PR 2553
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Perry Rhodan Nr. 2553: Die Stadt in der Mitte der Welt

Autor: Frank Borsch

Inhalt

Sinnafoch träumt weiter von seiner ersten Wiedergeburt. In dieser Zeit führen er und sein Freund Deliachlan einen Kampftrupp zu einem von den insektoiden Xerxen okkupierten Planeten. Ihr Landungsboot wird abgeschossen, nur eine Handvoll Soldaten überleben. Deliachlan übernimmt das Kommando, da Sinnafoch nicht hart genug ist, um die nötigen Entscheidungen zu treffen. Dennoch sind am Ende nur noch Sinnafoch und Deliachlan übrig. Letzterer lässt nicht zu, dass Sinnafoch aufgibt und ermöglicht ihm somit einen großen Sieg. Als die beiden von einer Xerxen-Übermacht angegriffen werden, bringt Sinnafoch seinen Freund dazu, sich gefangen nehmen zu lassen, da er richtigerweise annimmt, dass man sie zur Xerxen-Königin bringen wird. Es gelingt ihm, sich zu befreien und die Königin zu töten, so dass ihr gesamtes Volk die Orientierung verliert und eingeht. Doch auch Sinnafoch stirbt; in ihren Todeszuckungen durchbohrt die Königin ihn mit einem ihrer Beine. Sinnafoch wird wiedergeboren und erhält den Rang eines Frequenzfolgers sowie eine Induktivzelle, durch die sich sein Bewusstsein verändert. Inzwischen gewinnt die Frequenz-Monarchie allmählich die Oberhand in Kaskallen. Sie setzt nun erstmals für den Kampf gezüchtete D'Tar-Klone ein: Die Darturka. Eines Tages begegnen sich Sinnafoch und Deliachlan noch einmal. Doch Sinnafoch erkennt seinen alten Freund nicht und schickt ihn weg, damit er den Tod im Kampf findet.

In der Gegenwart erwacht Sinnafoch, als seine Gefährten D'Tarm bereits wieder verlassen haben. Es ist ihnen gelungen, bis zum Zentrum der Stadt vorzudringen. F'har hat die Kreiswahrer mit einer vorgetäuschten Jagd auf das "Monster" Philip abgelenkt, so dass Kruuper den Transferkamin erreichen konnte. Dieser hat sich jedoch als unbenutzbar erwiesen. Kruuper hat verschiedene Module der Kontrollkonsole ausgebaut und damit Sinnafochs Controller modifiziert. Bei einem weiteren Dampfmaschinen-Traktorenduell F'hars gegen Kritt'han hat diesmal ersterer die Oberhand behalten, denn Kruuper hat F'hars Maschine umgebaut und leistungsfähiger gemacht. Kritt'han hat den Zweikampf aber nur als Vorwand benutzt, um zu beweisen, dass F'har Eindringlingen Unterschlupf gewährt. Die Gefährten mussten mit F'hars Zugmaschine aus der Stadt fliehen.

Nach Sinnafochs Erwachen entdeckt Kruuper mit dem modifizierten Controller eine Station am Rand der Welt. Das Weltbild der D'Tar ist korrekt: Die Welt ist scheibenförmig. Die Station enthält einen Transferkamin, der auf JERGALL ausgerichtet werden kann. F'har und L'hete erinnern Sinnafoch an Deliachlan. Er schlägt ihnen vor, sie durch den Transferkamin mitzunehmen. Als sie ablehnen, überreicht er ihnen zwei Schutzanzüge aus der Station. Mit diesen Hilfsmitteln wird es ihnen möglich sein, sich gegen ihre Widersacher durchzusetzen und ihr Volk in eine bessere Zukunft zu führen.

Kommentar:

Eigentlich könnte ich den Kommentar zum Heft der letzten Woche hier einfügen. Für mich ist dieser Doppelroman ein Totalverlust. Sinnafoch-Fans (gibt's die eigentlich?) sehen das möglicherweise anders.

Zweifellos befinden sich Sinnafoch & Co. auf einer der 20.000 Scheibenwelten von TALIN ANTHURESTA. Welche Schlüsse kann man aus der Tatsache ziehen, dass hier D'Tar leben, Wesen aus einem Volk also, das schon vor Millionen von Jahren zur Frequenz-Monarchie gehört hat, wenn auch damals noch freiwillig? Ist TALIN ANTHURESTA vielleicht mit dem PARALOX-ARSENAL identisch? Die allgegenwärtige Psi-Materie könnte ein weiterer Hinweis sein.

Wie glaubwürdig ist es eigentlich, dass ein Okrivar die Steuerkonsole eines Transferkamins demontiert und die Einzelteile zur Modifikation eines Controllers benutzt? Wurde bisher nicht immer behauptet, dass es sich um Produkte einer überlegenen Technologie handelt, die von den Angehörigen der Frequenz-Monarchie zwar genutzt, aber nicht verstanden und nachgebaut werden kann?

Wir sollen jetzt wohl glauben, dass die Vatrox und die Darturka im Grunde ganz liebe Zeitgenossen sind. Die Vatrox werden anscheinend nur durch ihre Induktivzellen und die wohl doch nicht so reibungslos wie von ihnen selbst angenommen verlaufenden Wiedergeburten und die damit einhergehenden Gedächtnisverluste zu den ach so bösen Feinden gemacht, als die die Terraner sie kennen gelernt haben. Und die Darturka sind nur willenlose Klonkrieger, die eigentlich lieber den ganzen Tag singen und mit Puppen spielen würden (damit meine ich die "Totenspiele" der D'Tar, auf die ich in der Zusammenfassung nicht weiter eingegangen bin). Seufz. Gebt mir doch bitte einmal Antagonisten, die aus Überzeugung handeln. Die nicht einfach nur böse sind, weil sie eben böse sind. Oder irgendwie geknechtet werden. Sondern Gegner, die fest daran glauben, im Recht zu sein und deshalb schreckliche Dinge tun - genau wie Atlan bei der Vernichtung der Hibernationswelten.

J. Kreis, 24.07.2010


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