PR 2572
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Perry Rhodan Nr. 2572: Homunks Botschaft

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Perry Rhodan und seine Begleiter werden während des Polyport-Transfers von einem goldenen Leuchten eingehüllt und erreichen nicht wie geplant KREUZRAD, sondern NEO-OLYMP im Stardust-System, was eigentlich unmöglich ist, da der Sextadim-Schleier das gesamte System umhüllt. Rhodan hat nichts dagegen, denn NEO-OLYMP war sein eigentliches Ziel. Nach kurzem Erfahrungsaustausch mit den Verantwortlichen vor Ort sucht Rhodan den Verborgenen Raum des Hofes auf. Eine Holoprojektion Homunks erscheint, gibt dem Terraner wieder einmal keine verwertbaren Informationen, erklärt aber immerhin, er habe Rhodans Versetzung ins Stardust-System bewirkt und Hilfe für den Terraner sei unterwegs. Eines der Raumschiffe, die den Nebeldom auf Aveda sichern, erhält wenig später ebenfalls Besuch von Homunk. Rhodan begibt sich dorthin und spricht mit dem Androiden, der in Form einer Materieprojektion auftritt. Erneut warnt Homunk nur vor dem nahenden Ende von ES - angeblich ist die Superintelligenz inzwischen völlig erstarrt - und verschwindet wieder.

Rhodan nimmt Kontakt mit ITHAFOR auf und erfährt, dass das "Feuerauge" den TERRANOVA-Schirm in der Zeit vom 28. bis zum 30. April zwar mehrmals vergeblich attackiert hat und dann verschwunden ist, dass der Schirm seitdem aber nicht mehr durchquert werden kann und auch keine Funksprüche passieren lässt. Das ist die Erklärung dafür, warum das "Tor nach Terra" nicht genutzt werden kann. Atlan ist mit der ATLANTIS in den Nebeldom von Terra eingedrungen und nicht wieder aufgetaucht. Rhodan vernetzt NEO-OLYMP dauerhaft mit ITHAFOR, DARASTO und ESHDIM-3. Außerdem wird KREUZRAD sicherheitshalber ins Stardust-System verlegt. Rhodan ist wenig erfreut, als er erfährt, dass das PARALOX-ARSENAL in Zeitkörner fragmentiert ist. Er muss also nicht nur ein Objekt suchen, sondern mehrere. Immerhin stehen ihm neue Mittel für den Kampf gegen die Frequenz-Monarchie und VATROX-VAMU zur Verfügung, zum Beispiel die Silberkugeln aus der Stardust-Felsennadel, der er einen Besuch abstattet. Kaum ist er dort angekommen, materialisieren Dutzende Jaranoc aus dem Nichts und greifen ihn gezielt an.

Es stellt sich heraus, dass es sich bei den Angreifern um Materieprojektionen handelt, die dem Terraner aber durchaus gefährlich werden können. Bevor sie ihm Schaden zufügen, erscheint Jason Moor. Er ist bei einer der Firmen Whistlers beschäftigt und arbeitet dort an der Programmierung realistischer Simulationen. Er ist erst am 29. April aus der Beeinflussung durch VATROX-VAMU erwacht und hat einige Zeit gebraucht, bis er bereit war, seine total zugemüllte Wohnung zu verlassen. Er hat erkannt, dass er unter dem Einfluss der Entität irgendetwas in der Stardust-Felsennadel getan haben muss - tatsächlich war er derjenige, der die Jaranoc-Materieprojektionen erschaffen hat. Nun deaktiviert er sie gerade noch rechtzeitig. Durch diesen Zwischenfall wird klar, dass VATROX-VAMU einige Überraschungen für die Bewohner des Stardust-Systems zurückgelassen hat.

Kommentar:

Große Teile des Romans bestehen aus Schilderungen der Situation Moors. Grundsätzlich OK, aber wieder mal wird das Klischee des lebensunfähigen, kontaktgestörten EDV-Fuzzis bemüht. Ich weiß wirklich nicht, was für Vorstellungen in den Gehirnen der PR-Autoren (jedenfalls denen der "alten Garde") diesbezüglich herumspuken. Als ob Programmierer und dergleichen immer lichtscheue Nerds wären, die sich nicht aus ihren Wohnungen heraustrauen und die Realität am liebsten völlig verleugnen.

Die ganze Aktion mit den Jaranoc-Materieprojektionen kommt mir recht seltsam vor. Gut, die Stardust-Felsennadel war eine Zeitlang vermutlich besser zugänglich als nach der Aktivierung ihres Mini-Sextadim-Schleiers, so dass Moor dort irgendwas installieren konnte. Nur frage ich mich: Wie hat er das geschafft, bzw. welche Technik hat er dabei benutzt? Die der Terraner kann's nicht sein, jedenfalls wäre es mir neu, dass man auf Terra oder im Stardust-System Aggregate zur Erschaffung von Materieprojektionen entwickelt hätte. Materieprojektionen zudem, die gefährliche Energiestrahlen verschießen können...

Interessanter als der Roman selbst, der wieder nur das übliche kryptische Gefasel eines ES-Boten und ein bisschen Hin und Her mit diversen Polyport-Höfen enthält (der Konflikt zwischen Timber F. Whistler und Sean Legrange, dessen wahre Identität jetzt allgemein bekannt ist, geht völlig unter), ist der Kommentar Rainer Castors. Darin wird nämlich ein Bezug zu früheren Ereignissen hergestellt, an den ich noch gar nicht gedacht habe. Die Beschreibung der Sektorknospen entspricht nämlich jener der Kybb-Titanen. Waren die Sektorknospen einst Bestandteil des Polyport-Netzes? Und wenn das Depot der Sektorknospen zum Machtarsenal der Frequenz-Monarchie gehört: Bekommen es die Terraner dann bald wieder mit Kybb-Titanen zu tun? Wenn ja, bräuchte man Kyber-Neutros, um eine Chance gegen sie zu haben. Davon dürften aber keine mehr zur Verfügung stehen. Es sei denn, dass z.B. eine Verbindung zwischen Anthuresta und dem Ahandaba besteht...

J. Kreis, 05.12.2010


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