaranoc zurück. Die Vatrox nutzen die Gelegenheit, um sofort nachzusetzen und einige Kegelstumpfraumer zu vernichten. Tolot und Tarba machen sich Vorwürfe und greifen mit den Silberkugeln ein. Alle Schlachtlichter werden vernichtet. Als mehrere Schiffe auf dem Irrläufer explodieren, ortet Tolots Silberkugel einen nicht näher bestimmbaren Impuls...

Kommentar:

...na, was wurde denn da geortet? Nicht zufällig ein Zeitkorn, das sich zufällig am Schauplatz des Zweikampfs zwischen Tarba und Lurrio befindet und zufällig durch die Explosion von Raumschiffen aktiviert wurde (oder so), die zufällig genau dort abgestürzt sind? Das sind für meinen Geschmack ein paar Zufälle zu viel auf einmal!

Ansonsten gibt's zum Roman nicht viel zu sagen: Lesbar, ohne besonders erwähnenswerte Höhen und Tiefen. Außer vielleicht, dass die Rebellion der Ator für die Terraner sicherlich sehr nützlich ist, aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen erfolgt. Es dürfte wohl völlig normal sein, dass die wissenschaftliche Besatzung eines Raumschiffs nicht in alle Entscheidungen und Handlungen der Schiffsführung eingeweiht wird. Muss man sich darüber derart aufregen, dass man die gesamte übrige Besatzung umbringt? Was übrigens eine ziemlich dumme Idee ist, wenn man - wie die Ator - annehmen muss, dass das Schiff gerade in Kampfhandlungen verwickelt ist.

Die Silberkugeln sind anscheinend die Wunderwaffe dieses Zyklus. Solche Wunderwaffen, mit denen der anfangs als total überlegen dargestellte Gegner zu guter Letzt doch noch in die Knie gezwungen werden kann, hat es in jedem Zyklus der vergangenen Jahre gegeben. Bisher war es aber meist so, dass die Terraner diese Dinger irgendwie selbst entwickelt haben. Diesmal sind sie ihnen einfach so in den Schoß gefallen. Eigentlich werden sie aber gar nicht unbedingt benötigt, schließlich liegt die Frequenz-Monarchie sowieso schon mehr oder weniger auf den Knien. Jedenfalls kann Tolot mit seiner Silberkugel praktisch im Alleingang den Kampf um TZA'HANATH entscheiden. Komisch, dass das plötzlich so einfach geht. In PR 2580 waren es acht Silberkugeln, und die mussten letztlich fliehen. Hätte Tolot seinen billigen Trick mit den düsteren Drohungen nicht da schon anwenden können? Warum verhalten sich die Vatrox diesmal wie das Kaninchen vor der Schlange? Hm, vielleicht sind sie ja führungslos, weil Sinnafoch und Vastrear zu sehr damit beschäftigt sind, sich heulend in den Armen zu liegen...

J. Kreis, 19.03.2011


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Eric (30.03.2011):

Nicht dass ich es für sehr plausibel halte, aber der Hauptgrund für das Gelingen von Tolots Plan ist laut Roman die Info über den Tod von VATROX CUUR und die Vernichtung der Hibernationswelten - beides bisher in der Frequenzmochnarchie geheim gehalten.


Gastkommentar von Michel Wuethrich (20.03.2011):

Ein herrlicher Kommentar!
;-)
Da musste ich doch tatsächlich lachen.
Immer wieder toll zu lesen.

Alles Gute und immer wieder tolle und spannende Bücher/Filme.


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