PR 2583
Titelbild © VPM


Perrypedia



Archiv-Startseite
PR - Übersicht
Heftromane
Zyklus-Übersicht
« PR 2582 «
» PR 2584 »
Perry Rhodan Nr. 2583: Psi-Inferno

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Der Netzweber Radyl-im-Abstrakten befördert den Verbund aus MIKRU-JON und Silberkugel ins Innere von TALIN ANTHURESTA, wobei ihm ein weiterer Netzweber hilft, der sich schon dort befindet. Mit den Mitteln der Silberkugel wird die JULES VERNE in Sicherheit gebracht. Um den immer schlimmer werdenden Psi-Sturm zu beenden und den Untergang des Wunders von Anthuresta zu verhindern, müssen die Psi-Materie-Dispenser repariert werden. Das gelingt nach einigen Schwierigkeiten mit Hilfe des Anthurianers Fogudare, den Pral und Clun'stal mit Unterstützung von Tanio Ucuz kontaktieren. Somit ist TALIN ANTHURESTA gerettet. Perry Rhodan und Mondra Diamond wollen nun via Transferkamin die in Hyperkälte erstarrte Scheibenwelt erreichen, denn es steht fest, dass es sich hierbei um Wanderer handelt. Der Transfer endet zunächst an einem unbekannten Ort. Dort entsteht ein Hologramm Ernst Ellerts, der nach Homunks Erstarrung als neuer Bote von ES auftritt.

Rhodan erfährt, dass der B-Controller einer der letzten Ur-Controller der Anthurianer ist. Das Gerät wird jetzt so programmiert, dass Rhodan es in vollem Umfang nutzen kann. ES benötigt Unmengen von Psi-Materie und/oder Vitalenergie von Lebewesen. Die Superintelligenz hat in ihrer Not die Psi-Materie-Vorräte von TALIN ANTHURESTA angezapft und damit erst für die Fehlfunktion der Psi-Materie-Dispenser gesorgt. Weder die geplante Zufuhr des gefangenen Vamu von Milliarden Vatrox und VATROX-CUUR noch die aus ARCHETIMS Korpus gezapfte Energie wäre ausreichend, um ES zu retten. Sollte Rhodan nicht bald das PARALOX-ARSENAL bzw. die Zeitkörner herbeischaffen, wobei die in der Nähe von Wanderer geparkte Sektorknospe genutzt werden kann, wäre ES gezwungen, sich die Bewusstseine aller in TALIN ANTHURESTA, im Stardust-System und vielleicht sogar in der gesamten Mächtigkeitsballung lebenden Intelligenzwesen einzuverleiben. Aber auch das würde nur zu einem kurzen Zeitgewinn führen. Ellert berichtet, Lotho Keraete habe sich seinerzeit zur Schneise von Anthuresta begeben, um nach dem PARALOX-ARSENAL zu forschen. Dabei sei er gestorben.

Doch wo soll nach den Zeitkörnern gesucht werden? Rhodan hat eine bestimmte Vermutung. Möglicherweise wäre die Schneise von Anthuresta der richtige Ansatzpunkt. Der Transfer nach Wanderer wird fortgesetzt. Die dort allgegenwärtige Kälte durchdringt die SERUNS. Rhodan glaubt zu erfrieren…

Kommentar:

Herrgottnochmal! Wann ist endlich Schluss mit diesem dreimal verfluchten Psi-Geschwurbel? Wieder einmal geht der größte Teil eines Romans für die Beschreibung irgendwelcher Psi-Phänomene drauf, der Rest besteht aus der viel zu leichten Beseitigung der Gefahr für TALIN ANTHURESTA, Überlegungen der Protagonisten zu längst bekannten Themen und Problemen, zwischendurch gibt der nächste ES-Bote mehr oder weniger kryptisches Gefasel von sich. Das Ganze endet dann auch noch in einem dieser lächerlichen Cliffhanger. Natürlich wird Perry Rhodan ebenso wenig erfrieren wie ES. Man muss sich nur die Titel der PR-Romane 2586 und 2587 ansehen, um genau zu wissen, dass Rhodan und Mondra mit der Sektorknospe zur Schneise weiterreisen werden, wo bereits (wie im vorliegenden Heft zu lesen ist) der Endkampf zwischen VATROX-VAMU und VATROX-DAAG tobt. Irgendwo dort werden vermutlich die Zeitkörner gefunden und mit der Sektorknospe nach Wanderer gebracht. Damit wird ES gerettet.

Und dann stellt sich die Frage, ob ES das tun wird, was die Superintelligenz offenbar schon einmal vergeblich versucht hat: Sie will sich zu einer Materiequelle weiterentwickeln. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass ES das tun wollte und sich übernommen hat, wobei zu viel Psi-Materie verbraucht wurde. Im Roman wird vom "nächsten Schritt" gesprochen. Das könnte damit doch gemeint sein?

Übrigens: Rhodan hat anscheinend nicht die geringsten Bedenken, das im Krathvira eingekerkerte Vamu von Milliarden Lebewesen an ES zu verfüttern. In einem früheren Kommentar hatte ich den unglaublichen Zynismus dieser Idee ja schon einmal moniert. Die Autoren haben wohl kein Problem damit. Es fällt ihnen wahrscheinlich nicht einmal auf. Was die Sache natürlich auch nicht besser macht.

Nochmal übrigens: Aus welchem hirnverbrannten Grund rücken die ES-Boten nur tröpfchenweise mit ihren Infos heraus? Geheimhaltung kann angesichts des angeblich unmittelbar bevorstehenden Endes der Superintelligenz doch wohl kein Argument mehr sein? Erst jetzt wird Rhodans Controller so programmiert, dass er sein volles Potential entfalten kann. Warum nicht gleich so? Hätte Homunk das vor ein paar Wochen schon getan, dann hätte TZA'HANATH vermutlich erobert werden können und der Krieg gegen die Frequenz-Monarchie wäre schon zu Ende...

J. Kreis, 20.02.2011


« PR 2582 «
» PR 2584 »






Gastkommentare


Gastkommentar von Hans Wallowsky (15.02.2013):

Leider muss ich Dir in allen Belangen Recht geben, PSI - ich kann es nicht mehr hören. Und der ganze Zyklus entwickelt sich dermaßen unlogisch voran, dass einem jeglicher Spass genommen wird. Allerdings hänge ich ja eh schon 100 Romane hinterher und werde wohl mit ziemlicher Sicherheit bei -99 aufhören. Das hält man einfach nicht mehr aus, solch einen Schund zu lesen. Wonder etc, das war vielleicht einmal.



Deine Meinung?

(Bei Klick auf diesen Button öffnet sich ein Kontaktformular in einem gesonderten Fenster)