PR 2556
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Perry Rhodan Nr. 2556: Im Innern des Wunders

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Mondra Diamond träumt immer öfter von Kintradim Crux und Torr Samaho. Ein Einsatzteam, zu dem auch der Halbspur-Changeur Akika Urismaki gehört, soll sich um die JULES VERNE kümmern. Mondra folgt, begleitet von Pral, ihrem "Haustier" Ramoz, dessen Instinkten sie vertraut. Der Katzenartige führt sie zu den versteinerten Anthurianern, wo er zunächst vor Aufregung eine Pfütze hinterlässt und dann eine schneekristallförmige Struktur im Inneren eines der riesigen Fossilien erschnüffelt. Mondra kennt diese Schneeflocken aus den Berichten über die Ereignisse im Stardust-System. Pral löst seinen Geist vom Körper, um sich der Struktur auf diese Weise zu nähern. Er kann sie zwar nicht erreichen, doch sie wird sichtbar. Ramoz führt die beiden sodann in die Maschinenstadt. Mondra erkennt zweierlei: Ihr fehlt die Erinnerung an jene 45 Tage, die sie während Perry Rhodans Abwesenheit auf Wanderer verbracht hat. Drei Gebäude der Maschinenstadt sind exakte Kopien von Bauwerken, die sie aus Ambur-Karbush kennt. Nun kehren stückweise Erinnerungen von Wanderer zurück. Sie hatte sich damals mit Homunk unterhalten und nach Delorian gesucht. Homunk hatte nur Andeutungen der Art von sich gegeben, dass der Chronist von ES derzeit unabkömmlich sei, und ihr geraten, "richtig" zu suchen. Sie hatte die Kuppel des Physiotrons betreten und war in der Halle der 1000 Aufgaben im Stardust-System herausgekommen.

Währenddessen ist MIKRU-JON unterwegs von Frerino zu einem der 150 Kilometer durchmessenden Gebilde, die TALIN ANTHURESTA umkreisen. Es kommt zu Problemen mit deflagrierender Psi-Materie und einem netzartigen Gebilde, von dem das Schiff verfolgt und in einen anderen Bereich der Dyson-Sphäre versetzt wird. Mikru hat Rhodan einen Vorschlag zu machen. Sie meint, das Schiff brauche einen echten Piloten, um seine volle Leistungsfähigkeit entfalten zu können. Sie habe Rhodan seit längerer Zeit beobachtet und festgestellt, dass er der einzig mögliche Kandidat für diese Tätigkeit sei. Trotz gewisser Risiken, die Mikru einräumt, ohne sie zu konkretisieren, willigt Rhodan ein. Er vertraut dem Schiff und der virtuellen Frau völlig, scheint aber getäuscht zu werden. Er muss sich nackt in den Tank begeben, in dem vor einiger Zeit seine schweren Verbrennungen geheilt worden sind. Als Rhodan erkennt, dass er völlig mit dem Schiff und den Geistesfragmenten früherer Piloten verschmelzen müsste, beginnt er sich zu wehren. Doch er kann nicht entkommen, denn der Tank öffnet sich nicht und die übermächtigen fremden Gedanken lassen seinen Geist zersplittern.

Kommentar:

Seit Wochen tritt die Handlung nur noch auf der Stelle und die Hauptpersonen agieren auf nicht mehr nachvollziehbare Weise. Da soll Mondra eigentlich dafür sorgen, dass die JULES VERNE aus dem Energiefeld befreit wird, stattdessen legt sie sich erst einmal schlafen, kuschelt dann mit Ramoz und lässt sich anschließend von dem Vieh sonst wohin führen. Das Team, das sich um die JULES VERNE kümmern soll, spielt dann keine Rolle mehr. Ramoz entwickelt ähnliche Spürsinne wie weiland Norman, der nervende Klonelefant, und entdeckt etwas, das selbst mit den besten Ortungsgeräten nicht gefunden werden konnte. Das gerät aber sofort wieder in Vergessenheit. Rhodan hält Mikru für absolut vertrauenswürdig (jedenfalls wird das x-mal betont), obwohl er weder sie noch das Schiff wirklich kennt. Als sie von "gewissen Risiken" spricht, kommt er nicht auf die Idee, das zu hinterfragen.

Ich kann übrigens nicht für die Korrektheit der Handlungszusammenfassung garantieren, denn die zweite Hälfte des Romans habe ich nur noch quergelesen. Das wirre Gemenge aus Träumen, Erinnerungen, merkwürdigen Phänomenen, Homunks wie üblich nebulösem Geschwafel und Auswirkungen psi-materieller Störungen war einfach nicht mehr zu ertragen. Ich kann deshalb nicht mit Sicherheit sagen, was mit Mondra passiert ist. Hat sie sich daran erinnert, damals auf Wanderer den Schritt ins Stardust-System vollzogen zu haben - oder wurde sie von TALIN ANTHURESTA dorthin versetzt? Vielleicht habt ihr das ja besser verstanden. Ich hatte keine Lust, die entsprechenden Textstellen noch einmal zu lesen.

Jedenfalls endet der Roman mit einem dieser sinnlosen Rhodan-in-Gefahr-Cliffhanger. Gähn.

J. Kreis, 15.08.2010


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