PR 2564
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Perry Rhodan Nr. 2564: Die verlorene Stimme

Autor: Marc A. Herren

Inhalt

Eingehüllt in eine Sphäre aus Psi-Materie wurde MIKRU-JON in die Galaxie Anthuresta versetzt. Vom ersten Moment an meint Perry Rhodan, die Stimme eines Kindes zu hören. Dieses Phänomen wird immer stärker und schränkt seine Aktionsfähigkeit ein - niemand sonst kann diese Stimme wahrnehmen. Nachdem alle den Transitionsschock überwunden haben und wieder zu sich gekommen sind, kann mit der Ortung begonnen werden. In der näheren Umgebung tut sich einiges. MIKRU-JON wird in eine über zwei Kilometer durchmessende Kugelsphäre aus Energie gezogen, die mit einer unbekannten Substanz gefüllt ist. Ein 438 Meter hohes Oktaederschiff und ein kugelförmiges Schiff mit 1700 Metern Durchmesser, das wie ein mit blau leuchtenden Längen- und Breitengradlinien überzogener Globus aussieht, bekämpfen sich. All diesen fremden Einheiten scheint es um die Psi-Materie zu gehen, mit der MIKRU-JON umhüllt worden ist.

Rhodan, Lloyd/Tschubai und fünf altgediente Raumsoldaten (die "Young Boys") teleportieren ins Innere des Energiesphärenraumers. Immer wieder wird Rhodan durch die Kinderstimme abgelenkt. Inzwischen glaubt er außerdem einen kleinen Jungen zu sehen, der stets im selben Augenblick wieder verschwindet. Die Gruppe stellt nach einigen Schwierigkeiten friedlichen Kontakt mit der Besatzung der fremden Einheit her. Sie begegnen einem fladenförmigen Ja'woor, hinzu kommen über zwei Meter große Kristallwesen, die Clun'stal ähneln und möglicherweise demselben Volk entstammen (Essa Nur, was ähnlich wie "Esnur" klingt) und die eineinhalb Meter großen Sha'zor; wuchtige Humanoide in Schutzanzügen mit vierzig Zentimeter durchmessenden verspiegelten Kugelhelmen. Ihr Schiff, das als "Lebensblase" bezeichnet wird, liegt unter Feuer. Die Tryonische Allianz, so behauptet der Ja'woor, greift an.

Die Lebensblase droht vernichtet zu werden. Während die Young Boys bei der Evakuierung helfen, wobei sie durch das Misstrauen der Besatzung behindert werden, geht Rhodan seinen Halluzinationen nach. Mit der Hilfe des Konzepts taucht er ganz in eine Vision ein, in der er sich selbst in Gestalt eines kleinen Jungen begegnet - auf der Farm seines Onkels Karl. Er hilft dem kleinen Rhodan, eine schwere Entscheidung zu treffen, und findet dadurch wieder zu sich selbst. Nachdem die Lebensblase vernichtet ist, meldet sich der Globus-Raumer, der inzwischen Verstärkung erhalten hat. Ein Wesen, das von einem Menschen nicht zu unterscheiden ist, stellt sich freundlich als Adentoco Porvistar von der Tryonischen Allianz vor und verleiht seiner Erleichterung darüber Ausdruck, MIKRU-JON und die Psi-Materie vor dem Zugriff der Piraten beschützt zu haben…

Kommentar:

Das verstehe ich jetzt nicht. Hieß es in Uschi Zietschs Doppelroman nicht, die Tryonische Allianz betreibe unter der Herrschaft der Frequenz-Monarchie keine eigene Raumfahrt? Oder gibt es frei gebliebene Bestandteile dieser Allianz, von denen wir bisher noch nichts erfahren haben? Oder hat Uschis Doppelroman doch nicht in der Handlungsgegenwart gespielt? Merkwürdig. Ist Rhodan denn nun von der Tryonischen Allianz vor Piraten gerettet worden - oder ist die Tryonische Allianz der eigentliche Feind?

Die Sache mit Rhodans Visionen bzw. der inneren Stimme, die laut Lloys/Tschubai so etwas ist wie ein Hilferuf seines überforderten Bewusstseins, ist ja gut gemeint, aber sie kommt irgendwie zu sehr aus heiterem Himmel und wirkt auf mich wenig überzeugend bzw. unglaubwürdig. Ich finde, Marc schießt dabei zu sehr übers Ziel hinaus Jemand mit solchen psychischen Problemen wie PR sollte sich schleunigst in ärztliche Behandlung begeben.

Dann endet der Roman auch noch mit einem Cliffhanger. Ansonsten geschieht nicht viel.

Halt, fast hätte ich's vergessen: Auf Seite 42 werden die Nachkommen einiger bekannter Persönlichkeiten erwähnt. Darunter Josefin Alvén-Bull, Juliane Runetra-Tifflor und Sahira Saedelaere. Habe ich da wieder mal was verpasst - oder wurden diese Kinder noch nie erwähnt?

J. Kreis, 10.10.2010


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Steffen (12.10.2010):

Ich bin mir nicht sicher, ob das irgend jemandem in Deutschland aufgefallen ist, aber der gesamte Roman ist eine Hommage an einen Fussball-Club: an die Young Boys (YB) Bern. Macht Sinn, da Herren ja ein Bäärrrnnner ist.
Die vier Young Boys sind leicht verfremdete prominente Spieler von YB, z.B. Wolf Lee = Wölfli, Scotty Sutter= Scott Sutter etc. und die YB Viertelstunde gibt's auch im wahren Leben, sind die letzten 15 Minuten jedes Spiels, in denen YB angeblich immer am besten ist.


Gastkommentar von Günther Drach (11.10.2010):

Josefin Alven-Bull hat im dritten PRA-Zyklus (Wega-Zyklus) einen Auftritt als Bulls Pilotin (in Herrens #31).
Juliane Runetra-Tifflor ist die Tochter von Tifflor und Chandra Runetra. Sie kommt in den PR-Bänden 1526 und 1527 vor (beides HGE).
Sahira Saedelaere scheint neu zu sein.


Gastkommentar von Oliver Jagnow (10.10.2010):

Zu Deiner Frage nach der Handlungszeit des Doppelromans von Uschi Zietsch: Im Schlußtext von Band 2363 heißt es "Die Ereignisse rings um das Stardust-System, von denen die Geschichte der Sichu Dorksteiger handelte, sind für Perry Rhodan längst Vergangenheit."
Leider gibt es keinen Hinweis darauf, wie weit in der Vergangenheit die Romane spielen.

Gruß aus Hamburg,
Oliver


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