PR 2563
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Perry Rhodan Nr. 2563: Im Zentrum des Feuerauges

Autor: Susan Schwartz

Inhalt

Jaranoc-Kampfschiffe schießen das Schlachtlicht ab, in dem sich Sichu Dorksteiger und Fyrt Byrask befinden. Zusammen mit einigen anderen Schülern und ihrem Vatrox-Ausbilder Hochalon gelingt ihnen die Flucht mit einer Rettungskapsel. Sie landen auf einer Dschungelwelt, auf der auch das Schlachtlicht abstürzt, das sie nun erreichen müssen, um über Hyperfunk Hilfe herbeirufen zu können. Während eines beschwerlichen und verlustreichen Marsches durch den Dschungel werden die Gestrandeten von Jaranoc angegriffen, die jedoch abziehen, als sie erkennen, dass der Sieg über die weit unterlegenen Schüler für sie nur ein ehrloses Barihch wäre. Nur 12 Schüler und Hochalon erreichen ihr Ziel. Das Schlachtlicht ist noch teilweise intakt und wird von Darturka verteidigt. Hilfe ist bereits auf dem Weg. Die Jaranoc werden vertrieben, die Überlebenden werden evakuiert.

Sichu lernt nun eine der mächtigsten Waffen der Frequenz-Monarchie kennen. Ein "Feuerauge" aus Psi-Materie wird eingesetzt, um ein Exempel an einem Volk zu statuieren, das sich angeblich mit VATROX-VAMU verbündet hat und mitverantwortlich für den Abschuss des Schlachtlichts ist. Das gesamte Sonnensystem dieses Volkes wird vernichtet. Trotz dieses entsetzlichen Ereignisses, das einige ihrer Mitschüler in den Selbstmord treibt, ist Sichu immer noch nicht bereit, sich Fyrts Meinung anzuschließen, der die Frequenz-Monarchie für den wahren Feind hält.

In den folgenden Jahren leben Sichu und Fyrt in TZA'HANATH, einem aus acht Handelssternen gebildeten Forschungszentrum. Hier wird am wichtigsten Projekt der Frequenz-Monarchie gearbeitet: Der dauerhaften Erhöhung der Hyperimpedanz innerhalb einer ganzen Galaxie - bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer Hyperkavitation, in der normale Hyperimpedanz-Werte herrschen. Sichu und Fyrt bilden weiterhin ein Team, doch ihr persönliches Verhältnis bleibt indifferent. Ihre Forschungen haben Erfolg. Sie erhöhen die Hyperimpedanz im Umfeld eines bewohnten Planeten, aber der Prozess verschlingt gewaltige Energiemengen und der Effekt ist nicht von Dauer. Erneut versucht Sichu das Leid zu verdrängen, dass sie diesmal selbst über die Planetenbewohner gebracht hat.

Einige Zeit später werden Sichu und Fyrt wieder an einen anderen Ort in Anthuresta versetzt. Ihre Aufgabe besteht nun darin, ein sechsdimensionales Feld zu durchdringen, das einen ganzen Sternhaufen umgibt. Durch permanente Zufuhr von Psi-Materie, die immer wieder in großen Mengen in Anthuresta materialisiert, gelingt es Sichu, eine Art "Sichtfenster" zur Innenseite zu öffnen. Aber als sich der Schleier eines Tages tatsächlich auflöst, ist dies nicht auf Sichus Bemühungen zurückzuführen. Davon ahnt Undarach, Sichus Vatrox-Vorgesetzter, jedoch nichts. Er glaubt, der Erfolg sei Sichu zu verdanken. Sie selbst und Fyrt sollen nun mit dem Schlachtlicht VOSTAR in den Sternhaufen einfliegen.

Kommentar:

Bei dem Sternhaufen handelt es sich natürlich um Far Away, und der Sextadimschleier hat sich am 17.01.1463 NGZ von selbst aufgelöst, damit Perry Rhodan das Stardust-System erreichen konnte. Nach den Erkenntnissen der Vatrox hat sich der Sextadimschleier gut 140 Jahre zuvor erstmals aufgebaut. Das muss also ca. 1323 NGZ gewesen sein - acht Jahre vor dem Hyperschock des Jahres 1331 NGZ. ES hat also schon ziemlich früh damit begonnen, diverse Vorkehrungen zu treffen...

Dem Kommentar der letzten Woche habe ich kaum etwas hinzuzufügen. Die Geschichte des aktuellen Romans beginnt zwar mit dem gefühlten millionsten Dschungel-Abenteuer, aber dann schlägt sie zum Glück bald andere Wege ein. Leider erfahren wir immer noch nichts über die Tryonische Allianz - vermutlich ist sie für die Handlung nicht weiter von Bedeutung. Immerhin wissen wird jetzt wohl, woher die Hypersenke gekommen ist, von der Leo Lukas in PR 2504 berichtet hat. Auch in Diktyon wurden also solche Experimente durchgeführt.

Jetzt ist Sichu wahrscheinlich auf dem Weg ins Stardust-System. Anscheinend weiß die Frequenz-Monarchie noch nicht, dass VATROX-VAMU dort bereits zugange ist. Bestimmt werden wir bald mehr von Sichu lesen, und es wäre schön, wenn die entsprechenden Romane wieder von Uschi Zietsch geschrieben werden würden. Allerdings hat sie schon angekündigt, nicht ins Autorenteam zurückkehren zu wollen. Aber vielleicht wird sie ja zur Stamm-Gastautorin? Es würde mich freuen.

J. Kreis, 03.10.2010


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Oliver Jagnow (03.10.2010):

Dieser zweiteilige Einblick in das "Innenleben" der Frequenz-Monarchie ist offenbar stark angelehnt an Band 2154 ("Größer als das Leben" von Michael Nagula). Dort bekam der Leser durch die Lebensgeschichte zweier Valenter-Brüder erstmals Einblick in die Ereignisse hinter den Kulissen des Reiches Tradom.
Damals hat das allerdings wesentlich besser funktioniert. Der Tradom-Zyklus war zwar nur eine Neuauflage der MdI-Geschichte, war in meinen Augen aber der letzte Höhepunkt der Serie.


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